© Foto by OnlineReports.ch
"Schwellenangst überwinden": Veranstalterinnen Grumbacher, Valentin*

Basel als Mekka der Wahrnehmung und des Wissens

Das Festival "Science et Cité+Woche des Gehirns" bietet zahlreiche personelle und thematische Attraktionen


Von Peter Knechtli


Wie nehmen wir Bilder, Töne und Klänge wahr? Wie stehen wir zu Sterbehilfe, Ethik und Verantwortung? Was sagen Forschung und Wissenschaft dazu? Eine Fülle von 70 meist kostenlosen Veranstaltungen - auch künstlerischer und humoristischer Art - präsentiert das Festival "Science et Cité+Woche des Gehirns" vom 20. bis 26. Mai in Basel. Zu den Stargästen zählen der Philosoph Peter Sloterdijk und Fecht-Olympiasieger Marcel Fischer.


OnlineReports: "Science et Cité" ist in Basel keine Unbekannte, auch die "Woche des Gehirns" nicht. Aber erstmals finden die beiden Veranstaltungen unter einem gemeinsamen Dach statt. Warum?

Christine Valentin: Die Stiftung "Science et Cité" wollte das Festival vier Jahre nach der ersten Austragung im Jahr 2001 erneut durchführen. Im Rahmen des diesjährigen Projekts entstand die Idee, das Festival mit der "Woche des Gehirns" zusammen zu legen. Übrigens findet das Festival nicht nur in Basel, sondern an 19 Orten in der ganzen Schweiz statt.

Simone Grumbacher: Die "Woche des Gehirns", die einen Dialog zwischen Forschung und Öffentlichkeit anstrebt, findet üblicherweise jährlich im März und weltweit statt. Sie wird in Basel mit rund 3'000 Personen immer sehr gut besucht.

OnlineReports: Gab es kein konzeptionelles Problem, zwei unterschiedliche Marken unter einem Veranstaltungsdach zu vereinigen?

Valentin: Nein, die beiden Projekte ergänzen sich harmonisch. Das Motto heisst "Gewissen und Bewusstsein", und das Ziel ist, darzustellen, wie Wissenschafter und Künstler dieses Thema angehen. Das grösste Einzelprojekt innerhalb der Basler Veranstaltung ist "Das Gehirn im Zentrum". Es wird von Simone Grumbacher, Catherine Alioth und Pascale Piguet, den Koordinatorinnen des Basler Neuroscience Program der Universität Basel betreut.

"Was geht im Gehirn eines Artisten vor,
wenn er auf dem Hochseil tanzt?"




OnlineReports: Ist diese Fusion ein Zukunftsmodell?

Valentin: Das kann ich so nicht sagen. Das Festival wird professionell evaluiert von einem Institut der Universität Lausanne. Aufgrund der Ergebnisse wird die Stiftung "Science et Cité" entscheiden, ob das Festival so weitergeführt oder ob eine andere Form gewählt wird ...

Grumbacher: ... währenddem bereits feststeht, dass die "Woche des Gehirns" nächstes Jahr wieder im März stattfinden wird.

OnlineReports: Welche inhaltlichen Schwerpunkte will das Festival in Basel bieten?

Grumbacher: Im Projekt "Gehirn im Zentrum" gibt es einen musikalischen Schwerpunkt; weiter geht es um bildende Kunst mit Themen wie "Bilder und Wissenschaft", aber auch um Sport und Gehirn, Bewegung und Koordination und das Training der mentalen Stärke. Weiter wird die Frage behandelt, welche Auswirkungen Bewegung bei Kindern und Erwachsenen auf die Gehirntätigkeit und Lernfähigkeit hat. So werden Koordinationsübungen für Kinder angeboten, um zu demonstrieren, wie positiv sie auch die Lernfähigkeit beeinflussen. Im Projekt "Zirkus und Gehirn" wollen wir zeigen, was im Gehirn eines Künstlers vorgeht, wenn er auf den Hochseil tanzt oder Bälle jongliert.

OnlineReports: Fragen von Wissenschaft und Forschung an praktischen Beispielen erörtert?

