© Foto by Aurel Schmidt, OnlineReports.ch
"Was Häuser und Strassen erzählen": Balzacs Fluchtweg, Hinterausgang

Ein dichtes Netz um den flanierenden Dichter Guillaume Apollinaire

Wozu Literatur? Was kann sie vermitteln? Was lässt sich damit anstellen?


Von Aurel Schmidt


Was kann man mit einem Buch anfangen? Man kann es zum Beispiel lesen, was ist nicht das schlechteste ist, das damit angestellt werden kann. Aber es ist nicht alles, wenn man bedenkt, dass Lesen ein konstruktiver Akt zum Zweck der individuellen Selbstherstellung ist. Wer liest, weiss mehr über sich, weil er lernt, die Welt zu konzeptualisieren und zu konkretisieren. Zwischen zwei Buchdeckeln liegen Welten. In diesem Sinn ist jede Bibliothek eine Parallelwelt, eine Verdoppelung und Erweiterung der aktuellen Welt.

Der Roman "Mademoiselle de Maupin" von Théophile Gautier 1835 erschien. Er beschreibt eine Dreiecksgeschichte zwischen einem Mann, einer Frau und einer dritten Person, die eine Frau in Männerkleider ist, was zu verwirrenden Wechselbeziehungen führt, die nur mit dem literarischen Können und der erotischen Raffinesse eines Gautier beschrieben werden konnten. Im Vorwort hat der Autor programmatisch die Kunsttheorie entworfen, die als "L‘art-pour-l‘art" bezeichnet wird.
 
Einen Tag, nachdem ich die letzte Seite umgeblättert und da Buch zugeklappt hatte, las ich die Erzählung "Sarrasine" von Honoré Balzac (ich hatte es lange vorgehabt). Eine Sängerin in Rom zieht darin die Aufmerksamkeit eines Mannes auf sich, der erfahren muss, dass die verehrte besagte Sängerin ein Mann in Frauenkleidern ist, nämlich ein Kastrat im "Kirchenstaat", umgeben von zynischen sogenannten Kirchenfürsten.

Ich will hier nicht weiter auf die Handlung eingehen, sondern nur die Frage zu bedenken geben, ob es nicht vielleicht eine geheimnisvolle innere transversale Relation zwischen den Büchern gibt, konkret zwischen den beiden von Gautier und Balzac. Jedes Buch dockt an jedes andere an, alle stehen in Relation zu allen anderen.

"Ein Buch ist ein Fenster, das den Blick
in eine andere Welt freigibt."




Darüber hinaus ist ein Buch ein Zeichen, eine Manifestation – und ein Fenster, das den Blick in eine andere Welt freigibt. Das trifft in besonderer Weise auf "Flaneur in Paris" (1918) von Guillaume Apollinaire zu.

Apollinaire wurde im Ersten Weltkrieg von einem Granatsplitter in der Schläfe getroffen und musste sich einer Schädeloperation unterziehen, die er bei vollem Bewusstsein auf einem Spiegel mitverfolgte. Pablo Picasso hat später den Freund mit einem Kopfverband gezeichnet.

Apollinaire war Schriftsteller und Kunstkritiker, von ihm sind unter anderem Gedichte in ungewöhnlicher typografischer Gestaltung unter dem Titel "Calligrammes" bekannt, ebenso einige deftige erotische Werke (aber nicht zu vergleichen mit dem, was heute unter dem Begriff "Erotik" verkauft und verbreitet wird).

Im "Flaneur" schreibt Apollinaire über seine Schriftsteller-Kollegen. Es muss eine kuriose, bewegte Zeit und die Literatur eine ambulante Kunst gewesen sein. Apollinaire ist unterwegs, das ist sicher, und so sind es seine Figuren, im Keller des Kunsthändlers Ambroise Vollard oder in der Garküche des Dichters und Gastwirts Michel Pons. Die Druckerei von Paul Birault in der Rue Douai/Ecke Place Clichy war in einem ehemaligen Kloster untergebracht. Hier wurde Apollinaires Roman "Der verwesende Zauberer" mit Holzschnitten von André Derain in 400 Exemplaren gedruckt.

