© Foto by Ruedi Suter und Peter Knechtli, OnlineReports.ch
"In Höchstlaune": Medien-Objekt Bundesrat Moritz Leuenberger

Buch und Literatur bilden einen Archipel

"Buch.08" in Basel: Schreibende und Lesende trafen sich rund um das Buch und lieferten den Beweis für dessen ungebrochene Ausstrahlung


Von Aurel Schmidt


Die erstmalige Verleihung des Schweizer Buchpreises an Rolf Lappert sowie der Auftritt von Bundesrat Moritz Leuenberger bildeten zwei Höhepunkte an der "Buch.08". Während drei Tagen fanden 150 Veranstaltungen mit spannenden und weniger spannenden Lesungen, Diskussionen und Präsentationen statt.


Am heutigen Sonntag, um 11.45, nach einem langen Präsentationsverfahren, verkündete Marianne Sax, Präsidentin des Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verbands, den Namen des von einer unabhängigen Jury erkorenen Gewinners des (ersten) Schweizer Buchpreises: And the winner is ... Rolf Lappert (50), der für seinen Roman "Nach Hause schwimmen" ausgezeichnet wurde. Tosender Applaus, Gratulationen, laufende Kameras, Blitzlichter. Das öffentliche Interesse war riesengross.
 
Der Preis von 50'000 Franken wird vom Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband sowie dem Verein Literaturfestival gestiftet: Er soll dem Buch eine verdiente Öffentlichkeit geben. Lappert bedankte sich mit der Bemerkung, er habe sich im Geheimen den Preis gewünscht, weil er sich davon eine Förderung seines Buchs erhoffe, den Gedanken aber wieder verworfen, wenn er daran dachte, auf die Bühne steigen und das Wort an die Anwesenden richten zu müssen – etwas, das ihm offenbar schwer fällt.

Jetzt aber kam er nicht darum herum. Unglücklich gewesen sein wird er darüber kaum. In einer schönen Geste der Kollegialität bat er die anderen Mitbewerber oder eigentlich Mitnominierten zu sich auf die Bühne: Lukas Bärfuss, Anja Jardine und Peter Stamm. Adolf Muschg (Bild, beim Eintreffen an der "Buch.08"), ebenfalls nominiert, hatte sich am Vorabend zur allgemeinen Irritation kurzfristig und mit kritischen Bemerkungen ("mein Buch ist kein Saisonartikel") aus dem Wettbewerb zurückgezogen. Nach OnlineReports-Informationen wollte Muschg gar an der Preisverleihung eine Erklärung verlesen, was Veranstalter und Jury ablehnten.

Bundesrat Moritz Leuenberger in Höchstform

Mit der Verleihung des Schweizer Buchpreises 2008 fand die dreitägige "Buch.08" ihren Abschluss. Ihren Glanzpunkt bildete womöglich ein Gespräch von Bundesrat Moritz Leuenberger mit der 22-jährigen Riehemer Einwohnerrätin und neugewählten Basler Grossrätin Salome Hofer. Leuenberger war schlagfertig, musste nicht lange nach Worten suchen und war sichtlich in Höchstlaune. Er verlachte die Revoluzzer von einst, die heute bei Economiesuisse sind und nichts von ihrer alten Sturheit aufgegeben hätten. (Man kann sich vorstellen, wen er meinte.)

Auf die Frage der Moderatorin und Journalistin Christine Richard nach den Gründen des politischen Engagements, antwortete Leuenberger, von dem 2007 das Buch "Lüge, List und Leidenschaft. Ein Plädoyer für die Politik" erschienen ist, ambivalent: Es geschehe kaum aus Selbstlosigkeit, sondern um einen gewissen Narzissmus zu befriedigen; andererseits könne die Übernahme von Verantwortung Freude bereiten. 

Letztes Jahr fanden Buchmesse und Literaturfest noch in den geräumigeren Messehallen am Messeplatz statt, dieses Jahr waren beide Ereignisse in einer reduzierten Form in der e-Halle auf dem Gelände des Badischen Bahnhofs untergebracht. Egon Ammann, Präsident des Vereins Literaturfestival und Festivalleiter der "Buch.08", sprach von einer "Verschlankung", was vieles heissen kann, zum Beispiel, dass vieles noch ausbau- und verbesserungsfähig ist. Zum Beispiel war der Lärm in der Halle so gross, dass eine Veranstaltung die andere gleich nebenan empfindlich störte.

Warum Bücher?


