© Foto by Sinfonietta
"Extrem schlank strukturiert": Musiker des Orchesters "Sinfonietta"

Die "Sinfonietta" bringt die politischen Gemüter in Wallung

Über die Baselbieter Subvention muss Ende September das Volk entscheiden


Von Peter Knechtli


Das international renommierte Orchester "Basel Sinfonietta" erhält in diesen Wochen so viel Publizität wie nie zuvor: Über die von Basel-Stadt an das Baselbiet abgetretene Unterstützung von jährlich 650'000 Franken muss am 26. September das Volk entscheiden. Der Abstimmungskampf verspricht fortissimo zu werden.


Überhaupt keine Frage: Die "Basel Sinfonietta" - der klassischen Modernen, der Modernen und dem Experimentellen verpflichtet - ist ein Markenzeichen von internationalem Renommee. Doch anders als beispielsweise beim Basler Sinfonieorchester sind die 120 Musiker der "Sinfonietta" nicht fest angestellt. Die "Sinfonietta" ist eine Grossformation aus Interpreten, die auch verschiedenste andere musikalische Berufsaufgaben erfüllen - etwa als Musiklehrer(innen) in Baselbieter Jugendmusikschulen. Dass es sich dabei um ein auch im Markt erfolgreiches Orchester handelt, zeigt sich an seiner Eigenfinanzierung von rund 65 Prozent. Die restlichen Aufwendungen im Höhe von rund 300'000 Franken wurden bis anhin aus dem baselstädtischen Subventionstopf bestritten.

SVP spricht von "Staats-Orchester"

Doch seit der staatliche Obolus aus Basel per Ende 2003 dem Spartdiktat zum Opfer fiel, sprang Baselland in Lücke. 650'000 Franken pro Jahr beschloss der Landrat an jährlichen Subventionen. Dies rief die SVP auf den Plan, die das Referendum ergriff mit dem Kern-Argument, die Haltung eines "Staats-Orchesters" gehöre in Zeiten, in denen über 200 Millionen Franken eingespart werden sollen, nicht zu den "Kernaufgaben" des Kantons. Der Titterter SVP-Nationalrat Christian Miesch liess sich in der "Volksstimme" gar zur falschen Aussage hinreissen, es gehe "um den Erwerb und die Finanzierung eines eigenen Orchesters".

Das Referendumskomitee wird als "überparteilich" bezeichnet, doch gehören ihm fast ausschliesslich Mitglieder der SVP an. Dass die Partei indes keineswegs allein steht mit ihrer Ablehnung der Vorlage, machte die überraschende Nein-Parole der Freisinnigen deutlich, obschon zahlreiche Parteimitglieder - unter ihnen Ständerat Hans Fünfschilling - die "Sinfonietta"-Subvention überstützten.

Die drei SVP-Exponenten Jörg Krähenbühl, Komitee-Präsident Thomas Weber und Dieter Völlmin (Bild) machten geltend, dass ihr Nein zum Kredit "keinesfalls" gegen die "Sinfonietta" gerichtet sei. Krähenbühl ("Ich stehe zur Sinfonietta") offenbarte sich gar als "Besucher". Entscheidend aber sei, dass mit einer jetzigen Zustimmung zur Subvention während drei Jahren das Signal für ein langjähriges staatliches Engagement gegeben werde. Zudem stelle es eine "klare Umgehung des Volkswillens" dar, die Sinfonietta ausserhalb der 1997 beschlossenen Baselbieter Kulturpauschale von einem Prozent des Steuerertrags der natürlichen Personen oder rund sieben Millionen Franken jährlich an Basel-Stadt eigens zu subventionieren.

Laut dem Komitee verfüge das Baselbiet überdies gar nicht über die für "Sinfonietta" geeigneten grossen Konzertsäle; gefährdet würden auch die Ebenrain- und Waldenburger Konzerte. Dass die Abteilung Kulturelles der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion dieses Frühjahr der "Sinfonietta" einen Kredit von 250'000 Franken ohne Rechtsgrundlage auszahlte, kommt den Subventionskritikern in ihrem Argumentarium gelegen.

