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"Architektur als Kunstkonzept": Stadt-Casino Entwickler Hadid, Heverin

Stadt-Casino: Architekten nehmen Kritik auf und passen Entwurf an

Regierung betont Vertrauen in Bauherrin / Auch Baselland scheint zu substanzieller Beteiligung bereit


Von Peter Knechtli


Die Mobilisierungskampagne und Debatte um das neue Stadt-Casino Basel geht weiter: Die Regierung beantragt dem Parlament einen Kredit von 38,5 Millionen Franken, Architektin Zaha Hadid präsentierte eine deutliche Optimierung des Projekts, die Casino-Gesellschaft steht geschlossen hinter dem kulturpolitisch historischen Vorhaben. Und aus dem Baselbiet scheint ein zweistelliger Millionenbetrag in Griffweite.


Die irakische Architektin Zaha Hadid war heute Donnerstagnachmittag direkt aus London eingeflogen, um zusammen mit ihrem Berufskollegen Jim Heverin den Medien die aktuellen Pläne des neuen Stadt-Casinos Basel vorzustellen - "Optimierungen, nicht Korrekturen", wie Gesamtprojektleiter Cyrill Häring präzisierend betonte. Auffälligste Anpassung ist eine Rücksichtnahme auf eine häufig gehörte Kritik: Im Bereich der Barfüsserkirche wurde das Projekt von 24 Meter Höhe auf 12 Meter abgesenkt, wodurch die Kirche und das Historische Museum einerseits mehr "Luft" erhalten und anderseits der Neubau eine zusätzliche elegante Note gewinnt.

Rücksicht auf Barfüsserkirche

Wie Häring auf eine Frage von OnlineReports meinte, werden durch die Absenkung des Entwurfs "verschiedene Nebenräume" wie Büros gestrichen, verkleinert oder andernorts platziert. Mit der neulichen Werbekampagne soll das Projekt, an dem schon seit vier Jahren gearbeitet werde, eine "breitere Akzeptanz erhalten". Hauptkritikpunkte waren die vermeintliche massive Verkleinerung des Barfüsserplatzes, eine Beeinträchtigung der Barfüsserkirche und die Auskragung in Richtung der Tramhaltestelle. Eine animierte Ansicht des Projekts zeigt nun das Casino als einen ebenso eleganten und transparenten wie fulminanten kulturellen Schauplatz im Herzen Basels, der es gegenüber dem heutigen Schrebergarten-Groove schwer macht, die Berechtigung einer Fundamental-Opposition zu erkennen.

Nach der Verkleinerung der Dimension ist laut Häring geplant, die Konturen des neuen Stadt-Casinos sichtbar zu machen. "Profilstangen sind aber der falsche Weg", meinte Häring und kündigte noch wenig konkret eine "künstlerische Darstellung" an. Der Projektleiter erklärte auch, dass sich die Casino-Gesellschaft Basel an einer Mitgliederversammlung vor wenigen Tagen zu über 95 Prozent hinter das Projekt gestellt habe.

Vertrauen in die Casino-Gesellschaft

Dass das Hadid-Projekt auch das Vertrauen der Regierung gewonnen habe und die Casino-Gesellschaft als Bauherrin dieses Vertrauen auch verdiene, betonte die Basler Regierungspräsidentin Barbara Schneider. Zwei Ratschläge - eine Finanzierungsvorlage über 38,5 Millionen Franken und eine baurechtliche Vorlage, die eine Umzonung in eine Zone "mit Nutzung im öffentlichen Interesse" vorsieht - unterbreitet die Regierung dem Parlament. "Das Casino geniesst in höchstem Mass ein öffentliches Interesse", warb Schneider für das neue Kulturzentrum. Überdies kündigte sie an, dass der Musiksaal auch unter kantonalen Denkmalschutz gestellt werden soll. Die Baudirektorin unterliess bei allem Optimismus nicht den Hinweis darauf, dass der Bebauungsplan Gesetzescharakter hat und dem Referendum untersteht.

Die Regierungsrätin zeigte sich überzeugt davon, dass "der Bau jetzt in einer gesunden Umgebung zur Barfüsserkirche steht", und dass der Schattenwurf den gesetzlichen Erfordernissen entspreche. Zehn Einsprachen gegen die öffentliche Planauflage - fast allesamt aus dem Gastgewerbe, von Gigi Oeris "Stiftung Steineck" sowie vom Heimatschutz Basel - sind eingegangen. Die Regierung beantrage dem Grossen Rat, so die Baudirektorin, diese Einsprachen abzulehnen. Noch ungelöst ist der Streit mit dem im Casino eingemieteten Restaurationsbetrieb Gastrag, der den langjährigen Mietvertrag nicht vorzeitig auflösen will.

