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"Promotion des Lesens": Festival-Manager Ammann, Werner

Das Feuchtgebiet der Leseratten

Die "Buch.08" in Basel verspricht ein vielfältiges Messe- und Festvialereignis zu werden


Von Peter Knechtli


Mit ihrem neuen Konzept verspricht die "Buch.08" die Region Basel in eine "Messe- und Festivallandschaft" zu verwandeln. Nicht nur die E-Halle der Messe Schweiz, auch zahlreiche weitere Standorte der Region sollen vom 14. bis 16 November ganz in Zeichen der Literatur stehen.


An diesem "ausserordentlich reichhaltigen Herbst", so Festival-Präsident und Verleger Egon Ammann, präsentieren sich in Basel 56 Verlage unterschiedlicher Grösse und Provenienz - darunter auch grosse deutsche Häuser wie Diogenes, der sich erstmals in Basel zeigt, Suhrkamp, Fischer oder Wallstein. Schwerpunkt bildet die belletristische Literatur.

Verleihung des Schweizer Buchpreises

Höhepunkt des dreitägigen Veranstaltung ist die erstmalige Verleihung des Schweizer Buchpreises am 16. November, für den die fünf Autorinnen und Autoren nominiert sind: Lukas Bärfuss, Anja Jardione, Rolf Lappert, Adolf Muschg und Peter Stamm. Einen Tag zuvor sind die Nominierten am Festival zu hören, wo sich Ammann ein letztes "Wettlesen" erhofft. Eröffnet mit das Literatur-Ereignis schon am Donnerstagabend mit einer Rede des ehemaligen UNO-Sonderbotschafters für das Recht auf Nahrung, Jean Ziegler, der damit ein erstes Glanzlicht setzen soll.

Das Programm umfasst insgesamt 110 Veranstaltungen, darunter auch 23 Lesungen und Diskussionen an literarischen Schauplätzen der ganze Region. An Höhpunkten führte Ammann die Hamburger Spitzenautorin Brigitte Kronauer, den jungen Inder Aravind Adiga, die Krimiautorin und TV-Moderatoorin Thea Dorn, den griechischen Goethe-Übersetzer und Krimi-Autor Petros Markaris oder den Holländer Cees Nooteboom an. Stark vertreten sind auch türkische Autoren.

Dieses Jahr in der E-Halle

Laut Geschäftsführer Felix Werner ist die "Buch.08" auch eine Verkaufsmesse. Wichtig sei aber, was auch durch die Gestaltung der Halle belege, dass der "Eindruck eines Ganzen entsteht, nicht ein zufällig zusammengewürfeltes Ganzes". Auf vier verschiedenen Foren kommt es zu unzähligen Lesungen, Diskussionen und Debatten. Gemäss Werner sind auch Radio-Direktübertragungen geplant, Kinder-Events und der Einbezug regionaler Schulklassen und die Möglichkeit, sich mit SMS auf eine Grossleinwand einzubringen.

Vergangenes Jahr war die Messe Schweiz als Veranstalterin aus der "BuchBasel" ausgestiegen. Sie ist aber immer noch Partner der neuformierten "Buch.08", was sich in verschiedenen Ermässigungen niederschlägt. Dies Veranstaltung findet dieses Jahr nicht mehr auf den zentralen Messegelände statt, sondern etwas dezentral in der E-Halle auf der Erlenmatt, rund 500 Meter von Messeplatz entfernt.

Verlage sollen "Seele zeigen"

Egon Ammann ("es geht um die Promotion des Lesens") wertet die "Buch.08" als "nationales Ereignis". Er rechnet mit 40'000 bis 50'000 Besuchenden. Insbesondere hofft er, "dass die Branche, die ja immer nur jammert, merkt, worum es geht". Die Verlage sollen hier nicht ihr Totalangebot, sondern "ihre Seele zeigen". Die Veranstaltung rechnet mit einem Budget von 700'000 Franken, darunter 250'000 Franken aus dem Lotteriefonds Basel-Stadt.

Die Tageskarte kostet 10 Franken, der Drei-Tage-Pass 24 Franken. Erhältlich sind auch günstige Familien-Billette. Das Ticket berechtigt zur Gratisfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem ganzen Gebiet des Tarifverbunds Nordwestschweiz.

1. Oktober 2008


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Basellandschaftliche Kantonalbank
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Wo bitte ist der Geld-Selbstbedienungsschalter?

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
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In einem Satz


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Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.