© Foto by Claude Giger, www.picturebale.ch
"Ohne Feuer keinen Sinn": Lese-Promoter Matthyas Jenny

Der Höhlenbär vom Bachletten

Matthyas Jenny, Basler Literaturvermittler der ersten Stunde, gibt seinen Verlag "Nachtmaschine" auf


Von Anna Wegelin


Matthyas Jenny, Initiator von "Literaturhaus", "Buchmesse", "Lyrikfestival" und viel mehr: Wir statten dem Lesemann einen Besuch an seinem Arbeitsort ab. Die Tür zur "Buchhandlung Bachletten" steht offen. Belletristik auf der einen Seite, Kinder- und Jugendbücher auf der anderen. Fein säuberlich in den Regalen, kreuz und quer überall im Laden. Das Telefon klingelt. "’Corpus Delicti’ von Julie Zeh?" Matthyas Jenny zieht den Band aus einem Bücherturm am Boden: "Ist abholbereit." Zu mir präzisiert er: "Ich finde alle Bücher, immer. Manchmal dauert es etwas länger, weil sie sich bewegen."

Ladenschluss. Wir gehen in die Küche hinter dem Lokal – Matthyas Jenny lebt und arbeitet in drei kleinen, miteinander verbundenen Räumen im Hochparterre. Er macht einen Kapselkaffee, zündet die nächste Marlboro an. Hier dasselbe: Der Raum voller Bücher, nur das Abwaschbecken ist noch frei. Er koche nie daheim, erzählt Jenny: "Ich esse nur Müesli", aus dem Multipack mit Milch angerührt oder fix und fertig vom Quartierbeck nebenan. Er räumt den Sessel frei von Literatur und legt ein frisches Abtrocktüechli auf die Sitzfläche: "Bitte sehr." Wir unterhalten uns über das Ende des Ammann-Verlags, das für Schlagzeilen gesorgt hat. "Ist halt der Lauf der Zeit", so Matthyas Jenny zur Schliessung des renommierten Hauses aus Zürich. Dann teilt er völlig unerwartet mit, er gebe seinen Verlag "Nachtmaschine" per sofort auf, ganz ohne Hang-up: "Ohne inneres Feuer hat es keinen Sinn mehr." Eine Medienkonferenz brauche es dazu nicht.

Was ist los mit Matthyas Jenny, der seit über 30 Jahren unermüdlich Literatur in verschiedenen Spielarten "vermittelt", wie er sagt, und mit seinen Projekten weit über Basel hinaus strahlte? Woher dieses innere Feuer, diese Selbstausbeutung bis zum Geht-nicht-Mehr?



Am Anfang, erzählt er, war seine Mutter, die viel gelesen habe und eine kleine Bibliothek anlegte. Mitte der 1970-er Jahre gründet Jenny den Verlag "Nachtmaschine". Tagsüber zieht er seine beiden kleinen Kinder Zoë und Kaspar auf. Nachts druckt er auf einer alten Maschine zunächst Einladungskarten für Ausstellungen und Künstlerzeichnungen, dann die Literaturzeitschrift "Nachtmaschine", später auch Flugblätter für das Basler AJZ. Und schliesslich Bücher: Mehr als 150 Titel sind hier erschienen, unter anderem von Hansjörg Schneider, Dieter Fringeli, Rolf Lappert, Manfred Gilgien, Jürgen Ploog, Jörg Fauser. Soeben erschienen ist der Roman "Das böse Mädchen Gisela" von dem in Basel lebenden Autor und Museumskurator Markus Stegmann. Erste Kritiken sind begeistert.

"Wie bringt man Literatur, Gedichte
unter die Leute?"




