© Foto by Anna Wegelin, OnlineReports.ch
"Ein Berg von Dingen": "Rostiger Anker"-Wirtin Claudia Granacher

Die Reiz-Beiz am Rhein ist in neuen Händen

Die 34-jährige Wirtin Claudia Granacher aus Rothenfluh führt das ungewöhnliche Restaurant "Rostiger Anker" am Hafenbecken 1 weiter


Von Anna Wegelin


Im Rheinhafen Kleinhüningen, Ort für stadtentwicklerische Ideen, ist schon jetzt viel los. Morgen Freitag öffnet das Restaurant "Rostiger Anker" am Ostquai des Hafenbeckens 1. Zu Besuch bei der Pächterin der reizenden Hafenbeiz, Claudia Granacher, die auf einfache Küche mit Pfiff setzt.


Das letzte Wegstück bis zum Restaurant "Rostiger Anker" legen wir zu Fuss zurück. Der Spaziergang von der Endstation des 8er-Trams in Kleinhüningen bis zur Hafenstrasse 25a ist nicht gerade idyllisch, dafür ausgesprochen kurzweilig an diesem Dienstagmorgen nach Ostern. Lastwagen und PWs mit Schweizer und ausländischen Kennzeichen brausen vorbei, surrende Hebekräne stapeln Schiffscontainer aufeinander, Güterbahnwagen werden verschoben, ein Mitarbeiter des Amts für Umwelt und Energie stellt sein Velo vor dem Büro ab, ein Hafenarbeiter isst am Wegrand Znüni.

Bei der "Vollmondbar" links runter

Bevor wir das Schifffahrtsmuseum erreichen, biegen wir nach dem Bahnübergang rechts ab in die Hafenstrasse. Und lassen uns für die letzte Gerade bis zur Hausnummer 25 vom Slogan der permanenten Ausstellung an der Museumswand inspirieren: "Verkehrsdrehscheibe Schweiz und unser Weg zum Meer". Wir passieren das Silo, auf dessen Turmterrasse das Neue Kino in den Sommermonaten Kino und Bar führt.

Kurz bevor wir das Viadukt zum Zoll Weil-Friedlingen erreichen, schreiten wir links durch das geöffnete Gittertor und betreten das Areal der ostquai GmbH mit seinen Handwerks-, Kunst-, Gestaltungs- und Dienstleistungsbetrieben und der "Vollmondbar", die wie der Name sagt, in Vollmondnächten geöffnet ist. Noch müssen wir hinter den Geleisen eine Treppe hinuntersteigen. Dann erreichen wir den wohl romantischsten Ort im Rheinhafen, in der Claudia Granacher mit ihrer ureigenen Geschäftsidee kulinarische Akzente setzen will.

Kochlehre im "Schloss Binningen"

Die 34-jährige Wirtin aus Rothenfluh, die ihr Koch-Handwerk im "Schloss Binningen" erlernte und zuletzt die Gäste im "Alten Zoll" an der Elsässerstrasse mit ihren Kreationen verwöhnte, hat sich einen Traum erfüllt. Sie übernimmt die Beiz mit rund 30 Plätzen am Hafenbecken 1, die längere Zeit geschlossen war.

Morgen Freitagabend findet das Eröffnungsfest statt. Das Menü dazu hat Granacher mit farbiger Kreide an die Wand eines Tankschiffs notiert, das wegen Malerarbeiten für ein paar Tage angelegt hat: Suppe, Salat, Hauptgang Vegi oder Fleisch, Dessert. Basta. Ab nächster Woche nimmt das Restaurant, das die Wirtin liebevoll "Ankerli" nennt, seinen regulären Betrieb auf. Endlich, denn wo sonst an diesem städtischen Randfleck beim Dreiländereck gibt es etwas gegen den Durst und den Hunger?

Nicht zu nah am "Gastro-Kuchen"

Granacher ruft an. Sie entschuldigt sich für die Verspätung, "ich muss schauen, dass ich mit meinem Zeugs durchkomme". Ein "Berg von Dingen" müssten in diesen letzten Tagen vor der Eröffnung erledigt werden, Bewilligungen oder letzte Anpassungen für die Internetseite des Restaurants, die nächste Woche aufgeschaltet werden soll. Das eigene Projekt zu verwirklichen, sei wunderbar, meint sie durchs Natel: "Aber manchmal ist es schwer, alles selber entscheiden zu müssen."

