© Foto by Museum der Kulturen
"Sammeln und erzählen": Deckenscheiben zum Schutz der Gemeinschafthäuser

Geschichten von ethnologischen Objekten, die um die Welt wandern

Das Museum der Kulturen in Basel widmet Amazonien eine Ausstellung


Von Aurel Schmidt


Genau genommen, sind nicht die ethnologischen Objekte aus Amazonien gemeint, vielmehr stellt das Museum der Kulturen in einer als "Reflexionsplattform" verstandenen Ausstellung mit dem auffordernden Titel "Und jetzt?" eine Überlegung über die Bedeutung und Aufgabe seiner Sammlungen an.


Wie die Welt ständig einer Veränderung unterworfen ist, so wandeln sich auch die sichtbaren Erscheinungen der Landschaft und die geografischen Bedingungen. Das Land wird umgestaltet. Das ist nichts Neues, aber manchmal fällt es mehr auf als sonst.

Im Amazonasbecken hat in der Vergangenheit der Kautschuk-Boom schlimme Verwüstungen angerichtet. Heute ist es der Kahlschlag der Tropenwälder. In den vergangenen zehn Jahren ist in Brasilien ein Gebiet gerodet worden, das ungefähr viermal so gross ist wie die Schweiz. An seine Stelle sind Implantationen der Agro-Industrie für die Fleischproduktion sowie die Erzeugung von Bio-Treibstoff getreten. Gleicherweise bedroht heute der Belo-Monte-Staudamm, der drittgrösste der Welt, die Lebensgrundlage von 22'000 Menschen, denen das Schicksal der Umsiedlung bevorsteht. 246 weitere Projekte sind im Studium oder schon im Bau.

Alle diese Eingriffe haben nicht nur das Land und die natürlichen Kreisläufe massiv verändert, sondern weit mehr noch die Lebensformen und -umstände der Menschen. Die meisten der Betroffenen sind Indigene. Mit diesem Ausdruck werden die Menschen bezeichnet, die mit ihren Ahnen, Clans und Filiationen länger an einem Ort gelebt haben als andere Menschen, die erst später dazugekommen sind.

Das Museum vor neuen Fragen

Neben Südostasien und Ozeanien gehört Amazonien als neuerer Schwerpunkt zum Tätigkeitsbereich des Museums der Kulturen in Basel. Und im gleichen Mass, wie Amazonien permanent umgepflügt wird, nicht als natürlicher Prozess, sondern von Menschen erzeugt, so verändert sich auch die Arbeit der Ethnologen, die nach allgemeiner Auffassung im Sammeln, Bewahren und Interpretieren der materiellen Zeugnisse anderer Kulturen besteht.

Ging es in der Vergangenheit noch darum, die letzten, verschwindenden kulturellen Manifestationen der in die Dynamik des angeblichen Fortschritts gerissenen fremden Völker zu retten, so hat sich das Bild stark gewandelt. Alte Kulturgüter sind kaum noch anzutreffen, aber neue Gegenstände werden jeden Tag hergestellt, für den Eigengebrauch, aber auf einer heruntergestuften Ebene auch als sogenanntes Kunsthandwerk, das als Departmentstore- oder Aiport-Art in den Handel gelangt. Die Magazine zum Globus bieten zur Zeit in ihrem Sortiment solche nachgeahmten, neu fabrizierten Objekte aus Indonesien für den Wohnschmuck an.

Das ist hier natürlich nicht gemeint. Die Indigenen leben in der Gegenwart wie wir alle, sie tragen ihren traditionellen Schmuck und setzen ihre alten Traditionen fort, aber sie haben Kameras bei sich und benützen Flugzeuge. Warum sollten sie es nicht tun?

Auch die Ethnologen haben sich auf ihren Forschungsreisen und bei ihren Feldstudien angepasst und auf neue Aufgaben fokussiert. Der Kontakt zu den anderen Kulturen ist nicht mehr wie früher auf den Blick von aussen reduziert, sondern wechselseitig und multikooperativ. Vor allem spielt er sich zwischen Gleichgestellten ab. Die Menschen begegnen sich auf einer egalitären Ebene und lernen gegenseitig von einander. Das ist eine neue Einstellung, die sich etabliert hat und weit über Bronislaw Malinowskis "teilnehmende Beobachtung" oder das Studium von Kette und Schuss in der Weberei hinausreicht. 

Warum Sammlungen?

