© Fotos by OnlineReports.ch / DRG
"Tragisches Beispiel": Kunstwerk-Standort KV Liestal

Walter Eglins "Sphinx" ruht hinter Liestaler KV-Gips

Von Kunstkreditkommission angekauftes Mosaik wurde bei Renovation zugemauert


Von Peter Knechtli


Zugemauert: Im Gebäude des KV Liestal verschwand ein Mosaik des verstorbenen Baselbieter Künstlers Walter Eglin hinter Gips. Nachlassverwalter und Freunde von Eglins Kunstschaffen sind perplex.


Es ist Jahrzehnte her, als die Baselbieter Kunstkreditkommission dem Känerkinder Künstler Walter Eglin (1895-1966) die Ehre erwies und sein in Israel geschaffenes Mosaik "Die Sphinx" zum Preis von 10'000 Franken erwarb. Das Werk zierte seit 1961 den Eingangsbereich des Hauses A der Liestaler KV-Schule.

In Känerkinden geboren und heimatberechtigt, verbrachte Walter Eglin einen grossen Teil seines Lebens in Diegten. Der kreative Oberbaselbieter, der sich an der Stuttgarter Kunstakademie ausbilden liess, gilt als eine der wenigen Persönlichkeiten aus der Gegend, die zu ihrer Zeit den Lebensunterhalt als Vollzeit-Künstler verdienen konnten. Belege von Eglins künstlerischer Begabung sind Monotypien und Holzschnitte von Pestalozzi und General Suter, aber insbesondere auch sein in den vierziger Jahren geschaffenes monumentales 30 mal 3,5 Meter grosses Mosaik "Die Sendung", das den Eingang des Kollegiengebäudes der Universität Basel am Petersplatz schmückt.

"Die Sphinx" war plötzlich verschwunden

In Känerkinden existiert noch immer ein kleines Walter Eglin-Museum, das von freiwilligen Rentnern betrieben wird und Zeugnisse der kreativen Schaffenskraft des einheimischen Künstlers enthält. Überdies ist derzeit eine Gruppe Engagierter daran, zu seinem 50. Todestag ein Buch vorzubereiten.

Nachlassverwalter ist Sohn Toni Eglin. Als er nun vergangene Woche der 50 mal 73 Zentimeter grossen "Sphinx" im Liestaler KV-Gebäude einen Besuch abstatten wollte, traute er seinen Augen nicht: Das Kunstwerk war nicht mehr da. Ohne Benachrichtigung verschwunden. Weg. Unsichtbar. Seine Nachfrage bei der KV-Leitung ergab: Die "Sphinx" – übrigens Titelbild eines früheren Buches – sei zugegipst worden. "Das ist doch keine Art und Weise, wie man mit einem so wertvollen Mosaik umgeht", drosselte der 76-Jährige verbal seinen Ärger.

OnlineReports wollte es genau wissen und fragte bei Christine Mangold, der Geschäftsführerin des Kaufmännischen Verbandes Baselland, nach. Ja, es stimme, dass das Mosaik bei einer Hausrenovation vor vier bis fünf Jahren übermauert worden sei, sagte sie nach Rückfrage bei Verbands-Präsident Daniel Loetscher. Aber, fügte sie sogleich hinzu, das Werk sei so geschützt und erhalten, dass es jederzeit wieder sichtbar gemacht werden könne. Ausserdem sei das Werk fotografiert und die Dokumentation an Hauswart Markus Abt übergeben worden.

Die Läufelfinger Zeichnungslehrerin Katharina Wagner, die der Initiativgruppe zur Erhaltung von Eglins Werk angehört, empfindet das Zumauern der "Sphinx" als "barbarisch" und "unwürdig". Wie die Gruppe nun vorgehen will, ist noch offen. Für Katharina Wagner ist klar: "Das Werk muss wieder sichtbar gemacht und den Erben oder Eigentümern zurückgegeben werden, wenn man es schon nicht mehr will."