1976 gründet Matthyas Jenny in Basel das weltweit erste funktionierende Poesietelefon. Bis 1982 erhält er dieses von der Warhol-Factory in New York inspirierte "Call a poem"-Projekt, das im Gegensatz zum amerikanischen Vorläufer funktioniert habe, am Leben. Von 1979 bis 1988 führt er jeden März im Tag den "Tag der Poesie" durch. Die Idee auch hier: "Wie bringt man Literatur, Gedichte unter die Leute?" Es folgen zehn Jahre des Geldverdienens: Von 1987 bis 1995 als stellvertretender Direktor der Verlagsauslieferung Azed AG in Basel, danach zwei Jahre als Einkaufsleiter bei Ex Libris und schliesslich neun Monate beim Ammann-Verlag, wo es zwischen den beiden so unterschiedlichen, markanten Charakteren gehörig gekracht haben soll.

1997 ruft Jenny mit den Autorin Verena Stössinger und Autor Martin R. Dean ("Literaturgruppe Basel") das erste "Internationale Literaturfestival Basel" im Schützenmattpark ins Leben. Ebenfalls auf sein Konto gehen die Gründung des "Literaturhaus Basel" im Jahr 2000, das erste Literaturhaus in der Schweiz, und die Gründung der Messe "Buch.Basel" 2003, die er bis Anfang 2007 leitete (die künstlerische Leitung hat seither – Ironie des Schicksals – Egon Ammann). Das "Internationale Lyrikfestival Basel", das seit 2001 jeden September stattfindet, auch es "sein Kind", führt dieses Jahr erstmals ein neu gegründeter Verein am 5. und 6. September im Literaturhaus Basel durch. Matthyas Jenny: "Es passt nicht mehr in mein anderes Leben."

"Ich, nicht sie hätte sterben sollen."




Sein "anderes Leben" beginnt mit dem Tod seiner Lebensgefährtin Ursula Wernle, die vor zwei Jahren an Krebs starb. Nach der Diagnose im Januar 2007 gab Matthyas Jenny den Rückzug von der "Buch.Basel" bekannt. Am 8. Mai eröffnete die Messe unter der neuen Leitung. Am 13. Mai schloss sie – und am selben Tag starb seine Frau. Jenny, der 17 Jahre älter ist als sie: "Ich, nicht sie hätte sterben sollen."

Die "Buchhandlung Bachletten", Ursula Wernles Vermächtnis, strukturiert seinen Alltag ab morgens um vier bis fünf Uhr, wenn die Lastwagen ihre Lieferungen aus dem Buchzentrum Olten und aus Stuttgart bringen. Er sei schon immer ein Wenigschläfer gewesen, erzählt Jenny: "So wird der Tag länger." Die Buchhandlung läuft gut, sogar besser als im Vorjahr. Neben Lieferungen an Bibliotheken und Schulen, die eine Aushilfe für ihn erledigt, lebt er zu einem wesentlichen Teil von privater Kundschaft. Seitdem er seine Buchempfehlungen im Internet-Facebook aufschaltet, ist sie gewachsen – und beschert ihm, dem "Höhlenbär", wie er sich selber nennt, ein soziales Kontaktnetz.

Matthyas Jenny führt ins Schlaf- und Schreibzimmer neben der Küche. Wieder ein Meer von Büchern und Papieren, auf Bett, Stuhl und Pult. Er liest seine jüngsten Facebook-Kommentare vor: Der Roman "Frau Sorgedahls schöne weisse Arme" von Lars Gustafssons, "ein Buch wie ein strahlend blauer Himmel", "leicht, flockig". Jennys jüngster Eintrag von heute morgen zu Peter Stamms "Sieben Jahre": "Währschafte Schweizer Literatur", "nicht spannend, aber gut geschrieben". "Unglaublich, einfach toll" sei seine Facebook-Community, schwärmt Jenny. "Mamablog"-Autorin Michèle Binswanger, die schräg vis-à-vis im Bachletten wohnt, gehört dazu, wie auch der Schriftsteller Alain Claude Sulzer und viele andere.

"Der Computer wurde
Jennys neue Nachtmaschine."




