© Fotos by OnlineReports.ch
"Win-win-win-win-win": Tarifverbund-Chef Andreas Büttiker

Tarif-Streit um eine Erfolgsgeschichte im Kreditkartenformat

Tarifverbund Nordwestschweiz fordert Abgabe-Erhöhung für das "Mobility-Ticket" von 80 Rappen auf einen Franken / "Basel Tourismus" bass erstaunt


Von Peter Knechtli


Das "Mobility Ticket" ist eine hochgelobte Basler Tourismus-Erfindung. Doch jetzt verlangt der "Tarifverbund Nordwestschweiz" für seine Leistung eine Beitragserhöhung von 25 Prozent. Das Begehren ist bei der Regierung hängig. "Basel Tourismus"-Chef Daniel Egloff spricht von einem "völlig falschen Signal".


Es war vor mehr als zehn Jahren eine richtig gute Basler Erfindung: Seit Januar 1999 gibt es in Basel das "Mobility Ticket" (siehe Box unten). Jeder Hotelgast erhält es in Basel zu seiner freudigen Überraschung beim Einchecken an der Hotel-Reception kostenlos in die Hand gedrückt. Mit dem Abo im Kredikartenformat kann er während der Dauer seines Aufenthalts Tram und Bus in den Zonen 10/11, aber auch die Buslinie zum EuroAirport nach Belieben oft benützen.

Ganz umsonst ist dieses in der engeren Agglomeration Basel gültige General-Abonnement für den Hotelgast allerdings nicht ganz: Der Preis dafür ist in der Gast-Taxe von 3.20 Franken inbegriffen, die er für jede Übernachtung zahlt – unabhängig davon, ob er das Ticket benützt oder nicht. 80 Rappen davon erhält der Transport-Anbieter "Tarifverbund Nordwestschweiz" (TNW). Dieser Preis ist seit Einführung des "Mobility-Tickets" unverändert. Rund 2.40 Franken pro Übernachtung fliesst über das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit an die Organisation "Basel Tourismus".

Die Masse schlägt zu Buche

Die Abgabe an das öffentliche Transportsystem, ermittelt aus einer Mischkalkulation, erscheint im Einzelfall zwar bescheiden, schlägt aber in der Masse zu Buche: Bei über einer Million Übernachtungen in Basel, wie dieses Jahr soeben erreicht, fliessen 800'000 Franken an den Tarifverbund. Bei der Einführung des "Mobility Tickets" waren es noch zwischen 500'000 und 600'000 Übernachtungen, was zwischen 400'000 und 480'000 Franken pro Jahr eintrug.

Doch jetzt soll Bewegung ins gewohnte Preisgefüge kommen, wie Andreas Büttiker, TNW-Geschäftsführer und Direktor der "Baselland Transport AG" (BLT), Informationen von OnlineReports bestätigte: Ab 1. Juni 2010 sieht sich der Verbund "veranlasst" (Büttiker), den Tarif um 25 Prozent von 80 Rappen auf einen Franken zu erhöhen. Regierungsrat Christoph Brutschin, Vorsteher des Departements für Wirtschafts, Soziales und Umwelt (WSU), und damit Chef des Amtes für Wirtschaft und Arbeit, erklärte OnlineReports, er habe mit Datum vom 18. September einen Brief des TNW erhalten, in dem die Tariferhöhung angekündigt werde.

"Mobility Ticket" werde "intensiver genutzt"

Den Anspruch auf eine Erhöhung von 20 Rappen begründete Büttiker mit zehnprozentigen Teuerung, die im letzten Jahrzehnt anfiel, mit den unerwartet stark gestiegenen Übernachtungszahlen und vor allem mit der Beliebtheit des unkomplizierten Fahrausweises für Hotelgäste: "Das Ticket wird viel häufiger benützt als wir damals dachten."

Darüber, wie viele Basler Hotelgäste das "Mobility Ticket" überhaupt benutzen, und wie intensiv es die Nutzer verwenden, weiss Alain Groff, Leiter der Abteilung Mobilität im Bau- und Verkehrsdepartement, nicht: "Wir haben dazu bisher keine Erhebungen gemacht." Auch der Tarifverbund kann zur Nutzung keine harten Zahlen vorlegen. Büttiker: "Es ist ganz klar, dass das Ticket heute häufiger genutzt wird als bei seiner Einführung." Er schätzt die Benutzerintensität heute auf 30 bis 40 Prozent im Vergleich zu 20 Prozent bei der Einführung. Auf "teure Erhebungen" möchte Büttiker verzichten, auch wenn dabei nach seiner Meinung möglicherweise ein gerechtfertigter Preis von 1.20 bis 1.50 Franken pro Ticket resultierte.

Egloff: "Völlig falscher Zeitpunkt"

Gar keine Freunde über die TNW-Absichten hat Daniel Egloff (Bild), Direktor von "Basel Tourismus": Er erfuhr in seinen Ferien von den Plänen via OnlineReports. Die 25-prozentige Tariferhöhung, die der TNW beanspruche, komme für ihn "völlig überraschend" und zum "völlig falschen Zeitpunkt". Sie sei auch ein "falsches Signal", weil das kommende Jahr für den Basler Tourismus – nicht zuletzt wegen des Messe-, Kongress- und Museumskalenders – "schwierig" werde. Egloff sieht derzeit im Falle einer TNW-Tariferhöhung für das "Mobility Ticket" nur zwei Möglichkeiten, die ihm beide keine sonderliche Freude bereiten: "Entweder 'Basel Tourismus' erhält weniger oder die Steuer muss erhöht werden."

