© Foto by Fabian Schwarzenbach, OnlineReports.ch
"Ich will nicht spekulieren": SRK-Aufruf zu Testament-Veranstaltung

Die betuchte Dame über fünfzig soll spenden

Eine Einladung des Roten Kreuzes in der Grauzone gibt zu reden: Pensionäre sollen sich über das "rechtsgültige Testament" informieren


Von Fabian Schwarzenbach


Das Schweizerisch Rote Kreuz hat 1'500 Gönnerinnen und Gönner in Basel angeschrieben. Die Einladung hatten aber auch Nicht-Gönner unadressiert im Briefkasten: Auffallend am Adressatenkreis: Es sind vor allem Damen über fünfzig, die nicht arm sind.


Es bringt bei vielen älteren Leuten in der Region das Blut in Wallung: Eine Einladung zu einer Informationsveranstaltung in der Altersresidenz "Südpark". Dort soll den Pensionären, vor allem aber Damen über fünfzig, das "korrekte Testament", das Rote Kreuz und die Altersresidenz näher gebracht werden. Das Ziel: Die gut betuchte Dame (seltener der Herr) soll im Stande sein, ein Testament so zu schreiben, dass es Anfechtungen standhält.

Was gut gemeint klingt und auch seriös angedacht ist, bleibt aber beim zweiten Blick zwiespältig. Gemeinnützige Institutionen wie das Rote Kreuz leben von Erbschaften, Legaten und Spenden. "Es ist ein Graubereich", meint Philipp Ryser, Abteilungsleiter Marketing der Pro Senectute Basel. Es bestünde die Gefahr, dass seriöse Information mit der Bitte um Spenden vermischt werde.

Pro Senectute verzichtet auf Testamentsberatung

"Die Pro Senectute verzichtet aus diesem Grund auf Veranstaltungen zum Testament", erklärt Ryser. "Zwischen Patient und Pro Senectute gibt es eine direkte Beziehung", entgegnet Roger Tinner. Beim Roten Kreuz sei das anders, meint der Geschäftsführer von "Swissfundraising", dem Berufsverband der Mittelbeschaffer. "Wir legen viel Wert darauf, dass sich die Leute nicht bedrängt fühlen".

Tinner räumt ein, dass dies individuell unterschiedlich empfunden wird: "Das möchte ich nicht kritisieren." Er weist aber auf den Erfolg der derzeitigen Werbekampagne von "my happyend" hin. Der Geschäftsführer der Residenz Südpark, René Ackermann, distanziert sich klar von Erbschaften. "Wir haben kein Interesse an Legaten. Bei uns ist bei einem Eintritt alles geregelt." Der Südpark sei vom Roten Kreuz angefragt worden und stelle ihm nur den Multimedia-Saal zur Verfügung. Dennoch sei es ein gewünschter Nebeneffekt, bekannter zu werden, erklärt Ackermann.

Unadressiert bei den "richtigen" Leuten

Suspekt an der Einladung ist noch ein anderer Punkt. Die Flyer seien unadressiert in die Briefkästen von meist älteren, nicht gerade armen, alleinstehenden Damen geworfen worden, berichten OnlineReports-Leserinnen und -Leser, die mit der Einladung bedient wurden. "Wir haben rund 1'500 Exemplare an Gönnerinnen und Gönner verschickt", erläutert Beat Wagner, Leiter Kommunikation des Schweizerischen Roten Kreuzes. In einer ersten Phase seien die Einladungen am Postschalter abgegeben habe. Das habe nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

Auf Nachfrage erklärten OnlineReports-Leserinnen allerdings, dass sie dem Roten Kreuz noch nie gespendet haben. Wagner besteht seinerseits aber darauf, dass nur Gönner angeschrieben wurden. Ackermann ergänzt, dass die Einladungen an Pensionäre gegangen seien – "nicht nur an gut betuchte", widerspricht er dem Vorwurf.

Schweiz ist der zweitbeste Spendenmarkt

Zum Vorgehen des Roten Kreuzes meint Ryser, dass es völlig üblich sei, "auch wenn es seltsam anmutet". Er empfiehlt: "Überzeugen Sie sich, dass es seriös ist." Die Schweiz sei nach den USA der zweitbeste Spendenmarkt. "Gerade Leute um fünfzig plus und vor allem Frauen sind gute Spender", erklärt Ryser und gibt zu bedenken, dass das Business in den letzten fünf bis zehn Jahren professionalisiert wurde. "Im Grundsatz schnell und direkt auf die Zielgruppe", ergänzt Tinner. "Die Leute können dann selber entscheiden".