Überhaupt ist der Computer Jennys neue Nachtmaschine geworden. Hier frönt er seiner Leidenschaft des Schreibens, wann immer er nur kann. Über 5'000 Seiten sind es schon, Geschichten, Tagebucheintragungen, Essays und so weiter. Und der "faszinierende Irrsinn" des Ganzen: Man drückt auf die "Delete"-Taste und alles ist gelöscht, "ohne das ganze Theater der Manuskriptverbrennung". Was geschieht mit all den Texten in seinem Computer? Die wolle er nicht publizieren, sagt Jenny, von dem bis Mitte der neunziger Jahre mehrere Gedicht- und Prosabände erschienen sind. "Ich habe mich nie wohl gefühlt in der Öffentlichkeit", fügt er an.

"Ich fühle mich leicht", meint Matthyas Jenny. "Alles ist so weit weg." Alles, was vor Ursula Wernle war. Er habe keine Mühe mit Loslassen, sagt er. Loslassen, sich vom öffentlichen Parkett der Literatur zurückziehen ist sicher einfacher, wenn eine tüchtige Person das "Literaturhaus Basel", seine Erfindung, leitet.

So findet er denn auch nur positive Worte für Katrin Eckert, die auch das "Internationale Lyrikfestival Basel" mitveranstaltet. Sie sei unaufgeregt normal und mache ein interessantes professionelles Programm, so Jenny. An ihrem allerersten Arbeitstag sei Katrin Eckert bei ihm in der Buchhandlung vorbeigekommen. Ganz anders ihre Vorgängerin Margrit Manz, die ihn einen Monat nach ihrem Antritt ins Literaturhaus zitiert habe und mit der Bemerkung begrüsste: "Wir haben da ein Problem." – "Von da an hatten wir ein Problem", sagt Matthyas Jenny, der sich öffentlich mit der umstrittenen ehemaligen Intendantin anlegte.

Die Zeiten, als Jenny Literatur in Basel zum Stadtgespräch machte, verhöhnt und bewundert wurde, sind vorbei. 2009 ist es, als würde sich Matthyas Jenny von dieser Welt verabschieden.

Doch ganz hinter den Büchern seiner Buchhandlung und seinem Computer wird er nicht verschwinden. Sein mit Ursula Wernle ins Leben gerufene "Kleines Literaturhaus" im Untergeschoss seines Wohn- und Arbeitsortes im Bachletten-Quartier wird er vorerst weiterführen, wenn auch mit reduziertem Programm.

Und dann sind da noch seine beiden Kinder: Der Sohn Kaspar doktoriert gerade in Ethnologie an der Universität Basel. Die Tochter, die Schriftstellerin Zoë Jenny, die seit Jahren in London wohnt, bekommt nächsten Februar ein Kind und Matthyas Jenny wird Grossvater. Das Leben geht weiter. Das Schreiben darüber auch: Letztes Jahr hat Matthyas Jenny einen Werkbeitrag von Basel-Stadt für seinen autobiographischen Roman "Durch die Luft" erhalten, eine Familiengeschichte über mehrere Generationen, die vorwiegend in Basel spielt.

Matthyas Jenny: www.bachletten.ch
Lyrikfestival: www.literaturhaus-basel.ch

4. September 2009


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Der geborene stille und senkrechte Macher"

Matthyas Jenny ist ein Mann der Taten, nun gibt er seine "Nachtmaschine" auf, doch er rastet nicht. Voller Hingabe hat er seine Frau Ursula Wernle sel. bis zum letzten Atemzug begleitet und umsorgt, was hiess, dass er die Buch.Basel in andere Hände gab.

Matthyas Jenny ist ein Macher, der ruhig und mit vollem Einsatz die Basler zum Lesen bewegt. Nun hat er beschlossen, seine "Nachtmaschine" aufzugeben, doch von ausruhen keine Spur. Jenny rostet nicht, er ist der geborene stille und senkrechte Macher. Möge er noch lange Jahre bei Gesundheit aktiv bleiben dürfen. In diesem Sinn weiter so, wir danken es ihm von Herzen.


Yvonne Rueff-Bloch, Basel


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Die Temperaturen kratzen heute am Gefrierpunkt."

BZ Basel
Newsletter
vom 1. Dezember 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Hinterliessen sie Spuren, die Temperaturen?

"Und übrigens ..."

Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.