Die Antworten auf Nachfragen beim Amt für Wirtschaft und Arbeit blieben vage. Sowohl Amtschef Hansjürg Dolder wie Samuel Hess, Leiter des Bereichs Wirtschaft, sind ferienabwesend. Antonina Stoll, Leiterin der Bereichs Arbeitsbedingungen, sagte gegenüber OnlineReports einzig, die TNW-Forderung sei "in Bearbeitung", es gebe "mehrere Varianten" der Finanzierung. Es sei ihre Amtsstelle, die eine Vorlage an die Regierung vorbereit. Über eine Änderung der Gast-Taxe, so Stoll weiter, müsse der Grosse Rat entscheiden.

Departement vorsichtig zustimmend

Departements-Chef Christoph Brutschin wollte sich noch nicht definitiv festlegen, doch hält er die TNW-Preisanpassung für "nachvollziehbar", wie er OnlineReports erklärte. Er selbst sieht, was die Finanzierung betrifft, "keinen Handlungsbedarf von unserer Seite". Brutschin: "Der Hotelier-Verein und 'Basel Tourismus' müssen sich entscheiden." Auch für Mobilitäts-Experte Alain Groff hat der TNW-Anspruch "eine gewisse Logik". Grund: "Auch alle andern Tickets sind in der Zwischenzeit teurer geworden."

Werner Schmid, Präsident des Basler Gewerbeverbands und Präsident des Basler Hotelier-Vereins, erfuhr durch OnlineReports vom Rütteln am Preisgefüge. "Davon höre ich jetzt zum ersten Mal", meinte er "etwas irritiert". Er könne sich deshalb nicht detaillierter dazu äussern.

Idee der Tourismus-Abgabe

Für Raeto Steiger, den früheren Präsidenten der Basler Hoteliers und bis vor wenigen Tagen Direktor des "Hotels Basel", ist "heute jede Preiserhöhung, die an den Gast weitergegeben wird, zu viel". Mit einer Erhöhung der Gast-Taxe auf 3.50 oder 3.80 Franken könnte er leben, da die Basler Abgabe im Vergleich mit andern Schweizer Städten "an der unteren Limite" liege. Voraussetzung sei aber, dass die Preiserhöhung "wieder der Hotellerie zugute kommt".

Überdies – so regt Steiger an – müsse die Diskussion über eine "Tourismus-Abgabe", die weitere Kreise umfasst, wieder geführt werden, statt nur eine einzelne Branche zu melken". Die Idee, den vom Tourismus profitierenden Detailhandel in einen Fonds einzubeziehen, mit dem "noch mehr Gäste nach Basel gebracht werden können", hält auch Werner Schmid "sicher nicht für falsch".

Prospekt für 2010 schon gedruckt

In der Gretchenfrage äussert sich TNW-Chef Büttiker entschlossen: "Entweder wir erhalten den Franken oder man wird ernsthaft darüber nachdenken müssen, ob es das 'Mobility Ticket' künftig noch gibt." Ob der Tarifverbund seine Mehreinnahmen indes wie geplant auf Anfang Juni kommenden Jahres realisieren kann, hält Tourismus-Chef Egloff für "gar nicht möglich". Denn: "Die Reiseführer für kommendes Jahr sind schon gedruckt – mit einer Gast-Taxe für 3.20 Franken."

8. Oktober 2009

Weiterführende Links:


Wertpapier "Mobility Ticket"



Das "Mobility Ticket" im Basler Hotel-Gewerbe ist eine Erfolgsgeschichte, die von verschiedenen Schweizer Städten wie Genf und Lausanne nachgeahmt wurde und nachgeahmt wird. Touristen aus der ganzen Welt können mit dem Fahrausweis während der Dauer ihres Aufenthalts unkompliziert Trams und Bus in Basel und der engeren Umgebung benützen. Sie brauchen sich nicht um fremdes Geld und nicht vertraute Billet-Automaten zu kümmern: Ein Mini-U-Abo für Hotelgäste. Einführung: 1. Januar 1999.

Hauptmotiv seiner Einführung war die Tourismus-Förderung in Basel mit der erwünschen Nebenwirkung der Förderung des öffentlichen Nahverkehrs. Der frühere Wirtschaftsdirektor Ralph Lewin hatte sich für das "Mobility Ticket" ebenso stakr gemacht wie der frühere "Hilton"-Direktor Urs Hitz. Heute gilt das Tourismus-Abonnement als "geniale Sache", wie TNW-Chef Andreas Büttiker schwärmt: "Es ist eine Win-win-win-win-win-Situation – alle profitieren davon. Das ist wie ein Wertpapier."

Die Karte enthält vorn ein jährliche wechselndes schmuckes Basler Sujet. Auf der Rückseite wird gediegen das Logo des ausgebenden Hotels aufgedruckt sowie Name und Gültigkeitsdauer ausgefüllt. So vermarkten die Hotel-Lobbies sich selbst und zugleich den öffentlichen Verkehr.

"Fantastisch!", kommentiert der langjährige Hotelier Raeto Steiger, "das ist für jeden auswärtigen Gast beim Eintreffen im Hotel ein Aha-Erlebnis". Und weiter: "Wenn es das 'Mobility Ticket' nicht gäbe, müsste man dafür kämpfen." Regierungsrat Christoph Brutschin weiss: "Dieses Ticket ist bei der Kundschaft sehr, sehr beliebt."

Aus der Sicht von "Basel Tourismus"-Direktor Daniel Egloff, bietet das "Mobility Ticket" einen "Produktevorteil", den die staunenden Gäste ebenoso wie seine Promotions-Organisation "enorm schätzen".


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
Untertitel
vom 6. Oktober 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.