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"Ergebnis von Fall zu Fall": Körperbemalungen aus "Traurige Tropen"

Ein grosser Gelehrter unserer Zeit, der die nordamerikanischen Mythen erforschte

Claude Lévi-Strauss: Der bedeutende französische Strukturalist, Anthropologe und Linguist wird heute 100 Jahre alt – eine Würdigung


Von Aurel Schmidt


Der 100. Geburtstag von Claude Lévi-Strauss am heutigen Freitag ist eine willkommene Gelegenheit, das Werk eines grossen Universalgelehrten unserer Zeit zu würdigen. Der französische Strukturalist und Anthropologe hat ein umfassendes Oeuvre vorgelegt, das unter Anwendung der strukturalistischen Methode in der Lage war, sämtliche Bereiche des Wissen zu erfassen. Der weite Blick über eine Fülle von Bereichen von der Linguistik bis zur Malerei (Nicolas Poussin) und Musik (Jean Philippe Rameau), der Lévi-Strauss gegeben war, nötigt jedem, der sich mit ihm befasst hat, grössten Respekt ab.

Der Strukturalismus was in den sechziger Jahren eine philosophische Disziplin in Frankreich. Für Lévi-Strauss war es mehr als das - ein Versuch, "die empirische Suppe", in der Unordnung herrscht, zu überwinden und an deren Stelle eine Ordnung zu setzen: "Jede Klassifizierung ist dem Chaos überlegen", auch wenn sie die sinnlich wahrnehmbaren Eigenschaften der Welt manchmal übergeht. Denn die Struktur ist und bleibt das Primäre.

Lévi-Strauss liess sich in den dreissiger Jahren in Brasilien nieder und unterrichtete an der Universität Sao Paulo Philosophie. In der freien Zeit unternahm er ethnologische Expeditionen zu den Bororo, Caduveo, Nambikwara und anderen Völkern im Mato Grosso, die er in seinem ersten grossen Werk, "Traurige Tropen", beschrieben hat. Später las er in der New York Public Library "Tausende von Büchern". "Es ist ein Abschnitt in meinem Leben, dem ich alles verdanke." Die Linguistik von Roman Jakobson eröffnete ihm den Weg zur strukturalen Analyse und damit zur verborgenen Struktur des Denkens und Verstehens. Anthropologie ist in diesem Sinn eine theoretische Beschäftigung und hat nichts mit der materiellen Ethnologie zu tun.

"Sein Leben lang hat Lévi-Strauss Völker
und Kulturen in ihrer Singularität untersucht."




Den Marxismus bezeichnete Lévi-Strauss als "List der Geschichte, um die Verwestlichung der bis vor kurzem abseits gebliebenen Völker zu beschleunigen". Sein Leben lang untersuchte er Völker und Kulturen in ihrer Singularität und, damit direkt zusammenhängend, den Verlust der Unterschiede und Vielfalt in der Welt. In einem berühmten Gespräch mit dem "Spiegel" im Jahr 1971 sagte er, dass diese Völker "alle zum Untergang verurteilt (sind), und ich bin tief traurig darüber".

Sein Interesse als Ethnologe galt den Gesellschaftsformen, "die der Menschheit Jahrtausende lang gestattet haben, zu leben, sich zu entwickeln, und die nun verschwinden, weil wir es so gewollt haben". Wenn er den "schamlosen Humanismus" ablehnte, dann aus Widerstand gegen die vereinheitlichende, gleich machende jüdisch-christliche und cartesianische (rationalen) Vernunft. Der Religion und dem Glauben an einen persönlichen Gott misstraute er. Seine pessimistische Anthropologie, die die Ordnung oder die Struktur über den Menschen stellt, hat Lévi-Strauss viel Kritik eingetragen, oft auf Grund voreiliger Schlussfolgerungen.

Fortschrittlich sein im modernen Sinn kann manchmal destruktiv sein und in die verkehrte Richtung führen. Für Lévi-Strauss war das eine entsetzliche Vorstellung. Zwischen linken und rechten Positionen nimmt der Ethnologe eine dritte divergierende Stellung ein.

