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"Nicht im Entferntesten anrüchig": Basler Kalligraph Schenk, Erotik-Werk

Zu sexy: Ausstellung von Erotik-Kalligraphie geplatzt

Die Bilder des Basler Künstlers Andreas Schenk dürfen auf dem Thuner Schlossberg nicht gezeigt werden


Von Peter Knechtli


Drei Tage vor der Vernissage ist eine Ausstellung von erotischen Bildern des Basler Kalligraphen Andreas Schenk in Thun geplatzt. Die Hauseigentümerin befürchtete Sittenzerfall.


Der über die Grenzen hinaus bekannte Basler Kalligraph Andreas Schenk (57, Bild oben) ist einer der weniger Schönschreibkünstler in Europa, die ihr Leben aus diesem Beruf bestreiten können. Sein Scriptorium am Rheinsprung, das er seit 1983 betreibt, weckt nicht nur neugierige Passanten-Blicke auf ein uraltes Handwerk, es ist auch Anlaufstelle potenzieller Kunden. Er zeichnet kunstvoll Stammbäume, schreibt stilechte Urkunden, Chroniken, Einladungen, Karten oder Logos jeder Art – so, wie er es damals an der Kunstgewerbeschule gelernt, weiter entwickelt und später auch gelehrt hat.

Keine "schönen Freuden"

Auf eigenes Risiko schafft Schenk aber auch Bilder, die immer in Zusammenhang mit der Schrift stehen – unter anderem die experimentelle oder erotische Kalligraphie, die sinnliche Fotos mit Schrift und herkömmliche Arbeitsformen mit kontemporären Techniken verbinden. Die Motive, die nackte Haut zeigen, sind gut handflächengross.

Ab dem Vernissage-Termin vom kommenden Freitag hätte Schenk im Rahmen des Projekts "Zwischenräume" während gut eines Monats 43 Werke auf dem Schlossberg in Thun zeigen sollen.

Alles war vorbereitet, auf Websites war die Ausstellung angekündigt, 400 Einladungskarten waren verschickt, der Kalligraphie-Workshop, der kommendes Wochenende hätte stattfinden sollen, organisiert. Da kam das Verdikt: Die Repräsentantin der Hausbesitzerin Schlossberg Thun AG teilte der Ausstellungs-Organisatorin und Coaching-Frau Madeleine Stucki am 11. November mündlich mit, dass Schenks Präsentation unter dem Titel "Schöne Freuden" nicht stattfinden dürfe.

Rücksicht auf potenzielle Investoren

Eine schriftliche Begründung liegt nicht vor. Mündlich soll jedoch geltend gemacht worden sein, "mit solchen Aktivitäten würden künftige Investoren abgeschreckt und die Thuner Bevölkerung vor den Kopf gestossen" (so Stucki zu OnlineReports). Hintergrund: In den Schlossberg-Räumen, in denen bis vor kurzem das Statthalteramt untergebracht war und die seit August von Madeleine Stucki für die Dauer eines Jahres für kulturelle Angebote gemietet wurden, soll ein Seminarhotel entstehen.

Offenbar war die neue private Eigentümerin des Schlossbergs durch einen Bericht in "20 Minuten" auf eine Lesung der Buch-Autorin Maggie Tapert ("Pleasure – Bekenntnisse einer sexuellen Frau") Anfang November und aufgeschreckt worden. Dabei war fotografisch auch Taperts "Orgasmobile" thematisiert worden.

"Nichts mit Pornographie zu tun"

Schockiert ist auch der Basler Boudoir-Kalligraph Andreas Schenk. Ihm verschlug es die Sprache, als ihm Madeleine Stucki den Bescheid der Hauseigentümerin eröffnete. "Was soll das? Wie kommt jemand auf eine solche Idee?", entfuhr es ihm, dabei seien die Bilder "nicht im Entferntesten anrüchig". Die Erotik-Werke, die kürzlich teils schon in Basel zu sehen waren, hatten dort "keine Spur von Entsetzen" ausgelöst. "Ganz im Gegenteil, es wurden sogar Bilder gekauft."

Auch die Thuner Veranstalterin Stucki, für die weibliche Sexualität in ihrer Arbeit "schon ein Thema ist", zeigt sich über das Njet der Hauseigentümerin befremdet: "Die Bilder haben nichts mit Pornographie oder Rotlichtmilieu zu tun." Die Angst, aus dem Schlossberg könnte ein Lustschloss werden, sei völlig unbegründet.

Künstler Schenks 43 Erotik-Bilder bleiben nun vorläufig sorgfältig aufgereiht in seinem Atelier in der Basler "Breite" stehen. Die nun zunichte gemachten Vorbereitungsarbeiten haben ihn um 5'000 Franken gekostet. Der Eklat ist aber so frisch, "dass wir darüber noch gar nicht reden konnten". Und die Workshop-Teilnehmenden wissen noch nicht, dass ihnen ein freies Wochenende bevorsteht.

22. November 2011


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"Schadenersatzforderungen sind absolut korrekt"

Mal ganz abgesehen vom Umstand, dass sich die Schlossberg Thun AG eventuell hinter Rechtsgrundsätzen versteckt, welche als Vorwand für die Zensur einer ihr suspekten Ausstellung herhalten müssen, spricht es nicht gerade für seriöses Arbeiten, wenn Fehler bei Vertragsabschluss erst im Nachhinein entdeckt werden. Das kommt dann schon sehr "hemdsärmlig" daher. Was aber auch heissen kann, dass Schadenersatzforderungen seitens der Veranstalterin absolut korrekt sind. Schliesslich muss jeder Bürger, jede Bürgerin für begangene Fehler gerade stehen, somit auch – und vor allem – Gemeinde-Institutionen!