Sie habe eigentlich ein geeignetes Objekt auf dem Land "fern vom städtischen Gastrokuchen" gesucht, erzählt Granacher, die inzwischen eingetroffen ist und trotz der "intensiven Zeit", die sie gerade erlebe, einen frischen und relaxten Eindruck macht. Granacher kennt sich in diesem "Kuchen" bestens aus: Sie arbeitete unter anderem im "Birseckerhof", im "Platanenhof" und im "Rhybadhüsli Breite".

Ganz nahe am Wasser

Auch in den Schweizer Bergen und jenseits des Atlantiks hat sie gekocht: Sie war zusammen mit der Wirtin der beliebten Kleinbasler Quartierbeiz Da Francesca im Event-Restaurant Kuhstall ob Sils Maria und reiste mit ihr für drei Monate nach Uruguay – zum Kochen. Ein bisschen Freiheit und ein "Hauch von Fernweh" nach der grossen, weiten Welt spüre sie auch von hier aus, sagt die Beizerin, während sie für das Fotoshooting aus dem Küchenfenster vom "Rostigen Anker" in die Kamera blickt beziehungsweise auf den gegenüberliegenden Westquai.

Das "Ankerli", kaum einen Hechtsprung vom entfernt, ist ein Bijou. Der kleine Raum ist schlicht, aber geschmackvoll eingerichtet. Tische und Stühle sind aus braunem Holz. "Ich mag alte Sachen, die leben", so Granacher. Auf dem Tresen, ein funktionales Kunstwerk mit einem Korpus aus gebrauchten Metallfässern, ist ein Appenzeller Bier-Zapfen befestigt. Vor und im Beizli stehen Töpfe mit allerlei Küchenkräutern, von Oregano über Pfefferminze bis Salbei.

Währschafte und günstige Gerichte

Etwas nervös sei sie schon beim Gedanken, dass sie ja nicht "nur" Gastgeberin sei, sondern auch alleinige Köchin. Aber der Businessplan steht und ihr gastronomisches Konzept ist klar. "Meine Küche ist 'wärschaft' und einfach", erklärt Granacher. "Ich lege Wert auf frische und wenn möglich regionale Zutaten." In den ersten Wochen wolle sie die Menükarte klein halten und sich auf "die Basics", das Wesentliche konzentrieren. Mit der Zeit soll das kulinarische Angebot vergrössert werden. Ähnlich hält sie es mit den Öffnungszeiten, die sie sukzessive ausweiten will.

Ab kommender Woche kocht und serviert sie von Montag bis Freitag je zwei Mittagsmenüs, Vegi oder Fleisch (zum Beispiel Auberginen-Gratin Parmiggiano oder Kalbsragout mit grünen Oliven und Zitrone) und ein einfaches Pastagericht (zum Beispiel all'Arrabiata). Suppe (wie Grünerbsensuppe mit Pfefferminze) und Salat (zum Beispiel bunt gemischt) gibt es ganztags von 9 bis 19 Uhr, ebenso selbst gebackenen Kuchen (wie Quarkkuchen mit Früchten). Am Morgen kann man Znüni essen, zum Feierabendbier gibt es Dip mit frischer Baguette, Käsewähen oder den "Anker"-Salat.

Ab Juni wartet Granacher im "Rostigen Anker" zusätzlich mit einem Sonntagsbrunch auf und sie wird ab dann ihre Beiz von Mittwoch bis Freitag auch abends offen haben. Dann habe sich hoffentlich im Quartier und in der Stadt herumgesprochen, dass das Essen bei ihr gut und günstig sei und der Ort einmalig, so Granacher. Und auch Takeaway-Lunchs seien geplant. Ausserhalb der Öffnungszeiten kann die Hafenbeiz für private Anlässe gemietet werden.

Für Hafenarbeiter und Ateliermenschen

Welches Zielpublikum schwebt ihr für ihr Restaurant vor? "Ich wünsche mir eine lustige Mischung von Matrosen, Ateliermenschen, Hafenarbeitern und Schiffsleuten", so die Wirtin vom "Rostigen Anker". Und natürlich einen Haufen Neugierige von weiter her, die der Hafenromantik erlegen. Denn man lande ja nicht per Zufall an der Hafenstrasse 25a, so die Wirtin.

Claudia Granachers Nachbar am Ostquai, der Schiffsbauer René Rueger, gesellt sich zu uns. "Wenn man's richtig macht, lässt sich sicher Geld verdienen", ist er überzeugt. Der Sonnenuntergang hier sei traumhaft, so Rueger, und das Treiben im Rheinhafen jeden Tag aufs Neue spannend. Der "Rostige Anker" sei eine Hafenbeiz und eine "Hafenbeiz soll es auch bleiben", meint er. Das Essen müsse "gut bürgerlich" sein, die Preise nicht zu hoch – und die Gastgeberin freundlich. Claudia Granacher und ihr "Ankerli" sind also die goldrichtige Sache für diesen Ort in der Stadt mit dem ganz besonderen Flair.