"Es geht um die kulturelle Baselbieter Identität"

"Das war ein Fehler", räumt der zuständige Regierungsrat Urs Wüthrich (SP) ein und kündigte eine Revision des Rechnungswesens an. Gegenüber OnlineReports aber legte Wüthrich Wert auf das von den Gegnern geschürte grundlegende Missverständnis, dass die "Sinfonietta"-Subvention "gar keine partnerschaftliche, sondern eine kulturpolitische Vorlage" sei. Der grüne Liestaler Stadtrat Lukas Ott, Kampagnenleiter der Subventionsbefürworter, bezeichnete es sogar als ausgesprochen korrekt, den staatlichen Beitrag ausserhalb der Baselbieter Abgeltungspauschale anzusiedeln. Grund: Die Angebote der "Sinfonietta" seien "keine Zentrumskultur" wie beispielsweise Theater oder das Basler Sinfonieorchester. Im Kulturvertrag gehe es um Institutionen, die im Sinne von Zentrumskultur betrieben werden. "Dazu gehört die 'Sinfonietta' nicht." Wenn schon, gehe es hier "um Realteilung". Ott: "Es geht aber vor allem um unsere eigene kulturelle Identität. Dazu gehört, dass der Kanton eine Kulturpolitik formuliert, in der die Musikkultur an erster Stelle steht."

Ott wie Wüthrich weisen darauf hin, dass auch die generelle Aufgabenüberprüfung des Staates mit ihrem Sparhintergrund "kein Selbstzweck" sei. Vielmehr müssten auch in finanziell engen Zeiten "gezielt Prioritäten gesetzt werden". Als Baselland beschloss, in das Institut für Systembiologie zu investieren, habe die SVP "auch nicht aufgeheult" (Ott). Zudem habe sich die Kultur im Baselbiet in den letzten zwanzig Jahren "unterdurchschnittlich entwickelt".

SVP müsste am Orchester "eigentlich Freude haben"

Auf gar kein Verständnis stösst bei den "Sinfonietta"-Befürwortern das gegnerische Argument, Baselland leiste sich "auch keinen eigenen Fussballclub". Regierungsrat Wüthrich verweist mit Nachdruck darauf, dass das Baselbiet durch staatliche Leistungen in beträchtlicher Höhe - etwa durch Leistungen der Polizei - auch den FC Basel subventioniere. Abwegig findet er das Argument, die höhere Subvention fliesse auch in "um 25 bis 35 Prozent erhöhte Musikerlöhne". Laut dem Kulturminister arbeite das Orchester heute "vor allem mit Selbstausbeutung" durch bisher "unanständig tiefe Löhne". Wüthrich: "Die künftigen Löhne sind immer noch weit von dem weg von, was klassische Spitzenmusiker verdienen." Es stelle sich nun die Frage, ob das Baselbiet auch in finanziell engeren Zeiten bereit sei, "sich für exzellente Qualität zu engagieren".

Von einem "Staats-Orchester" zu sprechen, hält Lukas Ott für "ideologisch verzerrt". Mit einem Selbstfinanzierungsgrad von fast zwei Dritteln sei die "Sinfonietta" "eben gerade kein Staats-Orchester", sondern "so extrem schlank strukturiert, dass man es loben muss. Da müsste die SVP eigentlich Freude haben." Auf die leichte Schulter sind die gegnerischen Argumente nicht zu nehmen, auch wenn dem Staat Tunnelröhren wie jene von Sissach ungleich viel teurer zu stehen kommen (SVP:" Das ist halt ein Naturereignis").

Auch Anti-Basler-Reflex spürbar

Soviel ist klar: Die Argumente der Subventionsbefürworter, die sich auf ein wirklich überparteiliches Komitee abstützten können, sind deutlich schwieriger zu vermitteln als die zugespitzten Positionen der Gegner, die bewusst auch den antistädtischen Reflex ("Keine Baselland Subventionetta") ins Spiel bringen, auch wenn die Sinfonietta ihren Sitz nach Muttenz verlegt hat.. Nein-Komitee-Präsident Thomas Weber ist "zuversichtlich, dass die Vorlage abgelehnt wird". Die Befürworter sind ebenfalls zuversichtlich, rechnen aber damit, dass der Abstimmungskampf "sehr, sehr hart" (Wüthrich) wird. Lukas Ott hat innerhalb der Freisinnigen eine "starke Betretenheit" über die Nein-Parole festgestellt und ist "überzeugt, dass uns der Bezirk Arlesheim nicht im Stich lassen wird".