Später setzte Birault seine Tätigkeit in der Rue Tardieu weiter, wo die ersten Werke von Pierre Reverdy und Philippe Soupault gedruckt wurden und wo Apollinaire einen Teil seiner "Calligrammes" schrieb.

Seine Erinnerungen betreffen auch Alexandre Treutens, der im Rathaus von Enghien die Bescheinigung erhielt, einen Tag lang den "Beruf eines Strassendichters" auszuüben, sowie den Schriftsteller Maurice Cremnitz, "der schon seit langem ungern seine Werke zeigt", dafür aber gerne wanderte, "wann und wo er wollte, ohne sich um Fahrpläne zu kümmern".

"Es gab eine Zeit, als die Dichter
Grossstadt-Nomaden waren."




Ernest La Jeunesse, ein anderer der Schriftsteller-Kollegen, sammelte eine Unmenge antiker Gegenstände, von denen Apollinaire lange Listen erstellt. Auch La Jeunesse führte ein Leben unterwegs und benützte die Büros der Cafés, wo er regelmässig verkehrte, als Depot für seine Sammlungen. Wenn man sich später noch an ihn erinnern würde, meint Apollinaire vorausschauend, dann nicht so sehr als Dichter, sondern weil er "der letzte Boulevardier" war. Man sieht: Es gab eine Zeit, als die Dichter auch frei zirkulierende Grossstadt-Nomaden waren.

Für Apollinaire ersetzten die Bouquinisten am Seine-Ufer die Bibliotheken. Hier darf kurz daran erinnert werden, dass die Bouquinisten für den Schriftsteller Léon-Paul Fargue ein "Fiebermesser der Literatur" waren. Einmal begegnete unser Apollinaire in der Bibliothèque nationale, die er trotzdem aufgesucht hatte, einen "Bibliotheksliebhaber", der sein unglaubliches Wissen ausbreitete und ihm über alle grossen europäischen Bibliotheken Europas erschöpfend Auskunft gab. Sogar die Transsibirische Eisenbahn soll im Salonwagen über eine Sammlung von 500 Bänden für ihre Passagiere verfügt haben. Der nicht näher beschriebene Gesprächspartner war ein wahrer "Bibliothekswanderer". Im Original ist von einem "errant des bibliothèques" die Rede, was schon eher einem Umherirrenden entspricht.
 
Man sollte Apollinaires Feuilletons auf einem Pariser Stadtplan nachzeichnen – wenn es überhaupt möglich ist, da sich die Stadt tiefgreifend verändert hat. Auch das ist zwischen den Zeilen ein Thema von Apollinaire. Er streift durch Auteuil, wo der das Haus lag, das Honoré Balzac vorübergehend bewohnte und von der Rue Raynouard aus, wo sich der Haupteingang befand, und der Rue Berton, wo der Hinterausgang lag, zu erreichen war – Balzac benützte bekanntlich den Hinterausgang, um die Flucht zu ergreifen, wenn seine Gläubiger an der vorderen Tür klopften.

Für das Wegstück zwischen der Gare d‘Orsay (heute das Museum für das 19. Jahrhundert) und Saint-Michel sollte man sich einen halben Tag Zeit nehmen, rät unser Flaneur. "Es gibt auf der ganzen Welt bestimmt keinen reizvolleren, keinen angenehmeren Spazierweg." Apollinaires Universum.

"Der Flaneur ist ein Beobachter,
ein Zeitzeuge."




Beschrieben wird eine Welt, die mit ihren Menschen, aber auch mit ihren Einrichtungen – Eisfabriken, Laternen, Petroleumlampen, in deren Schein die Dichter ihre Gedichte vortrugen – längst untergegangen ist. Eine verschwundenes Paris.

