© Foto by Peter Knechtli, OnlineReports.ch
"Wirkungsvoll und zeitgerecht": Basler Kultur-Arrangeure Morin, Bischoff

Ein Bildnis zur Basler Kulturpolitik – (fast) bezaubernd schön

Regierungspräsident Guy Morin präsentiert Leitbild: Breiter Kulturbegriff, griffige Massnahmen


Von Jürg Erni


Sehnlich erwartet und endlich erschienen: das Basler Kulturleitbild, das nun für fünf Jahre gültig ist. Mit sichtlichem Stolz stellten Regierungspräsident Guy Morin und sein Kulturbeauftragter Philippe Bischof das 90-seitige Werk, das von Kulturschaffenden mehr bertriebswirtschaftliches Denken verlangt, vor: eine Auslegeordnung und ein Massnahmenkatalog, die Gewicht haben.


Guy Morin ist sich der Bedeutung des Augenblicks bewusst, wenn er als Regierungspräsident sein Basel im Rang einer Kulturhauptstadt der Schweiz behauptet. Von der Errichtung eines "Hauses der Geschichte" ist er zwar abgekommen, aber die Beackerung der Museumslandschaft ist ihm nach wie vor ein grosses Anliegen. Dafür soll das neu geschaffene "Forum der Geschichte" die "notwendige Vernetzungs- und Koordinationsarbeit" leisten. Ein "Museumskonzept" steht noch aus.

Aber nun liegt das von der Regierung bereits verabschiedete Kulturleitbild, heute Donnerstagmittag im Barockzimmer des Museums der Kulturen präsentiert, als stattliches Ringbuch auf dem Tisch, und die Kulturschaffenden können sich darüber hermachen.

Sieben Leitsätze

Der Anspruch ist hoch, die Erwartungen werden mannigfach erfüllt. Unbestritten hat Basel ein Kulturleitbild bekommen, das sich sehen lassen kann, und das seine konkreten Auswirkungen auf das Kulturleben der Region Basel zweifellos haben wird. Der Wille des Präsidialdepartements zur Veränderung und zur aktiven Beteiligung bei der Umsetzung der "Handlungsfelder und Massnahmen" scheint im hohen Masse vorhanden zu sein.

Das Kulturleitbild geht von sieben Leitsätzen aus:

• Der Kanton Basel-Stadt versteht sich als kulturelles Zentrum mit einer langen Tradition
• Er versteht Kultur als treibende Kraft der Gesellschaft
• Staatliche Kulturförderung stiftet gesellschaftlichen Nutzen und fördert die Lebensqualität
• Basel-Stadt geht verantwortungsvoll mit seinem kulturellen Erbe um
• Basel-Stadt fördert neue kulturelle Entwicklungen
• sichert Rahmenbedingungen für professionelles Kulturschaffen und dessen Präsentation und Vermittlung und
• unterstützt geeignete Initiativen, die Zugänge zu Kunst und Kultur schaffen.

Nach den sieben Geboten geht es in die Tiefe, nimmt die Bedeutungsschwere der Begriffe stetig zu.

Zentrale Wirkungsziele und Drei-Sektoren-Modell

Drei zentrale "Wirkungsziele" werden formuliert: "Sinn stiften – Vertrauen bilden – Transparenz schaffen." Die Basler übernehmen den Kulturbegriff, wie ihn die UNESCO 1982 formuliert hat. Die Macht der Dreidimensionalität greift weiter in einem Drei-Sektoren-Modell mit dem Staat als öffentlichem, der Zivilgesellschaft als intermediärem und der Wirtschaft als privatem Sektor. Das Modell soll "Kultur als umfassenden, öffentlichen Markt verstehen, auf dem sehr unterschiedliche Akteure tätig sind."