Michael Koechlin, Leiter der Abteilung Kultur im Basler Erziehungsdepartement, erinnerte daran, dass die private Casino-Gesellschaft "ohne staatliche Betriebssubventionen sehr günstige Konzertsäle" anbiete. Das Projekt stelle die "architektonische Formulierung eines Kulturkonzepts" dar, das für Offenheit, Transparenz und Nutzung für alle stehe. Koechlin: "Der neue Konzertsaal wird sehr schnell über die Region hinaus zu einem gefragten Ort." Er hoffe, dass der Basler heimatschutz "nicht nur Gebäude schützt, sondern auch die Entwicklungsfähigkeit der Stadt". Koechlin stellte sich bei allen Sparbemühungen auch hinter das Basler Sinfonieorchester und kündigte an, dass diese Formation das Konzert zur Eröffnung des neuen Basler Casinos geben werde.

Baselbiet mit zweistelligem Millionenbetrag?

Als kleine Überraschung liess Koechlin auch aus dem Sack, dass das Baselbiet eine substanzielle Beteilung plane, zu deren Höhe schwieg er aber beharrlich. OnlineReports fragte beim Baselbieter Erziehungsdirektor Urs Wüthrich nach. Fazit: Die Regierung werde kommenden Dienstag einen Grundsatzentscheid fällen, ob ein solcher Beitrag gesprochen werden soll und - falls ja - in welcher Höhe er ausfallen werde. Nach seiner persönlichen Vorstellung befragt, sagte Wüthrich, es müsse "mehr sein als ein Beitrag an die Vorhänge". Er gehe von einem zweistelligen Millionenbetrag aus. Diese Bereitschaft des Baselbiets dürfte unter den Basler Projektverantwortlichen aus finanziellen, aber auch aus taktischen Überlegungen äusserst willkommen sein.

Die Bauherrin hält am Ziel eines Baubeginns am 7. Juli 2007 und an der Eröffnung am 9. September 2009 fest.

15. Juni 2006


ZAHA HADID IN BASEL

Am Freitag, 16. Juni 2006, 16.30-18.00 Uhr, präsentiert Zaha Hadid das Projekt "Neues Stadt-Casino Basel" der Öffentlichkeit.

Ort: Stadtcasino Basel, Steinenberg 14, 2. Stock, Grosser Festsaal. Eintritt frei.


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"Endlich die richtigen Fragen diskutieren"

Meiner Meinung nach geht es bei der Auseinandersetzung und Opposition rund um das Hadid-Casino nicht um die Erhaltung des alten, eher hässlichen und nicht mehr zeitgemässen Casinos, sondern um die Verhinderung eines hässlichen neuen Hadid-Casinos! Dieses unsensible, auf die Altstadt-Umgebung und die Barfüsserplatz-Situation keinerlei Rücksicht nehmende Projekt wird vor dem Volk keine Chance haben. Wenn Basel schnell zu einem neuen Casino kommen will, muss die Übung jetzt sofort abgebrochen und ein neuer Wettbewerb ausgeschrieben werden. Der Umweg über eine lediglich einen Scherbenhaufen zurücklassende Volksabstimmung geht auch mir zu lang. Reculer pour mieux sauter!


Dieter Stumpf, Basel



"Werden Schwächen verschwiegen?"

Unverständlich, dass die Casino-Gesellschaft keinerlei Anstalten macht, die wirklichen Ausmasse des Architektur-Wunderbaus mit Profilstangen für jedermann deutlich sichtbar zu machen. Die Ankündigung, mit einer "künstlerischen Darstellung" über das Projekt zu informieren, lässt vermuten, dass auch das neue Projekt Schwächen hat, die lieber verschwiegen werden. Dank dem Referendum über den Millionenbeitrag aus er leeren Staatskasse werden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger letztlich entscheiden, was ihnen das historische Stadtbild wert ist. Vielleicht überlegt sich die Casino-Gesellschaft angesichts des sicheren Nein zum Beitrag aus der Staatskasse, ob ein anders Projekt, eventuell auch an einem anderen Standort, bessere Chancen hat. Den Rat von Dieter Stumpf zu befolgen, wäre ein kluger Schritt.


Bruno Honold, Basel



"Der Neubau passt nicht zum Puppenmuseum"

Was soll denn dieser Fremdkörper des geplanten Casino-Neubaus in unserer schönen alten Stadt Basel? Hier ist "alt" ein Kompliment, denn die Stadt Basel hat eine wunderschöne Altstadt, die unbedingt erhalten werden soll und dazu gehört auch der Barfi.

