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"Kocht ganz lecker": Kreativer Krippen-Koch Eschgfäller

Ein Kreativ-Koch als Glücksfall für tagesbetreute Kinder

Markus Eschgfäller zelebriert in der Basler Peters-Krippe lustvoll gesunde Ernährung für Kinder


Von Anna Wegelin


Genügend Bewegung und gesunde Ernährung sind das A und O der Gesundheit heranwachsender Kinder. Diese Maxime gilt auch in den rund hundert Tagesheimen in Basel-Stadt für den Nachwuchs berufstätiger Eltern. Markus Eschgfäller, der Koch der Peterskrippe im oberen St. Johanns-Quartier, macht vor, wie dies ohne Zwang zu erreichen ist.


Viertel nach zwölf in der Peterskrippe an der Mittleren Strasse 79 in Basel. Rund 50 Kinder vom Säuglingsalter bis zum Kindergarten und ihre 20 Erzieherinnen und Erzieher sind in den oberen Stockwerken des Tagesheims in Gruppen am Zmittagessen. Im Parterre, zwischen "Tagi"-Küche und offenem Heimleitungsbüro, treffen allmählich die Schulkinder ein. Der Koch Markus Eschgfäller und sein Gehilfe von der Schule für Brückenangebote stellen das Mittagessen bereit: Tortillas mit Schinken und Käse, Tomatenreis, dazu Spinat und Sauerrahm, Guacamole und Salsa, gemischter Salat. Die Kinder schöpfen sich selber, der Koch schenkt ihnen den Demeter-Kindersaft ein.

Nach der gemeinsamen Mahlzeit stellen die Kids das Geschirr auf den Servierboy und gehen in die Gruppen. OnlineReports fragt die Verköstigten nach ihrer persönlichen Einschätzung des Menüplans im "Tagi". "Markus kocht ganz lecker", gibt Amélie zu Protokoll. Ausser gekochtem Gemüse schmecke ihr alles aus seiner Küche, meint sie, "vor allem braune Linsen und Schoggiglacé zum Dessert". Alex hat rein gar nichts zu beanstanden. Und Lars meint: "Mein Papi kocht sehr gut, aber Markus kocht noch besser."

Nur wenige "Tagis" kochen selber

"Es ist ein Glücksfall, so einen Koch zu haben, der zudem über Jahre hinweg bleibt", sagt Sabine Ammann, Leiterin der Fachstelle Tagesbetreuung im Erziehungsdepartement (ED) Basel-Stadt. Sie und ihr Team beaufsichtigen rund hundert Tagesheime im Stadtkanton, darunter die über hundertjährige Peterskrippe neben dem alten Augenspital im oberen St. Johanns-Quartier.

"Alle Tagesheime im Kanton entscheiden selber, wie sie das Essen organisieren", erklärt Ammann. Einschränkend sei einzig, dass die Verköstigung den Vorgaben des Lebensmittelinspektorats und den Qualitätskriterien des ED genügen muss – Aufsichtspersonen der Fachstelle Tagesbetreuung nehmen die Tagesheime durchschnittlich einmal im Jahr unter die Lupe. Die Rahmenbedingungen der Kindertagesstätten, alle privat organisiert, seien "sehr individuell im Bezug auf Grössen und Konzept" so die ED-Mitarbeiterin, welche die Peterskrippe mit 48 Vollzeitplätzen als "eher grossen Betrieb" einstuft.

Rund die Hälfte der "Tagis" hat gemäss Ammann eigene Kochkräfte. Die Mahlzeiten werden je nach Tagesheim ganz unterschiedlich organisiert. In kleineren Betrieben koche das Personal teilweise selber. Unter anderem der Verein "Familea" (vormals "Frauenverein am Heuberg"), zu dem 24 Institutionen im Stadtkanton gehören, arbeitet mit einer besonderen Variante des Caterings: Das Mittagessen wird in einem "Tagi" gekocht und an weiteres verteilt.

