© Fotos by OnlineReports.ch
"Das ist nicht Zeug vom Teufel": Politiker Erich Straumann (links), Psychiater Jakob Bösch

Chefarzt will seine Geister nicht los werden

Baselbieter Chef-Psychiater Jakob Bösch will gegen den Abbruch des Geistheilens an staatlicher Klinik kämpfen


Von Peter Knechtli


Der Psychiater und Privatdozent Jakob Bösch (58), Chefarzt der Externen Psychiatrischen Dienste Baselland, will die Geister, die er rief, gar nicht loswerden. Vielmehr will er für seine therapeutische Ueberzeugung weiterkämpfen, die er seit drei Jahren umsetzt: Ein Forschungsprojekt für "geistig-energetische Behandlung" der Psychiatrischen Beratungsstelle Kantonsspital Bruderholz.


Der Psychiater und Privatdozent Jakob Bösch (58), Chefarzt der Externen Psychiatrischen Dienste Baselland, will die Geister, die er rief, gar nicht mehr loswerden. Wie er der Sonntagszeitung erklärte, will er für seine therapeutische Ueberzeugung weiterkämpfen, die er seit drei Jahren umsetzt: Ein Forschungsprojekt für "geistig-energetische Behandlung" der Psychiatrischen Beratungsstelle Kantonsspital Bruderholz, bewilligt vom damaligen SP-Sanitätsdirektor Edi Belser.

Denn was unter der geläufigen Bezeichnung "Geistheilen" zum ersten Mal an einer staatlichen Schweizer Klinik angeboten wird, steht jetzt kurz vor dem Aus: Vor einigen Tagen verkündete Belsers Nachfolger Erich Straumann, erst gut hundert Tage im Amt, das Pionier-Projekt werde zu Jahresende abgeblasen.

"Ich will damit ein Signal setzen", machte der SVP-Gesundheitspolitiker und frühere Landwirt gegenüber der SonntagsZeitung deutlich, die politischen Stolpersteine dieser Heil-Disziplin instinktsicher erkannt zu haben: "Eines Tages wäre ich drein gelaufen."

Straumann: "Patienten sind eigentlich Probanden"

Der Gesundheitsdirektor hatte das Skalpell an einem komplementärmedizinischen Angebot angesetzt, das rasch über die Kantonsgrenzen bekannt wurde: Selbst aus Niederösterreich, Deutschland und Luxemburg reisen Patienten an. Ob Schizophrenie, Depression oder Autismus, die Nachfrage übersteigt das Angebot bei weitem: 20 Patienten haben die Behandlung schon abgeschlossen, 40 sind derzeit im Projekt. Weitere 40 Patienten stehen auf einer Warteliste.

Für den als Verfechter einer offenen Psychiatrie geltenden Chefarzt ist der plötzliche Projekt-Stopp "für viele Patienten eine Katastrophe". Bösch: "Sie werden in ein tiefes Loch fallen".

Neu-Regierungsrat Straumann ficht das nicht an: "Als öffentliche Institution können wir uns nicht leisten, solche Sachen zu betreiben." Das Projekt spiele sich im "wissenschaftlichen Graubereich" ab, die Erfolgsquote sei ungewiss. Zudem sei das Heil-Medium Graziella Schmidt "nicht vom Kanton angestellt", sondern werde, zu einem Stundenlohn von 120 Franken, von den Patienten je nach Einkommensklasse direkt bezahlt.

"Teilweise erstaunliche Erfolge" mit kostensenkender Wirkung

Anfänglich hatte das neue Therapieangebot tatsächlich Mühe: Die Erfolge mit dem brasilianischen Medium Fernanda Marinho, das bloss auf Spesenbasis arbeitete, liessen zu wünschen übrig. Bis die neue Heilerin ihre Arbeit aufnahm, kam es zu einem Unterbruch. Seither aber kann Psychiater Bösch nach eigenem Bekunden teilweise "verblüffende Erfolge" vorweisen (vgl. Interview):

• Eine kinderlose Frau mit verschlossenen Eileitern, die schon für die künstliche Befruchtung angemeldet war, wurde kurz nach der Behandlung durch die Heilerin schwanger.

• An einer psychiatrischen Universitätsklinik blieb die fünfjährige Behandlung eines chronisch schizophrenen 21jährigen Mannes erfolglos; auch zahlreiche Medikamente änderten nichts an seinem Zustand. Nach zwei Behandlungen durch die Heilerin war sein schwerer Wasch-Zwang überwunden.

