© Fotos bei OnlineReports.ch
"Das ist alles Neuland": Pfläster-Varianten Barfüsserkirche (links), Augustinergasse

Kritik an Pflästerung bei Basler Barfüsserkirche: "Wie Küchen-Boden"

Denkmalschützer mit Gehweg unzufrieden: Sie befürchten einen Präzedenzfall für Münsterplatz-Pflästerung


Von Peter Knechtli


Neue Kontroverse um die Gehweg-Pflästerung in der Basler Innenstadt: Denkmalschützer kritisieren den neuen "Küchen-Boden" entlang der Barfüsserkirche und befürchten einen Präzedenzfall bei der Erneuerung des Münsterplatzes. Das Baudepartement beruft sich auf Kostenoptimierung und die Berücksichtigung verschiedenster Interessen.


Als der Thomas Bachmann, Vorstandsmitglied der Freiwilligen Basler Denkmalpflege, kürzlich den frisch mit Wackensteinen gepflästerten Bereich zwischen Barfüsserkirche und Stadtcasino durchschritt, "da bin ich erschrocken": Mitten durch die mittelalterlich anmutende Stein-Landschaft führt ein Gehweg, der Bachmann optisch "wie einen Trampelpfad" wahrnahm. "Das macht mit hellhörig und hellsichtig, denn mir ist nicht egal, wie die Einzelheiten im historischen Stadtkern aussehen", meinte der Ästhet mit Sinn für das denkmalschützerische Detail zu OnlineReports.

Manuelle versus rationelle Pflästerung

Die Irritation des Kunsthistorikers ist nachvollziehbar. Seine Auge orientierte sich an der bereits abgeschlossenen Wackenstein-Pflästerung entlang der Hausfassaden der in den Münsterplatz einmündenden Augustinergasse. Diese Pflästerung ist nach breiter Evaluation unter Fachleuten, Pro Infirmis und "Pro Velo" sowie aufwändigen Tests nach allgemeiner Auffassung rundum gelungen: Die gegen den geteerten Fahrstreifen liegende Hälfte der Wackenstein-Pflästerung ist so eben angelegt, dass sie einerseits von Rollstühlen ohne grosses Gerüttel befahren werden kann, und sich anderseits optisch kaum vom Stein-Streifen abhebt, der direkt an die Hausfassade anstösst.

Das "geköpfte Kieselkopfsteinpflaster" (Fachausdruck) der Augustinergasse ist sozusagen die Luxus-Variante der Wackenstein-Pflästerung: Jeder einzelne Wackenstein, den der Rhein vor Jahrhunderten aus den Bergen zu Tale schwemmte, musste manuell bearbeitet werden: Erst wurde er an Kopf und Fuss gespalten, bevor die nach oben liegende Fläche "geflammt" wurde, um auf diese Weise Rutschfestigkeit zu erlangen. Der so präparierte Gehbereich wirkt flach, obschon die schmale Mörtelfuge wenige Millimeter unter der Steinoberfläche liegt.

Möglichst hohen Komfort angestrebt

Diese Bearbeitungs-Technik hätte sich Thomas Bachmann auch entlang der Barfüsserkirche gewünscht. Doch dort kam ein rationellere Verlegungsart zur Anwendung: Die gesamte Fläche wurde mit gespaltenen Steinen verlegt und eingefugt. Erst hinterher wurde der Gehstreifen maschinell bis auf die Fuge abgeschliffen und "geflammt", wie der Basler Gewerbetreibende Victor Pensa, Präsident des Verbandes Schweizerischer Pflästerermeister, gegenüber OnlineReports erläuterte. Die maschinelle Abschleif-Variante ist laut Pensa bis zur Hälfte günstiger als die Einzelstein-Bearbeitung.