"Er untersuchte die Mythen der Völker
und suchte darin das Gemeinsame."




Sein Hauptwerk sind die vier Bände der "Mythologica", in denen er die Mythen der nordamerikanischen Völker untersucht hat. Es ist ein Werk, dessen Horizont im Leser Bewunderung hervorruft. Soviel Einblick in die feinsten Verzweigungen des mythischen Denkens ist eine Seltenheit. Er verglich Hunderte von Mythen weit auseinander liegender Völker und suchte darin das Gemeinsame und Verbindende.

Grundsätzlich sagt Lévi-Strauss Folgendes: Es gibt in den Mythologien nur zwei Grundtypen, dafür kommen sie in unzähligen "Transformationen" (Abwandlungen) vor. Mythen sind keine willkürlichen, phantastischen Geschichten, sondern sie bilden ein "System von logischen Operationen", sie sind  "komplexe Systeme differentieller Elemente". Diese Abweichungen, Differenzen, Abstände, Unterschiede liegen dem menschlichen Denken zu Grund; sie spiegeln es wieder und gehorchen den gleichen Regeln.

L
évi-Strauss hat sich stets hartnäckig geweigert, persönliche Meinungen abzugeben. Er wollte, dass ausschliesslich seine wissenschaftlichen Aussagen zur Kenntnis genommen werden: Eine Form von intellektueller Bescheidenheit. Es ist aus diesem Grund nicht ohne weiteres zumutbar, seine Bücher zur Lektüre zu empfehlen. Umso mehr sollen hier einige seiner zentralen Aussagen kurz zusammengefasst werden.

"Die Mythen geben zu verstehen, dass das Gehirn
wie eine 'binäre Maschine' funktioniert."



Die Einsicht aus der Lehre der Mythen besteht darin, dass das Gehirn wie eine 'binäre Maschine' funktioniert, es operiert mit binären Verschlüsselungen von konkurrierenden Oppositionspaaren, die es vergleicht. Nur so ist Verstehen möglich. Denken wird damit zu einem Formalismus; die inhaltliche oder narrative Aussage ist nur eine Schlussfolgerung, ein Ergebnis von Fall zu Fall, das sich am Ende aus diesem Vorgang ergibt. Das Neue ist stets eine neue Kombination: Eine Feststellung, die Lévi-Strauss mehrmals gemacht hat.

Etwas anderes sind duale Ordnungen, die nicht als soziale Institutionen zu verstehen sind (wie etwa die "moieties", die "Hälften" in den Verwandtschaftsbeziehungen mit besonderen, antagonistischen Regeln), sondern "Methoden zur Lösung vielseitiger Probleme" darstellen. In seinem luziden Alterswerk "Die Luchsgeschichte" hat Lévi-Strauss gezeigt, dass diese dualen Ordnungen, wie sie etwa im Zwillingsthema in den amerikanischen Mythen zum Ausdruck kommen, eine Vorkehrung war, für die sich die Völker entschieden haben, um die Welt in einem schwankenden Dualismus und immerwährenden Ungleichgewicht zu halten: Als Voraussetzung für Wandel und ständige schöpferische Erneuerung.

Zu den weiteren zentralen Aussagen von Lévi-Strauss gehört die aus den elementaren Strukturen der Verwandtschaft in Australien gewonnene Erkenntnis, dass seit jeher die Menschen alles Erdenkliche getan haben, um die Natur durch Zivilisation und die natürlichen Gegebenheiten durch menschengemachte Lebensverhältnisse zu ersetzen.

"Am bekanntesten ist der Begriff des 'Bastlers'
für die Operationen des Gehirns geworden."




Zu den am meisten zitierten Begriffen von Lévi-Strauss gehört die Feststellung, dass der Geist wie ein "Bastler" ("bricoleur") agiert. Das heisst: Der Geist geht nicht geradeaus immer weiter, sondern sucht, experimentiert, geht sprunghaft und assoziativ vor. Mit vielen damit verbundenen Überraschungen. Was zufällig da ist, setzt er genial ein und um. Bei Lévi-Strauss heisst das so: "Die fortschreitende Menschheit ist kaum einem Wesen ähnlich, das eine Treppe hinaufsteigt, das heisst mit jeder seiner Bewegungen den bereits zurückgelegten Stufen eine neue hinzufügt; sie lässt eher an einen Spieler denken, dessen Glück von mehreren Würfeln abhängt und dem sich mit jedem Wurf immer neue Kombinationen bieten."

