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"Noch Zeichen und Wunder": Protestierende Exil-Malaysier in Zürich

Der Widerstand gegen die flüchtige Moderne: vielfältig, flexibel, agil

In zahllosen Ideen, Initiativen und Institutionen wird die Vision einer lebbaren Welt entworfen


Von Aurel Schmidt


Angesichts der Ungeheuerlichkeiten der Finanzindustrie seit 2008 und der omnipräsenten Herrschaft des Kapitals über den Alltag der Menschen stellt sich mehr als einem oder einer die Frage, warum nicht längst eine Änderung, ein Umschwung, eine Regeneration eingetreten ist. Die Unerträglichkeit will ein Ende haben, und doch geht alles weiter, als wäre nichts geschehen.

Und doch, es geschehen noch Zeichen und Wunder. So hat zum Beispiel Charles Moore, der Biograf von Margaret Thatcher, in "The Daily Telegraf", dessen Chefredaktor er war, die Frage gestellt, ob nicht vielleicht am Ende die Linke doch recht habe. Das ist ein Zeichen.

Zugleich aber warf der britische Premier David Cameron unlängst der EU und dem Festland-Europa vor, eine Transaktionssteuer einführen zu wollen, anstatt wie er den Finanzmarkt zu deregulieren und so für Wachstum und Wohlstand zu sorgen. Der internationale Waffenhandel ist ein anderes Geschäft, dessen Rechtfertigungsversuche an Zynismus kaum zu überbieten sind.
  
Es ist schwierig, die heutige Welt noch zu verstehen, erst recht, wenn man miterleben muss, wie jeder mögliche Widerstand sofort assimiliert wird. Eine Ohnmacht breitet sich aus, eine Aussichtslosigkeit, als sei das Ende der Geschichte tatsächlich gekommen.

Umgekehrt ist es aber auch möglich, alles ganz anders zu sehen. Zuerst die Analyse, dann ein paar Schlussfolgerungen. Wir beginnen mit einem Hinweis auf den polnischen, in England lehrenden Soziologen Zygmunt Bauman. In seinem Buch "Flüchtige Moderne" hat er die allgemeine Lage scharfsinnig untersucht. Der englische Titel "Liquid modernity" ist besser verständlich: Die Moderne wird verflüssigt, das heisst liquidiert. Sie war nur eine Phase in der Geschichte, und auch nicht die allerbeste.

"Alle drei Monate wird die Welt
von einer Krise erfasst."




Bauman sieht sie als grosse, übergreifende politische und soziale Organisation, der er das Attribut "fordistisch" zugelegt hat. Damit subsumiert er die Begriffe Verordnung, Überwachung, Routine, mit der die Fliessbandindustrie charakterisiert wird. Der einzelne Mensch ist vollkommen verschwunden. Die Moderne war die Zeit aller Totalitarismen. Fast unbemerkt sind wir jedoch von der soliden und stabilen Moderne zur flüssigen, flexiblen oder "zweiten" Moderne übergegangen, die keine feste Strukturen kennt und der das Bild des Labyrinths entspricht, das Jacques Attali in die Diskussion eingeführt hat. So global, mobil und veränderlich, wie die Welt geworden ist, ist es gefährlich, sich auf dauerhafte Verhältnisse einzustellen.

Das Kapital ist so bindungslos wie noch nie, was man erkennt, wenn man sich den neuen Managertypus vornimmt, der die grossen multinationalen Unternehmen leitet und als Condottiere Söldnerdienst für die Shareholder leistet. Der kannibalische Kapitalismus gehört zum Situationsbild. 147 Unternehmen, die personell und finanziell eng verbunden sind, dominieren die Welt. Aber der Kapitalismus wird an seiner eigenen Dynamik zu Grund gehen, wenn er so weitermacht wie bisher. Gehälter und Boni werden gekürzt, die Trader entlassen. Risse im Gemäuer werden sichtbar. Alle drei Monate wird die Welt von einer neuen Krise erfasst, geschüttelt und muss aufwändig repariert werden. Einige verdienen gut daran. Aber nicht ewig.
 
