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"Meist nur temporär": Potenzieller Garten-Standort Schützenmattpark

Urbane Gärtner erarbeiten eine Basler Ernährungs-Strategie

Lebensmittel-Produktion und feste Anbauflächen sollen künftig in die Stadtplanung einbezogen werden


Von Monika Jäggi


Was hat die Tomate mit der Stadtplanung zu tun? Immer mehr: Zum ersten Mal erarbeitet in Basel ein Verein die Grundlage für eine städtische Nahrungsmittel-Strategie, die noch nicht in Ansätzen vorhanden ist. Urbane Zentren wie London oder Brighton machen es vor.


Die bepflanzten Holzkisten auf dem Areal der Erlenmatte in Basel sind kein Novum mehr. Auch Gemeinschaftsgärten lösen kein Stirnrunzeln mehr aus. Mittlerweile ist sogar das "Guerilla-Gärtnern" in Schweizer Städten schon fast salonfähig und scheint einem öffentlichen Bedürfnis zu entsprechen. So verteilte "Grün Stadt Zürich" diesen Frühling geeignete Samenmischungen mehrjähriger Pflanzen, die urbane Gärtner nach Lust und Laune in die städtischen Blumenrabatten werfen können.

Mit der demonstrativen Aneignung von öffentlichem Raum nutzt seit kurzem eine junge, urbane Gärtner-Generation eine unkonventionelle Vorgehensweise, um die Öffentlichkeit in Schweizer Städten für das urbane Gärtnern zu sensibilisieren: Sie bepflanzt Baubrachen und schlecht genutzte städtische Grünflächen, stellt Säcke mit Setzlingen auf öffentliche Plätzen, unterhält Websites und lobbyiert bei Politikern.

Nahrungsmittel-Strategie soll Thema werden

Die meisten Stadtverwaltungen hierzulande wurden allerdings von der urbanen Landwirtschaftsbewegung überrascht, vor allem von den Forderungen nach öffentlichem Raum. Überrascht aber auch, weil das Thema Ernährung nicht auf der Agenda von Stadtverwaltungen zu finden ist und der Nahrungsmittelproduktion in der modernen Stadtplanung kein grosser Stellenwert zugestanden wird. Diese findet heute ausserhalb der urbanen Räume statt. Ausnahme sind Familiengartenareale oder städtische Landwirtschaftsbetriebe. Nahrungsmittelstrategien sind in der Schweiz, im Gegensatz zu Nordamerika oder Städten wie London, kein Thema.

Das will eine Koalition verschiedener Bürgerbewegungen ändern und die Nahrungsmittelpolitik in Basel zum Thema machen. Die Vereine "Unigärten Basel", der Verein "Urban Agriculture Basel" sowie "Uniterre" – Mitglied bei der Kleinbauernvereinigung "Via Campesina" (siehe Kasten unten) – laden am 11. April zu einem öffentlichen Forum über eine städtische Nahrungsmittelpolitik ("Food Policy Forum") in Basel ein.

Basel ist Zwischenhalt im Rahmen der "Via Campesina"-Velokarawane zum Thema Ernährungssouveränität, die sich vom 8. bis zum 17 April auf den Weg durch die Schweiz macht. Während der Karawane werden Fragen zur Industrialisierung der Landwirtschaft, zu Überproduktion, Ressourcen-Verschwendung, Hunger und Ausbeutung diskutiert und Alternativen gesucht.

Bisher unbeachtetes Potential: Nahrung und Stadt

Im Basler "Forum" wird die zukünftige Lebensmittelversorgung von Städten ein zentrales Thema sein. "Das Thema Ernährung für die Stadtbevölkerung birgt ein grosses, bisher in Schweizer Städten nicht beachtetes Potential", sagt Heidrun Moschitz (Bild), Agrarökonomin am "Forschungsinstitut für biologischen Landbau" (FIBL) in Frick. Sie ist im europäischen Forschungsnetzwerk Foodlinks zu diesem Thema tätig und hat an der inhaltlichen Konzeption des "Food Policy Forums" mitgearbeitet. "Es überrascht", sagt sie, "dass in Basel das Thema bisher vernachlässigt wurde. In der Stadt wohnen rund 200'000 Leute, in der Agglomeration rund 500'000 Bewohner. Diese Menschen essen dreimal am Tag, die Lebensmittel müssen über weite Strecken und tonnenweise herangeschafft werden," erklärt Moschitz.