Markus Christen-Buri, Basel



"Verklemmtes Burka- und Scharia-Denken"

Auch auf christlichem Boden scheint ein furchtbar verklemmtes Burka- und Scharia-Denken vorhanden zu sein. Ob die Managerin der Schlossberg Thun AG und ihre Hintermänner und –frauen auch so zimperlich gewesen wären, wenn es sich um eine Waffenausstellung gehandelt hätte?


J. Claude Rohner, Basel



"Eine Bruderschaft von Bürokraten"

Es kann ja nicht sein, dass in der heutigen Zeit, eine Bruderschaft von Bürokraten darüber entscheidet, was in der Öffentlichkeit moralisch ist und was nicht, und hierbei deutlich die vom Gesetzgeber formulierten Schranken überschreitet. Wir sind doch hier nicht mehr im Zeitalter der Inquisition, oder doch?

 

Der stattfindende Workshop, der letztlich dazu dient, einer Gruppe von interessierten Menschen die Hintergründe sowie Arbeitsweise der Kreativitätsfindung näher zu bringen, und die damit verbundene repräsentative Ausstellung ist eine freie Interpretation von Alltäglichem, Zeitgemässem, von aktuellen Themen, die eine nicht kleine Gruppe von Zeitgenossen beschäftigt.

 

Seit der Gründung der Eidgenossenschaft ist die Schweiz stolz auf ihr landvogtfreies Dasein. Und wenn wir uns heute beugen vor gesichts- und namenlosen Geldvögten, dann müssen wir ernsthaft über unsere Bücher gehen!

 

Hunderttausende junger Eidgenossen haben auf den Schlachtfeldern für gerade diese Freiheit, für eine freie Meinungsäusserung, für einen freien Dialog ohne vorgesetzten Schleier ihr Leben geopfert!

 

Die sowohl freie wie auch befreiende Sichtweise auf die Sexualität und die Erotik in der Kunst findet erst dann Bedeutung, wenn sie unzensiert dem interessierten Menschen zugänglich gemacht werden kann.

 

Zurückhaltung und Selbstkontrolle sind gut, aber sie dürfen niemals weder andere noch sich selbst unterdrücken.

 

Ich respektiere in allen Fällen den Besitz und den Wissensstand anderer Menschen und würde nie auf die Idee kommen, meine Gedanken meinem Nächsten aufzudrängen, möchte sie ihm aber auch nicht vorenthalten. Jeder ist frei, sich das zu Gemüte führen zu dürfen, was ihn interessiert und was sein Wesen weiterbringt.

 

In diesem Sinne erinnere ich an eine Reichskristallnacht mit ihren Folgen und appelliere an die weitsichtige Vernunft, sich künftig lieber anderen, viel "unmoralischeren" hochaktuellen Tagesthemen zu widmen, die mit Sicherheit eher dem gewohnten Terrain jener Entscheidungsträger entsprechen.


Andreas Schenk, Kalligraph, Basel



"Ist in Thun ein solches Tun nicht opportun?"

Wer die Bilder von Andreas Schenk kennt und gesehen hat, weiss, dass hier nichts Anstössiges gezeigt wird. Natürlich kann man in jedem Bild, wenn man will, ein sexuelles oder pornographisches Symbol erkennen, aber deswegen gleich einen (Thuner) Bildersturm anzetteln? Dann müsste man konsequenterweise nicht nur Bilder, sondern auch die Sprache verbieten, denn diese kann genauso anstössig sein. Warum hat die Schlossberg Thun AG nur Anstössiges, nicht aber die Augenzwinkerei bemerkt? Wenn sie das Zwinkern mitgemacht hätte, wäre sie jetzt vielleicht nicht geblendet und könnte die inspirierenden Texte auf den Bildern sogar lesen.


Ralph Klee, Müllheim



"Y glaub, ych spinn!"

Y glaub, ych spinn! Hoffetlig bringt nie e Seminarteilnähmer e Blick in die heilige Halle!


Felix Drechsler-Stohler, Basel



"Wer darin Pornographisches erkennen will, ..."

Das ist ja nur noch lachhaft. Ich kenne viele Werke von Andi Schenk, eine Kunst, die von Leidenschaft und Freude zeugt. Wer darin Pornographisches erkennen will, kann das machen, genauso wie in jedem Kleider- und Dessous-Katalog oder gewissen Boulevard-Zeitungen. Im TV sehen wir täglich Mord, Totschlag und viel nackte Haut, will die "Schlossberg Thun AG" als nächstes das Fernsehschauen in Thun verbieten.

 

Glücklicherweise geniesst Kunst gewisse Freiheiten und anschauen muss es ja nur wer, will. Leider ist dies noch nicht bis zu den Verantwortlichen der Schlossberg Thun AG durchgedrungen.

 

Es ist zu hoffen, dass wenigstens der materielle Schaden von Herrn Schenk gedeckt wird und er weiterhin seine Schaffenskraft der Allgemeinheit zur Verfügung stellt.


Daniel C. Holzer, Reinach


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RückSpiegel


In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
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Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

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Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.