© Fotos by Claude Giger, pitcturebale.ch
"Die Bibel ist Literatur von Weltklasse": Schriftsteller Hansjörg Schneider

"Wenn Jesus eine Freundin gehabt hätte, wäre das grossartig"

Interview mit dem Schriftsteller Hansjörg Schneider über sein neues Theaterstück "Jesus und die drei Mareien"


Von Anna Wegelin


Hansjörg Schneider, der in Basel lebende Autor der beliebten Hunkeler-Krimis und OnlineReports-Kolumnist, hat ein neues Theaterstück über die Lebensgeschichte von Jesus geschrieben. Im OnlineReports-Interview erklärt er, weshalb er als "entlaufener Protestant" zur Bibel greift und weshalb er anlässlich der Buch-Premiere auf die Kanzel der Basler Johanneskirche steigt.


OnlineReports: Herr Schneider, Sie haben der reformierten Kirche schon lange den Rücken gekehrt. Jetzt steigen Sie für die Buchpremiere Ihres neuen Mundartstücks "Jesus und die drei Mareien" in Basel auf die Kanzel. Was ist geschehen?

Hansjörg Schneider: Die Evangelien und das, was Jesus sagt, kann man grossartig finden, auch wenn man nicht in der Landeskirche ist.

OnlineReports: Jesus beschäftigt Sie als Schriftsteller schon seit Jahrzehnten, die Adventserzählung "Jesus auf dem Hüninger-Riff" stammt aus den 1970er Jahren. Was interessiert Sie an Jesus?

Schneider: Jesus ist für mich eine der grössten Gestalten auf der Welt. Ich habe ihn schon als Kind bewundert. Er hat zwei geniale Hauptaussagen gemacht. Die eine lautet, das Leben auf dieser Erde ist ein vorläufiges und man kann die Wahrheit nicht erkennen. Die zweite Aussage ist, seid lieb zueinander. Das macht die christliche Philosophie aus, die ich für mich übernehmen kann. Was Jesus sagt, ist heute noch revolutionär.

OnlineReports: Können Sie ein Beispiel geben?

Schneider: Jesus sagt über Maria Magdalena: "Ihr sind viele Sünden vergeben, denn sie hat viel geliebt. Welchem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig." Das ist grossartig! Das heisst doch: Wer viel liebt, dem wird auch viel vergeben.

"Ich bin nicht gläubig, ich vertraue
meiner Vernunft und meinem Verstand."




OnlineReports: Ist Jesus Ihr Held?

Schneider: Nein, das nicht. Ich glaube nicht, dass Jesus zu uns gekommen ist, um uns zu erlösen. Ich bin nicht gläubig, ich vertraue meiner Vernunft und meinem Verstand. Der Jesus, der im Johannes-Evangelium immer wieder sagt, man solle ihm doch endlich glauben, befremdet mich. Diese Eiferer-Seite passt mir nicht. Warum soll ich ihm glauben, er sei Gottes Sohn? Wenn Jesus Gottes Sohn ist, dann sind wir alle Gottes Kinder.

OnlineReports: Sie schreiben im Vorwort zum neuen Stück, Jesus Christus sei auch dann noch eine faszierende Figur, wenn man ihn als gewöhnlichen Mann betrachtet. Aber dazu fehlt ihm zum Beispiel eine Partnerin.

Schneider: Das behaupten jene kirchlichen Kreise, die mit Inbrunst dagegen ankämpfen, dass er eine Freundin gehabt haben könnte. Als wäre eine Freundin der Teufel selber! Ich behaupte das Gegenteil: Wenn Jesus eine Freundin gehabt hätte, wäre das grossartig. Dann wäre er nämlich wie die meisten anderen Männer.

OnlineReports: Nochmals: Was macht Jesus in Ihren Augen revolutionär?

Schneider: Jesus ist umgebracht worden, weil er den Mund auftat und einen freches Maul hatte. Das Volk lief ihm nach und den Mächtigen davon. Es gibt keinen provokativeren Satz als: "Die Ersten werden die Letzten sein." Jesus stellte alles auf den Kopf: "Selig sind die Sanftmütigen, ihnen gehört die Erde." Es verhält sich ja genau umgekehrt auf der Welt. Jesus ist ein grossartiger Prediger: Er spricht knappe Sätze, auf den Punkt gebracht. "Ihr seid das Salz der Erde", "Ihr seid das Licht der Welt": Das ist grosse Literatur!