• Eine 60jährige Parkinson-Patientin, an den Rollstuhl gefesselt und kaum noch sprech- und bewegungsfähig, konnte nach der Behandlung wieder frei gehen.

In einem Brief an Sanitätsdirektor Straumann berichtet ein deutscher Arzt, sein autistischer Sohn, dem von ärztlicher Seite noch vier Jahren "Schwachsinn attestiert" wurde, besuche nach neunmonatiger Behandlung im Bruderholzspital "als Regelschüler das Gynasium".

Dennoch drohte dem Projekt schon am 26. August Unheil, als die kantonale Aufsichtskommission über die Spitäler einstimmg für Abbruch votierte. Allerdings war die Kommission nur knapp beschlussfähig: Von neun Mitgliedern waren bei der Beratung nur gerade deren fünf anwesend. Vor zehn Tagen bestätigte die jetzt "praktisch vollzählige" Kommission ihre frühere Haltung.

Angeblich "nur Formfehler" ausschlaggend

"Ich bin inhaltlich für dieses Konzept, aber es hat zu viele Formfehler", meinte die freisinnige Kommissionspräsidentin Bea Fünfschilling standhaft, räumte aber ein: "Fachlich kann ich die Hintergründe nicht abschliessend beureilen. Hier bin ich auf die Aussagen des Kantonsarztes angewiesen."

Kantonsarzt Dominik Schorr hatte als zentraler Akteur auch seinen Chef Straumann beraten, der sich in seinem Abbruch-Entscheid unter anderem auch auf ethische Experten berief. Medizin-Professor Jürg Lütschg, Präsident der Ethikkommission des Bruderholzspitals, bestätigte gegenüber ONLINE REPORTS, dass sich das Gremium zwar mit Böschs Plänen "extrem schwer" getan habe. Trotzdem habe die Kommission dem Projekt diesen Sommer unter strengen Bedingungen zugestimmt. Zu den Forderungen gehört die Erstellung eines Erfolgsberichts innerhalb eines Jahres und die Einsetzung eines unabhängigen Supervisors, weil Bösch gleichzeitig ärztlicher Begleiter und Leiter des Projekts sei.

Keine Unterstützung von Chefarzt-Kollegen

Anders als die Ethikkommission gingen Böschs Co-Chefärzte Emanuel Isler und Theodor Cahn klar auf Distanz. Isler ("ich will eine saubere Forschung") macht "ausschliesslich formale Gründe" geltend. So habe sich durch den Wechsel des Mediums "das Projekt-Design geändert". Zudem könne "nicht angehen, dass Probanden die Heilerin direkt zahlen müssen".

Bösch hält diese Argumentation für wenig stichhaltig. Hier gehe es "um etwas ganz anderes als um einen Medikamenten-Test": An vielen Tageskliniken würden Therapie-Wirksamkeitsüberprüfungen durchgeführt, wobei "die Therapien selbstverständlich verrechnet werden". Dem düpierten Chefarzt sind "noch heute keine Aspekte bekannt, die wissenschaftlich unsauber wären".

Straumann will einjährige Denkpause

Obschon die ersten Bittbriefe im Büro von Sanitätsdirektor Straumann eintreffen, will er trotz offener Sympathie für Komplementärmedizin ("das ist nicht Zeug vom Teufel") hart bleiben: "Es braucht jetzt eine Denkpause von einem Jahr." Danach könnte er sich ein Nationalfondsprojekt, aus Bundesmitteln finanziert, durchaus vorstellen.

Beobacher können sich indes des Eindrucks nicht verwehren, dass der Kanton mit seinem schroffen Vorgehen ein gesundheitspolitisches Eigentor schiesst. Errfahrene Psychiater und Psychologen äussern nämlich offen die Meinung, dass Geistheilen eine "Therapie der Zukunft" sein werde. Daran glaubt auch Bösch, der vergangene Woche nach einem langen Gespräch mit Regierungsrat Straumann "Anzeichen einer Annäherung" ausgemacht haben will: Bereits pflegt er "konkrete Kontakte" zu Krankenversicherungen und Sponsoren.

31. Oktober 1999


"Heiler mit Guru-Ansprüchen sind bei mir chancenlos"

OnlineReports: Herr Bösch, sind Sie Esoteriker?

 

Jakob Bösch: Ich bin ein fortschrittlicher, aber pragmatischer Psychiater. Wenn eine Methode hilft, dann soll man sie anwenden. Es gibt etwa 500 Psychotherapie-Methoden. Da fällt uns doch kein Stein aus der Krone, wenn wir mindestens vier bis sechs davon anzuwenden versuchen.