Schon der heutige Baselbieter Justiz- und Sicherheitsdirektor Isaac Reber hatte für den "Rostigen Anker" Feuer gefangen: Er wollte letztes Jahr seinen 50. Geburtstag in jenem Lokal feiern. Leider war es wegen Umbau geschlossen.

Service
www.rostigeranker.ch
Hafenstrasse 25a, Basel
Anfahrt: Rhytaxi, 076 376 40 11 (Ankerplatz direkt vor der Beiz); Tram 8, Endstation Kleinhüningen

12. April 2012


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Gratulation zum Unternehmergeist"

Wir gratulieren Claudia Grenacher zu ihrem Unternehmergeist und Mut, im Hafenbecken 1 den "Rostigen Anker" zu einem hoffentlich beliebten Treffpunkt für ein sympathisches Essen machen zu wollen. Wir hoffen sehr, dass es ihr gelingt!

 

Wir wollten neulich mal mit Freunden aus Bern, mit denen wir das Hafengebiet besichtigt haben, irgendwo nett essen und haben nichts gefunden. Deshalb freuen wir uns, dass es jetzt den "Rostigen Anker" gibt. Wir werden ihn demnächst ausprobieren.


Rita Kohlermann, Therwil



"Es braucht eine grosse Portion Mut"

Schön aus Rothenfluh soviel Erfreuliches zu hören und von einer sympathischen Wirtin dazu. Es braucht doch eine grosse Portion Mut, am Rande der "Welt", wo sich nur noch Schwindelfreie, hoffentlich im doppelten Sinne, hingetrauen ein solches Unternehmen zu riskieren. Chapeau!

 

Kann man auch mit dem Rhytaxi zufahren?


Rolf W. Voellmin, Basel



"Positiver Input ist dringend nötig"

Merci für den schönen Beitrag. Als geborener Kleinhüninger freut es mich, dass im Hafen Leben einkehrt, und der "Rostige Anker" wieder bewirtet wird.

 

Wenn die Behörden und die politischen Amtsträger die Sache in die richtige Richtung lenken, könnte Kleinhüningen eine gute Zukunft bevorstehen. Ein positiver Input ist für die Quartiere Klybeck /Kleinhüningen auch absolut nötig.


Karl Linder, Basel


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Ich gehe nicht, weil ich keine Lust mehr habe"

Basler Zeitung online
vom 25. September 2018
über den Rücktritt von
Bundesrat Johann Schneider-
Ammann
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Er geht also nicht Oder die Kunst der korrekten Komma-Setzung.

Frisch pubertiert

Die Leute auf dem Hügel
RückSpiegel


In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

persoenlich.com erwähnte OnlineReports und seine frühere Praktikantin Valerie Zaslawsky im Zusammenhang mit ihrem Weggang bei der NZZ und ihrem Umzug nach Berlin, wo sie als Freie Journalistin arbeitet.

In seinem Artikel über medienpolitische Entscheide der Wettbewerbskommission erwähnt Rainer Stadler in der NZZ auch OnlineReports.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die BZ Basel, Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.

Liestal hat den Bruttokredit in der Höhe von 4,96 Millionen Franken für den Bau der städtischen Velostation und den Bau der erhöhten Velospur in der Unterführung der Oristalstrasse mit 2'386 Ja-Stimmen gegen 732 Nein-Stimmen sehr deutlich angenommen.

• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.

• Die Basler Kantonalbank eröffnet am 27. August direkt vis-à-vis des Badischen Bahnhofs ihre neue Filiale Rosental, was schon am 25. August gefeiert wird.

• Der FCB-Captain und Innenverteidiger Marek Suchy hat sich am 12. August im Spiel gegen den FC Sion einen Teilriss der Achillessehne am linken Fuss zugezogen und fällt damit für unbestimmte Zeit aus.

• Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Grossen Rates unterstützt den "Basler Kompromiss" zur Umsetzung der Steuervorlage 17 und stimmt dem Ratschlag der Regierung mit einer Änderung zu.

• Nach zwei Jahren wechselt in Basel-Stadt das Präsidium der Fraktion "Grünes Bündnis" wieder von "Basta" (Beatrice Messerli) zu den Grünen (Jürg Stöcklin).

Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.