© Foto by Ruedi Suter, OnlineReports.ch
"Ich kann mit dem Wort Schauspieler nichts anfangen": Schauspieler Klaus Maria Brandauer

Filmstar Brandauer: "Überschnappen können wir alle!"

Der in Basel gedrehte Schweizer Politthriller "Manipulation" ist endlich fertig – und wird am Donnerstag die 46. Solothurner Filmtage eröffnen


Von Ruedi Suter


Er gilt als einer der erfolgreichsten Schauspieler deutscher Sprache: Klaus Maria Bandauer (68). Im in Basel verfilmten Spionageroman "Das Verhör des Harry Wind" von Walter Matthias Diggelmann spielt er facettenreich den Schweizer Staatsschützer Rappold, dessen Weltbild ins Wanken gerät. Was er dabei über Helvetien lernte und was mit ihm als Schauspieler geschieht, wenn er Gesetzeshüter, Schurken oder Schicksalsgeprüfte spielt, hat Brandauer OnlineReports bei den Dreharbeiten anvertraut.


Dieser Mann scheint nicht berechenbar zu sein. "Man mag ihn ganz, oder man mag ihn gar nicht", beschrieb ihn einmal eine renommierte deutsche Zeitung. So, als liesse sein Wesen keine Differenzierung zu. Und so, als kenne man ihn genau. Aber wer kennt schon einen so kunstfertigen Schauspieler wie Klaus Maria Brandauer? Einer, der die Rollen wie sein Hemd wechseln und unheimlich authentisch immer wieder ein Anderer sein kann.

Hamlet, Nathan der Weise, Cyrano de Bergerac und Wallenstein im Theater etwa. Und im Film der "Oberst Redl", der "Mephisto", der Bösewicht Largo im "James Bond 007 – Sag niemals nie" zusammen mit Sean Connery, Max von Sydow und Kim Basinger. Oder der glücklose Baron Bror Blixen-Finecke in "Jenseits von Afrika" im Zusammenspiel mit Meryl Streep und Robert Redford.

Wer kann da bei diesen oft so völlig gegensätzlichen Figuren noch behaupten, er kenne den wahren Brandauer wirklich? Den mehrfach ausgezeichneten Schauspieler, der in Wien eine Professur hat, als Regisseur wirkt und jetzt für die Schweizer Verfilmung des Romans "Das Verhör des Harry Wind" von Walter Matthias Diggelmann in die Region Basel zurückfand, wo er vier Jahre seiner Jugendzeit in Grenzach an der deutsch-schweizerischen Grenze verbracht hat und heute noch von den Mässmogge seiner Tante Mathilde in Basel träumt.

Kinderjahre in der Region Basel

Dies in Sichtweite des Grandhotels "Les Trois Rois" am Basler Rheinufer, wo wir den österreichischen Superstar vor exakt drei Jahren in einer Suite erwarteten. Durch die Türe, so stellten wir uns vor, wird wohl auch Inspektor Rappold, seit 34 Jahren Bundespolizist, eintreten – dieser pflichtbewusste und erfolgreiche Spionjäger, der den angesehenen Geschichten-Erfinder und PR-Berater Dr. Harry Wind während des Kalten Krieges so intensiv verhört, bis sein eigenes Weltbild ins Wanken gerät. Der verdächtige Harry Wind, gespielt von Sebastian Koch, steigt im Film des Produzenten Alex Martin und Regisseurs Pascal Verdosci grossartig noch im "Les Trois Rois" ab, bevor ihn Staatsschützer Rappold verhaftet und in die Mangel nimmt.

Dann aber trat doch Klaus Maria Brandauer in den Raum. Es folgte eine beschwingte Begrüssung. Er wirkte präsent, unkompliziert, und er lachte viel. Nein, so hatten wir uns Bundespolizist Rappold nicht vorgestellt.

OnlineReports:
Herr Brandauer – wer sind Sie wirklich? Sind Sie hin und wieder sich selbst? Oder sind Sie meistens ein Anderer?