Schleichend zerstörtes Kunstschaffen

Für Lorenz Degen, ein anderes Mitglied der Gruppe, ist die eingemauerte "Sphinx" ein "weiteres tragisches Beispiel dafür, welchen Wert der Künstler im öffentlichen Bewusstsein noch hat". Denn die "Sphinx" ist kein Einzelfall. Das Sgraffito "Die Ankunft der Turner" an der Turnhalle von Oberdorf wurde zeitgleich mit deren Abbruch vernichtet. Einer "schleichenden Zerstörung" überlassen werde auch ein vom Regen beschädigtes Eglin-Wandbild an der Aula des Sissacher "Tannenbrunn"-Schulhauses, die offenbar vor dem Abbruch steht. Ein ähnliches Schicksal ereilt ein Eglin-Werk an seinem ehemaligen Wohnhaus in Diegten, das heute als Pfadiheim dient.

Fragen über Fragen tauchen unter den Freunden von Walter Eglins Hinterlassenschaft auf. Unter anderem auch jene, was die kantonalen Fachleute des Kulturgüterschutzes und die Kunstkreditkommission beispielsweise über den Umgang mit der "Sphinx" zu sagen haben.

21. September 2013

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Ein trauriges Verhalten"

Ich habe mehrere Jahre im Kanton Basel gearbeitet und mich auch sehr für Kunst in Basel interessiert. Das Mosaik von Walter Eglin in der Liestaler KV Schule hat sehr mich beeindruckt. Nun muss ich vernehmen, dass dieses Kunstwerk einfach zugemauert wurde. Ein solches Vorgehen ist für mich unverständlich. Die "Sphinx" sollte auf jeden Fall wieder hergestellt werden. Gegenüber Kunst interessierte und Kunst schaffende ist ein solches Verhalten unverständlich und traurig.

 

Das Mosaik ist auf Kosten der Entscheidungsträger wieder sichtbar zu machen!


Christian Schmid, Hirschthal



"Das ist für mich unfassbar"

Als ehemaliger Nachbar von Walter Eglin hatte ich die Möglichkeit, ihm bei seinen Arbeiten zuzusehen und so die Entstehung seiner Werke mitverfolgen zu können. Dass nun ein Kunstwerk von ihm mit Gips zugepflastert wurde, ist für mich unfassbar. Dieser Fehler muss dringend korrigiert werden.


Hans Thommen, Zofingen



"Etwas Einmaliges"

Als gebürtige Baselbieterin liegt mir das ansässige Schaffenswerk besonders am Herzen. Es zeugt von einzigartiger Geschichte und vermittelt Identität und Heimat. Gerade Werke von Künstlern, welche sich wie Walter Eglin mit Leib und Seele dafür eingesetzt haben, mit wenig Mitteln Grosses entstehen zu lassen, strahlen etwas Einmaliges aus. Umso erschreckender ist es, wie respektlos wir heute mit Dingen umgehen, die keinen finanziellen Profit versprechen. Wie engstirnig ist doch unser Weltbild geworden! Passt uns etwas nicht mehr, lassen wir es einfach verschwinden, rücksichtslos und ohne nachzudenken. Doch wir vergessen, dass unser eigenes Schaffenswerk, nämlich bald eine kleine, fade und bedeutungslose Welt, nicht so einfach zugipsbar sein wird wie Walter Eglins "Sphinx".


Nadine Loeliger, Basel



"Eines seiner letzten Mosaike"

Mir fehlen die Worte! Wo bleibt da der Respekt gegenüber dem namhaften Künstler und dessen Sohn Toni Eglin? Das Mosaik "Sphinx" ist eines seiner letzten Mosaike, welches der Künstler in Israel geschaffen hat und deshalb ein Werk von ganz besonderer Bedeutung. Ich hoffe ganz fest, dass das einmalige Werk noch gerettet werden kann.


Franziska Steiner, Zug



"Das ist absurd"

Ich finde es absurd dass Kunstwerke von nahmhaften Künstlern einfach zugedeckt werden und alte noch nicht geborgene Schätze für teures Geld zum Teil mit Hindernissen entdeckt und ausgegraben werden müssen. Ich habe Walter Eglin höchst persönlich gekannt.


Paul Hofer, Diegten



"Wo bleibt der Respekt vor Künstler und Werk?"

Anlässlich mehrerer Ausstellungen, die ich in der Galerie Rotstab in Liestal mit Werken von Walter Eglin durchführen durfte lernte ich den Wert seiner Bilder, Holzschnitte und Mosaike kennen und schätzen. Auch in den letzten Jahren konnte ich verfolgen, mit welcher Liebe und Hingabe Herr Toni Eglin das Vermächtnis seines Vaters pflegt.