OnlineReports: Wie lesen Sie die Bibel?

Schneider: Die Evangelien sind eine fast zweitausend Jahre alte Geschichte, die in vier verschiedenen Versionen erzählt wird. Diese Texte sind grossartig, ob man sie als historische Wahrheit oder mythische Geschichten liest. Die Bibel ist Literatur von Weltklasse, aber man muss nicht Eins zu Eins glauben, was in ihr steht. Sie kommt aus einer mythischen Zeit. Die letzte dieser mythischen Gestalten war Niklaus von Flüe. Von ihm muss ich ja auch nicht unbedingt glauben, dass er zwanzig Jahre nichts gegessen und getrunken hat.

"Jesus ist umgebracht worden, weil er den Mund auftat und einen freches Maul hatte."




OnlineReports: Weshalb haben Sie "Jesus und die drei Mareien" auf Mundart geschrieben?

Schneider: Schweizerdeutsch war für mich sofort klar, als mich Louis Naef vor drei Jahren anfragte, ein Stück über Jesus zu schreiben. Das Schweizerdeutsche ist in der Literatur immer noch eine unentdeckte Sprache. Es macht den Erzählstoff verständlich und frisch, wenn man zum Beispiel den Satz "Und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen" plötzlich in Mundart hört. Ich bin jetzt in dem Alter, wo man immer wieder an Beerdigungen geht. Die meisten Pfarrer wissen nicht mehr, wie sie reden sollen. Die katholische Kirche hat lange davon gelebt, dass sie lateinisch sprach und sie niemand verstanden hat. Die Kirche von heute hat ihre Sprache verloren.

OnlineReports: Woher rührt Ihr negatives Pfarrbild?

Schneider: Wir hatten einen Fanatiker als Pfarrer im Konfirmandenunterricht. Das war ein absoluter Zwinglianer. Er zog über die «Katholen» her und war sinnesfeindlich. Diese verdammte Moral ...

OnlineReports: Aber Jesus predigt doch auch eine Moral, die Moral der Nächstenliebe?

Schneider: Jesus ist kein Moralist! Er sagt, der Herr lässt die Sonne scheinen für gute und böse Menschen. Die Kirche, vor allem die katholische, hat das Christentum pervertiert und aus vielem genau das Gegenteil gemacht, was es eigentlich ist. Jesus’ Jünger waren Bettelmönche, sie hatten kein Eigentum. Sie predigten und waren froh, wenn sie etwas zu essen hatten. Jesus hat nicht gefragt, was soll ich anziehen, was soll ich essen und wo soll ich schlafen. Die Oberen der katholischen Kirche hingegen tragen Seidenröckli, essen nur das Beste und wohnen im Palast. Die Vertreter der protestantische Kirche, die ich in meiner Jugend erfahren habe, war grauenhafte Moralisten und wollten einem ständig ein schlechtes Gewissen einflössen. Dabei ist man doch mit vierzehn-fünfzehn Jahren ein erotischer Mensch.

"Die Kirche, vor allem die katholische,
hat das Christentum pervertiert."




OnlineReports: Zurück zu Ihrem Stück: Die Figuren reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, und es gibt viele komische Szenen. Wie weit haben Sie sich von Ihrer Vorlage entfernt?

Schneider: In einem der Evangelien heisst es über Joseph sinngemäss: "Er gedachte in seinem Herzen, sie zu verlassen." Daraus ist die Szene entstanden, dass er abschleichen will, als er erfährt, dass Maria schwanger ist… Es gibt viele Sätze in der Bibel, die man in diesem Buch nicht erwarten würde.

OnlineReports: Welche Funktion haben die drei Mareien aus dem gleichnamigen Kinderlied "Riite riite Rössli" in Ihrem Stück?