Wie weit die Finanzindustrie die Welt von sich abhängig gemacht hat, ist eine berechtigte und vernünftige Frage, wenn man zur Kenntnis nimmt, wie kleine und mittlere Unternehmen immer mehr unter dem Diktat der Banken stöhnen. Betriebe müssen schliessen, weil sie keine Kredite mehr von den Banken erhalten, die ihrerseits immer bessere Abschlüsse vorlegen. Die Realwirtschaft wird vernachlässigt.

Für jeden einzelnen Menschen ergeben sich daraus enorme Forderungen (oder Herausforderungen), die erfüllt werden müssen. Individualismus ist heute, sagt Bauman, keine Gabe, sondern eine Aufgabe. Individualität als Schicksal geht über in eine Form der Selbstbehauptung. Jeder sucht sich einen der immer weniger freien Plätze, sagt Bauman. Es herrscht das Gesetz der Unordnung, des Zufalls: Attalis Labyrinth. Das ist die Kehrseite.

Auf der Frontseite stehen dafür Vielfalt, Eigensinn, Spontaneität, individuelle Initiative. Die Kreativgesellschaft ersetzt in einem sukzessiven Übergang die alte Arbeitswelt. Die Philosophie denkt nicht über den Weltgeist oder die Wahrheit nach, sondern über das "gute Leben".

Aus den Menschenrechten als universal gültige Rechtssicherheit im Unterschied zur nationalstaatlich garantierten Freiheit und Unversehrtheit des Individuums leitet Bauman das Recht ab, "sich von anderen zu unterscheiden", ebenso den Anspruch, "sich für eine eigene Idee des Glücks und einen eigenen Lebensstil zu entscheiden". Es ist heute kaum möglich, sich den Terror des Konformismus vorzustellen, der Mitte des 20. Jahrhunderts weitherum herrschte.

So gesehen, weist die flüchtige oder "zweite" Moderne, in der wir heute leben, auch eine überraschende emanzipatorische Seite auf, die nicht einfach übersehen werden sollte.

"Wie der Kapitalismus ist auch der Widerstand
chamäleonhaft geworden."




Die Grossen Erzählungen (Markt, Wohlstand, Klassenkampf, Ausbeutung, Migration, Solidarität, Fortschritt, Freiheit, Wahrheit) sind vorbei. Natürlich gibt es einen Klassenkampf nach wie vor, die Kontrolle der Arbeiterschaft ist durch die Kreativgesellschaft nicht aufgehoben (im Gegenteil sind noch umfassendere Kontrolltechnologien hinzugekommen), aber neue Interpretationsmodelle, die besser geeignet erscheinen, um die Situation zu deuten, haben sich über die alten gelagert. Wir sprechen daher heute lieber von den Kleinen Erzählungen. Sie sind es, die hier diskutiert werden.

Der Widerstand hat neue Formen angenommen. Er ist so chamäleonhaft geworden wie der Kapitalismus, gegen den er sich wendet. Auch der Widerstand hat sich dereguliert und wird um so weniger greifbar. Er ist überall, tritt überall auf, agiert schnell und verschwindet wieder. Eine an der Guerilla und am Maquis orientierte Situation ist entstanden, die der globalisierten Welt und den Stammhaltern des privatisierten Wohlstands die Hölle heiss macht. Keine Einheit, sondern Abweichung, Vielheit, Multitude, heisst die Antwort.

Es gibt keine exklusiven Autoritäten, keine Kommandozentralen mehr, weder auf der linken, noch auf der rechten Seite. Die Grenzen verlaufen ohnehin nicht mehr zwischen links und rechts, sondern transversal, durchs Dickicht – oder sie sind in der globalen Welt ganz verschwunden.

"Seit den Demonstrationen in Seattle 1999
hat die Welt ein neues Gesicht bekommen."