Die Frage heisst also: Warum sollen Museen Sammlungen anlegen und unterhalten? Wie gehen sie mit den fremden Objekten um? Was ergibt sich daraus? Das ist das Thema der neuen Ausstellung "Und jetzt? Aufstand der Dinge am Amazonas", die Alexander Brust eingerichtet hat. Sie behandelt die Wechselbeziehung zwischen den Menschen hier und den Menschen dort mit ihren Kulturen, Bräuchen und Praktiken.

In der damit verbundene Problematik treten verschiedene Sub-Problematiken in Erscheinung. Während die Produktion von Gebrauchsgegenständen bei uns dem direkten Nutzen in einem auf das Funktionelle, im besten Fall auf Design beschränkten Rahmen unterworfen ist, weist sie in den fremden, von uns abweichenden Kulturen eine Sinn stiftende Bedeutung in einem rituellen beziehungsweise zeremoniellen Kontext auf, der mit Privilegien und Verpflichtungen verbunden ist.

Daraus ergibt sich sofort die fortführende Frage, wieweit es möglich ist, Objekte aus fremden Kulturen herauszunehmen und in unsere Gesellschaft mit unserem materialistischen Denken zu transferieren? Was geschieht dabei, was verändert sich im Bedeutungszusammenhang?

Auch darauf geht die Ausstellung ein. Fünf Sammlungen werden vorgestellt. Sie decken auf, welche Beziehungen zwischen den Menschen hier und den Menschen dort vorkommen und vor allem, welche Beziehungen durch die Objekte zwischen Menschen hergestellt werden und von hier aus wieder auf die Menschen in den Herkunftsgemeinschaften zurückwirken.

Dokumentierte Kulturen

Die Sammlung der Witoto und Ocaina von Jürg Gasché, 1969-70 angelegt und danach ins Museum in Basel gekommen, wurde aus Beständen der Familie Kiuru zusammengestellt. Später besuchte die Nachfahrin Fanny Kiuru das Museum und teilte den für die Sammlung Verantwortlichen mit, dass der Verkauf von damals nach heutiger Auffassung als Irrtum angesehen würde. Eine Forderung nach Rückgabe wurde nicht erhoben, aber die Bitte angebracht, die veränderte Beurteilung weiter zu kommunizieren.

Die Sammlung, die Vera Penteado im Jahr 2000 dem Museum vermachen wollte, bezog sich auf das Volk der Waura. Seine Angehörigen baten das Museum, die Annahme zu verweigern, weil die Waura darin ein für sie wertvolles Kulturerbe erblickten. An Stelle konnte das Museum die Sammlung Harald Schultz und Vilma Chiara erwerben. 2006 besuchten die Waura das Museum in Basel und akklamierten in der neuen Sammlung die erste ausführliche Dokumentation ihrer Kultur.

Die Objekte der Kaiba in der Sammlung des österreichischen Ethnologen Georg Grünberg erwiesen sich als wertvoll für die Erforschung der Kultur der Kaiba. Nach deren zwangsweiser Umsiedlung trug die Sammlung dazu bei, das Wissen dieser Ethnie zu bewahren und weiterzutragen.

Im Jahr 1962 bot der polnische Ethnologe Borys Malkin dem Museum in Basel eine Sammlung der Tiriyo an, später folgten mehrere Ergänzungen, was es erlaubte, dem kulturellen Wandlungsprozess nachzugehen.

Auch für die Yudja, von denen heute noch 350 Menschen leben,  war eine Sammlung im Besitz des Museums ein Beweis für die Wertschätzung ihrer Kultur.

Die Objekte haben eine Biografie

Das Museum der Kulturen besitzt ungefähr 50 thematische Sammlungen über Amazonien. Bisher ist mit einer Ausnahme keine einzige zurückverlangt worden. Dies scheint damit zu tun zu haben, dass die Angehörigen der betreffenden Gesellschaften wissen, dass ihre Objekte in guten Händen sind. Das ist keinesfalls nur nur eine zurechtgelegte Selbstlegitimation des Museums, sondern ist auch darauf zurückzuführen, dass heute die weltweiten Kommunikationsverbindungen so gut ausgebaut sind, dass Alexander Brust in permanentem Kontakt mit den Angehörigen der Gesellschaften steht, deren Sammlung sich in Basel befinden.

Diese Wechselbeziehung zwischen dem Museum hier und den Menschen dort ist ja gerade der essentielle Punkt an der neuen Auffassung in der Ethnologie. Ausserdem stellt das Bundesamt für Kultur Mittel zur Verfügung für den Rücktransfer des hier erworbenen Wissens von den ethnologischen Gegenständen an ihre ehemaligen Besitzer.