Klaus Maria Brandauer:
Ich bin selbstverständlich immer ich. Alles, was ich je gespielt habe, kann ich ja gar nicht sein. Ich habe mir nie eingebildet, dass ich Hamlet bin. Oder Don Carlos. Oder Wallenstein. Ich bin der, der ich bin! Und ich habe mir in meinem Beruf eine gewisse Fertigkeit erworben, hoffentlich genug Neugierde und Begabung zu haben, um das richtig auszudrücken, was ich ausdrücken möchte. Ich war also noch nie ein anderer. Das hätte mich auch nicht interessiert.

OnlineReports: Wenn Sie also den Beamten Rappold spielen ...

Brandauer: ... bin ich: ich! Nett ist, dass wir eine Möglichkeit haben, den Rappold zu nennen, ihn im Stile der 50er-Jahr-Kostüme zu kleiden und ihn in einem Polizeirevier an einen Schreibtisch zu setzen – und dass das wunderbar funktioniert, wie wir über viele Jahrhunderte durch das Theater und seit hundert Jahren auch durch das Kino wissen. Und dass die Leute bereit sind, eine solche Vorgabe anzunehmen, um sich dann langsam, wenn es gut gemacht ist, in dieser Geschichte wohl zu fühlen. Aber selbstverständlich spiele dort ich.

OnlineReports: Alle Rollen, die Sie gut spielten, waren also deshalb erfolgreich, weil Sie sich selbst gut hinübergebracht haben?

Brandauer: Nein, das würde ich so nicht sagen. Im Theater zum Beispiel war es so, dass ich grossartige Autoren hatte. Von Shakespeare bis Schiller, von Samuel Beckett bis Tschechow, um nur einige zu nennen. Das bedeutet: Ich hatte einen wunderbaren Text. Und dadurch wunderbare Möglichkeiten, über diesen Text nachzudenken. Zuerst muss man die Gedanken begreifen, die der Dichter ausdrücken möchte. Dann aber kann man sie kombinieren mit dem, was man selbst darüber denkt. Und dies schafft dann die Möglichkeit, als Schauspieler etwas gut auszudrücken.

"Dieser Beruf kann jeder erlernen."



OnlineReports: Dazu sollte er sich aber zuerst selbst richtig kennen?

Brandauer: Nicht unbedingt. Die Unterschiede und die Zugänge zu den Berufmöglichkeiten der einzelnen Menschen sind verschieden. Ja? Sonst wäre ja jeder Bürgermeister grossartig. Aber der Bürgermeisterposten ist nur so gut, wie der Mensch, der ihn ausführt. Es gibt viele verschiedenartige Leute, die Schauspieler werden. Unter diesen gibt es solche, die Künstler sind und solche, die nur Schauspieler sind. Denn diesen Beruf kann fast jeder erlernen, sofern er von der Mundstellung und vom Atem her und sonst körperlich einigermassen richtig gebaut ist und die Voraussetzung erfüllt.

OnlineReports: Schauspielerei – ein Beruf für alle?

Brandauer: Ich behaupte sogar, ohne Ihnen nahe treten zu wollen, Sie haben auch bereits gespielt. Und dass Sie sehr früh damit angefangen haben. In der Sandkiste und später beim ersten Rendez-vous, da werden Sie sich wahrscheinlich die Zähne geputzt haben, damit Sie gut riechen. Und Ihr Mädchen wird sich geschminkt haben, um gut auszuschauen. Wir verstehen alle etwas vom Versuch, anders oder besser sein zu wollen, als wir es in der momentanen Situation sind. Ich glaube aber (bläst die Luft durch die geschlossenen Lippen), ich kann mit dem Wort Schauspieler eigentlich gar nichts anfangen (lacht).

"Die Erlebnisfähigkeit ist wichtig.
Sie haben wir dringend nötig."



 OnlineReports: Weil Sie Künstler sind.