 

Warum wird denn nicht auf die Architektur der Häuser in der Nachbarschaft Rücksicht genommen? Danke Gigi Oeri (und natürlich allen anderen Einsprechern auch), dass Sie eine Einsprache deponiert haben, denn zu Ihrem hübschen Puppenmuseum passt nun dieser überdimensionerten Neubau nicht - oder besser ausgedrückt - der Neubau passt nicht zum Puppenmuseum sowie zu den übrigen Häusern in der direkten Nachbarschaft.


Liselotte Groeflin, Füllinsdorf



"Soll eine weitere Chance verpasst werden?"

Wer unter Google nach "Kulturstadt Basel" sucht, findet etwas über 1700 Einträge. Vielschichtig werden Anstrengungen unternommen, Basel als Kulturstadt zu positionieren. Doch Chancen werden nicht ausgelassen, um dem entgegen zu wirken. Man denke nur an die verpasste Chance der Wettsteinbrücke von Calatrava, welcher letztendlich ein "namenloses" teureres Projekt vorgezogen wurde. Mit dem neuen Casino hat Basel eine Möglichkeit, wieder einen Schritt weiter Richtung Kulturstadt zu gehen. Sollte dieser verpasst werden? Basel wäre damit auf bestem Wege, weiter in die Provinzialität abzugleiten. Hätten Baslerinnen und Basler in den vergangenen Jahrhunderten ähnlich gedacht und gehandelt, was wäre Basel heute?


Patrice J. Baumann, Oberwil



"Nicht geschlossen hinter dem Projekt"

Die Mitglieder der Casino-Gesellschaft stehen keinesfalls geschlossen hinter dem Projekt. Es gab 11 Gegenstimmen, die Enthaltungen wurden nicht gezählt.


Alexandra Nogawa, Basel



"Grössenwahnsinniges Projekt"

Nach rund 40 Jahren bin ich vor einem Jahr nach Basel zurückgekehrt und beginne meine Stadt wieder zu entdecken. Unwahrscheinlich, was einem da für Bausünden aus den sechziger und siebziger Jahren ins Auge springen. In der Zeit der Hochkonjuktur war offenbar niemand interessiert, auf die alten Bauten Rücksicht zu nehmen. Zwischen schönen Altstadthäusern stehen hässliche Beton-Klötze. Und nun soll tatsächlich der Barfi auch noch verschandelt werden, durch ein völlig grössenwahnsinniges Projekt. Grössenwahnsinnig bezüglich Ausmass, aber auch bezüglich Kosten. Offensichtlich wollen sich da ein paar Leute, darunter auch Baudirektorin Schneider, ein Denkmal setzen. Ich hoffe fest auf ein Referendum. Der Preis von 40 Millionen Franken, den wir Steuerzahler aufbringen dürfen, ist eindeutig zu hoch für diesen überdimensionierten Klotz.


Rita Dubois, Basel



"In höchstem Masse inspirierend"

Verschiedenste architektonische Stilarten, auch wenn sie in einem - optisch - krassen Widerspruch zueinander stehen, empfinde ich deshalb als in höchstem Masse inspirierend, weil sie den "ewigen Beweis" führen, dass die Stadt lebt, weil die Stadt denkt, dass die Stadt sich verändert, weil die Stadt schöpft! Dass unsere Polis - Gott, den alten Griechen oder wem auch immer sei Dank - die Fähigkeit noch nicht verloren hat: Aus der Freiheit des Denkens und des Handelns zu schöpfen, sich Monumente dieses höchsten aller Werte zu schaffen!

 

Die Gefahr, dass "Uniformität", dass "perfekte architektonische Harmonie" die Oberhand gewinnt, sollte nicht unterschätzt werden. Sie ist akut, wie dieses und andere Foren zeigen. Zu meinem nicht geringen Erstaunen massen sich hier und dort Leute - selbstverständlich ohne nähere, geschweige denn plausible Begründung - an, anerkannte architektonische Kunstwerke als "Klotz" und dergleichen mehr zu bezeichnen. Meistens wird das durch eine mindestens ebenso ignorante ökonomische Begründung arrondiert.

 

Die Alternative zum Wagnis Freiheit, des Denkens, des Sein, des Handelns, kann man in Geschichtsbüchern "bewundern". Die "architektonische Vollkommenheit" in Nazi-Deutschland und in der DDR zum Beispiel oder auch in Norkorea.


Patric C. Friedlin, Basel


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"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
Untertitel
vom 6. Oktober 2017
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Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.