 

So ist es für mich absolut unverständlich, dass ein so wertvolles Werk einfach abgedeckt (zugemauert) wird, ohne dass der Eigentümer oder die Familie informiert werden. Wo bleibt da der Respekt vor dem Künstler und seinem Werk?


Berhard Hasenböhler, Nuglar



"Irgend ein Kunstbanause"

Walter Eglin hat sich über seine Heimat hinaus einen respektablen und guten Ruf als unermüdlicher Künstler geschaffen. Als Aussenstehender (ich lebte von 1971-1974 in Liestal) kann ich nur annehmen, dass irgend ein Kunstbanause in der Kette der Verantwortlichen für die Schulhausrenovation einen grossen Fehler machte. Es bietet sich aber hoffentlich die Möglichkeit, das Kunstwerk neu erstehen zu lassen und die Pfuscharbeit rückgängig zu machen.

 

Ich kenne den Sohn von Walter Eglin gut und weiss, wie er unter der mutwilligen Zerstörung eines Hauptwerkes seines Vaters leidet.


Armin Linder, Architekt HTL/SIA, Schwanden



"Wiederherstellung in jedem Fall"

Bösartigkeit oder Dummheit? Die "Sphinx" sollte auf jeden Fall wiederhergestellt werden und zwar auf Kosten des Gipsers, falls der Auftraggeber fürs Abdecken nicht gefunden wird.


Heinz Gerber, Oberdorf



"Jetzt Stellungnahme der Kunstkreditkommission gefragt"

Das Mosaik "Die Sphinx" wurde vor Jahrzehnten von der Baselbieter Kunstkreditkommission erworben und dem KV Liestal zur Präsentation im Schulgebäude zur Verfügung gestellt. Die Geschäftsführerin des KV Baselland glaubt, dass das zugegipste Mosaik nun bestens geschützt ist und jederzeit wieder sichtbar gemacht werden kann. Da würde ich doch gerne auch die Meinung des eigentlichen Eigentümers, nämlich der Kunstkreditkommission, dazu hören. Es sind nun Entscheide zu treffen, ob man das Werk möglichst bald wieder der Öffentlichkeit zugänglich macht. Wie und wo etc, etc, Es kann doch kaum richtig sein, wenn man die Verantwortung über das weitere Vorgehen einfach an den Hauswart des KV delegiert.


Rolf Schneider, Liestal



"Die Steuerzahler haben das Mosaik bezahlt"

Ich wohnte als Schüler nahe der Universität Basel und habe wöchentlich immer wieder versucht, den Künstler Walter Eglin, beim Erstellen des wunderschönen Mosaikbildes zu beobachten. Jetzt lese ich, dass das Kunstwerk "Die Sphinx" in Liestal von Unverantwortlichen, ohne Vorwarnung, einfach zugemauert wurde. Ich frage mich, ob die Kunstkreditkommission Baselland davon Kenntnis hatte, wenn ja, müssen alle Mitglieder wegen Unfähigkeit sofort zurücktreten. Letztlich haben das wirklich schöne Mosaikbild von Walter Eglin die Steuerzahler bezahlt. Das Bild die Sphinx muss sofort wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden


Paul Gubler, Aesch



"Oberhalb der Hülftenschanz"

Mir fällt auf, dass sich die erwähnten zerstörten Kunstwerke oberhalb der Hülftenschanz befanden resp. befinden. Vielleicht ist deren Beseitigung auch ein Seitenhieb des urchigen Oberbaselbiets gegen den dekadenten baselstädtischen Kunstbetrieb: Seht her, wir kommen ohne dekorativen Schnickschnack aus, auch wenn wir mal viel Geld dafür bezahlt haben! Ein weiterer Beweis für unsere Eigenständigkeit! Wir würden auch vor diesem – äh, wie hiess er schon wieder? – Picasso nicht halt machen!


Esther Murbach, Basel



"Es gibt nur eine Lösung"

Leider kenne ich dieses Vorgehen am eigenen Beispiel, wo Kunstwerke unüberlegt oder mit Absicht zugemauert werden. Da das Kunstwerk von einem einheimischen Künstler stammt, ist dies besonders bedenklich. Die Arbeit wurde kaum unbeabsichtigt durch einen Gipser vorgenommen. Daher gibt es aus meiner Sicht nur eine Lösung: Das Mosaik ist auf Kosten der Entscheidungsträger wieder sichtbar zu machen.