Brandauer: Weiss ich nicht. Ich hoffe, dass ich künstlerische Ambitionen habe. Und ein paar Leute haben mir das auch schon bestätigt. Das ist mir lieb so. Aber Schauspieler – weiss ich nicht. Schauspielerei birgt immer ein bisschen die Gefahr, dass man tatsächlich versucht, etwas anderes zu sein als man selbst ist. Das kann man loskoppeln, da gibt es sogar bis zur Virtuosität eine Fertigkeit – dann sind Sie halt ein guter Mensch oder ein böser Mensch,  ein Melancholiker oder ein Sanguiniker usw. Das hat mich nie besonders interessiert. Die Erlebnisfähigkeit ist wichtig. Sie haben wir dringend nötig. Wir müssen den Anderen nicht sein! Aber wir müssen versuchen, uns in seine Lage hineinzudenken und für ihn ein Gefühl zu bekommen. Aber das ist alles sehr kompliziert.

OnlineReports: Und was für Fähigkeiten braucht es noch, um ein guter Künstler zu sein?

Brandauer: Ich versuche, durch Spontanität und Direktheit nicht in eine Rolle zu fallen. Denn das könnte ich jederzeit: Lange schweigen, Sie durchdringend anschauen (guckt stechend), stocken (stockt), grosse Probleme mit meinem Beruf haben (Sorgenfalten auf der Stirn), mit dem Künstler an sich, mit der Sendung, mit dem, was es eigentlich bedeutet, in die Nacht hinein den König Lear (schaut bedeutungsvoll) zu üben – was das alles bedeutet! (Wird theatralisch – und dann wieder Brandauer.)

OnlineReports: Wie sind Sie denn auf die Rolle des Fahnders Rappold gekommen?

Brandauer: Ich habe dieses Drehbuch von Alex Martin gelesen – und sofort nach der Lektüre zugesagt. Es ist ein Schweizer Thema, hochinteressant, aber nach einiger Zeit merkt man, dass es auch auf Situationen in anderen Ländern zutrifft. Darum sagte ich: Ich bin dabei! Es hat nicht lange gedauert, und da war ich plötzlich im Sunvision-Studio, nie gehört vorher, und dann haben wir 15 Tage gedreht.

"Klausi, das schaffst auch Du!"



OnlineReports: Was hat Ihnen Rappold gelehrt?

Brandauer: Die Figur des Rappold hat mir wieder einmal gezeigt, dass ich im Leben grosses Glück hatte. Weil ich in meiner Jugend Menschen kannte – nicht Philosophen oder lebende bedeutende Leute –, sondern mein Vater, mein Grossvater, meine Eltern und Verwandten, die mir ein tolles Beispiel dafür waren, wie man das Leben anpacken kann. Und die mir eine unglaubliche Sicherheit gaben, auf ganz einfache Weise: "Klausi, das machen wir – und das schaffst auch Du!" Mit dieser Lebensweisheit meiner Verwandten bekam ich langsam eine Sicherheit fürs Leben. Ich hatte vor diesen Leuten einen enormen Respekt. Und weil unser Bürgermeister in meinem Heimatdorf Altausee in Österreich damals ein toller Bursche war, fand ich Bürgermeister gut. Ich fasste Zutrauen zu diesen Leitfiguren. Bis ich schmerzlich feststellen musste, dass auch sie wie wir alle Fehler haben, kontrolliert werden müssen und überschnappen können.

OnlineReports: Das begriff Inspektor Rappold allerdings erst am Ende seiner Laufbahn.
 
Brandauer: Ja, Rappold ist für mich interessant, weil er ein Vertrauen hatte in etwas, das es eigentlich gar nicht gibt: Das Vertrauen in eine Staatsform, die der Eidgenossenschaft. Diesem Staat, dieser Idee, der diene ich, hatte er sich stets gesagt. Und so wurde er ein ausgezeichneter Hauptkommissar – bis er Erlebnisse hatte, die ihn Zweifel und Fragen über seine Arbeitsgeber aufkommen liessen. Und darüber, ob man ein politisches Gebilde, das durch Menschen repräsentiert wird, überhaupt vertreten kann. Er merkte, dass man - wenn die falschen Leute am Ruder sind -, auch das Recht hat, diese Form der Hierarchie und des Regierens zu hinterfragen – und wenn's nötig ist, auch zu rebellieren.

"Und plötzlich stehen Sie ganz allein da."



OnlineReports: Der Wahrheit zuliebe ...

