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"Altes Werk, moderner Zugang": Händels "Alexanderfest".

Ein Fest für die Musik in barocken und rockigen Tönen

Für die szenische Wiedergabe von Händels Oratorium "Alexander's Feast" in Augusta Raurica hat Georges Delnon spektakluläre Bilder gefunden


Von Aurel Schmidt


Die theatralische Aufführung von Georg Friedrich Händels Oratorium "Alexander‘s Feast" (auf Deutsch "Das Alexanderfest") im römischen Theater in Augst will sich ausdrücklich in den Spielort einfügen. Zugleich versucht "Augusta Raurica" solche Aufführungen zu veranstalten, die mit dem Ort einen Zusammenhang aufweisen und nicht Avenches, Bregenz oder Ballenberg repetieren, wie Niggi Ullrich, der Baselbieter Kulturverantwortliche, dazu sagt. Das war in der Vergangenheit mit "Carmina Burana" von Carl Orff so und wird nächstes Jahr mit einer Aufführung von 27 Nationalhymnen oder von Hector Berlioz' "Symphonie Fantastique" in Bläserformation der Fall sein. Noch sind das nur Projekte. Mal sehen, was daraus wird. Gespannt sein kann man auf jeden Fall.

Augusta Raurica gehört zur Abteilung Kulturelles der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion des Kantons Basel-Landschaft, hat die Aufgabe, die archäologischen Stätten in Augst, von denen vier Fünftel noch unter dem Boden liegen, zu erhalten, zu erforschen und zu vermitteln, und beschäftigt 60 Menschen, ist also auch von betriebswirtschaftlicher Relevanz.

Zum Bereich Vermittlung gehört auch die Bespielung des römischen Theaters. Wichtig zu wissen ist vor allem, dass nach 15-jähriger Sanierung im August 2007 ein Neuanfang, ein Relaunch mit neuem Bespielungskonzept, gemacht wurde. Dieses Jahr steht Händels "Alexanderfest" auf dem Programm, mit dessen Wiedergabe zugleich die neue Spielzeit des Theaters Basel eröffnet wurde und das Theater Basel dem Baselbiet die Referenz erweist.

"Die milde Musik
stimmt die Menschen friedlich."




Und nun zur Sache: zu Händel und seinem Oratorium. Händel schrieb es 1736 und dachte es als Ode an die Musik und Lob auf die heilige Cäcilie, die als Göttin der Musik verehrt wird. Er stützte sich dabei auf einen Text von John Dryden, in dem von Alexander dem Grossen referiert wird, der nach der Eroberung von Persepolis ein Fest für seine Mitstreiter gibt, ein Bankett, vielleicht auch ein Fest zu Ehren oder eher unter dem Einfluss von Bacchus, ein Gelage. "Drinking is the soldier's Pleasure", singen Bassstimme und Chor. Im weiteren Verlauf wird aber alles anders, das Kriegshandwerk wird abgelehnt und und die milde Wirkung der Musik stimmt alle Menschen friedlich.
 
Um das Werk bühnentauglich und das nur Hörbare auch sichtbar zu machen, musste der Regie führende Georges Delnon für den epischen Text eine szenische Form finden. Von Alexander und seinen Kumpanen wird erzählt, selber treten sie nicht auf. Was also tun? Es geht nur so, dass ein Bühnenvorgang unterlegt wird, für den es weder Grundlage noch Vorbild gibt.

Delnons Idee war es, aus dem Fest für Alexander eine Party mit Gästen in Abendgarderobe und Sektglas in der Hand zu machen. Das ist eine gewagte, aber nicht abwegige Uminterpretation. Händels Werk wird mit Ohren und Augen von heute gehört und gesehen.

Wenn ein Feuerwerk los geht, denkt das Publikum an die "Music for the Royal Fireworks", aber es weiss auch: Hier brennt Persepolis. Die Stadt, von den Griechen erobert, wird vernichtet. Der Eindruck ist umso realistischer, als die Sänger-Darsteller zu dieser Zeit den in das Theater eingezogenen Bühnenboden aufgerissen haben und die Bretter, die die Welt bedeuten, ein Bild der Verwüstung bieten.
 
Die Demolierung der Bühne könnte noch andere Anspielungen enthalten. Unter der Bühne befindet sich ein Wasserbassin. Warum? Das muss die Vorstellungskraft jedes und jeder Einzelnen beantworten. Ist es, um anzudeuten, dass in der Vergangenheit unter der heutigen Bühne ein Kanal der Kloake von Augusta Raurica hindurchführte? Das wäre allzu garstig. Oder sollte Händels "Water Music" anklingen?