 

OnlineReports: Welches war Ihr Motiv, das Geistheilen zum ersten Mal in einer öffentlichen Klinik der Schweiz einzuführen?

 

Bösch: Ich beschäftige mich seit 40 Jahren mit energetischem Heilen und wusste, dass damit bei chronisch Kranken sehr gute Effekte erzielt werden können. Bis zu einer Krisenphase in meinem eigenen Leben fehlte mir aber der Mut, dazu zu stehen.

 

OnlineReports: Wie muss man sich die Arbeit der von Ihnen beauftragten Heilerin Graziella Schmidt vorstellen?

 

Bösch: Sie arbeitet mit dem Gebet hauptsächlich zu Christus und Maria und mit energetischer Behandlung. Mit den Händen tastet sie in der Nähe des bekleideten Körpers die Energien ab, legt zum Teil auch die Hand auf den Körper. Es sind intensive individuelle Sitzungen, die zwischen 1,5 und über drei Stunden dauern.

 

OnlineReports: Wendet Ihr Medium Okkultismus an?

 

Bösch: Es ist aus traditioneller wie wissenschaftlicher Sicht unhaltbar, das Gebet und das energetische Heilen als okkulte Methode zu bezeichnen. In der Schweiz gibt es mehrere tausend Aerzte, Krankenschwestern, Physiotherapeuten, Naturärzte und Leute ohne medizinische Ausbildung, die mit solchen Methoden arbeiten. In den USA wurde eigens ein Lehrstuhl für energetisches Heilen eingerichtet. Auch weltweit führende Spitäler wie die Herzchirugie am Columbia Brespytarian Hospital wenden es an - selbst während der Operation am offenen Herzen.

 

OnlineReports: Kritiker sagen, eine erste Bilanz Ihres Projekts sei "sehr bescheiden" ausgefallen.

 

Bösch: Bei chronischen und von der Schulmedizin austherapierten Krankheiten ist jede einzelne Besserung schon ein Erfolg. Dass wir bei 50 bis 70 Prozent der Patienten solche Erfolge haben, ist mehr als ich je erwarten durfte. In etwa 20 Prozent zeigten sich sogar verblüffende Erfolge.

 

OnlineReports: Welches ist die zentrale Kraft des Geistheilens?

 

Bösch: Heiler sagen, es ist eine geistige oder göttliche Kraft, die durch uns fliesst, wenn wir uns vertrauensvoll und demütig öffnen.

 

OnlineReports: Entsteht dabei nicht die Gefahr von Indoktrination und Sektenbildung?

 

Bösch: Viele Psychiaterkolleginnen und -kollegen äussern diese Befürchtung. Doch hier brauchen weder Mitarbeiter noch Patienten Angst zu haben, sie kämen in einen Sektentempel. Diese Art des Heilens hat sicher einen spirituellen Hintergrund, ist aber konfessionell und religiös neutral. Vorbedingung ist, dass Heiler keine Guru-Ansprüche haben dürfen, sonst haben sie bei mir keine Chance.

 

OnlineReports: Haben Sie im Aerzte-Kollegium auch Unterstützung?

 

Bösch: Es gibt kaum eine Woche ohne ein Telefon oder einen Brief aus Aerztekreisen, die mich unterstützen - auch von Schulmedizinern an Universitätsspitälern, die sich nicht zu outen wagen.

 

Interview: Peter Knechtli


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

Sehr geehrter Herr Bösch

Ich bin absolut begeistert über Ihre Berichte, arbeite ähnlich, bilde aus, auch hier öffnen sich die Psychiatrien langsam für diese Richtung.


C. Pirow, Kinder - und Jugendpsychotherapeutin, Aachen



Spannender Bericht

"Ein ausgesprochen spannender Bericht, auf den mich ein Kollege aufmerksam gemacht hat. Mut hat der Mann, neue Wege zu gehen. Spannend finde ich auch, wenn man sein Engegement mit den Medikamenten-Versuchen vergleicht, die er ja nur angedeutet hat. Und wenn es wirklich "nur" ein Placebo-Effekt wäre, so wäre es doch einer ohne Nebenwirkungen, aber leider eben auch ohne Gewinnbeteiligung der Pharma-Industrie."


Regina Konrad, Psychotherapeutin (mit grosser Skepsis gegen Esoterik), Berlin


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Die Niederlassung Füllinsdorf der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) wird (...) im Frühling 2018 als Selbstbedienungsbank wieder eröffnet."

Basellandschaftliche Kantonalbank
Medienmitteilung
vom 28. September 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Wo bitte ist der Geld-Selbstbedienungsschalter?

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.