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"Arbeit soll Freude bereiten": Geschäftsleiterin Renée Winkler (rechts), Kundin

Im neuen "Büspishop" geht die Sonne auf

An der Aeschenvorstadt 55 öffnete ein Laden, der Behinderten die Chance einer sinnvollen Beschäftigung gibt


Von Matthias Brunner


Solides Handwerk gepaart mit einem sozialen Hintergrund: Dies präsentiert das Bürgerspital mit seinem neuen, grosszügigen "Büspishop" an der Aeschenvorstadt 55 in Basel. Vier neue geschützte Arbeitsplätze mit angepasster Arbeit sind dadurch entstanden. Aber auch die Integration von Menschen mit einer Behinderung wird hier konkret gefördert. Ladenleiterin Renée Winkler ist die tragende Stütze des neuen Konzeptes.


Der Durchgang zwischen der Aeschenvorstadt und dem Brunngässlein wirkt mit seiner schmucklos-kalten Fassade des darüber gebauten anonymen Geschäftshauses auf den ersten Blick geschäftlich-kühl.

"Shop-in-Shop"-Konzept

Doch mittendrin strahlt da aus einem Schaufenster warmes Licht. Hier hat seit Kurzem der "Büspishop" seine Türen geöffnet. Zuvor war der Laden des Bürgerspitals an der Lautengartenstrasse beheimatet. Im Vordergrund des Kaufangebots steht eine grosse Auswahl kunsthandwerklich ansprechender Geschenkartikel, Kerzen, Holzspielsachen, Karten, Pflanzengestecke, Töpferwaren, Textilien, die Menschen mit einer physischen, psychischen oder geistigen Behinderung im Rahmen ihrer individuellen Fähigkeiten in den Betrieben und Werkstätten des Bürgerspitals und anderen sozialen Einrichtungen anfertigen.

Ergänzt wird das Sortiment durch weitere Angebote. Eigentlich vereint das Konzept auf zwei Ebenen gleich vier Läden in einem, wie die Leiterin, Renée Winkler erläutert. Neben den Produkten, die in den Werkstätten hergestellt werden, existieren der Personalshop des Versandhandelspartners, der Careshop mit qualitativ hochwertiger Outdoorbekleidung sowie ein Outletshop mit günstigen Artikeln im ersten Stock.

Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung

Das Intérieur wirkt freundlich hell und es herrscht eine behagliche Atmosphäre. Darauf legt die junge, aufgeräumt wirkende Ladenleiterin besonders grossen Wert. Nebst den Kundinnen und Kunden sollen sich auch die Mitarbeitenden wohl fühlen: "Für mich ist es wichtig, dass die Leute gerne zur Arbeit kommen und ihnen ihre Tätigkeit Freude bereitet", betont Renée Winkler.

Denn dank dem neuen Laden konnten auch vier geschützte Arbeitsplätze  mit angepasster Arbeit für Menschen mit einer Behinderung geschaffen werden, die auf dem freien Arbeitsmarkt keine Beschäftigungs-Chance hätten. Zwei weitere Stellen sind für Klientinnen und Klienten in einer beruflichen Abklärung vorhanden. Doch die Ideen reichen bereits weiter: Geplant ist, in absehbarer Zeit sogar eine Lehrstelle im Verkauf für einen jungen Menschen mit einem Handicap zu schaffen.

Grosse Erfahrung

Wer Renée Winkler bei der Vorstellung des "Büspishops" und der Schilderung ihrer Pläne zuhört, spürt regelrecht ihren Tatendrang und ihre positive Ausstrahlung. Nebst dem Einfühlungsvermögen für ihre Schützlinge kommt ihr auch ihre grosse Erfahrung im Ein- und Verkauf im Ziel zugute, den Laden wie gewünscht dereinst kostendeckend zu führen.
 
Wer also im "Büspishop" einkauft, kann mit Qualitätsprodukten rechnen  und unterstützt damit auch gleichzeitig eine wichtige soziale Aufgabe.

Büspishop: Aeschenvorstadt 55, 4051 Basel, Telefon 061 227 92 77
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 10 bis 18 Uhr, Samstags: 10 bis 16 Uhr

(Dieser Beitrag wurde ermöglicht dank den OnlineReports-Recherchierfonds.)

18. Dezember 2008


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"Viel Engagement und herzliche Ausstrahlung"

Der "Büspishop" in der Aeschenvorstadt, dies eine wunderbare Idee des Bürgerspitals!

 

Damit Menschen mit einer Behinderung eine Perspektive haben und fühlen, dass Sie noch "gebraucht werden", führt Frau Renée Winkler mit viel Engagement und einer herzlichen Ausstrahlung den neu eröffneten "Büspishop". Der Laden strahlt unter den Fassaden hell hinaus auf die Strasse und lädt ein, sich dort zu verweilen. Ich wünsche Frau Renée Winkler und ihrem Team viel Erfolg und Erfüllung bei ihrer Arbeit.


Yvonne Rueff-Bloch, Basel



"Ein Bravo an das Bürgerspital Basel"

Ein grosses Bravo an das Bürgerspital Basel, mitten in der Stadt ein solches Geschäft zu eröffnen. Dies ist Integration von behinderten Menschen in der City, wo sich das Geschäftsleben abspielt! Ansonsten liegen Arbeitsplätze von Behinderten in Ateliers und Werkstätten meist in Aussenquartieren oder ausserhalb der Stadt, wo sie im Alltag absolut nicht wahrgenommen werden. Einen solchen Arbeitsplatz wünschte ich mir auch für unseren behinderten Sohn.

 

Viel Erfolg und weiter so! Der Weg zur Integration ist bei uns noch lange, im Gegensatz zu anderen europäischen Landern.


Christine Piaget, Pratteln


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Weitere RückSpiegel

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"Seit der Spieler-Revolte Anfang Dezember hat das Team von Marcel Koller aus sieben Spielen ein Unentschieden und sieben Siege geholt."

BZ Basel
vom 28. Februar 2019
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Die Revolte hat auch Rechenkünste beflügelt.

In einem Satz


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• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

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• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.

Titus Hell ist als Nachfolger von David Pavlu zum neuen Präsidenten der Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) gewählt worden.

Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

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• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.