Die Linke verliert an Zulauf, weil sie sich immer noch als umfassende, übergeordnete Repräsentation versteht. Aus analogen Gründen verlieren auch alle anderen Parteien Stimmen. Man muss nur daran erinnern, dass inzwischen in Deutschland die Piraten die Grünen überholt haben und ein neues politisches Modell anbieten. Dazu gehört untrennbar, dass die sozialen Medien mehr Einfluss gewonnen haben, mehr Aufmerksamkeit erzielen und einen höheren Grad der Zusammenführung erreicht haben als alle politischen Parteien zusammen (und auf dem Weg sind, selbst zu einem totalitären Ungetüm zu werden). Das alles muss als Hinweis auf ein neues Kräftedispositiv gelesen werden.
 
Seit den Demonstrationen 1999 in Seattle gegen die Tagung der World Trade Organisation (WTO) hat die Welt ein neues Gesicht bekommen. Dass die oppositionellen Kräfte kaum zu erkennen, gut getarnt, überall aktiv und in ihrer Buntheit kaum festzuhalten sind, hat den Vorteil, dass die Wirkung nicht mehr kalkuliert werden kann. "Der Kapitalismus hat mit den Rebellen gut zu leben gelernt, doch diese rebellischen Impulse verändern ihn", schreibt Robert Misik in seinem Buch "Genial dagegen. Kritisches Denken von Marx bis Michael Moore".

Karl Marx, der alte Rauschebart, aber unerbittlich klare Denker, wollte den versteinerten Verhältnissen ihre eigene Melodie vorspielen, um sie zum Tanzen zu bringen. Das geschieht jetzt. CS-Chef Brady Dougan muss öffentlich Bekenntnis ablegen, dass er Verständnis für "Occupy" aufbringt. Das ist kaum mehr als ein Lippenbekenntnis, es kostet keinen Rappen. Aber Dougan kommt nicht darum herum. Auch das World Economic Forum (WEF) lädt "Occupy"-Anhänger zur Diskussion ein, um sein ramponiertes Ansehen als nobler Debattierclub aufzupolieren.

"Der Widerstand ist eine Hydra
mit neuen nachwachsenden Köpfen."




Wir sind das Volk, riefen die Teilnehmer der Montagsdemonstrationen in der DDR. Wir sind die 99 Prozent, sagt "Occupy". Vielleicht ist die Bewegung morgen erschlafft, so wie die Wutbürger von der Bildfläche verschwunden sind. Dann folgt eben eine neue Mobilisierung, eine neue Formation. Der Widerstand ist eine Hydra mit neun Köpfen, die auf der Stelle nachwachsen, wenn sie abgeschlagen werden.
 
Für eine Menschenkette 2011 um das Weisse Haus, mit der Obama an seine ökologischen Versprechen erinnert werden sollte, wurden 4'000 Menschen erwartet. Gekommen sind 12'000. Auch das ist ein Zeichen für einen Wandel. Die modernen Kommunikationsmittel haben viel dazu beigetragen – und viel verändert. Die digitale Mobilisierung ermöglicht die aktive Teilnahme vieler Menschen. Howard Rheingold hat die kollektiven Netz-Akteure als "smart mob" bezeichnet. Der Schwarm breitet sich aus (natürlich auch der Gegen-Schwarm).

Auf die PEACE-Bewegung ist diejenige von "Occupy" gefolgt, auf diese die Piratenpartei. Vom französischen Bauernführer José Bové, der den Roquefort gegen McDonald's verteidigt hat, spricht niemand mehr, längst haben Andere seine Stelle eingenommen. Stéphane Hessel ("Indignez-vous", Empört Euch) könnte einer sein. Sonst ein anderer. 