Brandauer: Die Schweiz mit ihrer Regierung und ihrem Geheimdienst muss so sein, wie es gedacht war. Als Dienst am Staat und zum Schutz des Volkes auf demokratischer Basis. Und nicht zur Bereicherung einzelner. Das ist Rappolds Überzeugung und Geschichte. Und dann macht er die schmerzliche Erfahrung, dass man bei der Verteidigung der Wahrheit schuldlos schuldig werden kann. Ja, was ist überhaupt Wahrheit? Ist sie womöglich nur etwas, das im Moment wahr ist und im nächsten Augenblick nur noch interpretiert werden kann? Wahrscheinlich gibt es die Wahrheit ganz objektiv gar nicht. Vielleicht können wir ihr nur näher kommen, indem wir so aufmerksam wie möglich durchs Leben gehen. Wenn Sie an etwas glauben, unbedingt und dafür ein Leben lang kämpfen – Rappold steht ja kurz vor seiner Pensionierung – und Sie müssen schmerzlich entdecken, dass auch Sie enorme Fehler gemacht haben, dann sind Sie schon enttäuscht vom Leben.

OnlineReports: Schriftsteller Matthias Diggelmann hat dieses Fehlermachen ja selbst erleben müssen.
 
Brandauer: Ich halte Herrn Diggelmann für einen unglaublich interessanten Menschen – mit griechischem Tragödienausmass. Ich versuchte, sein Leben nachzuvollziehen. Wie es ihm ging, in der Schweiz, auf der Flucht nach Deutschland, nach Italien, Rückkehr, ins Irrenhaus gesteckt, wo bestätigt wird, dass er nicht alle Tassen im Schrank hat, und so weiter Das ist schon ein sehr interessantes Leben. Und manchmal denke ich mir, das kann einem selber passieren. Sie müssen nur lange genug opponieren gegen  etwas, das Sie falsch finden, und plötzlich merken Sie, dass die alten Mitkämpfer sie verlassen haben und Sie ganz alleine dastehen.

"Im Film habe ich mich
nie wahnsinnig gern gesehen."



OnlineReports: Und zum Schluss werden Sie als irre erklärt.

Brandauer: Ja, und dann sind Sie möglicherweise nicht mehr nur ein Narr, sondern eine Belästigung für die normale Gesellschaft.

OnlineReports:
Die normalen Irren ...

Brandauer: Ja – für die normalen Irren! (lacht). Das gefällt mir. Als solchen würde ich mich auch bezeichnen (lacht), obwohl ich sehr gerne ein irrer Normaler bin (lacht schallend).

OnlineReports: Schauen Sie sich die Filme nach ihrer Fertigstellung wieder an?

Brandauer: Was ich am liebsten tue, ist arbeiten. Arbeiten heisst proben, etwas als Schauspieler oder Regisseur selbst herzustellen. Filmregien habe ich erst zwei gemacht, das hat mir grosse Freude bereitet. Es ist aber nicht so, dass ich mir nachher diese Werke extra mit Freunden noch ansehe. Ich habe mich schon als junger Schauspieler nicht so wahnsinnig gerne gesehen in einem Film. Ich weiss nicht wieso, vielleicht weil man sich so gut kennt, das ist ganz komisch. Beim Theater ist das nicht so. Hier sind zwischen den einzelnen Vorstellungen des gleichen Stücks immer wieder Möglichkeiten, das inzwischen gelebte Leben weiter in die Figuren einzubringen. Das lebt weiter! Im Film ist es vorbei.

"Ach was, Quatsch. Unsterblich ist
nur mein Landsmann Mozart."



OnlineReports: Dafür macht der Film unsterblich!

Brandauer: Ach was, Quatsch, lächerlich. Unsterblich ist vielleicht mein Landsmann Mozart. Ich habe ja nicht damit gerechnet, dass ich so schön auf die Butterseite des Lebens falle, aber ich habe nicht die geringste Veranlassung, mich mit irgendetwas Unsterblichem zu vergleichen.

OnlineReports:
Herr Brandauer, Sie waren in der Volksschule im deutschen Grenzach bei Basel nicht besonders glücklich.