Sollte das keine wissenschaftliche Aussage sein, dann ist es doch zumindest eine poetische. Nicht vergessen werden sollte dabei, dass der Ursprung dieses Ausdrucks Machen, Herstellen, Verfertigen bedeutet, also etwas Aktives, Handwerkliches, Gebasteltes.

Wenn am Anfang gesagt wurde, dass die Lektüre von Lévi-Strauss' Bücher etliche Anforderungen stellt, so kann vielleicht mit "Die Luchsgeschichte" und "Traurige Tropen" eine Ausnahme gemacht werden. "Traurige Tropen" gehört zu den grossen Reise- und Forschungsberichten der Weltliteratur und kann mit der "Reise um die Welt" von Georg Forster, der James Cooks auf dessen zweiter Reise begleitete, verglichen werden. In dem Buch, das 1955 erschien, steht auf den letzten Seiten der Satz: "Die Welt hat ohne den Menschen begonnen, und sie wird ohne ihn enden." Für Lévi-Strauss hat der Mensch nichts anderes getan, als "unbekümmert Milliarden Strukturen zu zerstören" und so zur Erschöpfung der Schöpfung des schöpferischen Vorgehens.

M
it dieser skeptischen Einstellung hat Claude Lévi-Strauss den Sturm prognostiziert, den wir heute aufziehen sehen und "Globalisierung" nennen. Die Hoffnung ist so minim, wie Lévi-Strauss' Haltung unerschütterlich geblieben ist und sein Pessimismus einen Ausdruck von Gelassenheit angenommen hat. Doch das hat nie seine Bewunderung eingeschränkt für das, was die Menschen seit den frühesten Zeiten gedacht und geschaffen haben. Und das jetzt am Verschwinden sein sollte? Nicht auszudenken.

"Traurige Tropen"  ist als Taschenbuch (26.90 Franken) und als Hardcover mit Illustrationen von Mimmo Paladino (68 Franken) erhältlich. Beide Ausgaben mit Abbildungen. Auch "Die Luchsgeschichte" liegt in einer  Taschenbuchausgabe vor (24.90 Franken). Alle bei Suhrkamp.

28. November 2008


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"Polizei fängt schwarzes Schaf ein"

Polizei Baselland
Titel einer Medienmitteilung
vom 6. Juli 2015
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War es wohl dem SVP-Plakat abgehauen?

RückSpiegel


Die OnlineReports-Nachricht vom Unfall-Tod des Baselbieter alt Landrats Gerhard Hasler wurde von BZ online, der BZ Basel und der Basler Zeitung aufgenommen.

Den OnlineReports-Primeur über Christoph Eymanns Verzicht auf eine Ständerats-Kandidatur griffen das SRF-Regionaljournal, die Nachrichtenagentur SDA, srf.ch, die BZ online, die BZ Basel, die Badische Zeitung und Telebasel auf.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die BZ online, die BZ Basel und 20 Minuten übernahmen den OnlineReports-Primeur über den Veruntreuungsfall im Basler Papiermuseum.

Die Basellandschaftliche Zeitung nahm den OnlineReports-Bericht über das Baselbieter Kantonsgerichts-Urteil wegen Rechtsverweigerung gegenüber dem VCS auf. 

Die OnlineReports-Recherche über den Sichtschutz-Streit um die FCB-Trainingsplätze wurde von 20 Minuten und der BZ Basel aufgenommen.

In seinem Bericht über eine geplante Überbauung eines Hinterhofs im Basler Gundeldinger-Quartier nahm das SRF-Regionaljournal auf einen früheren Bericht in OnlineReports Bezug.

Die Basellandschaftliche Zeitung und die TagesWoche online nahmen in ihren Berichten über die Baselbieter Finanzpolitik auf OnlineReports Bezug.