Grumbacher: Ja. Es geht uns um das bewusste Wahrnehmen der Welt und auch die verschiedenen Arten, wie die Welt wahrgenommen werden kann. Dazu verwenden wir auch das Mittel des Films. Zusammen mit den Fachleuten der akademischen Disziplinen sollen sich die Besuchenden unter anderem auch mit Zeit, Zeitphilosophie und Zeitbewusstsein beschäftigen - Bewusstsein im Sinne des Wahrnehmens durch Hören, Sehen, und Fühlen. Wir wollen auch ganz gezielt Kinder und Jugendliche in die zahlreichen Projekte integrieren.

"Der Philosoph Peter Sloterdijk
und Fecht-Olympiasieger Marcel Fischer
sind live in Basel zu erleben."




Valentin: Daneben gibt es zahlreiche weitere spannende Projekte. Beteiligt sind beispielsweise das Historische Museum und das Literaturhaus Basel. Zu den Höhepunkten gehören Führungen des Naturhistorischen Museums in seinen Depots, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind. Das Theologische Seminar der Universität Basel beschäftigt sich mit dem Thema Ethik und Gewissen.

OnlineReports: Wer tritt als Trägerschaft der beiden vereinten Veranstaltungen auf?

Valentin: Einerseits die Stiftung "Science et Cité" mit Sitz in Bern und anderseits die "European Dana Alliance for the Brain" mit Schweizer Sitz in Lausanne. Sie organisiert alljährlich "Die Woche des Gehirns.

OnlineReports: Wer sind die Stars Ihres Festivals?

Valentin: Im Rahmen des Ethik-Projekts tritt der weltbekannte Philosoph Peter Sloterdijk im Basler Schauspielhaus auf. Dort kommt es zur Gegenrede mit dem Münchner Theologen Professor Friedrich Wilhelm Graf zum Thema "Gewissen - eine abendländische Krankheit". Ein zweites Highlight am Wochenende sind verschiedene Angebote in mehreren Zelten - so ein Bewegungsparcours für Kinder und Jugendliche, die Filme der Medienwissenschaften und Clown Pello. Der Basler Fecht-Olympiasieger Marcel Fischer wird in einem Gespräch zeigen, wie er sich mental auf Wettkämpfe vorbereitet. Bei der Veranstaltung im "Unternehmen Mitte" demonstrieren zudem Fecht-Spezialisten die unterschiedlichen Lern-Fortschritte.

"Bio-Art als Fusion von Wissenschaft und Kunst."




Grumbacher: Eine spannende Überschneidung von Kunst und Wissenschaft präsentiert der Künstler Jens Hauser, der mit Gentech- oder anderem biologischem Material Kunst macht. Er vertritt die Existenzberechtigung der so genannten "Bio Art". Der Künstler wird dabei diese Kunstform sicher sehr rege mit dem Wissenschafter und dem Kunsthistoriker diskutieren.

OnlineReports: "Strukturelle und funktionelle Unterschiede im Hörkortex von Musikern und Nichtmusikern" und "Dachbegrünungen" stehen ebenso auf dem Programm wie "Humor", "Feldhase und Biber als bedrohte Tiere der Region", "Wahrnehmungsphänomene" und "Sterbehilfe". Ist das nicht eine gar arg breit gefächerte Themen-Palette?

Valentin: Das Motto des Festival lautet "Gewissen und Bewusstsein" und zwar soll dieses Thema von Seiten der Wissenschaft und der Kunst beleuchtet werden. Es wurden verschiedene Institutionen eingeladen, Projekte zu diesem Thema vorzuschlagen. Daraus entstand ein bereicherndes, variantenreiches Angebot. Es sollen bewusst viele verschiedene Zielgruppen angesprochen werden, ein Programm à la carte sozusagen.

"Wir wollen helfen, die Schwellenangst
zu überwinden."




OnlineReports: Eine Art Panoptikum der Wahrnehmung und Neugier-Befriedigung?

Grumbacher: Ob die Neugier befriedigt wird, ist eine andere Frage. Das Publikum soll vor allem erkennen, wie spannend die Themen sind. Anderseits wollen wir auch die Möglichkeiten zu einem thematischen Einstieg und zur Überwindung der Schwellenangst bieten. So bemühten wir uns, möglichst wenige Veranstaltungen in Hörsälen abzuhalten. Vielmehr suchten wir Orte des Alltags wie das "Unternehmen Mitte", die Schlüsselzunft, den Jazzclub "Bird's Eye" und den Barfüsserplatz.

