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"Dankbar und ergreifend": Basler Chordirektor Henryk Polus im Probesaal

Singende Krieger, leidende Helden, intrigierende Rivalinnen

Vera Nemirova inszeniert am Theater Basel die Romantische Wagner-Oper "Lohengrin" – Henryk Polus dirigiert den hundertköpfigen Chor


Von Jürg Erni


Als Chor des Jahres wurde der Chor des Theaters Basel von der Zeitschrift "Opernwelt" ausgezeichnet. Mit dem Extrachor und weiteren Zuzügern kann der Berufschor als Edelleute und Volk aus Brabant seine Auszeichnung auf der Grossen Bühne erneut unter Beweis stellen – mit der Wagner-Oper "Lohengrin".


Chorprobe im 12. Stock, dem Domizil des Theaterchors. Chorleiter Henryk Polus dirigiert am Pult. Korrepetitor Torsten Bultmann spielt am Flügel den Orchesterpart. An der Reihe ist die dritte Szene des dritten Aufzugs des "Lohengrin". Keine Oper für zarte Gemüter.

Es geht um Kampf und Sieg gegen die Horden aus dem Osten. Der böse Friedrich von Telramund ist soeben vom Schwanenritter Lohengrin "mit einem Streiche" niedergestreckt worden. Kurzer Prozess mit dem Rivalen, nachdem er Elsa zu den feierlichen Klängen des wohl berühmtesten Brautmarsches der Weltliteratur in den Hafen der Ehe geleitet hatte. König Heinrich gebietet am Ufer der Schelde zu Antwerpen unter der Gerichts-Eiche, dem Stamm der Gerechtigkeit.

Wiederholen und stramm durchsingen

Der Chorsaal erzittert beim Ruf der Männer "Heil König Heinrich!" im strahlenden C-dur. Eine Tonart tiefer lässt der König versöhnliche Töne anstimmen. Er freut sich im schönsten Reime "Wie fühl' ich stolz mein Herz entbrannt, find' ich in jedem deutschen Land, so kräftig reichen Heerverband". Des Bundespräsidenten Herzen hätte ob solcher Heeresworte gewiss freudig frohlockt. Doch im Chorsaal gilt das Augen- und Ohrenmerk der besten Intonation, der genauen Einsätze, der verständlichen Diktion, die der Sängerverbund zu leisten hat.

Der Chorleiter lobt und wendet ein, lässt Stellen wiederholen oder auch stramm durchsingen, wenn es auf Anhieb gelingt, wie an der Schlüsselstelle nach der Gralserzählung, da der Ritter seine Herkunft nennt und damit sein Schweigen mit fatalen Folgen bricht. Vor Rührung bricht der König in Tränen aus: "Hör ich so seine höchste Art bewähren, entbrennt mein Aug' in heil'gen Wonnezähren." Wagners Wortschöpfungen täten es oft um des Reimes Willen.

Auswändig singen und schauspielern

Für den Chor ist die "Lohengrin"-Partie eine der dankbarsten und ergreifendsten. Entsprechend der Aufwand des singenden Personals mit einer Hundertschaft: Zum vierzigköpfigen Berufs-Chor gesellen sich ein Dutzend Zuzüger aus andern Theaterchören sowie der fünfzigköpfige Extrachor, bestehend aus Laien, die nicht nur gerne singen sondern es den Profis auch gleichtun wollen, indem sie ihre abendfüllende Partie auswändig und dazu noch schauspielern können. Eine anspruchsvolle Aufgabe mit sehr vielen Proben zumal in den letzten Wochen vor der Premiere.

Henryk Polus ist zuversichtlich, dass sein Riesenchor die Aufgabe auf der Bühne meistern wird; und dies nicht nur in der Premiere sondern auch in den weiteren 13 Vorstellungen, die sich bis ans Ende der Saison Mitte Juni 2014 hinziehen.

Anspruchsvolle Chor-Erziehung

Sein zwanzigjähriges Dienstjubiläum kann Chorleiter Polus demnächst feiern. Mit der "Zauberflöte" von "Papa Doll", wie er den damaligen Theaterdirektor Hans Peter Doll liebevoll bezeichnet, begann die Karriere im Chorsaal. Auf der Bühne nimmt er den Schlussapplaus nach der Premiere jeweils mit einer Geste von Demut und Dankbarkeit gegenüber dem Chor und seinen Leistungen entgegen.