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Die Basellandschaftliche Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über eine mögliche Ständerats-Kandidatur von Esther Maag auf OnlineReports.

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Die Basler Zeitung und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Freistellung eines Basler Polizisten auf.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Meldung über den Norovirus im Binninger Altersheim "Langmatten" auf.

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In ihrem Artikel über das Straucheln der Basler SP nahm die Basler Zeitung auf einen Abstimmungs-Kommentar von OnlineReports Bezug.

In ihrem Artikel über grüne Baselbieter Nationalrats-Kandidaten bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

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Das Regionaljournal, die Basler Zeitung, 20 Minuten und die BZ nahmen den OnlineReports-Primeur über die Zeugnis-Frisierung eines Lehrers in Pratteln auf.

Den OnlineReports-Bericht über die unklaren Folgen des regierungsrätlichen Sparbefehls an das Basler Unispital nahm die Basler Zeitung auf.

Die Basler Zeitung und das Regionaljournal nahmen die OnlineReports-News über den Hochbetrieb im Krematorium "Hörnli" auf.

20 Minuten online berief sich in seiner Nachricht über die Verweigerung einer Pegida-Demo durch die die Basler Polizei auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung hat die OnlineReports-News über Anzeigefehler in BVB-Ticketautomaten aufgenommen.

In ihrem Bericht über Schweizer "Pegida"-Ableger bezog sich die NZZ online auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz

• Die deutliche Zunahme der Nachtflugbewegungen mit immer lauteren Flugzeugen ist für den Gemeindeverbund Flugverkehr (GVF) eine "Besorgnis erregende und inakzeptable Entwicklung".

• Die im März offiziell gegründete Frauen-Sektion der Basler SVP tritt bei den bevorstehenden Nationalratswahlen mit einer eigenen Fünfer-Liste an: Alexandra Faass, 1993, Verkäuferin / Vorstand Junge SVP Basel-Stadt; Susanne Hess, 1966, Kaufmännische Angestellte / Vorstand SVP Frauen Basel-Stadt; Jeaninne Heutschi, 1988, dipl. Pflegefachfrau HF / Vizepräsidentin SVP Frauen Basel-Stadt; Tanja Steiner, 1980, Kaufmännische Angestellte / Präsidentin SVP Frauen Basel-Stadt; Elena Wüthrich, 1947, Rentnerin.

• Zur Erweiterung und Sanierung des Stadt-Casinos Basel mit dem denkmalgeschützten Musiksaal beantragt die Basler Regierung dem Grossen Rat einen Beitrag von rund 38 Millionen Franken, was 49 Prozent der gesamten Investition von 77,5 Millionen Franken entspricht.

• In der Nacht vom 1. auf den 2. Juli wird das dritte "Flexity"-Tram der BVB mit der Nummer 5003 als Start der Serienauslieferung von Bautzen (Deutschland) im BVB-Tramdepot Wiesenplatz eintreffen.

• Die Energiestadt Reinach offeriert gemeinsam mit kmu Reinach ein attraktives Beratungsangebot: Unternehmen können die Energieeffizienz mit einfachen Massnahmen steigern.

• Die BDP Baselland geht mit folgenden Persönlichkeiten in die Nationalratswahlen: Marie‐Therese Müller, Reinach; Felix Weber, Reigoldswil; Doris Vögeli, Reinach; Beat Schmid, Oberwil; Franziska Were‐Imhof, Hersberg; Esther Meisinger, Bubendorf; Kevin Beining, Pratteln.

• Die EVP Baselland tritt mit folgender Liste zu den Nationalratswahlen an: Sara Fritz, Birsfelden, Landrätin und Studentin der Rechtswissenschaften: Daniel Kaderli, Biel-Benken, Gemeinderat und Stiftungssekretär; Andrea Heger, Hölstein, Landrätin und Primarlehrerin; Martin  Geiser, Gelterkinden, Chemiker und alt Landrat; Sonja Niederhauser, Liestal, Einwohnerrätin und ÖV-Managerin; Christian Muhmenthaler, Muttenz, Dienstleiter und IT-Spezialist; und Lukas Keller, Bottmingen, Mitglied Gemeindekommission und Bauführer.