Das System  funktioniere, aber das Potential, um den ökologischen Fussabdruck zu verbessern, bleibe ungenutzt. "Rund 20 Prozent der weltweiten Treibhausgas-Emissionen sind auf die Lebensmittelherstellung zurückzuführen. Düngemittel, Pflanzenschutzmittel, die Futtermittelproduktion und damit verbunden auch der Maschineneinsatz verbrauchen Energie." Moschitz nennt weitere Gründe, weshalb das Thema Ernährung heute wieder relevant ist: "Die Bevölkerung wird gegenüber agroindustriellen Lebensmitteln zunehmend misstrauischer, Stichwort Pferdefleischskandal. Dazu kommen Umweltprobleme, Fehlernährung und Übergewicht."

Stadtentwicklung setzt andere Prioritäten

"Interessant an Basel ist," sagt die Wissenschafterin, "dass es verschiedene Einzelinitiativen zum Thema Nahrungsmittelproduktion aus der Verwaltung gibt, wie das Projekt 'Gesunde Pausenbox' der Basler Schulen oder die Kompostberatung. Und es gibt Bürgerinitiativen wie der Gemeinschaftsgarten Landhof. Diese Ebenen zusammenzubringen und sichtbar zu machen, wäre Aufgabe einer Nahrungsmittel-Strategie", sagt Moschitz. Ausserdem seien grosse Players wie Coop, Biosuisse oder auch Syngenta in Basel ansässig. "Da sollte die Stadternährung doch Thema sein." Allerdings seien in der Basler Stadtentwicklung derzeit andere Themen wichtig: Mobilität, Energie oder Integration.

Aus ihrer Forschungsarbeit kennt Heidrun Moschitz die Städte Bristol, Rotterdam und London. In diesen Zentren werden Nahrungsmittelstrategien bereits erfolgreich umgesetzt. Dort sind es Nahrungsmittelräte, die als unabhängiges Fachgremium zwischen Initiativen und Verwaltung diese Strategien realisieren. "Es braucht die Verwaltung, welche das Thema bündelt. Langfristig funktioniert eine solche Strategien nur, wenn sie in der Zivilgesellschaft und in der Politik verankert ist." In der Schweiz verfolge noch keine Stadt eine solche Strategie.

Weisser Spargel aus Peru

Bei Nahrungsmittelstrategien geht es nicht nur um die Versorgung der Stadtbevölkerung mit lokal und regional produzierten Nahrungsmitteln, sondern um Grundsätzliches. Isidor Wallimann, Präsident des Vereins "Urban Agriculture Basel", sagt: "80 Prozent der Schweizer Bevölkerung leben in Städten. Es ist eine Notwendigkeit, dass wir uns als Städter Gedanken machen, woher die Lebensmittel stammen, die wir täglich konsumieren, und wer sie für uns unter welchen Bedingungen produziert."

Er verweist – Beispiel: weisser Spargel aus Peru – auch auf die Pflicht zur Herkunfts-Deklaration von Lebensmitteln, die derzeit in Europa und in der Schweiz diskutiert wird. "Wir brauchen immer mehr Boden in anderen Ländern für die Produktion unserer Nahrungsmittel. Wir müssen uns die Frage stellen: Auf welchem Boden werden diese produziert?"

Basel kann sich nicht selber ernähren

Wissen, wo die Nahrungsmittel unter welchen Bedingungen produziert wurden, ist das eine. Aber die andere Frage ist: Kann sich Basel selber ernähren? Moschitz präzisiert: Eine Stadt wie Basel hat nicht die Fläche, um sich selber zu ernähren, wie die kürzlich erschienene Studie "Ernährungsfläche der Agglomeration Basel – eine Visualisierung" aufzeigte. Die Arbeit von Adrian Moser entstand an der Hochschule für Life Sciences der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz.