OnlineReports: Die Stiftung "Science et Cité" strebt nach eigenen Angaben eine an Wissenschaft interessierte Gesellschaft an und eine in der Gesellschaft verankerte Wissenschaft. Wurde die Basler Veranstaltung von den Pharmakonzernen und der Universität tatkräftig unterstützt?

Valentin: Die Pharma-Industrie war im Sponsoring zurückhaltend. Von Roche wurden wir indirekt unterstützt. UBS und Endress+Hauser dagegen gaben uns einen namhaften Betrag. Die Universität Basel ist am Festival direkt beteiligt und hat die beiden grössten Projekte "Das Gehirn im Zentrum" und das Ethik-Projekt konzipiert. Sie erhält für diese Projekte vom Festival eine Grundfinanzierung. Dazu kommen aber beträchtliche Eigenleistungen der Universität. Dies gilt übrigens auch für alle anderen Projektträger. Nur so ist es möglich, dass wir mit einem Budget von rund 270'000 Franken so viele kostenlose Veranstaltungen anbieten können. Denn der Lotteriefonds durfte das Festival aufgrund seines Reglements nicht unterstützen.

OnlineReports: Das Festival beansprucht nicht nur Einweg-Wissenschafts-Vermittlung, sondern auch Dialog. In welcher Form ist Dialog möglich und wie breiten Raum hat er?

Grumbacher: Der Dialog hat einen zentralen Stellenwert. Das Publikum darf bei allen Referaten Fragen stellen und Meinungen abgeben. Verschiedene Veranstaltungen sind bewusst so konzipiert, dass der Dialog einen breiten Raum einnimmt. Zum Beispiel der "Science Luch", bei dem drei Forscher im Affenhaus des Basler Zolli "am Objekt" aus ihrer Arbeit berichten. Anschliessend gibt es gemeinsames Mittagessen, an dem in privaterem Rahmen Fragen an die Wissenschafter gestellt werden können.

OnlineReports: Wieviele Besuchende erwarten Sie in Basel?

Valentin: Wir erwarten gegen 8'000 Besuchende.

* Christine Valentin ist Inhaberin der PR-Agentur "Kommunikation mit Kultur". Sie ist in Basel für die Gesamtkoordination des Festivals "Science et Cité + Woche des Gehirns 2005" verantwortlich.

Simone Grumbacher ist promovierte Neurobiologin, Koordinatorin des Basel Neuroscience Programs der Uni Basel. Sie hat mit ihren beiden Kolleginnen das Projekt "Das Gehirn im Zentrum" konzipiert und umgesetzt.

28. April 2005


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

"Ricola" bleibt Sponsor
der Semperoper Dresden

Distanzierung von Ordensverleihung an
Ägypten-Diktator Abdel Fatah El-Sisi.


Reaktionen

"Journalismus als Geschäftsmodell ist tot"

Basler Medien debattieren Chancen und Risiken des digitalen Umbruchs.


Reaktionen

Der Ungeist der
Politischen Korrektheit

Ein Essay des Physikers und Öko-
zentrums-Mitbegründers Willy Bierter.


Reaktionen

"Steinen": Basler Traditions-
Kino "Rex" schliesst

Ende Jahr wird der Betrieb des Kinos in der "Steinen" eingestellt.


Manser-Spielfilm: Der
weisse Blockade-Führer

"Paradise War"-Macher wollten
OnlineReports-Recherche verhindern.


Reaktionen

"Tamedia" baut in Basel
16 Vollstellen ab

Betroffen sind Verlag und Services, kein
Abbau bei den vollamtlichen Redaktoren.


Basel im Zeichen des
weltweiten Jugendgesangs

Wie Kathrin Renggli das Europäische
Jugendchor Festival jedes Jahr neu erfindet.


Binningen: Gratisticket-Deal
mit dem Theater Basel

Eine Variante der kommunalen Theater-
Förderung
, die Fragen aufwirft.


Reaktionen

Georg Baselitz: Der
Maler, der anecken wollte

"Riesenausstellung": Fondation Beyeler
zeigt das Werk des 80-Jährigen.


Nach sieben Jahren Warten:
Museums-Strategie ist da

Basler Regierungspräsidentin Elisabeth
Ackermann
löst Versprechen ein.


Reaktionen

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Werden nun alle SAC-Hütten geschossen?"

Basler Zeitung
Schlagzeile
vom 18. März 2020
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Es hat zuviele Böcke.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.