2. September 2004


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"Ein Nein aus Sorge um die Kulturförderung"

Die Diskussion um die Sinfonietta-Vorlage ist auf beiden Seiten dermassenen emotionalisiert, dass sachliche Argumente kaum mehr einen Platz haben. Auch in meinem fast einstimmig sinfonietta-freundlichen und auch sinfonietta-verbundenen Umfeld ist es nicht einfach, offen oder gar öffentlich gegen den Mainstream zu votieren und ein Nein zu der Vorlage zu vertreten ohne als suspekt zu gelten. Dabei gibt es genau aus kulturfreundlicher Sicht ein paar gute Gründe, der Vorlage gegenüber skeptisch zu sein. Allerdings geht es dabei weder um die unbestritten oberlausigen Musikerentschädigungen (das gilt übrigens für die allermeisten Orchester), noch um irgendwelche Halbkantönli-Schrebergartenressentiments.

 

Doch - unbesehen des zur Debatte stehenden Orchesters! - frage ich, ob es richtig ist, in einer Zeit, in der andere ebenso langjährige, professionelle, innovative und erfolgreiche Kunst- und Kulturschaffende, Orchester, Theater, Tanztruppen um ihr Überleben fürchten müssen, weil ihnen die Subventionen gestrichen und Projektbeiträge gekürzt werden, mit einem Sinfonieorchester zu klotzen, das mit Verlaub, für Baselland vielleicht doch ein bisschen gross ist?

 

Das immer wieder angeführte Argument, dass die Sinfonietta für die Baselbieter Chöre da sein wird, ist keines. Denn für Chorbegleitung braucht es keine Sinfonieorchester, sondern in der Regel Kammerformationen.

 

Fürwahr, es wäre nice to have, so ein eigenes Hoforchester. Eine kulturelle Notwendigkeit gibt es dafür aber nicht. Im Gegenteil steht zu befürchten, dass letztlich auf längere Sicht die Kultur die Verliererin sein wird, wenn das Baselbiet an der Urne den Kuckuck in sein Nest holt. Denn wer garantiert, dass ein Kantonsorchester tatsächlich nicht die Kulturgelder monopolisiert oder zumindest übermässig absorbiert? Wer garantiert, dass das neue Kantonsorchester in Zukunft nicht als politisches Argument missbraucht wird, um Subventionen oder Zuschüsse an andere, vor allem unabhängige, freie Projekte zu verhindern oder zu streichen, weil es ja schon die staatliche Sinfonietta gibt?

 

Dass Baselland die Sinfonietta solidarisch mit dem Stadtkanton fördert und auch subventioniert ist richtig und nötig und soll auch - gerne auch stärker zu Lasten des Landkantons - weitergeführt werden. Die anstehende Vorlage aber schiesst über das Ziel hinaus.


Fred Lauener, Reigoldswil



"Deutliches Signal für ein regionales Engagement"

Da wird die "basel sinfonietta" als Luxus- Staats- oder Telephon-Orchester hingestellt oder mit einem Fussballverein verglichen - und das alles soll dann "dem Grössenwahn der Liestaler Bürokraten geopfert" werden. Das ist tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes wahnsinnig und auch plump. Und man fragt sich: Wo bleibt denn da überhaupt noch der Raum für eine vernünftige Debatte? Schade, denn das Thema verdient nicht, Opfer einer Schlammschlacht zu werden!

 

Seit 25 Jahren bringt es die "basel sinfonietta" mit Bravour und oft in kürzester Zeit fertig, vielschichtige und begeisternde Projekte zusammen zu stellen. Zur Aufführung gelangen bekannte aber auch unbekannte moderne und klassische Werke, die untereinander oder mit Musik aus den Bereichen Jazz, Performance oder Chorgesang gekonnt verbunden werden. Seit ihrem Bestehen hat die "basel sinfonietta" auch unzählige Projekte mit Baselbieter Chören und Musikgruppen durchgeführt, die hüben und drüben der Birs aufgeführt wurden und werden.