Der Flaneur ist ein Beobachter, ein Zeitzeuge. Flanieren durch die Vergangenheit ist im Zeitalter des Joggens eine skurrile, vielleicht überholte Beschäftigung geworden. Macht nichts. Wir bleiben dran. Man kann sich chronotopisch zurückversetzen, durch Apollinaires Erinnerungen flanieren, wie er selber es durch Paris getan hat, und dabei die Zeit rekonstruieren. Das ist der operative Aspekt des Lesens.

Das Zufällige, Unscheinbare, Nebensächliche hat wie das Beiläufige, Leichtfüssige, Sprunghafte bei Apollinaire eine eigene Qualität. Der Reiz des Feuilletons folgt den verschlungenen, unvorhersehbaren Wegen des Flaneurs. Es ist eine frei improvisierende, assoziative Methode, die zur Anwendung kommt.

Die Texte des Buchs stammen aus verschiedenen "chroniques" Apollinaires, der, wenn er heute leben würde, einen Blog betreiben würde. Nur dürfen wir nicht vergessen, dass aus der Kunst des Flanierens sich die ebenbürtige Kunst des Feuilletons mit seiner Betonung des Unbestimmten und Überraschenden, mit der unbekümmerten Art, nicht zu gehen, sondern sich regelrecht gehen zu lassen, herausgebildet hat. Es geht auch ohne gestecktes Ziel, dafür kann sich im Versteckten, abseits Liegenden eine tiefere Bedeutung verbergen und zugleich enthüllen. Man muss nur aufmerksam und liebevoll hinschauen.

Alles dies hat mit dem kleinen Buch von Apollinaire sehr viel zu tun. Lesen ist die Kunst, ebenso kunstvoll und intelligent wie spielerisch mit dem Stoff umzugehen. Sofern man sich die notwendige Zeit dazu nimmt – und die Boulevardkomödie "William and Kate" nicht mit grossem Theater und "Harry Potter" nicht mit grosser Literatur verwechselt. Die Openair-Festivals sind keine Konzerte, sondern eiskalt berechnete kommerzielle Werbeveranstaltungen der Musikvermarkter. Vergessen Sie Event und Hype! Lassen Sie sich keinen Bären an die Nase binden! Seien Sie argwöhnisch, anspruchsvoll, kritisch  – weil Sie es sich wert sind.

"Es hat achtzig Jahre bis zur deutschen
Übersetzung gedauert."




1918 starb Apollinaire. 1919 erschien das Flanierbuch – sein letztes. Walter Benjamin setzte es auf die Liste der Bücher, die es seiner Meinung nach verdienten, übersetzt zu werden. Es dauerte achtzig Jahre, bis es soweit war. Jetzt liegt es auf Deutsch vor. Hut ab vor Katharina Wagenbach von der Friedenauer Presse, die es verlegt hat, ohne Rücksicht auf Marketingüberlegungen.

Jetzt könnte der Verlag sich die Übersetzung von "Le Piéton de Paris" von Léon-Paul Fargue (siehe oben) überlegen. Das wäre das Paris von 1939 in der Geisteshaltung Apollinaires von 1918. Paris ist eine unendliche Geschichte, ein "Fest fürs Leben", wie Ernest Hemingway sagte. Sein Buch mit diesem Titel ist eben in einer neuen deutschen Übersetzung erschienen. Nur, um den kleinen literarischen Rundgang abzuschliessen.

Guillaume Apollinaire: Flaneur in Paris. Aus dem Französischen übersetzt und herausgegeben von Gernot Krämer. 133 Seiten. Friedenauer Presse. 25.90 Franken.

1. September 2011


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Nun will auch dieses den Exitus schaffen."

BZ Basel
vom 1. Juni 2018
über den Wegzug des
Naturhistorischen Museums
in Basel
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Hoffen wir, dass beim Exodus die letale Dosis ausbleibt.

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".