© Fotos by Xenia Keller, OnlineReports.ch
"Gestrichen, gezupft, gehauen": Basler Hawaii-Musiker

Der pazifische Traum mitten im Basler Rotlicht-Bezirk

In einem Hinterhof  in der Sperrstrasse heizen sie auf hawaiianisch ein: Die Senioren vom "Hula-Club"


Von Xenia Keller


Ihr Leben lang spielen sie Hawaii-Musik und bringen die Lebensfreude der Südsee in einen unscheinbaren Club nach Basel. Nun kämpfen die musizierenden Senioren ums Überleben: Mit viel Wille und mit ihrer geliebten Musik – im kultträchtigen "Hula-Club" an der Sperrstrasse.


Es dämmert über dem Kleinbasler Puffquartier. Aus den anrüchigen Salons dieser zwielichtigen Gegend dringen vereinzelt gedämpftes Lachen und Musikfetzen auf die Strasse. Hinter den dunkelroten Vorhängen herrscht Hula-Hochstimmung, doch von diesen Freuden ist hier nicht die Rede. Das Ende der Sperrstrasse am nördlichen Ende des Clara-Quartiers liegt verlassen da. An dieser Stelle, hinter verlassenen Messe-Hallen, wo sich dubiose Gestalten kreuzen und Jung-Frauen eine Begleitung suchen, spielt sich seit dreissig Jahren immer das Gleiche ab: Jeden Dienstag- und jeden letzten Freitagabend des Monats pilgern propere, anständige Senioren hierher ins delikate Herz Kleinbasels.

Die werten Herren und Damen steuern geradewegs auf den Wohnblock mit der Nummer 97 zu, der, fad und einfallslos, zum Strassenbild passt. Sie marschieren stracks durch Flur und Hinterhof, steigen die steile Treppe hinunter und verschwinden hinter einer massiven Tür. Alles ist wieder still. Nichts lässt erahnen, was sich dahinter gleich abspielen wird: Willkommen im Basler "Hula-Club".

Hula im Herz – Beat im Blut

Lang ist's her. Drei Basler Buben begeisterten sich Ende der vierziger Jahre für hawaiianische Musik – nicht weiter verwunderlich: Die Hits der holländischen Gruppe "Kilima Hawaiians" wurden im Radio auf und ab gespielt. Fasziniert und inspiriert vom blumig-melodiösen Klimbim gründeten sie eine eigene Band, die "Basler Strizzi". Was als Jungenstreich begann, wurde zur feschen Bande "Okinawa Hawaiians". Aus kleinen Firmenauftritten wurden Konzerte für Quartiervereine und Clubs.

Die flotten Jungs sicherten sich mit ihren Interpretationen hawaiianischer Ohrwürmer einen festen Platz in der Basler Musikszene. Sogar eine Schallplatte kam 1953 zustande. Zwei Jahre später schloss sich das Trio einer befreundeten Basler Gruppe an: Den "Hula Hawaiians". Die Hawaii-Welle der fünfziger und sechziger Jahre zog sie mit Herz, Schmerz und Seele mit, so dass weitere Schallplatten, Filme und gar Fernsehauftritte der Hobby-Musiker folgten. 1979 bezog das Quintett seinen Bandkeller an der Sperrstrasse 97: Den "Hula Club".

Die "Hula Hawaiians" haben das Zeitliche gesegnet, aber der Club hat überlebt und mit ihm die Basler Hula-Szene. Ihrer kessen Riehemer Bardame Esther Soland (Bild), mit 54 Jahren Juniorin der Clique, und dem süddeutschen Hawaii-Gitarre-Profi Heinz Haag (63, Bild) sei Dank: Vor fünf Jahren, nachdem drei der fünf "Hula Hawaiians"-Musiker gestorben sind, verkauften die überlebenden Brüder Kunz ihr Inventar an das Duo Soland/Haag ("Wir sind ein Dream-Team"): Sie als organisierender "Serviergummi" und "legendäre gute Seele" des Clubs, wie sie schmunzelt, und er als musikalischer Chef und versierter Hawaii-Gitarrist des Ensembles "Hula Hawaiian Memories" schmeissen den Laden astrein.