Ein Blick zurück zeigt aber, dass die Herstellung von Nahrungsmitteln in Städten nichts Neues ist. Noch im 19. Jahrhundert war die Lebensmittelproduktion in Basel und auch Metropolen wie London und Paris innerstädtisch. Konservierung und Transport der meisten Lebensmittel war schwierig bis unmöglich und eine Stadt ohne Landwirtschaft zur Selbstversorgung nicht vorstellbar.

Mit dem Wandel von der Agrar- zu einer Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft wurde die Landwirtschaft gesetzlich bewusst aus der Stadt herausgeplant. Landwirtschaft bedeutete Rückschritt. Tierische Geruchs- und Lärmemissionen waren unerwünscht und Schlachthäuser wurden vor die Stadt verbannt. Erst in Notzeiten – während der sogenannten "Anbauschlacht" im Zweiten Weltkrieg – erlangte die Ernährung in der Stadt ihre Bedeutung zurück: Stadtpärke wurden bis an den Rand mit Gemüse bepflanzt.

Wo sind die geeigneten Flächen?

Heute ist Hunger kein Thema in der Schweiz. Trotzdem kehrt die Landwirtschaft unter anderen Vorzeichen in die urbanen Zentren zurück. Damit stellen sich auch für die Stadtplanung neue Herausforderungen. Die urbane Landwirtschaft ist raumfordernd und raumgestaltend und hat in ihrer Umsetzung politische und ökonomische Konsequenzen: Sie betrifft die Bodenpolitik einer Stadt insbesondere dort, wo Familiengarten-Areale als Baulandreserven zurückgestellt wurden, oder wo auf teurem Stadtboden Brachflächen, die für Gärten genutzt werden könnten, in Konkurrenz stehen zu einer geplanten Überbauung.

Charakteristisch für die Schwierigkeiten, die urbane Landwirtschaft in die Stadt zurückzubringen, ist die Tatsache, dass Gärten meist nur temporär auf einer Baubrache und als Zwischennutzung angelegt werden können. Es fehlen aber die Flächen, die dauerhaft bepflanzbar sind, um die Bilanz des ökologischen Fussabdrucks zu verbessern. Denn soll die urbane Landwirtschaft langfristig und in grösserem Stil praktiziert werden, ist es notwendig, dass Verwaltungen die Raumforderung der urbanen Landwirtschaft in die Stadtplanung einbeziehen.

Noch sind Nahrungsmittelstrategien in keinem urbanen Zentrum der Schweiz ein Instrument der Stadtentwicklung. Dazu braucht es ein politisches Bekenntnis der Stadt zur lokalen städtischen Nahrungsmittelproduktion. Die Rolle der Stadt muss sich ändern – von einer passiven zu einer aktiven Konsumentin und Produzentin von Nahrungsmitteln. Mit einer offiziellen Lebensmittelpolitik könnte Basel die Rahmenbedingungen schaffen.

"Wir stehen erst am Anfang"

Andere Schweizer Städte zeigen schon erste Aktivitäten. Vergangenen Dezember bewilligte das Stadtparlament in Zürich einen Kredit für die Bepflanzung von Blumenrabatten mit Nutzpflanzen. Gleichzeitig lässt es mit einem Postulat eine Umgestaltung der Stadt in eine "essbare Stadt" prüfen. In Luzern behandelt das Stadtparlament ein Postulat mit dem Titel "Community Gardening – für eine sichere Stadt mit hoher Lebensqualität". Das Parlament lässt prüfen, an welchen Standorten in der Stadt eine öffentliche Nutzung durch Gemeinschaftsgärten möglich ist.

Auch in Basel stösst das Thema auf politisch fruchtbaren Boden: Letzten Oktober überwies der Grosse Rat einen Vorstoss zur Förderung der städtischen Landwirtschaft. Die Regierung prüft nun, wie weitere Areale zur Nutzung durch die urbane Landwirtschaft zur Verfügung gestellt werden können. Auf politischer Ebene wird die Idee der städtischen Landwirtschaft also, zumindest in Ansätzen, diskutiert. "Die Eigenproduktion wird am besten eingebettet in eine Gesamtstrategie, die die Zivilgesellschaft, den Markt und die Politik und Verwaltung einschliesst" sagt Moschitz. Davon sind Schweizer Städte jedoch weit entfernt. Das Forum in Basel ist ein Anfang. "Wird die Bevölkerung auf das Thema sensibilisiert, kann die Politik damit arbeiten und Massnahmen ergreifen."