Zahlreiche Verlage nahmen an der Messe teil, oft nur mit einem Sparprogramm. Vor allem aber lag der Akzent auf den etwa 150 Lesungen, Diskussionen, Präsentationen an der Messe selbst und ausserhalb davon. Ob das nicht eine Überforderung war, müssen sich die Veranstalter wahrscheinlich für nächstes Jahr ebenfalls überlegen.
 
Warum Bücher? Das Buch ist immer noch ein unabhängiges und meinungsbildendes Werkzeug. Das sieht man überall dort, wo es verboten, zensuriert, unterdrückt wird. Es hat eine subversive Kraft. Man könne sogar an einem Buch riechen, meinte Egon Ammann, was vielleicht tatsächlich eine Eigenschaft ist, die oft verkannt wird. (Im Antiquariat kommt sie noch besser zur Geltung.) Das Buch verbreitet also eine gute Stimmung, heisst das. Man soll sogar darin lesen können ... Der Leser oder die Leserin ist beim Lesen bei sich und kann nicht bei jedem Klingeln wie ein Lakai herbeigerufen werden. Unerreichbar sein – dieses Ziel wird durch das Buch möglich.

Ein Buch pro Jahr

Bei allen Elogen ist das Buch manchmal eine Massenware. Es geht aber auch anders. An seinem Stand sagte mir der Verleger Klaus G. Renner: "Ich mache ein Buch pro Jahr", und erst noch in einer bibliophilen Ausgabe von 60 Exemplaren. Jedes Buch ist ein Forschungsprojekt. Stolz zeigte er mir das Opus.08: Einen grossformatigen Band mit dem Gedicht "onze mille verbes, cent virgules" des englischen  Dichters und Multitalents Stanley Chapman, das Felix Philipp Ingold übersetzt beziehungsweise nachgedichtet hat ("Elf Tausend Verben/Ein Hundert Virgeln"), das aus dem Geist der Pataphysik kommt (siehe "Pataphysik" bei "Wikipedia" oder "Google") und bei dem die Zeilen unter Wahrung des Reims ausgewechselt werden können. Hier wird Literatur zu einer operativen Kunstkonstruktion und Lesen zu einer Montagewissenschaft.

Bei vielen belletristischen Titeln muss man sich manchmal fragen, woher die Autoren und Autorinnen ihren Stoff herholen. Auch wenn gesagt werden kann, dass jedes Buch (jeder Roman) eine Utopie transportiert, so sind es am Ende oft Texte von selbstreferenzieller Art, die zur Hauptsache in offener oder klandestiner Form über das Innenleben seiner Produzenten und Produzentinnen Auskunft geben.

Kein Buch ohne Preisbindung

Man sollte die Begriffe "Buch" und "Literatur" auf keinen Fall zu eng auf das Schreiben von Romanen beschränken. Es liegt hier ein weites Feld vor, an dem Verleger, Herausgeber, Buchhandlungen, Universitäten und Seminare, Bibliotheken, Zeitungen und Zeitschriften, die Literaturkritik, Schreibwerkstätten, Lesezirkel, die Literaturförderung, das Fernsehen (Literaturclub), Preise (wie der Schweizer Buchpreis und andere), Buchmessen (wie die "Buch.08") und so weiter beteiligt sind. Ohne uns würde das alles nicht existieren, erwidern Autoren und Autorinnen gern darauf. Aber ohne diesen "Markt" würden auch die Schriftstellerinnen und Schriftsteller keine Öffentlichkeit finden

Auch Lesungen gehören zum Betrieb und verschaffen die Möglichkeit, Schreibende und deren Werke kennen zu lernen. Am Leseabend des Swiss Independent Publishers in der "Imprimerie" in Basel am Freitagabend war der Appenzeller Autor Steff Signer mit seinem Buch "Highmatt" aus dem Limmatverlag für mich eine fabelhafte Entdeckung. Er schreibt in dem Buch Geschichten aus seiner Heimat, zum Teil in Mundart, die er gehört oder erfunden und in eine verspielte, skurrile Form und Sprache übertragen hat: Ein Anti-Heimatbuch in einer fremden und falschen Zeit.

Nicht zuletzt gehört zur Agenda, dass die Aufhebung des Buchpreises wieder rückgängig gemacht wird. Sie macht das Geschäft kaputt beziehungsweise übt eine nivellierende Wirkung aus, was im Interesse von niemandem liegen kann.
 
Reden wir also von einem Archipel Buch und Literatur, von einem weiten Netz von Interessen und Initiativen. Literatur, so verstanden, ist dann etwas wie ein geistiger Stoffwechsel. Greifen wir ein paar Beispiele wahllos heraus.
 