Einige Party-Gäste werfen Münzen in den Brunnen unter der Bühne, was zur weiteren Überlegung führt, ob hier eine Anspielung gemeint sein könnte auf Federico Fellinis Film "La dolce vita" und das Bad von Anita Ekberg und Marcello Mastroianni in der Fontana di Trevi, der ja mit Agrippina, einem anderen heimkehrenden Feldherren, zu tun hat. Auch Alexander gibt sich bei Händel nach seinem Kriegszug dem "süssen Leben" hin. Im Unterschied zu Fellini badet in Augst allerdings niemand, nur einige Partyteilnehmer treten ins Wasser und machen sich die Beine nass.

"Georges Delnon spielt
auf die Tradition des barocken Theaters an."




Am Schluss der Aufführung wird die Absicht klarer. Aus der Bühnenvertiefung schnellt eine blau angeleuchtete Fontäne hervor. Damit wird auf die Tradition des barocken Theaters angespielt, das an den europäischen Königshöfen als grosses nächtliches Spektakel mit Feuerwerken, Wasserspielen, Musik, Gesang, Tanz und viel Pomp konzipiert war. Das Orchester ist auf der Bühne platziert, auf einer imposanten vierstöckigen Konstruktion, die das römische Theater in Augst gegen den Tempel Schönbühl abschliesst, und wird mit dem Dirigenten selbst als aktiver Partner in die Handlung einbezogen.

Das könnte alles ebenso gut nach Aktivismus aussehen wie nach einer überlegten zeitgemässen Interpretation eines bald 400 Jahre alten Werks. Was Delnon an saloppen und popigen Einfällen realisiert, erweist sich als ungemein wirkungsvoll, mit dem Ergebnis, dass ein verstörender, manchmal halluzinatorischer Eindruck entsteht, selbst wenn man immer wieder die Frage unterdrücken muss, wie sich alles unter einen Hut bingen lässt. Wie auch immer, bleibt am Schluss der Eindruck von überraschenden surrealen, programmierten, manchmal schon fast virtuellen Bildern zurück, die assoziativ an Music-Clips erinnern.
 
W
enn alles vorbei ist beziehungsweise Krieg und Rache aufgegeben worden sind, die "Divine Cecilia" als "Inventress of the Vocal Frame" gelobt wird und der Einfluss der Musik sich entfaltet hat, wird in Countertenor eingeführt und erscheinen die Darsteller, stilvoll in Kostüme im Stil der Zeit gekleidet, wie Stills, als träumte man. Und wieder haben wir es mit spektakulären Bildern zu tun. Man glaubt zu träumen.

"Die Macht der Musik wird
auf die Gegenwart übertreagen."




Und noch immer ist nicht Schluss. Cäcilia setzt sich ans Keyboard, spielt chromatisch die Tonleiter, aber falsch. Einer der Sänger zieht den Stecker heraus, Ende der Vorstellung. Glaubt man. Aber die Vorstellung geht weiter, die bewegende Macht der Musik wird jetzt auf die Gegenwart ausgedehnt, auf Edith Piaf ("Rien de rien"), Frank Sinatra ("My Way") und einer Louis Armstrong-Imitation. Erst dann beschliesst Händels Musik endgültig die anderthalbstündige Aufführung – und geschieht zugleich etwas Unglaubliches. Der alte Händel rockt richtig los. Erst jetzt, im Vergleich mit den modernen Zugaben, fällt das auf. Wie gesagt: fast 400 Jahre, nachdem die Musik zum ersten Mal erklungen ist. Nichts ist veraltet. So modern hätte niemand sie für möglich gehalten.

Giuliano Betta dirigierte die "basel sinfonietta", die Solo-Partien waren mit Agata Wilewska, Solenn' Lavanant-Linke, Rolf Romei, Andrew Murphy, Alex Potter und Nick Monu besetzt. Als Alexanders Gäste treten die Mitglieder des Chors "udus vocalis" (unter der Leitung von Henryk Polus) und der Basler Madrigalisten (unter Fritz Näf) auf und bilden das Rückgrat der Aufführung. Das ist eine pauschale Aufzählung. Aber wir haben es hier ja auch mit einem Gesamtkunstwerk im Geist des Barocks zu tun, bei dem alle Teile gleichwertig ineinander wirken. Sogar das Wetter spielte an der Premiere gestern Freitagabend mit.

Angesetzt sind nur fünf Aufführungen. Gleich geht es mit Verdis "Aida" in der Regie von Calixto Bieita im Stadttheater auf der Grossen Bühne und einmal für eine Aufzeichnung durch das Schweizer Fernsehen am Rhein und rund um die Mittlere Brücke weiter. Sechs Aufführungen sind wenig für das Jubelfest auf die Musik in Augst. Sehr wenig. Zu wenig. Wer teilnehmen will, muss sich also beeilen.

Nützliche Referenzen: www.theater-basel.ch, www.augustaraurica.ch

21. August 2010



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