Veranstaltung: Forum Food Policy: Eine Ernährungsstrategie für Basel. 11. April 2013, 18-20 Uhr, Alte Universität: Rheinsprung 9/11, HS 117 (Haltestelle "Schifflände"), Teilnahme gratis, Platzzahl beschränkt. Organisiert von "UniGärten Basel" und "Urban Agriculture Basel", in Zusammenarbeit mit "Uniterre Schweiz".

9. April 2013

Weiterführende Links:


Kleinbauernbewegung Via Campesina


mj. Die Organisation "Der bäuerliche Weg" ist eine internationale Bewegung von Kleinbauern und Landarbeitern und wurde 1993 gegründet. Über 100 Kleinbauern-, Landarbeiter-, Landlosen- und Indgenen-Organisationen aus Europa, Amerika, Afrika und Asien sind darin zusammengeschlossen, darunter "Uniterre" aus der Schweiz. "Via Campesino" vertritt das Konzept der Ernährungssouveränität und setzt sich ein für eine umweltfreundliche, kleinbäuerliche Landwirtschaft, die in erster Linie die Versorgung der lokalen Bevölkerung sicherstellen soll. Sie steht ein für Landreformen und gegen den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft.


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"Düngen auf dem Münsterplatz"

Lieber Edi Borer – ich bin mir nicht so sicher, ob beim Wasserlassen der Vegi-Studenten ähm Düngen auf dem Petersplatz alles biologisch wäre ...


Bruno Heuberger, Oberwil



"Der Petersplatz drängt sich auf"

Mir sind beim Lesen des obigen Beitrags sofort zwei besonders geeignete Standorte für urbane Gemüse-Beete in den Sinn gekommen: Nach dem Skandal um die "fleischfressenden" Studenten in der Uni-Mensa drängt sich doch auf jeden Fall der Petersplatz auf. Dort könnten dann alle studierenden Vegetarier- und Veganer-Apostel ihr Gemüse gleich selbst anpflanzen, hegen und ernten – solange niemand auf die Schnapsidee kommt, im urbanen Selbstversorger-Hipe auch noch eierlegende Suppenhühner grosszuziehen. Und als zweiter idealer Pflanzplätz schlage ich die Kasernenmatte vor – das heisst, jene paar Quadratmeter, die vom Tattoo als WC-Standorte schändlich missbraucht werden. Immerhin könnten diese Beete dort dann zumindest einmal im Jahr im Tixi-Stil gratis gedüngt werden. Also: Pflanzt an, was die Grünanlagen in Basel hergeben! Es winken ganz neue biologische und gentechfreie Begegnungszonen – zwischen Salatköpfen und Radiesli.

 

Bei dieser neuesten "Sau (oder ist's eine Tomate?), die offenbar in Basel jetzt wieder durch die Stadt getrieben werden soll", schwant mir allerdings auch böses. Denn schon hat sich, wie Monika Jäggi schreibt, die Politik dieses "haillos glungene und sauglatte Themas" angenommen. Die nächste Subventions-, Gesetzes- und Verordnungs-Flutwelle zu diesem urbanen Pflanztrieb dürfte also unausweichlich sein und damit auch in Bälde einige neue Staatsstellen generieren, welche die Stadtpflanzer animieren und beraten. Oder aber kontrollieren und sanktionieren – etwa, wenn die reifen Gurken und Rüebli dann gleich auch noch geklaut werden, aber auch, wenn Stadtpflanzer vergessen, das Unkraut zu jäten.

 

Felix Basilea – Glückliches Basel, das keine anderen Probleme hat, als sich jetzt auch noch mit einer urbanen Anbauschlacht ökologisch profilieren zu wollen.


Edi Borer, Neuhausen D


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Küssen, nicht spucken!
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"Nun will auch dieses den Exitus schaffen."

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vom 1. Juni 2018
über den Wegzug des
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Hoffen wir, dass beim Exodus die letale Dosis ausbleibt.

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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".