Brandauer: Ich habe natürlich die ersten sechs Jahre in Altausee in einem wunderschönen Alpenvorort der Steiermark gelebt. Dort steht heute noch mein Haus aus der Familie mütterlicherseits. Ich kannte jeden, und dann hat mich mein Vater, der ein deutscher Beamter war, 1949 "gestohlen": Wir mussten über die grüne Grenze, denn Österreich war noch zu, und so kamen wir nach Grenzach. Da war dann ein Paradaiser plötzlich eine Tomate. Schrecklich, ja, ich musste eine neue Sprache lernen. Allemannisch. Da war ich nicht so glücklich. Aber das hat nicht lange gedauert. Heute finde ich Basel eine Stadt, die irgendwie etwas hat – keine Sekunde mehr Provinz und doch nicht Weltstadt.

OnlineReports:  Und nun noch zu Ihrer Zukunft.

Brandauer: Zu meiner Zukunft – das schneide ich Ihnen jetzt ab: Ich möchte gern gesund bleiben! Gesund bleiben, gesund bleiben (klopft rhythmisch auf die Armlehne), gesund alt werden in meiner Familie, mit meinen Freunden und meine Liebsten sollen auch ziemlich lange gesund bleiben. Und wenn ich daneben noch etwas arbeiten kann und solche Interviews führen und bisserl angeben kann, (wölbt die Brust) – das braucht man fürs Selbstwertgefühl – , dann ist das fein (lacht). Und wenn nicht, dann reicht mir die Gesundheit!

18. Januar 2011

Weiterführende Links:


Lehrstück aus dem Kalten Krieg

Der in Basel gedrehte Thriller "Manipulation" kommt mit etlicher Verspätung in die Kinos. Produzent Alex Martin begründet gegenüber OnlineReports: "Eine Vielzahl von Dingen haben dazu geführt: Neue Schnittfassungen, weil wir nicht zufrieden waren, neue Musik, Nachdreh, Streitereien und die Tatsache, dass wir wegen dem Geld nur ein sehr kleines Postproduction-Team waren."

Unüblich seien solche Probleme in der Filmbranche aber nicht, sagt Martin. Regie führte Pascal Verdosci. Als Vorlage diente "Das Verhör des Harry Wind" von Walter Matthias Diggelmann, der in den sechziger und siebziger Jahren neben Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt einer der bekanntesten Autoren der Schweiz war. Die von Regisseur Pascal Verdosci umgesetzte Geschichte handelt 1956 in Zürich.

Der erfolgsverwöhnte Bundespolizist Rappold (Klaus Maria Brandauer) lässt nach dem Einmarsch der Russen in Ungarn den Starreporter Werner Eiselin verhaften. In gnadenlosen Verhören überführt Rappold den Mann von Radio Beromuünster als bezahlten Agitator Moskaus. Eiselin, der dem Druck nicht gewachsen ist und bis zuletzt seine Unschuld beteuert, nimmt sich im Verhörraum das Leben. Acht Monate später kommt im Zuge einer neuen, hochbrisanten Spionage-Affäre der Verdacht auf, dass Eiselin in Wirklichkeit unschuldig war. Rappolds Seelenfrieden fordert Gewissheit über  die Schuld Eiselins.

Doch was Rappold herausfindet, macht seine schlimmsten Befürchtungen wahr. Im Verhör mit dem manipulativen Geschichten-Erfinder, Drahtzieher und PR-Berater Dr. Harry Wind (Sebastian Koch) verliert Rappold immer mehr den Boden unter den Füssen. Schliesslich muss er feststellen, dass nicht die Wahrheit, sondern die Glaubwürdigkeit siegt.


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"Wohltuend, lebendig"

Wohltuend, lebendig, gern hab ich dieses Interview gelesen. Es scheint, als ob sich da zwei sehr gut verstanden haben, die Chemie stimmte, wie man so sagt.


Reingard Dirscherl, Basel


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"Die einseitige Basler Verkehrspolitik nimmt weiter zu"

CVP Basel-Stadt
Titel einer Medienmitteilung
vom 9. Februar 2020
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Die Verkehrspolitik stand im Stau und verbrannte zu wenig Kalorien.

RückSpiegel


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Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

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In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

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Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

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