Vor vielen Jahren hat der vorausschauende André Gorz Abschied vom Proletariat genommen und ein anderes ökonomisches Modell vorgeschlagen. Damals wurde er von den Linken abgelehnt. Heute wird die Diskussion über ein Grundeinkommen ernsthaft und plausibel geführt (eben wurde in der Schweiz mit dem Sammeln von Unterschriften für eine Initiative begonnen). Auch die Transaktionssteuer bleibt auf dem Tisch.

Einen überraschenden Vorstoss haben erst kürzlich die Jungen Grünen Zürich unternommen. Bei der Eidgenössischen Spielbankenkommission haben sie eine Untersuchung der Temingeschäfte der Börse Eurex Zürich verlangt, zum Beispiel von Hurricane-Futures, bei denen auf Wetterkatastrophen gewettet wird. Die Börse als Wettbüro, deutlicher kann sie nicht blossgestellt werden. Noch ein Coup. Einer mehr.

Michael Moore, Naomi Klein, Kalle Lasn, der Initiator von "Occupy" und Autor des Buchs "Culture Jamming", in dem er die Fremdheit des Lebens in der von Medien und Moneten malträtierten modernen Welt aufdeckt, sind die Vertreter einer neuen Vision. Douglas Ruskoff zeigt in seinem Buch "Life Inc." neue Wege und Strategien für ein Leben ausserhalb des Schattens der Ökonomie auf, nicht zu reden von den Analysen, die Michael Hardt und Antonio Negri in ihren Büchern "Empire" und "Multitude" vorgenommen haben.

Die Filme von Erwin Wagenhofer ("We Feed the World", "Let's Make Money") oder von Urs Schnell und Res Gehriger ("Bottled Water" über die Privatisierung des Wassers durch Nestlé) bringen ans Tageslicht, wie es in der Welt zu und her geht. Das hat auch Charles Ferguson in seinem unheimlichen Film "Inside Job" über Wall Street und die bedenklichen Verflechtungen der Finanzindustrie mit der US-Politik getan.

Der "Occupy"-Bewegung ist vorgeworfen worden, keine Ziele formuliert zu haben. Das ist ein unüberlegter Vorwurf. Der Widerstand streckt die Arme weit aus, aber vermeidet eindeutige Antworten, Blöcke, Systeme, stabile Strukturen. Er ist dispers, vielfältig, flach, agil. Darin liegt seine Stärke. Die festen, hierarchischen Organisationen gehören der Moderne an. Seitdem wir dieses Zeitalter verlassen haben, gelten andere Methoden, die man als "Kriegsmaschinen" bezeichnen könnte, wie es der französische Philosoph Gilles Deleuze getan hat, der von ihnen sagte, sie seien den "Administrationsmaschinen" überlegen.

"Drei Milliarden Menschen
unter 25 Jahren leben auf der Welt."




Der in Basel domizilierte Bruno Manser Fonds, gegründet in Erinnerung an den Regenwaldschützer Bruno Manser, ist ein schönes Beispiel dafür. Er setzt sich für die Lebensbedingungen der Penan in Sarawak (Malaysia) sowie für die Erhaltung des Primärwalds in deren Gebiet beziehungsweise für eine nachhaltige Bewirtschaftung der übrigen Waldgebiete ein. Neu wehrt sich der Fonds auch gegen den überrissenen Bau von zwölf Wasserkraftwerken, die mehr Strom liefern, als je benötigt wird, jedoch die Landschaft zerstören und damit die Lebensgrundlage der dort lebenden Völker.
 
Der arabische Sender "Al Jazeera" ist auf die Aktivität des Bruno Manser Fonds aufmerksam geworden und hat dessen Leiter Lukas Straumann eingeladen, zum Bau der Kraftwerke in Sarawak Stellung zu nehmen. Bei dieser Gelegenheit hat Straumann auch auf die dubiosen Geschäfte der malaysischen Politikerfamilie Taib aufmerksam gemacht. Die Antikorruptions-Behörde des Landes hat sich inzwischen der Sache angenommen.
 