Hans Koch, Hinwil



"Was geschieht im angeblich kulturbewussten Baselbiet?

Mit Recht wird heute der seinerzeitige Bildersturm durch fanatisierte Eiferer der Reformation durchgehend verurteilt. Doch was geschieht im heutigen aufgeklärten und angeblich kulturbewussten Baselbiet? Genau dasselbe, nur fanden die seinerzeitigen Bildzerstörer in den ebenso selbstüberheblichen Baustylisten und Effizienzgläubigen würdige Nachfolger! Und nun wurde sogar in einer kantonal geführten Schule offenbar ohne Benachrichtigung eines zuständigen Gremiums "der Einfachheit halber" ein originales Kunstwerk zum Verschwinden gebracht! Höchste Zeit, sich wieder der hochbegabten Künstlergeneration der 1930-er Jahre zu erinnern, einer Künstlergeneration, deren Werke durch ihre unmittelbare Sprache ohne intellektuelle Interpretationen direkt unsere inneren Werte ansprechen und bereichern. Erwähnt seien neben Walter Eglin als unvollständige Aufzählung auch Ugo Cleis, Jacques Düblin, Karl Wirz, Otto Abt, Albert Zehntner, Emilio Müller nebst weiteren.


Andres Schaub-Keiser, Biel-Benken



"Da fehlt eine private oder kantonale Anlaufstelle"

Wie mir scheint, fehlt da eine private oder kantonale Anlaufstelle für nicht so "kunstbeflissene Erneuerer", damit sich solche Kunstbanausen vor weiteren Zerstörung mindestens mal fachlich orientieren können, wie in solche Fällen vorzugehen ist. Das bedingt natürlich, dass ein solches Vorgehen breit bekannt wird und diverse Stellen sensibilisiert werden.


Bruno Heuberger, Oberwil



"Tritt ans Schienbein"

Leider fängt der Kunstsinn bei den verantwortlichen Leuten im Kanton Basellandschaft vermutlich erst bei einem Ankaufspreis von über 100'000 Franken an. Anders ist so eine barbarische Aktion gar nicht denkbar. Dieses Vorgehen der Behörde ist für jeden Kunstschaffenden ein Tritt ans Schienbein.


Dieter Isch, Fotograf, Bottmingen



"Freue mich schon auf Rotstab-Cabaret"

Oh, hoffentlich kann ich mir ein Ticket zum Rotstab Cabaret 2014 ergattern! Ich freue mich schon jetzt ...


Daniel Thiriet, Basel


Was Sie auch noch interessieren könnte

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gesehen.gif
Coop
Aushang an der Filiale
Güterstrasse in Basel
fileadmin/templates/pics/gesehen.gif

Kaum tagt der Baselbieter Landrat in Basel, werden sie schon übermütig, die Baselbieter.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Z7 Pratteln:
Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland
, Stand 7. April, 14 Uhr: 690 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 452 Personen sind genesen.

Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, aufgrund der aktuellen Coronakrise keine Verzugszinsen bei den Gemeindesteuern bis zum 31. Dezember 2020 zu erheben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 7. April, 9.30 Uhr: 813 positive Fälle (+10 gegenüber Vortag); 28 Todesfälle (+2); 508 Personen sind genesen (über 60 Prozent); 101 Personen (davon 83 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (unverändert) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 6. April, 14 Uhr: 682 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 412 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 6. April, 9.45 Uhr: 803 positive Fälle (+9 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (unverändert gegenüber Vortag); 481 Personen sind genesen (60 Prozent); 99 Personen (davon 78 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (-2) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 5. April, 14 Uhr: 670 bestätigte Fälle (+14 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 369 Personen sind genesen (erstmals über 50 Prozent aller Fälle).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 5. April, 10.15 Uhr: 794 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 460 Personen sind genesen (60 Prozent); 106 Personen (davon 84 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen (-1) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 4. April, 14 Uhr: 656 bestätigte Fälle (+31 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (+5), 298 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 4. April, 10 Uhr: 771 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 24 Todesfälle (+3 gegenüber Vortag); 434 Personen sind genesen; 112 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2), 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.