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"Ultimatum an das Imaginäre": Literaturobjekt Berge

Berge im Kopf und unter den Füssen

Während die Diskussion um die Stadt erneut aufgeflackert ist, erscheinen zwei Bücher zum Thema Berge und alpine Landschaft


Von Aurel Schmidt


In einer Ausgabe von "Das Magazin" hat kürzlich der Stadtforscher Christian Schmid "mehr Stadt" gefordert und an der Gemeindeautonomie kritisiert, dass sie das "kleinteilige Denken" fördere. Die Schweiz ist zu wenig urban. Die Ansichten erschienen in einem Heft, in dem die Meinung vertreten wurde: "Lasst die Alpen in Ruhe!"

Die Schweiz hat einen Hang zum Ländlichen, das natürlich längst verschwunden ist und nur noch als Hilfskonstruktion existiert. Ob deswegen aber die urbane Schweiz besonders "grossteilig" ist, kann man sich mit gutem Recht fragen. Noch mehr Stadt würde auf eine Forderung hinauslaufen, die sich längst erfüllt hat. Die Schweiz ist seit Langem eine einzige, zusammenwachsende und kommunikationstechnologisch verbundene Stadt.

Es passt auch dazu, dass der Schriftsteller Hugo Loetscher unlängst einem Band mit literarischen Aufsätzen den Titel "Lesen statt klettern" gegeben hat. Die so gesetzte Alternative gerät zur Attitüde. Das Eine ist ohne das Andere nur das Halbe.

"Die Alpen stehen
in einer europäischen Kulturtradition."




Es ist interessant, dass vor kurzem, wie gerufen als Antwort auf das Thema Stadt, zwei Bücher erschienen sind, die sich mit dem Berg als Vision und den Alpen als Landschaftsform befassen: "Berge im Kopf. Die Geschichte einer Faszination" des schottischen Autors Robert Macfarlane (übersetzt von Gaby Funk, AS Verlag, 29.80 Franken) und "Entdeckung einer Landschaft. Reisende, Schriftsteller, Künstler und ihre Alpen" des Lausanner Literatur- und Kulturwissenschafters Claude Reichler (übersetzt von Robert Schubert, Rotpunkt Verlag, 42 Franken).

Zu wenig Stadt, zuviel Alpen: Diese Einstellung übersieht aus dem sicheren Unterstand, in dem der Stadtforscher seine Pläne ausarbeitet, in welchem Mass die Alpen zur schweizerischen Identität beigetragen haben, wie sehr sie die aktuelle Politik bestimmen (Tourismus, Alpentransit, Alpenschutz, Berghilfe) und wie sie nicht zuletzt eine europäische Kulturperspektive aufzeigen, in der sie stehen. Bezeichnend ist es auch, dass die Ausstellung "Höhenluft. Der Berg in der Schweizer Kunst" einen Schwerpunkt im Kulturprogramm "0406 Swiss Contemporary Arts in Japan" bildete, das die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia zwischen 2004 und 2006 in Japan rund um die Weltausstellung in Aichi organisiert hat. Die Ausstellung wurde in den Städten Matsumoto City, Shimane/Matsue City und Tokio präsentiert und zeigt, welchen Rang die Alpen im schweizerischen Bewusstsein einnehmen.

"Der Blick vom Gipfel
erweitert den Horizont."




Was ist es für eine Faszination, die von den Bergen ausgeht, fragt Macfarlane. Sie weisen, meint er, auf eine Transzendenz hin, die in den Städten nicht anzutreffen ist. In allen Religionen nehmen die Berge eine besondere Stellung ein, sie erinnern an etwas, das mit dem Begriff Freiheit nur unzureichend umschrieben wird, aber an diese Vorstellung appelliert. "High sein" ist immer Ausdruck eines Gefühls er Erhebung, der Begeisterung.

Das Klettern auf Berggipfel sei dem menschlichen Geist angeboren, meint Macfarlane weiter. Es entspricht einer tiefen Sehnsucht – aus begreiflichen Gründen. Der panoramische Blick vom Gipfel erweitert sozusagen den Horizont.

Immer wieder bringt Macfarlane seine eigenen Bergerfahrungen ein. Nach langen Touren habe er sich oft "als Fremder" gefühlt, schreibt er. Das kann nur heissen, dass er von seinen Gebirgsexkursionen als Anderer zurück gekommen ist. Die Berge haben ihn verwandelt.