Auf diese Weise hat der Bruno Manser Fonds gezeigt, in welchem Mass auch kleine Organisationen wie er Grosses bewegen und die Weltöffentlichkeit aufmischen können. Hundert, tausend andere vergleichbare Initiativen tun das Gleiche. Niemand kann mehr sicher sein, dass nachteilige Aktivitäten unentdeckt bleiben. Es wird immer schwieriger werden, eine scheinheilige Ordnung der Welt aufrecht zu erhalten.

Wir reden hier von der Zivilgesellschaft, die sich in die Geschäfte der Welt einmischt. Vor 50 Jahren war so etwas undenkbar. Die Konsumenten organisieren sich. Wenn alle sparen müssen, warum nicht auch sie? Nicht mehr die grossen Formationen und Institutionen (Staat, Partei, Zentralkomitee, Arbeiterklasse, Kirche, Verbände und so weiter) geben heute den Ton an, sondern die wechselnden Komitees; die Gruppen, die sich für eine Sache einsetzen, zum Beispiel eine Schule in Nepal; die Bündnisse, die geschlossen werden, um ein "Feld der Exterritorialität" herzustellen und "etwas geschehen zu lassen", wie es Gilles Deleuze wollte. Alles dies steht heute auf der Tagesordnung.

Der Planet ist in Bewegung gekommen. Hier, in Athen, in Kairo, in Neu-Delhi. Drei Milliarden Menschen unter 25 Jahren leben heute auf der Welt. Das ist ein Potential, das niemand übersehen kann.

7. Mai 2012

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"Wegen Lieferproblemen Haben wir keine Ware erhalten. Deswegen Können wir Ihnen leider nicht den ganzen Sortiment anbieten, vor allem leaderprodukte fehlen."

Coop Pronto
Anschlag des
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am 15. Januar 2017
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Auch die Autokorrektur war ausser Betrieb.

RückSpiegel


Die OnlineReports-Story über Andrea Strahm und die Präsidiums-Suche der Basler CVP nahmen das SRF-Regionaljournal, die TagesWoche, die Basler Zeitung und die BZ Basel auf.

Das SRF-Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ online nahmen die OnlineReports-News über den Austritt Daniel Goepferts aus dem Basler Grossen Rat auf.

In ihrem Kommentar über "Die Arroganz der Basler Regierung" (Schlagzeile) nahm die Basler Zeitung Bezug auf eine Schilderung in OnlineReports.

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Für ihre Sendungen "10vor10" und "Schweiz aktuell" holte das Schweizer Fernsehen Statements bei OnlineReports ein.

Die BZ Basel und 20 Minuten online bezogen sich in ihren Artikel über die Basler CVP-Präsidentin Adrea Strahm auf ihre Kolumnen in OnlineReports.

Die Basellandschaftliche Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht über Platzprobleme des neuen BVB-"Flexity"-Trams am Basler Aeschenplatz auf.

In seinem Bericht über den Anlage-Skandal der ASE Investment ging die Sendung "10vor10" des Schweizer Fernsehens auf die Rolle von OnlineReports bei der Enthüllung des Schwndels ein.

In seinem Bericht über das von Handwerker-Autos besetzte Trottoir in der Basler Centralbahnstrasse nahm das SRF-Regionaljournal auf einen früheren OnlineReports-Artikel Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, das SRF-Regionaljournal, 20 Minuten online und die SDA nahmen den OnlineReports-Bericht über die Verurteilung des Rappers Ensy auf.

Die Volksstimme beschrieb, wie Peter Knechtli vor 30 Jahren die Brand-Katastrophe von Schweizerhalle erlebte.

Die NZZ zitierte aus dem OnlineReports-Kommentar zu den Basler Regierungsrats-Wahlen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Nach dem Rücktritt von Elisabeth Ackermann als Co-Präsidentin der Basler Grünen als Folge ihrer Wahl in die Kantonsregierung führen interimistisch Harald Friedl und Barbara Wegmann die Partei.