Definiert wird die Rolle des Staates als Kulturförderer: Er steuert eigene Kultureinrichtungen, finanziert private Institutionen (durch Subventionen und Leistungsvereinbarungen) und fördert Kooperationen auf partnerschaftlicher Basis. Die Steuerungsprämissen zielen sowohl auf ein betriebswirtschaftliches Denken (Kulturinstitutionen sollen mit ihren Mitteln unternehmerisch umgehen) wie auf eine Orientierung an der Nachfrage.

Der Kanton subventioniert die Kulturinstitutionen mit heute jährlich 123 Millionen Franken und liegt pro Kopf der Ausgaben mit 726 Franken national an der Spitze. Basel-Land trägt zur Kultur gerade mal 10 Millionen Franken bei, womit Basel das Historische Museum dotiert. Dabei beanspruchen drei Institutionen 90 Prozent der Kulturausgaben: die staatlichen Museen, das Sinfonieorchester Basel und das Theater Basel. Wesentliche Anteile an kultureller Unterstützung bieten der Swisslos-Fonds, die Mäzene, die Stiftungen.

Einer rein finanzpolitischen Debatte kommt das Kulturleitbild zuvor, indem es Wesen und Wirkung des kulturpolitischen Denkens und Handelns auf qualitativ ausgerichtete, mannigfach vernetzte Triangulationspunkte abstützt.     

Kulturpolitische Prämissen

Die weiteren Kapitel im Kulturleitbild beschäftigen sich schwergewichtig mit der Kulturpolitik, einer soliden Bestandesaufnahme und den daraus resultierenden Herausforderungen. Im Wesentlichen geht es um das Prinzip der Subsidiarität, der Unterstützung also, bei der die Wahrung von Qualität zum Primat erhoben wird.

"Unter der Qualität wird das spezifische Potenzial einer künstlerischen Arbeit im Sinne ihrer Überzeugungskraft für den Erkenntnisgewinn verstanden", hiesst es beispielsweise. Und: "Die öffentliche Vergabepolitik bewegt sich aufgrund der begrenzten Mittel und dem Ziel von Qualität und Vielfalt in einem dauernden Spannungsverhältnis zwischen Exzellenz- (Förderung möglichst des Besten) und Giesskannenförderung (Förderung möglichst der Meisten)."

In Richtung Nachbarkanton, der "eusi Kchultur" bevorzugt, zielt wohl der Satz: "Die kantonale Kulturförderung konzentriert sich in ihrem Auftrag auf das professionelle Kunst- und Kulturschaffen." Also keine Unterstützung für Laienbühnen und Laienchöre. Damit wollen die kulturellen Aktivitäten von Laien jedoch keineswegs geschmälert werden.

Anciennitäts-Privileg wird relativiert

Wir sind auf Seite 24, und weiter geht es mit Definitionen von einem erweiterten Kulturbegriff, einer "Nachfrage- und Angebotsorientierung". Hinterfragt wird das Selbstverständnis der grossinstitutionellen Subventionierung aus reinen Anciennitätsgründen. "Die Kulturinstitutionen und Subventionsempfänger sind aufgefordert, ihre Besonderheiten und Potenziale möglichst wirkungsvoll und zeitgerecht zu vermitteln." Dabei wird auf die Probleme der strukturellen Defizite hingewiesen, auf das Theater und das Sinfonieorchester, die mittlerweile ohne Kapital und Reserven von der Hand in den Mund leben, am Tropf des Staates hängen und gefährliche Defizite hinterlassen.

Der Begriff "Kreativwirtschaftsförderung" wird von einer der fünf Zielbranchen der baselstädtischen Wirtschaftspolitik abgeleitet. Die Erlebnisgesellschaft produziert eine "Eventisierung und Festivalisierung" (welch grauslige Wortschöpfungen!), am deutlichsten sichtbar in der Museumsnacht, wo die halbe Region auch aus Frankreich und Deutschland zusammenströmt, um die Museen einmalig dicht zu bevölkern.