Laut Martina Münch (Bild), Leiterin der Abteilung "Gestaltung Stadtraum Verkehr" im Basler Bau und Verkehrsdepartement, geht es bei der Schaffung von Geh-Streifen auf Kopfsteinpflaster darum, einen "möglichst hohen Komfort für Gehbehinderte, Rollstuhl- und Radfahrende zu erreichen". Die ästhetischen Bedenken von Thomas Bachmann teilt Martina Münch so nicht. Die maschinell abgeschliffenen Steine, (Bachmann: "wie Küchen-Plättli") glichen sich nach einiger Zeit optisch an die Umgebung an, ist die Architektin überzeugt. Diese Bearbeitungs- und Verlegungstechnik sei zudem "weniger zeitaufwändig und günstiger".

"Da ist mehr Zement als Stein"

Doch auch andere Fachleute wie die Altstadtfachfrau Uta Feldges (Bild), während zwanzig Jahren Adjunktin der staatlichen Basler Denkmalpflege, zeigen sich vom Geh-Streifen entlang der Barfüsserkirche "überrascht". Ihr Kommentar: "Das sieht aus wie ein Spannteppich. Die Steine, eine geologische Kostbarkeit ersten Ranges, ersaufen im Zement." Durch das nachträgliche Abschleifen der Wackensteine seien die Fugen "viel zu breit" geworden: "Da ist mehr Zement als Stein." Thomas Lutz von der Basler Denkmalpflege: "Nachträglich abgeschliffene Steine sind nicht gerade die Erfindung des Denkmalschutzes."

Immerhin geriet die Ausführung auch nach den Worten von Manuel Eggenberger, Projektleiter Oberflächen-Erneuerungen im Basler Tiefbauamt, "nicht ganz in unserem Sinn". Auch der Geh-Bereich müsse "ein gewisses Relief" haben. Eggenberger spricht von einer erforderlichen Differenz von zwei bis vier Millimetern zwischen Steinoberfläche und Fuge, die bei der Pflästerung des nordöstlichen Teils beim "Café des Arts" zur Anwendung kommen soll.

Wird am Münsterplatz gespart?

Denkmalschützer befürchten nun vor allem ein Spar-Präjudiz: Dass bei der bevorstehenden Totalpflästerung des Müsterplatzes mit seinen Fahr- und Gehstreifen auch die rationellere und deutlich billigere Pflästerung zur Anwendung kommt. Umstritten ist nicht zuletzt die Art, wie die seit 1871 geteerte Fahrbahn über den Münsterplatz gepflästert werden soll. Wie der abtretenden Basler Denkmalpfleger Alexander Schlatter gegenüber OnlineReports erklärte, sei ursprünglich die Rede davon gewesen, das "System Augustinergasse" – manuell bearbeitete Steine – auf dem Münsterplatz weiterzuführen. Sei dies nicht beabsichtigt, "müsste man schon nochmals darüber reden". Auch andere Stimmen aus Kreisen des Denkmalschutzes stehen dem nachträglichen Abschliff skeptisch bis ablehnend gegenüber.

Laut Manuel Eggenberger ("das ist alles Neuland") soll vermutlich die heutige Teer-Fahrbahn mit der günstigeren Variante – Abschliff und Flammen erst nach der Verlegung – umgesetzt werden. Grund: Je flacher die Fahrbahn, desto geringer die Lärmimmissionen. Obschon gegen die Münsterplatz-Planauflage keine Einsprache einging, sind die Details der Pflästerung – insbesondere der vorgesehenen Geh-Streifen – "noch nicht definitiv entschieden". Es kann also noch gefachsimpelt und gestritten werden.

Asphaltfreier Münsterplatz im Sommer 2011

Zwischen Open air-Kino und Herbstmesse soll die Kopfstein-Pflästerung des Münsterplatzes in Angriff genommen werden. Im Sommer 2011, so das offizielle Ziel, soll der schönste mittelalterliche Platz der Region Basel asphaltfrei in seinem neuen mittelalterlichen Glanz erstrahlen – so, dass daran vielleicht auch Detail-Ästheten wie Thomas Bachmann ihre helle Freude haben.Er meint: "Der Münsterplatz ist heilig. Jeder Eingriff bedarf grösster Sorgfalt."