 

Es wird von den Subventionsgegnern behauptet, dass es im Kanton Basel-Landschaft keine oder zu wenig geeignete Aufführungsorte gäbe. Dies stimmt nicht, da in der "Mittenza" in Muttenz ein idealer Raum - vergleichbar mit dem Stadtcasino Basel - zur Verfügung steht und sich auch die Liestaler Stadtkirche sowie viele weitere Kirchen und Säle im Baselbiet für sinfonische Konzerte in kleineren und grösseren Formationen eignen. Bei den Konzerten, die in Basel zur Aufführung gelangen, fällt überdies auf, dass gut ein Viertel der Zuhörer aus dem Baselbiet kommt und die übrigen aus Basel-Stadt und anderen Kantonen sowie auch aus dem benachbarten Ausland. Eine vom Baselbiet mitgetragene "basel sinfonietta" setzt also ein deutliches Signal für das regionale Engagement des Kantons.

 

Dass es Subventionsgegner Jürg Krähenbühl "fast die Sprache verschlägt", wenn das Musikersalär um 25 Prozent erhöht werden soll und er "die Steigerung als schlichtweg unverschämt" empfindet, muss als unverschämt bezeichnet werden. Dies zeigt nur, wie weit er und andere Subventionsgegner von der Realität entfernt sind, denn auch Musiker und Musikerinnen der "basel sinfonietta" haben ein Anrecht auf eine faire Entlöhnung.


Heiner Vischer, Riehen



"Das ist Polemik vom Feinsten"

Im Abstimmungskampf um die "Basel Sinfonietta" scheint alles erlaubt. Da darf behauptet werden, was gerade passt. Da kommt es auf ein paar drastische Ungenauigkeiten mehr oder weniger nicht an. Hauptsache, es gelingt, die Befürworter der "Basel Sinfonietta"-Subvention als Luxusdiener und Staatsbankrotteure darzustellen.

 

Ein paar kleine Richtigstellungen tun wahrlich Not! Die geplante Subvention an das Orchester "Basel Sinfonietta" beträgt 650'000 Franken jährlich und nicht wie behauptet zwei Millionen Franken. Die "Basel Sinfonietta" arbeitet seit Jahren erfolgreich mit den Baselbieter Musikveranstaltern, Chören und Schulen zusammen, und das nicht erst seit kurzem. Viele Musiker und Musikerinnen des Orchesters verbinden Ihre öffentliche Konzertätigkeit mit einem kleinen Lehrpensum an den Baselbieter Musikschulen. Daraus entstehen Synergien und Kooperationen, die in Franken und Rappen über der geplanten Subvention liegen. Die "Basel Sinfonietta" wird durch das kulturpolitisch massvolle Engagement des Kantons - das gerade mal 27 Prozent des Budgets ausmacht - doch nicht zum Staats-Orchester; das ist Polemik vom Feinsten! Ganz abgesehen davon, dass die Subvention ihrerseits auch nur gerade knapp fünf Prozent des kantonalen Kulturbudgets ausmacht. Die "Basel Sinfonietta" verdient die Zustimmung und das Vertrauen der Baselbieter Bevölkerung.


Daniel Suter, Liestal



"Lohn-Fakten auf den Tisch!"

Was sind unanständig tiefe Löhne und Selbstausbeutung? Nach den Worten von Regierungsrat Wüthrich lebt die Sinfonietta von Selbstausbeutung und unanständig tiefen Löhnen. Bei solchen Argumenten gehören Fakten auf den Tisch!


Alfred Gunzenhauser, Sissach



"Achtung, das war Satire"

Achtung Satire: Gefährlich für den Empfänger. Offensichtlich auch für den Absender.


Urs Eberhardt, Basel



"Die Geschmacklosigkeit kennt keine Grenzen"

Wenn Urs Eberhard bei einer vom Landrat deutlich gutgeheissenen Subvention der "Basel Sinfonietta" von Betrug redet, weiss er wohl nicht, wovon er spricht. Seine Ignoranz wird noch potenziert, wenn er wie die SVP zu glauben wagt, bei über zwei Dritteln Selbstfinanzierung handle es sich um ein Staatsorchester. Wird hier in Sachen Eigenverantwortung mit zwei Ellen gemessen oder einfach politische Heuchelei zelebriert? Endgültig ins Reich der dreisten Geschmacklosigkeit versteigt sich Urs Eberhard allerdings mit dem Vergleich zwischen Hersberg und Grosny. Mit einer Partnerin aus dem Kaukasus zusammenlebend, kenne ich die Probleme und Leiden im Kaukasus. Wo nun zwischen Baselland und Tschtschenien ein Zusammenhang bestehen soll, kann ich mit bestem Willen nicht nachvollziehen. Wenn wir aber anfangen wie Urs Eberhard zu politisieren, dann können wir ja den Landrat gleich abschaffen – und Urs Eberhard wünschen, dass er den jüngsten Terrorakt in Beslan überstanden hat.


