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"Verständnis für Menschheit": Drachen-Installation im Doppelgeschoss-Raum

Das neue Museum der Kulturen räumt mit alten Ideen auf

Thematische statt geografische Ordnung: Neue Sicht auf die Welt am Anfang des 21. Jahrhunderts


Von Aurel Schmidt


Das Basler Museum der Kulturen hat sich am alten Ort in einer neuen Umgebung eingerichtet und wird morgen Dienstag mit einem Festakt eröffnet. Ein eigenwilliges Projekt mit offenen Perspektiven – und eine kulturelle Bereicherung für Basel.


Zuerst der Ort, der immer ein Ort ist, von dem eine Ausstrahlung ausgeht. Das alte Museum an der Augustinergasse im Bau von Melchior Berri wurde 1849 eröffnet und war als Universalmuseum und "Tempel der Wissenschaft" (Projektwettbewerb) gedacht. Weil die Bestände, die alle Kulturbereiche umfassten, ständig an Bedeutung und Umfang zunahmen, mussten nach und nach einzelne Abteilungen ausgelagert werden, so zum Beispiel die Kunstsammlung 1936 in das neu erbaute Kunstmuseum am St. Albangraben. Zuletzt waren an der Augustinergasse das Naturhistorische Museum und das Museum der Kulturen (dieses vor allem im hofseitigen, an den Schlüsselberg grenzenden Bau der Architekten E. Vischer & Söhne von 1917) untergebracht.

Platznot ist ein sich ständig selbst aktualisierendes Problem. Die zur Verfügung stehenden Räume reichten je länger, desto weniger aus, und die labyrinthische Lage der rund um den Schürhof gelegenen, zum Museum gehörenden verschiedenen Gebäude war auch alles andere als befriedigend. Doch alle Widrigkeiten sind nach abgeschlossenem Umbau (28,6 Mio Franken Kosten) mit dem Bezug der neuen Räumlichkeiten jetzt behoben.

Der Eindruck beim Betreten des Schürhofs ...

Den Eingang muss das Museum nicht mehr mit dem Naturhistorischen Museum an der Augustinergasse teilen, vielmehr führt ein eigener Zugang vom Münsterplatz her in den Neubau. Das war zuletzt zwar nach einigen baulichen Anpassungen schon der Fall, aber jetzt ist alles anders, eindrücklicher, repräsentativer, auch angemessener. Beim Betreten des Schürhofs hat man den Eindruck, wie wenn im Theater der Vorhang hochgeht.

Das ist ein überraschender, starker Moment, aber das Stück, das jetzt im Museum der Kulturen gespielt wird, hat auch niemand erwartet. Davon gleich mehr.

Die Besucher betreten den Schürhof, der in leicht fallender Neigung abgesenkt ist, und gelangen in das Untergeschoss des Vischer-Baus, wo sich die neue Eingangszone mit Kasse und Shop befindet. Die übrigen Gebäude rund um den Schürhof werden als Bibliothek und als Seminarräume verwendet.

Die Architekten Herzog & de Meuron haben auf  den Vischer-Bau ein Faltdach gesetzt mit bunten Kacheln und vor den Fenstern einem üppigen Pflanzenvorhang, bei dem man an die "mur végétal" des Musée Branly in Paris denken muss. Die Reaktionen über den Dachstock waren geteilt, aber wichtiger als architektonische Details ist die Frage, wie die umgebauten Räume für die Ausstellungen eingesetzt werden können.

... und der Ausstellungssäle

Das erste, was im umgebauten Vischer-Bau auffällt, ist das Tageslicht. Viel Licht dringt von aussen herein, früher war alles stockfinster. Licht heisst sehen, erkennen, verstehen, das ist schon das halbe Ausstellungsprogramm. Reden wir also jetzt davon.