Aber wie? Da liegt genau die Schwierigkeit, die richtigen Worte zu finden. Also muss Macfarlane immer neue Erklärungsanläufe nehmen und Berge von Themen wälzen, um eine Spur zu finden, die zu den Bergen führt: Geschichte der Geologie, naturwissenschaftliche Erforschung der Berge, das berauschende Gefühl, das den Menschen in der Höhe erfasst. Er muss sich in der Literatur umsehen (als Engländer zitiert er zahlreiche englische Autoren, von denen viele ein Faible oder einen Spleen für die Bergwelt hatten), ausserdem geht er auf die Geschichte der mentalen Begegnung mit den Bergen ein (sie wurden erst im Verlauf der Zeit als schön oder ergreifend oder erhaben empfunden).

Berge sind eine Realität, aber auch ein Ultimatum an das Imaginäre, eine Vision, etwas, das im Kopf vorkommt. Diese doppelte Bedeutung der Berge macht die Faszination aus, die von ihnen ausgeht. Sie bergen ein Geheimnis, das sie nicht ohne Weiteres preisgeben.

Dem schwer greifbaren emotionalen Anteil der Berge an der menschlichen Wahrnehmung und dem Einfluss auf die Menschen geht Macfarlane nach. Entsprechend ist sein Stil: mitreissend.

"Drei Kriterien für die 'absolute Landschaft'."




Von einer anderen Seite versucht Claude Reichler, sich den Bergen zu nähern. Er beschreibt, wie in der Zeit von 1770 bis 1830 die alpine Landschaft von Künstlern, Reisenden und Schriftstellern zur Kenntnis genommen wurden. Das ist eine andere Geschichte als die von Macfarlane.

Die Alpen waren in der besagten Zeit ein "Faktum der europäischen Kulturgeschichte", stellt Reichler fest. Er geht dabei von einer Theorie über Milieu und "médiance" aus, die Augustin Berque aufgestellt hat, wobei mit "médiance" soviel wie ein "Weltverhältnis" gemeint ist. Die Menschen haben, heisst das, die Alpen nicht "entdeckt", sondern sie in einen bestimmten naturwissenschaftlichen, geistigen, kulturellen und politischen Zusammenhang gestellt.

Europa befand sich um 1800 in einem grossen Umbruch, und die Menschen griff auf kulturelle Muster zurück, um die Wirklichkeit, die vor ihren Augen lag, zu begreifen und zu beschreiben. Die Natur und die alpine Landschaft wurden dabei als Teil der natürlichen, biologisch-physikalischen Welt gesehen, als Teil der Kultur betrachtet und in einer bestimmten subjektiven Form wahrgenommen. Auf diese Weise konnte entstehen, was Reichler als "absolute Landschaft" bezeichnet: eine Landschaft, die mit diesen drei Kriterien übereinstimmt.

"Die Alpen zwischen
Idealisierung und Wirklichkeit."




Die Alpen und die Schweizer Bergbevölkerung entsprachen damals einer Idealvorstellung. Die Grossartigkeit der Natur, die reine Luft, die einfachen, unverdorbenen Sitten der Menschen in den Bergen und die demokratische Gesellschaftsordnung, die oft an einem antiken Ideal gemessen wurde, dienten in Europa als Vorbild (oder Ersatz) und passten perfekt in den Zeitgeist.

So sahen es Autoren wie Jean-Jacques Rousseau, Ramon de Carbonnières, Johann Gottfried Ebel, Madame de Stael auf, ausserdem der Literaturwissenschafter Gonzague de Reynold, dessen Literaturgeschichte (allerdings 1909 und 1912 erschienen) das Ziel einer schweizerischen Identitätsstiftung verfolgte. Sie alle und andere Autoren bedienten sich der Alpen zur Rechtfertigung ihrer Ansichten.

Aber natürlich war das ein idealisiertes Bild der Schweiz, das an die Stelle der Wirklichkeit gesetzt worden war. Verschiedene Autoren hielten diesem Schönheitsideal deshalb konsequent einen kritischen Spiegel entgegen und bereiteten ihm eine Ende. Ausführlich befasst sich Reichler mit Raoul-Rochette, Louis Simond und Leopold Curtis, die er zu Gewährsleuten für den Gegenstandpunkt aufruft; auch Max Frisch gehört dazu (so weit zieht Reichler den Kreis).

So bleiben die Berge im Allgemeinen und die Alpen im Besonderen eine Realität auf der einen und eine Herausforderung an die Imagination sowie an den kritischen Verstand auf der anderen Seite. Sie bilden ein erstklassiges Denkmodell.

15. April 2006

Weiterführende Links:


Berge bei Beyeler

Ein Berg kommt selten allein. Noch bis 13. Mai zeigt die Galerie Beyeler an der Bäumleingasse 9 in Basel die Ausstellung "Mountains", in der die Künstler Not Vital, Hiroyuki Masuyama, Richard Serra, Robert B. Käppeli, Leta Peer und Stephan Spicher vertreten sind: Sechs Künstler, die sich in exemplarischer Weise mit dem Thema Berg auseinandersetzen.


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• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

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