• Die neue Buvette am St. Johanns-Rheinweg / Rheinschanze in Basel wird in den nächsten fünf Jahren von der Kaffeebar Saint Louis an der Elsässerstrasse 29 betrieben.

• Die neue Buvette am St. Johanns-Rheinweg / Rheinschanze in Basel wird in den nächsten fünf Jahren von der Kaffeebar Saint Louis an der Elsässerstrasse 29 betrieben.

• In den vergangenen vier Jahren hat der Autoverkehr in Basel um 1,8 Prozent abgenommen, während der öffentliche Verkehr um knapp 6 Prozent und der Veloverkehr um rund 14 Prozent zugenommen haben.

• Das Sportamt Basel-Stadt lanciert in Zusammenarbeit mit der Firma UrbaFit GmbH auf dem Sportplatz Pruntrutermatte einen Outdoor-Fitnesspark mit sechs Geräten, der für die Bevölkerung per sofort frei zugänglich ist.

Christian Döbeli wird am 1. August neuer Rektor des Basler Gymnasiums Leonhard und damit Nachfolger von Roger Morger, der auf diesen Zeitpunkt pensioniert wird.

• Das "Überparteiliche Komitee zur Verhinderung von 7 Jahren Dauerstau in der Hagnau" hat heute Dienstagmittag der Bau- und Umweltschutzdirektorin Sabine Pegoraro rund 18‘000 Unterschriften der "Petition zur Verhinderung von 7 Jahren Dauerstau in der Hagnau" überreicht.

Frédéric Velter wird neuer stellvertretender Direktor des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg als Nachfolger von Vincent Devauchelle, der seine Funktion nach über dreizehn Jahren am 30. Juni verlässt.

• Der FC Basel und sein 37-jähriger Verteidiger Walter Samuel verlängern den Vertrag um ein Jahr.

• Die Beschränkung der Aushang-Dauer von Wahl- und Abstimmungsplakaten im Baselbiet wird laut Beschluss der Regierung auf 1. Juli in Kraft gesetzt.

• Die Regierungen der beiden Basel beantragen den Kantonsparlamenten, der privatrechtlichen Institution "Tierschutz beider Basel" für den Neubau eines Tierheims an der Birsfelderstrasse in Basel über zehn Jahre eine Kreditsicherungsgarantie im Umfang von maximal jährlich je 200'000 Franken zu gewähren.

Eva Lehner wird am 1. Juli als neue Geschäftsführerin die Leitung von "Overall" übernehmen und Thomas Ineichen ablösen, der nach 29 Jahren Engagement für die Basler Arbeitsmarkt-Integration in Pension geht.

• Bezahlte Arbeitszeit offeriert der Kanton Basel-Stadt seinen Staatsangestellten, um im Umfeld des Weltblutspendetags zwischen dem 15. und 1. Juli Blut zu spenden.

• Der Aescher Bauunternehmer Remo Franz (Rofra AG) hat sich entschieden, auf der Liste der Baselbieter CVP für den Nationalrat zu kandidieren.

• Am 8. Juni ist in Muttenz der Grundstein für das neue Gebäude der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) gelegt worden, womit die Zusammenführung der bisherigen 36 FHNW-Standorte in den beiden Basel durch den Neubau FHNW-Campus im Polyfeld Muttenz konkrete Gestalt annimmt.

• Die Bachletten Buchhandlung von Matthyas Jenny wird am 1. Oktober von den Geschwistern Manuela und Claudia Probst übernommen und ohne Unterbruch weitergeführt.

• Nach der Annahme des neuen Taxigesetzes durch den Basler Grossen Rat hat die Unia Nordwestschweiz entschieden, das Referendum zu ergreifen.

• Nach über vierzig Jahren im Dauerbetrieb muss das Basler Theater mit einem Aufwand von 72 Millionen Franken weitgehend über Staatsgelder saniert werden, während die neue Saalbestuhlung wird durch Gönner finanziert wird.

• Die EVP Baselland schlägt für die neue Legislatur 2015/16 Elisabeth Augstburger als 2. Landratsvizepräsidentin vor.