23. März 2010



 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Pro Einwohner kam es 2016 zu 110,1 Delikten."

Basler Zeitung
vom 28. März 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Ergäbe in Basel-Stadt für letztes Jahr 22 Millionen Delikte. Da soll noch einer sagen, Basel sei sicher.

"Und übrigens ..."

Gegen Eliten und Sunniten
RückSpiegel


Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Das Medienportal persoenlich.com zog die OnlineReports-Meldung über die Kündigung des BaZ-Abos durch den ehemaligen BaZ-Verleger Matthias Hagemann nach.

Die Nachricht über den Abbruch der Gelterkinder Rahmtäfeli-Fabrik wurde von der Volksstimme aufgenommen.

Die Sissacher Volksstimme, die Basler Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-News über den Bolzenschuss im Gelterkinder Ortskern auf.

Die Basellandschaftliche Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht über den erneuten Parteiwechsel von Grossrat Michel Rusterholtz auf.

Die Basellandschaftliche Zeitung griff die OnlineReports-News über den Sammelerfolg des Referendums gegen Alkohol in Jugendzentren auf.

Die OnlineReports-Story über Andrea Strahm und die Präsidiums-Suche der Basler CVP nahmen das SRF-Regionaljournal, die TagesWoche, die Basler Zeitung und die BZ Basel auf.

Das SRF-Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ online nahmen die OnlineReports-News über den Austritt Daniel Goepferts aus dem Basler Grossen Rat auf.

In ihrem Kommentar über "Die Arroganz der Basler Regierung" (Schlagzeile) nahm die Basler Zeitung Bezug auf eine Schilderung in OnlineReports.

SRF online bezog sich in ihrem Bericht über den ASE-Prozess auf OnlineReports.

Für ihre Sendungen "10vor10" und "Schweiz aktuell" holte das Schweizer Fernsehen Statements bei OnlineReports ein.

Die BZ Basel und 20 Minuten online bezogen sich in ihren Artikel über die Basler CVP-Präsidentin Adrea Strahm auf ihre Kolumnen in OnlineReports.

Die Basellandschaftliche Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht über Platzprobleme des neuen BVB-"Flexity"-Trams am Basler Aeschenplatz auf.

In seinem Bericht über den Anlage-Skandal der ASE Investment ging die Sendung "10vor10" des Schweizer Fernsehens auf die Rolle von OnlineReports bei der Enthüllung des Schwndels ein.

In seinem Bericht über das von Handwerker-Autos besetzte Trottoir in der Basler Centralbahnstrasse nahm das SRF-Regionaljournal auf einen früheren OnlineReports-Artikel Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, das SRF-Regionaljournal, 20 Minuten online und die SDA nahmen den OnlineReports-Bericht über die Verurteilung des Rappers Ensy auf.

Die Volksstimme beschrieb, wie Peter Knechtli vor 30 Jahren die Brand-Katastrophe von Schweizerhalle erlebte.

Die NZZ zitierte aus dem OnlineReports-Kommentar zu den Basler Regierungsrats-Wahlen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Basler SVP hat heute ihre "Generationen-Initiative", die eine Senkung der Nettoschuldenquote von heute 6,5 auf neu 5,5 Promille verlangt, mit knapp 3'400 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht.

• Im oberen Teil der Inzlingerstrasse in Riehen soll ab Sommer "Tempo 30" gelten, wodurch die Verkehrssicherheit für Fussgängerinnen und Fussgänger und für Velofahrende erhöht werden soll.

• Die Homosexuellen Arbeitsgruppen Basel (habs) ändern "unter dem Einfluss des modernen Gender-Verständnisses zur bunten Community sexueller und geschlechtlicher Identitäten" ihren Namen in "habs queer basel".