Dass das Museum der Kulturen eine einzigartige ethnologische sowie volkskundliche Sammlung besitzt, macht es zum bedeutendsten Museum seiner Art in der Schweiz. Basler Reisende haben die Objekte im Lauf der Zeit aus aller Welt zusammengetragen (was heute nicht mehr so einfach wäre). Schwerpunktgebiete sind Indonesien, Tibet, Ozeanien, Afrika, eine bemerkenswerte Textilsammlung, die auf die Tätigkeit des früheren Direktors Alfred Bühler zurückgeht, sowie Europa (Fasnachtssammlung). 300'000 Objekte hat das Museum katalogisiert, darunter zum Beispiel die Blasrohr-Maske der Baining, die einst Augusto Giacometti zu seiner "Nase" angeregt haben soll. Ausserdem verfügt das Museum über eine grosse Fotosammlung, die für die visuelle Anthropologie von Bedeutung ist.

Das war einmal so. Es ist nun vorbei. Etwas Anderes, Neues ist versucht worden, ein neues Konzept und neues Programm. Was bisher war, muss vergessen werden. Wir haben es mit einen Neubeginn zu tun.

Anna Schmid, die Museumsdirektorin, hat das alte Museum mit dem Kehrbesen ausgeräumt, kann man sagen. Wo sind alle die Objekte hingekommen? Weggeschafft, ins Depot befördert – auch die Maske der Baining. Nur das Kulthaus der Abelam steht noch an seinem alten Ort, wie eine am Wegrand liegengelassene Reliquie.

Jetzt herrscht in den Museumsräumen ein Minimalismus vor, nur eine kleine Zahl von Objekten besetzt die Ausstellungssäle, die, wie soll man es bloss beschreiben, etwas Distanzierendes erhalten haben, etwas Unnahbares. Die Besucher bewegen sich durch gereinigte Räume, aber zugleich werden sie zum Gehen eingeladen, und gehend, als Vorgang beziehungsweise Prozess, erfahren sie das Museum. Das ist eine Wirkung, die das Museum auf das Publikum ausübt. Das Ergebnis ist, dass mehr Aufmerksamkeit auf die Objekte fällt – und von ihnen ausgeht. Ihre Ausstrahlung wird potenziert.

Leere Räume, wenige Andeutungen

Markant im Unterschied zum Museum Rietberg in Zürich oder zum Musée Branly in Paris mit einer dichten Präsentation der ausgestellten Objekte begnügt sich das Museum in Basel mit einer aufgelockerten Präsentation und mit wenigen Andeutungen.

Zum Beispiel so: Neben einer Fasnachtslarve, die den früheren Direktor Alfred Bühler darstellt, einer Kufiya (dem Arafat-Kopftuch), und einer Auswahl von Brillen (eine aus Afrika, eine der Inuit und eine Plastik-Design-Brille als modisches als Gadget) werden Bezüge hergestellt, die sich jeder und jede selbst zusammenreimen kann, so gut es geht und so unabhängig, wie es möglich ist. Was sehe ich? Die alte Frage! 

Auf Beschriftungen wird fast ganz verzichtet, aber ein kleines Begleitbüchlein können die Besucher auf ihren Gang durchs Museum mitnehmen. Der Sinn flottiert frei, etwas willkürlich, jede Interpretation ist ebenso möglich wie erlaubt, "anything goes", aber die Autonomie der Besucher wird so mehr als respektiert. Wenn es nicht allzu paradox erschiene, würde ich sagen: Die Besucher selbst sind das Museum. Der Einwand dabei ist nur, dass am Schluss leere Räume genügen, und alle damit machen können, was sie wollen. Ich bin nicht sicher, ob das die ultimative Lösung ist.

Die Verführung, die vom Objekt ausgeht

Was hier als Konzept erarbeitet wurde und vorliegt, ist insofern neu, als bis ungefähr um 1980 jedes Objekt nur in seinem sozialen, religiösen, rituellen Kontext gesehen werden durfte. Das Funktionelle herrschte vor, etwas anderes war verpönt. Jetzt steht mit einem Mal das Objekt mit seinem Eigensinn (wieder?) im Mittelpunkt, als ästhetisches Objekt, von dem die Verführung ausgeht, wie Jean Baudrillard gesagt hat. Andererseits aber geht vom Akt des Betrachtens und Anschauens auch jegliche Erkenntnis überhaupt aus, wie Goethe schon gewusst hat.