Markus R. Bodmer, Vize-Präsident Förderverein basel sinfonietta, Basel



"Wüthrich an den Marterpfahl, Bildungsbürger ins Fegefeuer"

Die Schäfli-Entrüstung ist nachvollziehbar. Eine "Basel Sinfonietta" ist keine "Liestal Sinfonietta" und auch keine "Lupsingen Sinfonietta" und darum von vornherein des Teufels und eigentlich Betrug. Staatsanwälte her, wofür das Volk? Wüthrich an den Marterpfahl. Bildungsbürger ins Fegefeuer. Macht sie fertig. Schluss. (Mehrere hundert Menschen kommen in Tschetschenien um, das Baselbiet hat seine eigenen Probleme.) Schauen wir dazu, dass Hersberg nicht Grosny wird! Wehret den Anfängen!


Urs Eberhardt, Basel



"Die SVP operiert mit irreführenden Zahlen"

Da das Referendumskomitee in verschiedensten Veröffentlichungen die LeserInnen bei einigen Fakten in die Irre führt, müssen sie dringend korrigiert werden. Für ein "Staatsorchester" in der Grösse der "Basel Sinfonietta" müsste der Kanton Baselland jährlich einen Subventionsetat in Höhe von etwa 16 Millionen Franken bereitstellen. Die "Basel Sinfonietta" soll mit 650'000 Franken unterstützt werden und sie verdreifacht diesen Betrag durch eigene Einnahmen bei Konzerten sowie durch Sponsorengelder und Spenden.

 

Die MusikerInnen erhalten bei den eigenen Konzertproduktionen etwa 25 Franken pro Stunde für Proben und Aufführungen (die Zeit für das Üben und die Vorbereitung der Musik können nicht honoriert werden) und finanzieren diese Konzerte dadurch mit. Alle Orchestermitglieder müssen ihren eigentlichen Lebensunterhalt durch Unterrichten und andere Arbeiten hinzu verdienen, da die Einnahmen beim Orchester zwischen 1'000 und maximal 7'000 Franken pro Saison liegen.


Harald Schneider, Geschäftsführer "Basel Sinfonietta", Basel



"Solche Ressentiment stehen dem Baselbiet schlecht an"

Als Kulturschaffende im Baselbiet bin ich froh, wenn ich sehe, wie der Kanton Basel-Landschaft seine limitierten Mittel in kulturelle Projekte und Programme investiert, die auf die Bedürfnisse der Baselbieter Kulturszene und auch des Publikums ausgerichtet sind. Die geplante Subventionierung des Orchesters ist massvoll, situationsgerecht und stellt keinesfalls einen Luxus dar. Ich stelle als Stimmbürgerin fest, dass der Kanton in diesem Fall den Bedürfnissen einer an Prioritäten orientierten Politik folgt, so wie das vom Parlament immer wieder gefordert wird. Das Engagement bei der "Basel Sinfonietta" ist Teil eines längerfristigen von der Regierung genehmigten und publizierten Plans, der die kulturellen Vorhaben in der Römerstadt Augusta Raurica und beim Neubau der Kantonsbibliothek sinnvoll ergänzt. Für die veranschlagten Mittel bekommen die Akteure des Baselbieter Kulturlebens einen reellen Gegenwert. Auch der Landrat hat dies erkannt und der Vorlage folgerichtig deutlich zugestimmt. Nachzulesen ist das deutsch und deutlich in den Abstimmungserläuterungen. Das Referendum erscheint mir in diesem Sinne als Zwängerei, nicht ganz frei von Polemik und Ressentiments, die der aufgeschlossenen Bevölkerung im Baselbiet schlecht anstehen.