Sie swingen in den Lebensabend

An den Tischen sitzen die Fans erwartungsvoll Haut an Haut: Aufrechte Senioren mit leuchtenden Augen inmitten von Sonnenuntergängen, Kunstblumen und Vergangenheit. Geduldig warten sie auf ihre Helden, nippen am ersten Glas Wein und zelebrieren unbeschwertes Beisammensein. "Liebe Hula-Freunde und -Freundinnen, herzlich willkommen im Hula Club", tönt es jetzt zur Begrüssung wie gewohnt von der improvisierten Bühne her, wo sich einige wackere Senioren aufgestellt haben. Sie bilden, behangen mit der Plastik-Pracht von Orchideen-Blüten (auf Hawaiianisch "Lei" genannt), die hauseigene Band "Hula Hawaiian Memories" um Heinz Haag und Werner Brunner, zusammen mit den früheren "Hula Hawaiians"-Musikern Werner und Ruedi Kunz. Die sechs Saiten-Akrobaten im Alter zwischen 63 und 74 Jahren legen die Finger an Gitarre, Ukulele und Bass.

Dann gehts los: Gestrichen, gezupft und gehauen werden die Instrumente vor dem dominierenden Hintergrund eines endlosen Sandstrands, Palmen, Meer und weissen Puffwölkchen. Mit fröhlich-melancholischen Klängen bringen sie den Nostalgie-Ort zum Dampfen. Die rüstigen Senioren schaukeln jetzt und klatschen den Takt. Genussvoll lassen sie sich von der Südsee-Glückseligkeit mit- und hinreissen, die die gestandenen Musiker mit jugendlicher Vitalität verbreiten. Das ist ganz im Sinne von Organisatorin Esther Soland: "Den Plausch sollen sie haben, das ist unser Motto."

Mit Musikvielfalt gegen den Untergang

Doch wenn beim Singen und Swingen an der Sperrstrasse 97 die Hawaii-Post abgeht, spüren die Gäste nichts von den Sorgen, die Soland und Haag plagen: Die noch verbliebenen Stammgäste drohen wegzusterben. Was makaber klingt, ist für den Hula Club bitterer Ernst. "Viele Mitglieder starben oder sind zu schwach geworden, um hier rasch vorbeizuschauen", bedauert Heinz Haag. Früher konnte sich das nostalgische Hawaii-Refugium als Insider-Tipp kultivieren, heute kämpfen die Mieter um Aufmerksamkeit und Geld. "Wir sind auf freiwillige Mitgliederbeiträge von 75 Franken im Jahr und auf den Umsatz aus dem privaten Barbetrieb angewiesen."

Gegen den Durst gibt’s im "Hula-Club" erst noch Preiswertes: Zwar keine hochprozentigen Früchte-Cocktails, dafür Bier zu 3.90 Franken und ein "wirklich volles" Glas Wein zu 3.50 Franken. Bescheidene 3.80 Franken kosten die von Ester Soland selbt belegten Brote. Obschon es für das Leitungs-Duo finanziell immer enger wird, bleibt es entschlossen: "Unseren Club werden wir auf keinen Fall aufgeben", meint die Promoterin trotzig, "er ist doch einmalig", auch wenn die Hawaii-Musik generell "ins Hintertreffen geraten ist" (Haag).

Stil-Öffnung durch Gast-Gruppen

Einen ersten Rettungsring warfen die Beiden im Jahr 2005 aus: Indem sie ihr Musikprogramm zur Gage einer Topfkollekte Gastmusikern öffneten und stilistische Vielfalt erhöhten, hoffen sie auf verstärken Zulauf – und vor allem auf jüngere Gäste ("Die meisten Gäste sind seit Ewigkeiten im Pensionsalter"). Von Blues, über Bossa Nova zu Swing bis zu Country und Dixie-Sessions, "für jeden Geschmack ist etwas dabei an guter und günstiger Musik", freut sich Soland standhaft. "Ob jung oder alt, in Gruppen oder alleine, alle sind willkommen in unserem lustigen Rentnerverband", lacht ihr Club-Kumpel, und fügt hinzu: "Je mehr Publikumszulauf wir haben, umso mehr beflügelt uns das." Einzige Bedingung: Ihre Hawaii-Musik lassen sich die Senioren nicht nehmen. Bei Gast-Auftritten klimpern sie jeweils das Rahmenprogramm.