Schneider: Die christliche Religion ist eine patriarchalische Religion. Es gibt nur wenige Frauen im Neuen Testament. Man kann heute kein Theaterstück mehr schreiben, in dem nur Männer vorkommen. Das wollte ich auch gar nicht. Die drei Mareien sind mythische Gestalten und bilden ein gutes Gegengewicht zu dieser Männerwelt. Sie kommen aus einer anderen Zeit und finden Jesus toll. Manchmal lassen sie auch den gesunden Menschenverstand walten, etwa, wenn eine der Mareien sagt, Jesus höre nicht gerne zu, er rede lieber selber. Das stimmt natürlich: Jesus hat nicht zugehört. Die Kirche hört auch nicht zu. Die katholische Kirche doziert, wie es zu sein hat. Die reformierte Kirche macht heute allerdings genau das Gegenteil: Sie stellt sich in Frage.

OnlineReports: Finden Sie dies als "entlaufener Protestant", wie Sie sich einmal im "Kirchenboten" bezeichnet haben, nicht gut?

Schneider: Doch!

OnlineReports: Das wäre doch ein Grund, um der reformierte Kirche wieder beizutreten?

Schneider: Ja, vielleicht. Aber ich gehöre nicht gern einer Glaubensgemeinschaft an.


28. November 2007

Weiterführende Links:


Hansjörg Schneider zur ...

Jungfrauengeburt? – "Ein abstruser Gedanke."
Auferstehung? – "Wäre schön."
War Jesus single? – "Das weiss ich nicht, das wird in der Bibel verschwiegen."
Jenseits? – "Hier weiss niemand etwas Genaueres, auch die Kirche nicht."
Würde Jesus heute leben, würden Sie sein Jünger werden? – "Weniger. So ein Männerbund …"

Hinweise

• Hansjörg Schneider: "Jesus und die drei Mareien". Theaterstück in Schweizerdeutsch. 100 Seiten, Ammann-Verlag Zürich, 20 Franken.
• Buchpremiere in Basel: Lesung von Hansjörg Schneider am Mittwoch, 5. Dezember, 20 Uhr, Johanneskirche, beim Kannenfeldplatz
• Uraufführung des gleichnamigen Theaterstücks in Luzern: Samstag, 8. Dezember, 20 Uhr, Marihilf-Kirche, Museggstrasse. Regie: Louis Naef. Erste Spielzeit bis 6. Januar 2008, zweite Aufführungsserie vom 16. Februar bis 22. März; Aufführungen werktags 20 Uhr, sonntags 17.30 Uhr. Telefonische Reservationen und Auskünfte: 079 539 80 39 (17–19 Uhr)

Hansjörg Schneider zur ...

Jungfrauengeburt? – "Ein abstruser Gedanke."
Auferstehung? – "Wäre schön."
War Jesus single? – "Das weiss ich nicht, das wird in der Bibel verschwiegen."
Jenseits? – "Hier weiss niemand etwas Genaueres, auch die Kirche nicht."
Würde Jesus heute leben, würden Sie sein Jünger werden? – "Weniger. So ein Männerbund …"

Hinweise

• Hansjörg Schneider: "Jesus und die drei Mareien". Theaterstück in Schweizerdeutsch. 100 Seiten, Ammann-Verlag Zürich, 20 Franken.
• Buchpremiere in Basel: Lesung von Hansjörg Schneider am Mittwoch, 5. Dezember, 20 Uhr, Johanneskirche, beim Kannenfeldplatz
• Uraufführung des gleichnamigen Theaterstücks in Luzern: Samstag, 8. Dezember, 20 Uhr, Marihilf-Kirche, Museggstrasse. Regie: Louis Naef. Erste Spielzeit bis 6. Januar 2008, zweite Aufführungsserie vom 16. Februar bis 22. März; Aufführungen werktags 20 Uhr, sonntags 17.30 Uhr. Telefonische Reservationen und Auskünfte: 079 539 80 39 (17–19 Uhr)


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Dass einzige Problem, dass ich habe, wenn ich mit meiner Frau arbeite, ..."

NZZ am Sonntag
vom 8. Oktober 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

... ist dass mit der Orthografie, wenn dass Korrektorat aus Kostengründen nach Bosnien ausgelagert wird.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.