Ammann betont, es sei ausschliesslich Sache der Trägerschaft, für welches Esskonzept sie sich entscheide: "Da mischt sich der Kanton nicht ein." Doch meint sie, es sei "toll", wenn der Koch oder die Köchin vor Ort arbeite, in das Heimpersonal integriert sei und "inspiriert" koche, so Ammann, die selber Mutter zweier Kinder ist und früher als Aufsichtsperson regelmässig Tagesheime besuchte.

Empfehlungen für die "ungezwungene Umsetzung"

Die Fachstelle Tagesbetreuung hat zusammen mit dem Sportamt und dem Kinder- und Jugendgesundheitsdienst vor einem Jahr die Leitlinien "Bewegung und Ernährung für die Tagesbetreuung von Kindern" erarbeitet. "Wir zeigen den Stellenwert von Ernährung und Bewegung auf und vermitteln Ideen für die ungezwungene Umsetzung", erklärt Markus Ledergerber.

Der Leiter des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes Basel-Stadt schlägt Behauptungen in den Wind, wonach unsere Kinder immer dicker werden. Statistisch gesehen sei jedes achte Kind im Kindergarten und jedes vierte in der Schule übergewichtig, so Ledergeber: "Es handelt sich um eine Stabilisierung auf hohem Niveau." Doch müssten die Bemühungen in der Prävention und Gesundheitsförderung unbedingt weiter vorangetrieben werden, erklärt er, insbesondere im frühen Alter der Kinder. Denn, so Ledergerber: "Ernährung und Bewegung sind einen lohnenswerte Investition in die Zukunft unserer Jüngsten."

Eigene Küchenphilosophie als Würze

Im übrigen störe ihn das schlechte Image des Caterings für Kindertagesheime: "Auch mit Catering kann man ein sehr gutes und gesundes Menü servieren, die Qualität ist entscheidend", betont er. Diese Lösung birgt allerdings einen grossen Nachteil: Der Koch im Haus, dem die Kinder vielleicht beim Zubereiten über die Schultern schauen können, und den sie in seiner Persönlichkeit wahrnehmen, ist abwesend.

Der Peterskrippen-Küchenchef Markus Eschgfäller setzt die behördlichen Ernährungsempfehlungen in geradezu vorbildlicher Weise um, unverkrampft und gewürzt mit viel eigener Küchenphilosophie. In der Mittagpause nach dem leckeren, schön angerichteten mexikanischen Essen beschreibt er sie in seinen eigenen Worten: schmackhaft und "anmächelig", damit die Kinder zufrieden sind; "weltoffen, weil wir Kinder aus verschiedenen Kulturen bei uns haben und damit verbunden verschiedene Geschmacksrichtungen"; vollwertig aber auch kindergerecht – kurz und gut Menüs, die "gesund für Körper und Seele" ist, so Eschgfäller, der alles andere als ein Gesundheitsapostel ist, auch wenn er selber am liebsten biologisch und fleischlos isst.

Selbstgemachter Grellinger

"Ich wusste schon als Kind: Ich will Koch oder Dekorateur werden", sagt der 35-Jährige, der immer aufgestellt und taufrisch wirkt. Markus Eschgfäller hat im Hotel "Central" in Laufen eine Kochlehre gemacht. Während der "Expo.02" wirkte er in der internationalen Küche des Kulturhauses Mondial auf der Arteplage in Yverdon. Er war während vier Jahren Nanny in einer Familie in Münchenstein und leitete danach den Servicebereich der Stiftung Werkstar für Arbeitsintegration in Arlesheim, wo er bis heute aushilft. Und er verdiente seinen Lebensunterhalt als Marktfahrer.