 

Zuletzt sei darauf hingewiesen, dass die "Basel Sinfonietta" für das Jahr 2003 durch den Kanton Baselland mit 250'000 Franken subventioniert wurde und nicht mit 295'000 Franken, wie laufend falsch geschrieben wird. Für unser Orchester spielt es eine grosse Rolle, 45'000 Franken mehr oder weniger zu haben. Die SVP, die sich den Sparwillen gross auf die Fahne schreibt, muss offenbar nicht so exakt rechnen wie wir.


Claudia Pantellini, Binningen



"Bitte eine Polemik gegen die 'Sinfonietta'!"

Unwahrheiten werden nicht plötzlich wahr, weil sie gebetsmühlenartig wiederholt werden. Herr Nationalrat Miesch und seine Mitstreiter von der SVP suggerieren mit ihrer demagogisch anmutenden Kampagne, das Orchester der "Basel Sinfonietta" würde mit der geplanten Subvention durch den Kanton Basel-Landschaft zum "Staatsorchester". Das ist Unsinn! Die "Basel Sinfonietta" erwirtschaftet mehr als zwei Drittel ihrer Betriebsmittel durch Eigeneinnahmen (Tickets, private Sponsoren). Das Orchester bleibt juristisch selbständig und programmlich unabhängig. Die massvolle Subvention des Kantons Basel-Landschaft ist ein substantieller Beitrag an die Betriebskosten des Orchesters (Organisation, Proben, Infrastruktur), damit Programm und Qualität auch in Zukunft weiter entwickelt werden können. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Davon profitieren können auch die Baselbieter Chöre, Musikveranstalter und Schulen. Nachzulesen ist das klipp und klar in den Abstimmungserläuterungen. Alle anders lautenden Aussagen gehören ins Reich der polemischen Phantasterei.

 

Und noch ein Wort an die, die meinen, das "Sinfonietta"-Referendum hätte keine Chancen. Am Abstimmungssonntag geht es bekanntlich bei den eidgenössischen Vorlagen wieder einmal um Ausländer, das heisst die "Sinfonietta"-Gegner sind sowieso an der Urne. Darum bracht es auch Ihre Stimme. Die "Basel Sinfonietta" verdient ein kräftiges "Ja".


Hannes Schulthess, Kulturrat FDP, Binningen



"Die 'Basel Sinfonietta' passt bestens zum Baselbiet"

Es mutet geradezu peinlich an, wie die Gegner und Gegnerinnen der "Basel Sinfonietta" mit Argumenten fechten, die viel mit Polemik und wenig mit kultureller Kompetenz zu tun haben. Wer den regionalen Konzertbetrieb ein bisschen aus eigener Erfahrung kennt, weiss, dass die geplante Subvention den Rahmen der landesüblichen und zweckmässigen Subsidiarität keineswegs sprengt, der weiss, dass mit der "Basel Sinfonietta" ein Orchester als Partner gewonnen wird, der flexibel und zugleich engagiert auf die Bedürfnisse der Baselbieter Musikveranstalter, Schulen und Konzertchöre eingehen will und kann; und das nicht erst jetzt, sondern schon seit ein paar Jahren. Die "Basel Sinfonietta" spielt nicht nur in grossen Sälen und Konzerttempeln, sondern auch in Kirchen, Fabriken, Kulturzentren, Aulas, Mehrzweckhallen - und dies in unterschiedlichster Formation je nach Programm und Einsatz.

 

Wer zudem behauptet, es stünden bei der "Basel Sinfonietta" ja gar keine Arbeitsplätze auf dem Spiel, weil die Musiker und Musikerinnen nur in Teilzeitverträgen engagiert sind, erweist sich nicht als branchenkundig. Das Engagement etlicher Musiker und Musikerinnen an den Baselbieter Jugendmusikschulen hat nicht zuletzt darum Qualität und Profil, gerade weil diese als Unterrichtende und Orchestermitglieder aktiv sind. Dieses "Arbeitsmodell" ist zeitgemäss und auf die Bedürfnisse des Konzert- und Musiklebens in unserem Kanton zugeschnitten. Die "Basel Sinfonietta" leistet in ihrer Art einen wichtigen Beitrag zur Standortattraktivität des Baselbiets. Diesen Luxus sollten wir uns nicht einsparen. Darum "Ja" - in jeder Hinsicht.