"So lange es noch geht" wollen es die Hulas an der Sperrstrasse beben lassen. Schliesslich trägt der "Hula Club" auch eine Verantwortung: "Er ist einzigartig in der Region. Sogar für die gesamte Schweiz hält der Club die Hawaii-Musik am Leben", nimmt Haag für seine Leidenschaft in Anspruch.

Auch "Elvis" gibt sich die Ehre

Wenn der "King of Rock" alias "Elvis" – ein Presley-Imitator aus dem süddeutschen Raum – dem Club die Ehre gibt, ist die Hütte "bumsvoll", grinst Soland. Fünfzig Senioren drängeln sich dann vor den Palmen, dem Strand und den weissen Puffwölkchen, um im romantischen "Elvis"-Sound zu schwelgen. Auch regionale Künstler wie der Country Solo-Sänger Horst Krush, das Mundharmonika-Trio "Piranhas" oder die Basler Schlager-Urgesteine Hansheini Kaufmann und Lily Baumann.

"Früher sassen wir noch auf der Bassgeige", erinnert sich eine ältere Dame im Stammpublikum. "The Honolulu Girls Basel" waren vier kecke Baslerinnen, die Anfang der sechziger Jahre, im Partnerlook mit zeitgemäss karierten Hemden oder in gewagten Baströckchen musizierten. Eine davon ist die 68-jährige Valerie "Vally" Claus, die noch heute als eingefleischter Hula-Club-Fan gelegentlich ein Stelldichein gibt. Sie schätzt den "sozialen Treffpunkt" und will gemeinsam mit ihren Freunden auftreten, "solange die Finger noch mitmachen".

Gegen Mitternacht, wenn die Südsee-Show zu Ende geht, werden die Gäste des "Hula-Clubs" – wie seit dreissig Jahren – mit dem herzerweichenden Lied "Aloha-Oe", einer Komposition der letzten Königin von Hawaii, verabschiedet. "Aloha" bedeutet guten Tag und auf Wiedersehen – bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heisst "Liebe Hula-Freunde und -Freundinnen". Verträumt verlassen die Gäste den Keller mit "einem guten, zufriedenen Gefühl", wie sich Soland wünscht, bis sie sich wieder in der Sperrstrasse finden, in einer Strasse, wo Raubein und Randständige ihre Zelte aufschlagen. "Ich habe immer ein ungutes Gefühl und hoffe, dass nichts passiert", gesteht Ex-Honolulu-Girl Vally. Esther Soland aber, seit 16 Jahren mit der Lokalität vertraut, beschwichtigt: "Unsere Gäste wurden noch nie belästigt".

"Nächstes Jahr" nach Hawaii

Derweil träumen die Protagonisten schon von der Zukunft. Seit genau fünfzig Jahren spielt Heinz Haag "mit ganzem Herzen" Hawaii-Musik, seine Band heisst "Hawaiianische Erinnerungen" und sein Leben ist geprägt vom "Fernweh nach der Südsee", doch in Hawaii war er seiner Lebzeit noch nie. Mit Ukulele-Spieler Rudolpho Kunz, ebenfalls Hawaii-Laie, will er seinen Traum wahr machen: "Gemeinsam mit unseren Gattinnen wollen wir nach Hawaii fliegen, ("lieber zu spät, als gar nie", ruft Esther dazwischen) Ende nächstes Jahr dann."

Doch diesen Vorsatz nimmt er sich nicht das erste Mal: "Ich denke ja laufend daran, aber bis jetzt hat leider immer das Kleingeld gefehlt", bedauert er. Seine geliebte Musik-Kultur einmal am Original-Schauplatz hautnah mitzuerleben, "das wär schon ein Ober-Highlight meines Lebens, das Sahnehäubchen über alles drüber", schwärmt Haag – "wenn es denn klappt".

Die Hulas basteln an einer Website: www.hula-club.ch

7. August 2009



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"Birs war lange sehr schlecht"

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vom 31. Juli 2018
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