Ivo Corvini-Mohn wird neuer Präsident des Personal-Verbandes Polizei Basel-Landschaft (PVPBL) als Nachfolger von Sven Oppliger.

• Der Basler Gewerbeverband hat die beiden Initiativen "Zämme fahre mir besser" mit 3'811 Unterschriften und "Parkieren für alle Verkehrsteilnehmer" mit 3'917 Unterschriften im Rathaus eingereicht.

Riehen muss den Kunstrasen auf der Grendelmatte ersetzen, wofür dem Einwohnerrat ein Kredit von 520’000 Franken beantragt wird.

• Die frühere Baselbieter Juso-Copräsidentin Samira Marti (Ziefen) wird Vizepräsidentin der SP-Kantonalpartei, wobei sie den ehemaligen Juso-Präsidenten Florian Schreier (Birsfelden) ersetzt.

• Die Kantonstierärzte der beiden Basel haben die regionalen Verfügungen über die Schutzmassnahmen gegen die Vogelgrippe als abgeschlossen erklärt.

Thomas Mächler wird Anfang April neuer Bereichsleiter Jugend, Familie und Sport (JFS) im Basler Erziehungsdepartement als Nachfolger von Hansjörg Lüking, der das Departement im Januar verlassen hat.

• Weil für sie keine Ersatzteile mehr verfügbar sind, treten demnächst 111 Betten aus dem Rehab Basel, die 2002 beschafft wurden, ihre Reise in die Slowakei an.

Stephan Wetterwald wird neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung der Baselbieter Pensionskasse und damit Nachfolger von Hans Peter Simeon, der Ende November in den Ruhestand tritt.

• Die Stadt Basel hat den Zuschlag für die Durchführung des Eidgenössischen Jodlerfestes im Jahr 2020 erhalten, wodurch sich vom 26. bis 28. Juni jenes Jahres rund 12'000 aktive Jodler, Alphornbläser und Fahnenschwinger treffen werden.

• Der FC Basel hat mit seinem 32-jährigen Mittelfeldspieler Davide Callà den ursprünglich bis zum 30. Juni 2017 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Die Baselbieter Jungsozialisten (Juso) haben Ronja Jansen (21) und Nils Jocher (20), beide aus Frenkendorf, einstimmig als ihr Co-Präsidium gewählt.

• Der Leiter der Basler Stadtreinigung, Peter Schär (47), hat seine Stelle beim Tiefbauamt auf 1. März gekündigt, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen.

• Weil im Gelterkinder Kindergarten "Staffelen" die defekte Ölheizung nicht durch eine "einigermassen kostenattraktive und baulich auch realisierbare Alternative zu Öl ersetzt werden kann", beschloss der Gemeinderat "den Ersatz der alten Anlage durch einen neuen Öl-Brennwertkessel".

• Der 44-jährige Chemiker Alexander Schocker wird neuer Leiter Forensik bei der Polizei Basel-Landschaft als Nachfolge von Markus Looser, der letzten Herbst zur Kriminalpolizei Basel-Stadt wechselte.

• Die Oberwiler Bevölkerung hat in einer Referendums-Abstimmung den Beschluss über den Kredit für die Planung Eisweiherplus mit 1'072 Ja zu 2'820 Nein aufgehoben und damit die Planung beendet.

• Der Baselbieter Landrat hat einen Kredit von 14 Millionen Franken zum Bau der Tramlinie Margarethenstich bewilligt.

• Das Referendum gegen die unbegrenzte Alkohol-Abgabemöglichkeit in baselstädtischen Jugendzentren wurde mit 4’600 Unterschriften eingereicht.

• Der 53-jährige Patrick Dill wird ab 1. April neuer Leiter der Gemeindeverwaltung Allschwil.

• Der Kanton Baselland beteiligt sich an der "Berufsschau 2017" in Pratteln mit einem finanziellen Beitrag aus den Mitteln des Wirtschaftsförderungs-Fonds in der Höhe von 900'000 Franken (bisher 950'000 Franken).