Sibylle Schneider, Liestal



"Mit Kanonen auf einen kleinen, bunten Vogel geschossen"

Dass die Gegner der "Basel Sinfonietta"-Subvention behaupten, sie hätten "nichts gegen das Orchester", erscheint mir angesichts des deftigen Vokabulars reichlich scheinheilig! Die Begriffe "Luxus" und "Subventionetta" fallen noch und noch, das Gespenst eines Staats-Orchesters wird moniert, das Unsummen verschlingen und das Baselbiet gleich in den Ruin treiben soll. Das ist unsachlich! Angesichts der Summe, die zur Bewilligung ansteht und der kulturpolitischen Rahmenbedingungen für die Subventionierung des vorbildlichen Orchesters, erscheint mir die Argumentation der Gegnerschaft alles andere als angemessen und wenig einleuchtend. Da wird mit Kanonen auf einen kleinen aber bunten Vogel geschossen! Schade, wenn seine Musik verstummt!

 

Als ehemalige JM-Schülerin und Ex-Mitglied eines Baselbieter Musikvereins bin ich interessiert, dass das musikalische Leben vor den Toren der Stadt Basel eigene Konturen besitzt. Das Orchester der "Basel Sinfonietta" könnte dank seiner vielfältigen Musikalität und seiner engagierten Musiker und Musikerinnen einen wichtigen Beitrag leisten, dass sich das musikalische Leben bei uns weiter entwickelt. Das angestrebte Preis- Leistungsverhältnis stimmt. In diesem Sinne bin ich nicht "nicht gegen" sondern klar für die Subvention an die "Basel Sinfonietta" und stimme Ja.


Christine Thüring, Arlesheim



"Viele 'Sinfonietta'-Musiker unterrichten an Baselbieter Musikschulen"

Wenn Felix Schäfli behauptet, dass die "Sinfonietta" nicht im Kanton Baselland spiele, ist er offenbar nicht auf dem Laufenden. Das bekannte Orchester spielt sehr wohl in unserem Kanton. Ausserdem ist es unkompliziert, mit der Geschäftsleitung in Kontakt zu treten und ein Konzert zu organisieren. Als Präsidentin von "Procap Baselland" habe ich die "Sinfonietta" zusammen mit dem Studienchor Leimental zu zwei Konzerten für Procap im kommenden Jahr verpflichtet. Procap - mit 20'000 Mitgliedern die grösste Behindertenselbsthilfeorganisation der Schweiz - wird 75 Jahre alt. Aus diesem Anlass werden im Juni 2005 zwei Benefiz-Konzerte mit der Sinfonietta stattfinden, eines im Stadtcasino Basel und eines im Dom von Arlesheim. Gespielt und gesungen wird das Reqiuem von W. A. Mozart, ein besonderer musikalischer Leckerbissen, der auch dem breiten Publikum gefällt.

 

Die "Sinfonietta" ist kein elitäres Orchester; es ist ein ausgezeichnetes, professionelles Orchester mit renommierten Musikern und Musikerinnen, die zu einem grossen Teil an Basellandschaftlichen Musikschulen unterrichten. Für unsere musikalisch begabten Kinder ist es entscheidend, ein solches Orchester in der Region zu haben, das dem Nachwuchs eine echte Chance gibt.


Regula Meschberger, SP-Landrätin, Birsfelden



"Ein Drittel ist mehr als Null Drittel"

Mir scheint, Herr Killer hat die Zeit im Mathematikunterricht nicht sonderlich genossen, denn meines Wissens ist ein Drittel noch immer "mehr Staat" als Null Drittel.


Tommy Frey, Basel



"Ausgerechnet an der 'Sinfonietta' ein Exempel statuieren?"

Der Beitrag von Patrick Schäfli kann nicht unwidersprochen bleiben. Wer die "Sinfonietta" kennt, der weiss, dass es sich um ein erstklassiges, international anerkanntes Orchester handelt, das im Gegensatz zu vielen anderen einen Eigenfinanzierungsgrad von zwei Dritteln hat. Ein Teil der Kosten - die ganze Verwaltung - wird heute schon durch Private aufgebracht. Viele der Musiker und Musikerinnen sind an den Jugendmusikschulen des Kantons Baselland tätig und können ihre Erfahrungen direkt an unsere Kinder weitergeben. Von einem "Basler Orchester" zu reden ist daher reine Augenwischerei. Auch die Ablehnung der FDP erfolgte Gott sei dank nur sehr knapp und war zum Teil von mehr emotionalen Beweggründen als von Sachkenntnis getragen.