Die förderungsstrategischen Ziele

Den sieben Leitsatz-Geboten folgen sieben förderungsstrategische Ziele: "Aktiv Kultur vermitteln – Die Museumslandschaft profilieren – Basler Geschichte zum öffentlichen Thema machen – Basel als Musikstadt stärken und profilieren – Produktionsbedingungen der Freien Szene verbessern – Qualität sichern – Betriebswirtschaftliche Instrumente sinnvoll einsetzen."

Die Handlungsfelder und Massnahmen, die diese Ziele erreichen sollen, beschreibt das Kulturleitbild auf 28 Seiten umfassend und kritisch. So stellt der Punkt "Klassische und Neue Musik" lapidar fest: "Die grosse Vielfalt in der Orchesterkultur korrespondiert nur partiell mit ihrer Finanzierbarkeit und der Publikumsnachfrage." Die Bereinigung der Orchesterstrukturen wird abgemahnt wie auch die "Optimierung der Konzerthaussituation" (die brach liegenden Projekte Stadtcasino und Musiksaal).

Kulturstatistik soll Nutzung belegen

Seine Kulturpolitik will der Kanton in Kenntnis der komplexen Zusammenhänge neu evaluieren, ein Qualitätsmanagement installieren, das die Angebote auf ihre Qualität und Effizienz hin laufend überprüft und allenfalls korrigierend einwirkt. Eine Kulturstatistik soll Auskunft geben über die effektive Nutzung der Angebote. Erwähnung finden auch die zahlreichen Fördergremien und -instrumente vom Fachausschuss Literatur bis zum Rockförderverein.

Die von Philippe Bischof geleitete Abteilung Kultur mit ihren fünf Bereichen beschäftigt 16 Mitarbeitende. Die Lohnsumme bleibt unerwähnt.

Am Schluss verweisen die nackten Zahlen der subventionierten Institutionen auf die Dominanz ihrer drei hauptsächlichen Trägerschaften: die Museen mit knapp 52 Millionen Franken; das Sinfonieorchester mit 14,5 Millionen Franken, das Theater Basel mit 33,5 Millionen Franken, weiter unten die GGG-Stadtbibliothek mit 5 Millionen Franken, und gar der Zolli figuriert mit 1,45 Millionen Franken. Der Kulturbegriff ist bis ins Tierreich erweitert, wie auch das Kulturleitbild seinen Blick weitwinklig auffächert und es so zu einem nützlichen Kompendium für Kulturschaffende wie für die öffentliche Hand macht.

19. April 2012


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gesehen.gif
EVP Riehen
Website
zu den Wahlen 2018
fileadmin/templates/pics/gesehen.gif

Sie hat halt doch einen unübersehbaren Rotstich, die EVP.

RückSpiegel


Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der Münchensteiner Gemeinderat hat die Durchführung des "Tension Festivals" vom 31. Juli im Gartenbad St. Jakob sowie auf den angrenzenden Volleyball-Feldern unter Lärmauflagen bewilligt, nachdem letztes Jahr zahlreiche Beschwerden eingegangen waren.

Hans-Peter Ulmann, seit 1996 CEO von Psychiatrie Baselland, tritt auf 30. Juni 2019 in den Ruhestand.

• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.

• Die Basler Regierung hat die Standesinitiative von FDP-Grossrat Christophe Haller betreffend "Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts" beim Generalsekretariat der Bundesversammlung eingereicht.

• Das Basler Hochbauamt rechnet beim Erweiterungsbau für das Kunstmuseum Basel mit einer Kostenüberschreitung von 3,5 Prozent.

Stagnierende Gesamtzahl der Studierenden an der Universität Basel: 12'873 Studierende und Doktorierende haben sich im Herbstsemester 2017 für ein Studium eingeschrieben.

• Die volle Freizügigkeit, die auf 1. Januar 2014 in beiden Basel eingeführt wurde, bleibt auch mit der ab 2018 geltenden Spitalliste weiterhin bestehen.

• An der Sitzung vom 18. Dezember hat das französische Parlament dem schweizerisch-französischen Abkommen zum Steuerregime am EuroAirport zugestimmt.

Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.