Tinner und Ryser sind sich einig, dass der Spendenmarkt immer härter umkämpft wird. "Die Zahl der spendensuchenden Organisationen nimmt zu", weiss Ryser. Er zeigt auf, wie die Organisationen vorgehen: "Man kann die Adressen einkaufen und sie nach bestimmten Kriterien filtern lassen". Beispielsweise nach Alter, Wohnort, höheres Einkommen und Vermögen. "Oder man schickt jemanden vorbei." Diese Person gehe dann mit einer Adressliste durch die Strassen und verteile die Einladungen gezielt. "Dies ist aber aufwändig", gibt Ryser zu bedenken und ergänzt: "Die Leute spenden eher, wenn sie persönlich angeschrieben werden."

Mögliche Quellen zur Adressen-Beschaffung seien ausgefüllte Wettbewerbe, Daten, die von Firmen weiterverkauft werden, die Banken oder auch die Steuerverwaltung.

Adressen werden wie Gold gehandelt

Der Basler Datenschützer Beat Rudin glaubt nicht, dass die Steuerverwaltung Daten herausgebe. "Basel-Stadt hat ein strenges Steuergeheimnis", erklärt er. Viel mehr sammeln Adressgrosshändler solche Daten. Dabei sammelten Inkassofirmen oder Firmen, die Bonitätsauskünften geben, Vermögensinformationen von Gläubigern und Schuldnern. Diese Bonitätsfirmen dürfen bestimmte Daten bearbeiten, um Auskünfte über die Kreditwürdigkeit zu erteilen.

"Adressen werden heute gehandelt, gekauft, verkauft und sind Gold wert", meint Eliane Schmid. Im konkreten Fall wird aber auch die Mediensprecherin des eidgenössischen Datenschutzbeauftragten stutzig. "Ich will nicht spekulieren", sagt sie, da nicht bekannt ist, wie die Daten zusammengestellt wurden. Sie empfiehlt den Betroffenen, ein Auskunftsgesuch an das Rote Kreuz zu stellen.

Sorgsamer Daten-Umgang empfohlen

Wie Mediensprecher Beat Wagner beteuert, habe es "nicht der Absicht des Roten Kreuzes" entsprochen, Personen vor den Kopf zu stossen. Auch Fundraiser Tinner sagt klar: "Wir wollen die Leute nicht bedrängen. Sie können selber entscheiden". Eine Empfehlung an Spender gibt Philipp Ryser ab: "Bleiben Sie den Organisationen, denen sie spenden, treu." Gerade durch den ständigen Wechsel von einer Institution zur anderen werden Adressen gestreut. Wird eine Organisation einmal berücksichtigt, wird sie immer wieder die Spender anschreiben. Ein sorgsamer Umgang mit den eigenen Daten ist mehr denn je nötig – oder, wie es Schmid sagt: "Was mal draussen ist, wird aufgesogen und man verliert die Kontrolle darüber."

11. Oktober 2013


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"Reisserische Berichterstattung"

Schade, dass Herr Schwarzenbach meint, mit einem unseriösen Artikel das Schweizerische Rote Kreuz in Verruf bringen zu müssen, um sich wohl damit ein paar Franken Journalisten-Honorar zu erschreiben. Da wird dann gleich einleitend reisserisch von das "Blut in Wallung bringen" und von "Betroffenen" geschrieben. Und – ohne darüber nachzudenken – unterstellt er, das SRK hätte "unadressiert" aber gezielt alleinstehende, wohlhabende Damen mit Flyer-Post angegangen. Solche Anwürfe sollte man sich vor der Niederschrift einmal unter Anwendung von Logik durch den Kopf bzw. – sofern ausreichend vorhanden – die grauen Zellen gehen lassen!

 

Natürlich verfügt das SRK über einen Geheimdienst, der genau weiss, welche Dame über 50, welche gemäss Herrn Schwarzenbach noch nicht SRK Spenderin/Gönnerin ist, über welches Vermögen verfügt. Und natürlich beschäftigt das SRK wohl eine klandestine Gruppe von Flyer-Verteilern, die dann die Einladung zum SRK-Anlass "unadressiert" in die richtigen Briefkästen werfen. - Ironie aus!