Tobias Brenk ist als Nachfolger der abtretenden "Kaserne"-Chefin Carena Schlewitt neuer künstlerischer Leiter des Theaterfestival Basel.

Gerhard Schafroth, Gründungsmitglied und Gründungspräsident der Baselbieter Grünliberalen, tritt nach fast zehn Jahren aus dem Parteivorstand zurück und überlässt seinen Posten dem 26-jährigen Frenkendörfer Wirtschaftsstudenten Patrick Wolfgang.

• Die Augenkliniken des Kantonsspitals Baselland und des Universitätsspitals Basel arbeiten künftig so eng zusammen, dass sie ihre Angebote miteinander abstimmen und medizinisches Personal austauschen.

• In Liestal werden die Gasstrasse (Abschnitt Rheinstrasse bis Weierweg), der Weierweg und die Rosenstrasse vom Gemeinde- ins Kantonsstrassennetz integriert und umgebaut werden.

Beat Lüthy (54), dreifacher Vater aus Sissach, wird neuer Leiter des Baselbieter Amts für Volksschulen.

• Der ACS beider Basel will gegen die Einführung von "Tempo 30" auf Basler Hauptverkehrsachsen weiter zu kämpfen und den Fall am Beispiel der Sevogelstrasse vor Bundesgericht bringen.

• Mit dem Ziel, dass Basler Jugendzentren alkoholfrei bleiben, hat ein Komitee aus gesundheits- und jugendschutzorientierten Kreisen das Referendum gegen das revidierte Gastgewerbegesetz ergriffen.

• Im Rahmen ihrer Aktion "Noël" hat die Basler Kantonspolizei 36 Langfinger verhaftet.

• Zur Unternehmenssteuer-Reform III haben die Basler SP-Delegierten mit 84 zu 47 Stimmen bei 3 Enthaltungen die Nein-Parole beschlossen.

• In zwei von 27 Enkelbetrugs-Fällen konnten Gangster im Baselbiet gesamthaft 16'000 Franken ergaunern.

• Entgegen der ursprünglichen Absicht bleibt der Polizeiposten Waldenburg aus "regionalpolitischen Gründen" bis auf Weiteres bestehen, wie die Baselbieter Regierung schreibt.

• Die beiden Basler Parteien CVP und EVP führen ihre seit vier Jahren bestehende Fraktionsgemeinschaft im Grossen Rat weiter.

Leila Straumann, die Leiterin der baselstädtischen Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern, übernimmt ab 1. Dezember 2017 das Präsidium der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten (SKG).

• Die Stimmberechtigten von Sissach haben sich mit 1‘583 Ja- gegen 985 Nein-Stimmen für den Ausbau der Kunsteisbahn zur geschlossenen Eishalle ausgesprochen.

• Grossrätin Beatrice Isler übernimmt den Vorsitz der CVP-Frauen Basel-Stadt als Nachfolgerin der langjährigen Präsidentin Jenny Ch. Wüst.

• Das Budget 2017 von Riehen lässt bei Ausgaben von 112 Millionen Franken einen Überschuss von rund 0,7 Millionen Franken erwarten.

• Weiterhin gleich bleibende Konditionen für Baselbieter Steuerzahlende: Der Vergütungszins für das Jahr 2017 bleibt bei 0,2 Prozent, der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Das aus Vertretern von BDP, FDP, LDP und SVP bestehende überparteiliche Komitee "Nein zum überteuerten Kasernen-Umbau" hat mit knapp 2'900 Unterschriften das Referendum gegen das vom Grossen Rat beschlossene Projekt eingereicht.

Markus Balmer wird neues Mitglied der IWB-Geschäftsleitung und neuer Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb als Nachfolger des kürzlich verstorbenen Patrick Schünemann.

• Die Reinacher Gemeinderätin Bianca Maag-Streit wird ab 1. Januar 2017 Präsidentin des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) und damit Nachfolgerin von Peter Vogt, Gemeindepräsident von Muttenz.