Acht Monate hatten Anna Schmid und ihre Mitarbeitenden Zeit für die Einrichtung, "und wir freuen uns, dass es sich gelohnt hat" (Schmid). Hat es sich? Ja, hat es. Sicher ist soviel: Neue Massstäbe sind gesetzt, ein neues Kapitel ist aufgeschlagen, ein kühner Schritt getan.

Mit drei Ausstellungen wird das Museum jetzt eröffnet. Die erste mit dem Titel "Eigensinn" hat programmatischen Charakter. Ausgegangen wird vom Objekt, das zunächst nichts anderes ist als das, was er ist und darstellt. Das ist der ästhetische Zugang. Aber untereinander haben alle Objekte direkt oder indirekt miteinander zu tun, wenn ein kluger Kopf sie in Relation zueinander setzt. Da nun aber im sozialen und kulturellen Kontext sich ihr Sinn, ihre Bedeutung ändern kann, wird hier mindestens eine inspirierte Lektüre der Objekte verlangt.

Denken im Ordnungszusammenhang

Klar ist, dass bei dem Konzept, das sich das Museum der Kulturen zugelegt hat, nicht mehr der geografische Bezug dominiert, sondern der thematische Ansatzpunkt. Oder eben der eigene, dem Objekt innewohnende Sinn. Gesucht wird dabei immer eine transversale Bedeutung, das heisst, dass der Sinn erweitert wird und im Idealfall am Ende zu einer verbesserten Erkenntnis führt. "Verständnis für die Menschheit", drückt es Richard Kunz, der Kurator der Ausstellung, mit seinem eigenen Eigensinn aus.

Das Konzept des Museums baut auf einem Raster auf, der es erlauben soll, sämtliche Objekte in Zusammenhang mit fünf Begriffen zu bringen, die für die Ethnologie am Anfang des 21. Jahrhundert und beim Eintritt in die globalisierte sowie virtuelle Welt relevant sind. Es sind folgende Begriffe: Zugehörigkeit zu einer Gruppe oder Gemeinschaft; Handlungsfähigkeit in Übereinstimmung mit Menschen, Strukturen, der Umwelt; Wissen, Fähigkeiten, Techniken; Raum, vernetzte Welt, aber auch zum Beispiel Ressourcen oder Nutzungen; und schliesslich Inszenierungen im Sinn von Ritualen, Zeremonien, Festen, Spielen und so weiter.

Wenn es gelingt, alles Denken und Gedachte in einen sinnvollen Zusammenhang mit diesen fünf Grundkategorien zu bringen, dann wäre  damit eine Ordnungsleistung erbracht, die viel für sich hat. Vielleicht fällt sie etwas abstrakt aus, intellektuell, wenig praktisch, aber für die Kunst und das Spiel des Verstehens wäre der Gewinn einzigartig.

Die Ausstellung "Eigensinn", wird für einige Zeit, vielleicht zwei Jahre, in ihrer bestehenden Form zu sehen sein, dann werden die Museumsräume neu eingerichtet und dabei die Erkenntnisse, die bis dahin gewonnen worden sind, zu Grunde gelegt.

Die zwei weiteren Ausstellungen betreffen die Pekingoper (bis 26. Februar 2012) und Chinatown (bis 6. Mai 2012), die beide versuchen, das je Einzigartige und je Allgemeine der chinesischen Oper und des Lebens in den in vielen Weltstädten verteilten chinesischen Vierteln aufzudecken.

Das neue Museum der Kulturen ist für Besucher vom 7. September an geöffnet. Das Eröffnungsprogramm ist unter www.mkb.ch zu finden.

5. September 2011

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