 

Das SRK führt wohl, wie alle Hilfswerke, eine Datenbank. Leute, die auf eine Spendenaktion jemals mit einer Spende reagiert haben, werden – logischerweise – in der Datenbank gespeichert und werden in der Zukunft natürlich auch als erste mit adressierten Mailings kontaktiert. Es geht dabei nämlich um den effizienten Einsatz von Werbemitteln. Der "Return" einer Spendenaktion ist erwiesenermassen bei Leuten, die schon gespendet und damit einen gewissen "Goodwill" gegenüber dem SRK manifestiert haben, besser als bei einem ungezielten, teuren, überstreuenden Massenversand. Das zeigt auch, dass das SRK mit seinen Mitteln, welche aus Spenden, Anlagen, staatlichen Beiträgen usw. generiert werden, sorgfältig umgeht.

 

In Zeiten von allumfassender NSA/GCHQ-Spionage und von Facebook etc. kann ich mir schon vorstellen, dass die Menschen anfangen, überall Gespenster zu sehen und glauben "man" – und v.a. auch eine Grossorganisation wie das Rote Kreuz – könnte jederzeit irgendwo auf persönliche, sensible Daten zugreifen. Das ist natürlich im Falle des SRK ein Unsinn.


Thomas Stalder, Basel



"Weit über das Ziel hinaus"

Herr Schwarzenbach kritisiert den Anlass schon bevor er stattgefunden hat. Er weiss daher gar nicht, ob an diesem Anlass aktiv für Legate zugunsten des Roten Kreuzes geworben wird, bzw. wurde.

 

Auch andere Hilfswerke organisieren ab und zu ähnliche Anlässe, natürlich verbunden mit der Hoffnung, dass dies sich für sie positiv auf die Formulierung des letzten Willens auswirken könnte. Tatsache ist, dass bei der älteren Generation ein grosses Informationsbedürfnis zu Fragen zum Erbrecht etc. besteht und derartige Anlässe daher meist willkommen sind. Aus meiner Erfahrung als Referent weiss ich aber, dass aktive Werbung in der Regel unterlassen wird. Sie würde sich kontraproduktiv auswirken und das allenfalls durch den Anlass geschaffene positive Bild beeinträchtigen. Ich gehe davon aus, dass dies auch der vom Roten Kreuz als Referent eingesetzte Basler Advokat und Notar so sieht.

 

Manche Hilfswerke geben bei solchen Gelegenheiten kostenlos Broschüren zu diesem Thema ab, in denen unter anderem darauf hingewiesen wird, dass sie auf Spenden und Legate angewiesen sind. Dagegen ist wohl kaum etwas einzuwenden.

 

Die Kritik von Herrn Schwarzenbach schiesst weit über das Ziel hinaus und ist geeignet, ein seriöses Hilfswerk zu Unrecht in Misskredit zu bringen.


Urs Engler, Dr. iur., Advokat, Rechtsberater bei Pro Senecute beider Basel, Bettingen



"Warum nur ...?"

"Moderne Enkeltrick-Betrüger" ... Warum nur kam mir nach dem lesen dieses Artikels spontan dieser Spruch in den Sinn?


Bruno Heuberger, Oberwil


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"Ich stehe hinter der Einscheidung des IOC"

Aargauer Zeitung
vom 24. März 2020
die Olympia-Siegerin
Nicola Spirig zitierend
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Leider hat der Texter die Quali nicht geschafft.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Z7 Pratteln:
Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Basel-Stadt, Stand 8. April, 10 Uhr: 834 positive Fälle (+21 gegenüber Vortag); 31 Todesfälle (+3); 535 Personen sind genesen; 99 Personen (davon 83 aus BS) hospitalisiert, 14 Personen (+1) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 7. April, 14 Uhr: 690 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 452 Personen sind genesen.

Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, aufgrund der aktuellen Coronakrise keine Verzugszinsen bei den Gemeindesteuern bis zum 31. Dezember 2020 zu erheben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 7. April, 9.30 Uhr: 813 positive Fälle (+10 gegenüber Vortag); 28 Todesfälle (+2); 508 Personen sind genesen (über 60 Prozent); 101 Personen (davon 83 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (unverändert) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 6. April, 14 Uhr: 682 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 412 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 6. April, 9.45 Uhr: 803 positive Fälle (+9 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (unverändert gegenüber Vortag); 481 Personen sind genesen (60 Prozent); 99 Personen (davon 78 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (-2) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 5. April, 14 Uhr: 670 bestätigte Fälle (+14 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 369 Personen sind genesen (erstmals über 50 Prozent aller Fälle).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 5. April, 10.15 Uhr: 794 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 460 Personen sind genesen (60 Prozent); 106 Personen (davon 84 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen (-1) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 4. April, 14 Uhr: 656 bestätigte Fälle (+31 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (+5), 298 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 4. April, 10 Uhr: 771 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 24 Todesfälle (+3 gegenüber Vortag); 434 Personen sind genesen; 112 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2), 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.