Professionelle Chor-Erziehung ist eine vielfältige Aufgabe, die nicht nur genaue Kenntnisse der Opernliteratur voraussetzt – in dieser Saison stehen gleich vier gewichtige Choropern ("Tosca", "Lohengrin", "Eugen Onegin", "La Damnation de Faust") auf dem Spielplan; der Chorleiter muss einen Chorklang glätten und für die Bühne mit der unterschiedlichen Akustik modellieren. Er muss auch eine grosse Einfühlung besitzen für die menschliche Stimme wie für die Sängerinnen und Sänger mit ihren täglichen Dispositionen und Indispositionen.

So ist es auch das Verdienst des Basler Theaterchor-Leiters, dass sein Kollektiv von der Zeitschrift "Opernwelt" zum Chor des Jahres ernannt worden ist; dies vor allem wegen der starken Beteiligung an Brittens "War Requiem" in der eindrücklichen Inszenierung von Calixto Bieito.

Wagner-Regisseurin Vera Nemirova

"Der Lohengrin" hat die Premierentaufe noch nicht bestanden. Noch steht die bulgarische Regisseurin Vera Nemirova mit ihrer Frau Mutter Sonja Nemirova als Stimme des Gewissens am Pult im Zuschauerraum und dirigiert die Protagonisten und Massen nach ihrer Façon.

Mit Wagner ist die Musikerin spätestens seit ihrer Regie der "Ring des Nibelungen"-Tetralogie in Frankfurt bestens vertraut. Und in Basel ist sie mit ihrer letztjährigen "Maskenball"-Regie bestens akzeptiert. An der sonntäglichen Einführungsmatinee bewies sie eine starke Affinität zur Improvisation. Aus der Not ausbleibender Solistinnen machte sie eine Tugend, indem sie den Pianisten David Cowen bat, die Szene zwischen den Rivalinnen Elsa und Ortrud zu spielen, während sie die Partien als gesprochenen Dialog mit drastischer Diktion vorlas.

Das war ein Gaudi erster Güte, wenn die böse Ortrud der bekümmerten Elsa einheizt, sie solle ihrem Ritter doch das Geheimnis seiner Herkunft entlocken: "Wagst du ihn nicht darum zu fragen, so glauben wir mit recht, du müsstest selbst in Sorge zagen, um seine Reine steh' es schlecht!" Die Unterstellung tut ihre Wirkung: Elsa fragt. Lohengrin kapituliert.

Sitzleder gefragt

Die Besetzung ist hauseigen mit der Koreanerin Sunyoung Seo als Elsa, Rolf Romei als Lohengrin, Michelle de Young als Ortrud. Am Pult des Sinfonieorchesters stehen wechselweise Axel Kober und der Erste Kapellmeister Giuliano Betta.

Das Stück ist lang. Wagner liebt die Länge. Die Vorstellungen beginnen am Wochenende bereits um 17 Uhr. Sitzleder ist gefragt. Theater-Verwaltungsratspräsident Samuel Holzach kann sich wieder über die Sitz-Enge beklagen. Soll er mal nach Bayreuth pilgern, wo die Klappsitze ungepolstert sind!

Wagner-Opern sind keine Fernsehabende; sie fordern Geist und Ausdauer. Der ersehnte Gral ist auch kein Cüpli. Hier bringt die Erlösung "ein schöner Knabe in glänzendem Silbergewande". Lohengrin ruft Elsas verloren geglaubten Bruder als "den Herzog von Brabant zum Führer sei er Euch genannt" aus, während der Schwanenritter von einer Taube gezogen (statt des Schwans beim Auftritt) davongleitet. Ein Abgesang mit "Ach!" (Elsa) und "Weh!" (König, Männer, Frauen), darauf Elsa "entseelt in Gottfrieds Armen zu Boden sinkt".

Premiere: 20.10., 17 Uhr
Weitere Vorstellungen: 25., 31.10./ 3., 6.,10., 23., 26., 29.11. /22., 29.12. je 17/18 Uhr.

14. Oktober 2013


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