 

Wir leisten uns im Kanton luxuriöse Strassenbauten, wir setzen ein teures Bildungsgesetz um, von dem wir nicht genau wissen, ob "ausser Spesen nix gewesen" ist usw. Aber wir wollen ausgerechnet an der "Sinfonietta" ein Exempel statuieren für alles vermeintliche oder echte Ungemach, das uns seitens des Staates trifft. Seien wir nicht so kleinmütig und geben wir einer bewährten, anerkannten und hauptsächlich auf privater Initiative fussenden Institution eine Chance! Auch die SVP will "weniger Staat", weshalb ist sie denn dagegen?


Erwin Killer, Hölstein



Anmerkung der Redaktion

An der Medienkonferenz des Komitees wurden die Namen verlesen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen - FDP-Landrat Schäfli gehört dazu - handelte es sich um Mitglieder der SVP. -red.


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"Subvention muss zurückbezahlt werden"

Als Mitglied des Referendumskomitee erstaunt es mich doch sehr, dass behauptet wird, diesem gehörten fast nur Mitglieder der SVP an. Die FDP-Fraktion im Landrat hat mit Mehrheit diese unnötige Vorlage bereits abgelehnt. Allerdings wurde dies von zahlreichen Medien nicht zur Kenntnis genommen. Glücklicherweise hat die FDP Baselland am Parteitag die Vorlage ebenfalls abgelehnt.

 

Ebenfalls ist für mich klar, dass es sich bei der "Basel Sinfonietta" um ein Basler Orchester handelt. Ein Beitrag an dieses Orchester würde klar dem Kulturvertrag zwischen Basel-Stadt und Baselland widersprechen. Somit ist auch klar, dass die Befürworter der Vorlage den vom Volk genehmigten Kulturvertrag umgehen. Ein bedenkliches Demokratieverständnis.

 

Ein eigentlicher Skandal stellt jedoch die Zahlung von 295'000 Franken der Bildungs- und Kulturdirektion an die "Basel Sinfonietta" dar. Diese erfolgte ohne Rechtsgrundlage. Dabei reicht es nicht, dass die Direktion einräumt, es "sei ein Fehler" gewesen. Es handelt sich hier um Steuergelder. Vielmehr muss eine Rückzahlung des Betrages erfolgen und müssen allenfalls personelle Konsequenzen in der Direktion geprüft werden.

 

Abschliessend kann gesagt werden, dass es sich das Baselbiet schlicht nicht leisten kann, ausserhalb des Kulturvertrags zusätzliche 650'000 Franken jährlich für die Subvention eines neuen, in Basel auftretenden, Staats-Orchesters zu überweisen. Nein zu dieser Luxus-Subvention ist daher die richtige Antwort.


Patrick Schäfli, Landrat FDP, Mitglied des überparteilichen Komitees gegen "Luxus-Subventionen", Hersberg



Anmerkung der Redaktion

Der Sitz der Sinfonietta ist in Muttenz BL.


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"Nie bereit, auch im Baselbiet zu spielen"

Die Sinfonietta kann nicht als Baselbieter Orchester genannt werden, weil sein Sitz in Basel ist und es heisst ja auch "Basel Sinfonietta". Ein Orchester, das nie bereit ist, auch in Baselland Konzerte zu geben, hat auch keinen Anspruch auf Subvention. So, wie ich bis jetzt gehört habe, spielt die Sinfonietta nur spezielle klassische Musik, die nicht das breite Publikum anspricht. Zudem hat der Kanton Baselland zurzeit kein Geld, um nebst dem Anteil an der Kultur in Basel, noch die "Basel Sinfonietta" zu subventionieren.


Felix Schäfli, Hersberg


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"Die Sprecherin der Swiss Indoors antwortete nicht auf die Anfrage dieser Zeitung."

BZ Basel
vom 27. November 2017
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Auf unsere Medienanfrage zu einem Gerichtsfall hat die Sprecherin auch nicht geantwortet. Die Swiss Indoors-Schweigerin.

"Und übrigens ..."

Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Promeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.