Seit 2004 ist er die Küchenseele der Peterskrippe, wo er auch pädagogische und innenarchitektonische Aufgaben wahrnimmt. Ab Mai wird er zusätzlich für ein neues Mittagstischangebot für Schülerinnen und Schuler der umliegenden Quartiere kochen; das Tagesheim hat dafür zusätzliche Räumlichkeiten weiter vorne an der Mittleren Strasse gemietet.

Aber nicht genug damit: Eschgfäller betätigt sich als Marktchef in Grellingen, erstellt Wohnungsexpertisen für seine Heimatgemeinde, kocht für Bankette und geht in seiner Freizeit, die er eigentlich gar nicht hat, Kajak fahren auf der Birs oder slacklinen, eine Art seiltanzen unter freiem Himmel. Hat er sich nie in einem der regionalen Gourmettempel bewähren wollen? "Es hat mich nie interessiert, im Namen anderer zu kochen", antwortet er: "Ich kann das auch selbst."

Kreativküche im Kopf

Eschgfäller kauft jeden Tag frisch ein, meist in der Migros. Ohne Einkaufzettel. Er schaut sich an, was gerade preiswert, aber "kein Budget-Produkt" ist, wie er betont, schön aussieht und zusammenpasst. Und komponiert ad hoc seine Kreativküche im Kopf. Fehlt ihm die Inspiration, lässt er seinen Gedanken bei einem Espresso im Stehen freien Lauf und ist nach fünf Minuten aus des Teufels Küche raus.

Gemüse und Früchte werden vom Biobauernhof geliefert. Apropos: Einmal im Monat gibt’s eine Bio-Demeter-Woche, vom Getränk bis zur Festware. Aber für die Kinder sei Abwechslung wichtig: "Wienerli im Teig mit Ketchup auf der einen und Vollkornnudeln mit Tofugemüse auf der anderen Seite vertragen sich gut", so Eschgfäller, den seine Berufskollegen zum "Monsieur" ernannt haben, weil er humane Arbeitszeiten und -tage hat.

Nicht nur der Koch, auch sein Heimleiter weiss genau, dass Markus Eschgfällers Küche gut ankommt bei den "Tagi"-Kindern und ihren Eltern, die erstaunt feststellen, dass ihr Nachwuchs daheim plötzlich Dinge isst, bei denen er sonst die Nase rümpft. "Kochen ist für Markus eine Berufung und er hat eine gute Beziehung zu den Kindern", fasst Patrik Stirnimann die Vorzüge seines Küchenchefs zusammen. Eine eigene Kochkraft zu haben, sei im besten Fall wie mit Eschgfäller sicher eine Win-win-Situation, so der Leiter der Peterskrippe.

Übereinstimmung mit Grund-Philosophie

Ein weiterer Glücksfall ist sicher, dass Eschgfällers Küchenphilosopie bestens zur Grundhaltung des Hauses fällt. Steht doch in den Leitlinien der Peterskrippe: "Wir legen grossen Wert darauf, dass mit (…) Lebensmitteln verantwortungsvoll und sorgsam umgegangen wird." Nachhaltigkeit heisst das Zauberwort und man entdeckt es im "Tagi" auf Schritt und Tritt, vom Kompost im Garten bis zum Tipp an der Liftwand des im 2008 an altem Standort errichteten Neubaus: Man beteilige sich am kantonalen Bewegungsprojekt "Purzelbaum" und was dies bedeute, lasse sich mit Treppensteigen kinderleicht erlernen.

Siebtes Jahr, verflixtes Jahr: Es spricht für die Personalführung in der Peterskrippe, dass sie ihren Koch schon so lange für sich hat halten können, obwohl das Eschgfällers Kolleginnen und Kollegen seine wohl härtesten Kritiker sind. Ein Jahr zwar pausierte Eschgfäller zwischendurch – es war jener Umbruchszeit von der alten Krippe mit familiärer Grösse zum geschäftigen Grossbetrieb von heute – und machte damals auch einen kurzen Abstecher als Bar-Chef der "Kuppel".