Die Objekte in den Museen haben also eine Biografie, eine Geschichte, einen Wanderweg. Wenn sie im Museum angekommen sind, in einem neuen Umfeld, sind sie noch lange nicht am Ende ihrer Laufbahn. Ein neuer Lebenszyklus setzt ein, unter veränderten Voraussetzungen und neuen Möglichkeiten. 

Masken als Subjekte

Das lässt sich am Beispiel der ausgestellten Masken der Waura zeigen. Masken sind bei ihnen personifizierte Geisteswesen, die als Angehörige mit ihnen leben, in die Gesellschaft einbezogen sind und Nahrung erhalten. Ist ihre Zeit vorüber, werden sie aus dem rituellen Zusammenhang herausgenommen und verbrannt, dem Wald zum Verrotten übergeben, zerstört, um die Lebenden nicht zu bedrohen. Ein Verkauf ist ausgeschlossen. Wie aber kann ein Museum eine solche Maske trotzdem erwerben und zugleich verhindern, dass sie ihre Kraft nicht verliert?

Indigene sind oft Menschen von einer genialen Schlauheit. Was tun also? Der Handel lässt sich realisieren, wenn die Museen als Akteure sich als Teil der Austauschbeziehung verstehen, also sich gewissermassen selbst in ein Subjekt verwandeln. Damit es keinerlei Anstoss gibt, werden den Masken auch noch gewisse Organe, zum Beispiel der Mund oder die Nase, amputiert. Dann steht dem Transfer in eine andere Kultur und Gesellschaft nichts mehr im Weg, und alle Beteiligten sind zufrieden.

Ob diese vom Animismus geprägte Vorstellung heute noch vertretbar sind, ist eine andere Frage. Sie war es in der jüngsten Zeit unter Berufung auf rationalistische Gründe eher nicht. Aber offenbar sind brasilianische Ethnologen heute wieder zu der früheren Auffassung zurückgekehrt mit dem Hinweis auf die Kontinuität von Natur, Leben und Kultur. 

Die Art, Wissen weiterzugeben

Anschaulich gemacht wird die beschriebene Wanderungsbewegung der Bedeutungen beziehungsweise die Verschiebung von einem Kontext in einen anderen in einer Videoinstallation, die in der Ausstellung zu sehen ist. In den Jahren 1948 und 1955 hielt sich der Ethnologe und Kinderbuch-Übersetzer Franz Caspar bei den Tupari in Brasilien auf.

Ein Sohn folgte 2008 auf den Spuren des Vaters, und 2009 besuchte eine Delegation der Tupari das Museum der Kulturen in Basel. Das Filmteam von Thomas Isler, Anna-Lydia Florin und Aurelio Galfetti hat die beiden neueren Begegnungen begleitet und festgehalten. Sie werden jetzt auf zwei Projektionsflächen nebeneinander gezeigt.

Man sieht die Angehörigen der Tupari dabei, wie sie die im Besitz des Museums befindlichen Objekte ihrer Kultur betrachten und davon erzählen. Sie geben wieder, was sie darüber wissen, auf alten Aufnahmen erkennen sie ihre Angehörigen. Das ist Erinnerungskultur, aber auch eine Art und Weise, Wissen weiterzugeben und durch Weitergabe zugleich zu erhalten.

Fragen des Museums an sich selbst

Alles dies sind, wie man wohl zugeben muss, theoretische Fragen. Unwichtig sind sie nicht, aber vor allem betreffen sie das Museum selbst. Wie geht es mit den Sammlungen und den Objektgeschichten um? Wie bekommen die Museen weitere Informationen über die Sammlungsobjekte? Und wie wird Wissen überhaupt generiert? Auch das sind angemessene Überlegungen.

Und jetzt? So lautet bekanntlich die im Titel der Ausstellung aufgeworfene Frage. Das Museum adressiert sie selbstreferentiell mehr an sich selbst im Sinn eines Auftrags für die weitere Arbeit als an das Publikum. Soll überhaupt noch gesammelt werden? Oder müssen die Museen ganz neue Wege suchen und beschreiten? Und wie würden diese aussehen? Viele offene Fragen. Umso grösser ist die Erwartung auf eine durchaus denkbare Ausstellung mit dem Titel "Hier lang". Denn es gibt noch viel zu sagen.

22. März 2013


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Die Niederlassung Füllinsdorf der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) wird (...) im Frühling 2018 als Selbstbedienungsbank wieder eröffnet."

Basellandschaftliche Kantonalbank
Medienmitteilung
vom 28. September 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Wo bitte ist der Geld-Selbstbedienungsschalter?

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.