Projekte und Visionen der Verleger

Der Stroemfeld Verlag in Kooperation mit dem Schwabe Verlag, beide in Basel angesiedelt, haben mit einer kritischen Ausgabe der Werke von Robert Walser begonnen. Die beiden ersten Bände sind erschienen: Im kleinen Format der Drucktext der Erstausgabe von "Geschwister Tanner", in grossem Format das Typoskript des Werks mit der Umschrift. Die Veröffentlichung der Buchpublikationen, der Drucke in Zeitschriften und Zeitungen, der Werkmanuskripte und der Mikrogramme sowohl in Lese- als auch in Faksimile-Ausgaben sowie auf CD-ROM gestattet einen Einblick in die Entstehung und den publizistischen Kontext von Walsers Werk.

Im Schwabe Verlag ist auch ein Auszug aus der "Astronomia Magna" von Paracelsus, herausgegeben von Gunhild Pörksen, erschienen, in dem der umstrittene Gelehrte schrieb, dass der Mensch aus der Schöpfung, die eine Beschreibung des Menschen sei, erkenne, wie er gemacht ist. Durch den Körper nimmt nach Paracelsus, verkürzt gesagt, der Mensch die geistige Welt wahr: Ein bewegender, aktuell gebliebener oder wieder aktuell gewordener Text.

Google, der unheimliche Datenfresser

Weil weiter oben der Begriff "Google" gefallen ist, noch folgender Hinweis: Peter Knechtli, verantwortlicher Editor von OnlineReports.ch (Sie lesen gerade auf dieser Site), unterhielt sich mit dem Journalisten Gerald Reischl über die versteckten Machenschaften der Suchmaschine Google und die Falle, in die das Unternehmen seine User und Userinnen führt, aufgedeckt hat (daher der Titel "Die Google-Falle"). Bedenken müssen allen kommen, die das Buch lesen. "Google" ist der grösste Datensammler der Welt. Was mit den Daten geschieht, ist eine brennende und immer noch unbeantwortete Frage.

Jeder Verlag hat seine Autoren, Projekte, Fachbereiche und arbeitet an seinen Visionen. Es muss nicht immer ein Roman sein, obwohl viele, vor allem belletristische Verlage heute pausenlos auf der Suche nach dem "grossen neuen Erfolgsroman" sind.

Der Archipel Buch und die Literatur ist eine Welt voller Geheimnisse und Schätze, die entdeckt und gehoben werden müssen. Lesen ist wie reisen im Kopf. Man muss nur damit anfangen und sich auf den Weg machen. Dies zur Frage: Warum Bücher? Antwort: Weil sie die Welt erschliessen.

Jean Ziegler und der moralische Imperativ

Eröffnet wurde die "Buch.08" am Donnerstagabend mit einem flammenden Aufruf von Jean Ziegler gegen die "absurde, mörderische Weltordnung" und die "eisige Normalität" von heute. Alle fünf Minuten stirbt ein Kind an Hunger, eine Milliarde Menschen ist unterernährt. Ein Kind, das an Hunger stirbt, sei ein Mord, sagt Ziegler, immer deutlich in seiner Sprach- und Ausdrucksweise. Aber was gibt es ernsthaft dagegen einzuwenden, was Ziegler sagt? Vor allem, wenn man zum Beispiel an die Kritik von keinem Geringeren als Klaus Schwab denkt, der auf den Tisch gelegt hat, wie gewisse Teilnehmer am Davoser World Economic Forum eher am Buffet prassen als in den Gesprächsrunden über die Probleme und Sorgen der Menschen auf der Welt nachzudenken.

Ach ja, richtig, wir wollten ja von Büchern sprechen. Also gut, hier sind die Fortsetzung und der Schluss dieses Artikels. Jean Ziegler stellte in seinem Eröffnungsvortrag die Frage: Warum braucht die Welt Intellektuelle beziehungsweise was tun diese Intellektuellen eigentlich?

Zieglers Antwort war: Sie sind die Verwalter des Traums, der Hoffnung (Ernst Bloch), der Utopie beziehungsweise des "vorgelagerten Bewusstseins" (Max Horkheimer). Sie halten die "Sehnsucht nach dem ganz Anderen" (der gleiche Horkheimer) am Leben. Der moralische Imperativ, der in jedem Menschen vorhanden ist, trägt dazu bei, dass der Traum nicht stirbt. Darum Intellektuelle, darum Autoren und Autorinnen, darum Bücher. Und darum viele und viele unterschiedliche Bücher.

16. November 2008

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
Untertitel
vom 6. Oktober 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.