Hat er nach all dieser Zeit nicht auch einmal Lust, ganz sein eigener Chef zu sein? "Im Moment bin ich so zufrieden, dass ich hier bleibe", meint er. Den "Tagi"-Kindern sei's vergönnt, dass dieser Moment noch lange andauert.

11. Mai 2012


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"Bestätigung unserer Philosophie"

Grosses Lob für den informativ und unterhaltsam abgefassten Bericht. Als Präsident der Trägerschaft Krippe zu St. Peter ist das eine Bestätigung unserer Philosophie. Gratulation und Dank auch an Anna Wegelin.


Rolf Wagner, Basel


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"Ein Angriff, der im Sande verstrandet."

Schweizer Fernsehen
Fussballkommentar
FC Basel-FC St. Gallen
2. Juni 2017
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Ein Satz, der im Strand vergandet.

RückSpiegel


Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, die formulierte Gesetzesinitiative "zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes" für rechtsgültig zu erklären.

Massimo Di Nucci übernimmt am 1. Juni die Leitung des Basler Zivilstandsamtes und folgt damit auf Mirjam Cattin, die Ende Mai in den Ruhestand tritt.

Ruedi Illes wird ab 1. Juli neuer Leiter der Sozialhilfe Basel-Stadt und damit Nachfolger von Nicole Wagner.

• Für die Ende Jahr zurücktretende Beatrice Inglin-Buomberger sollen sich die Juristin Elisabeth Burger Bell und der Ökonom Thomas Riedtmann in derkommenden sechsjährigen Amtsdauer in der Funktion der Ombudsstelle teilen.

• Das dreitägige Hafenfest zum 75-jährigen Bestehen der Hafenanlagen in Birsfelden lockte mit seinen vielseitigen Attraktionen rund 40'000 Besuchende an.

Peter F. Rapp (71) tritt als Verwaltungsrats-Präsident der Rapp-Gruppe zurück und übergibt die Funktion Daniel Kramer (58), der dem Verwaltungsrat seit vergangenem Jahr angehört.

• Nach Auswertung der Erfahrungen aus dem ersten Jahr hat der Allschwiler Gemeinderat entschieden, die separate Kunststoffsammlung per 2018 definitiv einzuführen.

• Nach zwei Tarifsenkungen in den Jahren 2015 und 2016 erhöhen die IWB die Erdgastarife diesen Monat: Biogas-Erdgas um 0,8 Rappen pro Kilowattstunde für die Kunden im Kleinbezugstarif (Gas zum Kochen und für Durchlauferhitzer) und um 1 Rappen pro Kilowattstunde im Allgemeinen Tarif (Gas zum Heizen).

• Der Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland hat die Volksinitiativen "Bildungsressourcen gerecht verteilen und für das Wesentliche einsetzen!" und "Stopp dem Abbau an den öffentlichen Schulen!" eingereicht.

• Dank eines Jahresgewinns von 107 Millionen Franken können die Industriellen Werke Basel (IWB) dem Kanton Basel-Stadt eine Gewinnausschüttung von 37 Millionen Franken (Vorjahr: 20 Millionen Franken) abliefern.

• Der 24-jährige Kleinbasler Marco Natoli ist als Nachfolger von Patrick Huber neuer Präsident der Jungen CVP Basel-Stadt.

• Die LDP Riehen/Bettingen nominiert Daniel Hettich als Kandidat für die kommenden Wahlen in den Riehemer  Gemeinderat.

• Per 1. Januar 2019 stellen die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) neu auch das Fahrpersonal der Buslinie 50 ("Flughafen-Bus"), die bisher durch das PostAuto-Fahrpersonal betrieben wurde.

• Das Beschaffungsvolumen der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion fiel letztes Jahr mit rund 117 Millionen Franken gegenüber den Vorjahren "eher bescheiden" aus, wobei 60 Prozent auf Bau- und 30 Prozent auf Dienstleistungsaufträge entfielen.