© Fotos by Ruedi Suter, OnlineReports / Europol / Stop Rhino Poaching
"Sicherheitsvorkehrungen verstärkt": Spitzmaulnashorn im Zoo Zürich

Die letzte Schlacht um des Nashorns Nasenhorn

Der neue Reichtum in Asien beflügelt Triaden zur neuartigen Hightech-Wilderei auf die bedrohten Nashörner


Von Ruedi Suter


Dramatische Eskalation: Die Jagd auf Nashörner und ihre Hörner hat 2011 Ausmasse erreicht, die eine baldige Ausrottung der Urtiere befürchten lassen. Kriminelle schrecken neuerdings nicht einmal vor Raubzügen in europäischen Museen zurück. Und nun fürchten sich auch Tiergärten vor Wilderer-Attacken auf ihre Rhinos: In Basel und Zürich haben die Zoos deshalb Verteidigungsstrategien umgesetzt.


Der Koloss rennt um sein Leben. Er stürmt durch den Busch, mit urtümlicher Wucht und doch erstaunlich elegant. Das Nashorn mit den zwei Hörnern auf der Nase ist in heller Panik. Denn über ihm tanzt fürchterlich lärmend eine riesige Hornisse – ein unerlaubt tief fliegender Helikopter mit falschen südafrikanischen Kennzeichen. Aus der offenen Kabine versucht ein ehemaliger Armee-Scharfschütze das gehetzte Tier ins Visier seines Gewehres zu zwingen. Er wartet auf einen bewegungsarmen Moment des Hubschraubers – dann drückt er ab. Herzschuss, Volltreffer!  Die Kugel reisst das Rhino in voller Flucht von den Beinen, der schwere Körper schlägt auf, schrammt durch den Staub und prallt in einen Termitenhaufen. Keine Rührung, kein Atmen, kein Lebenszeichen mehr.

Ein Nashorn weniger auf der Welt. Zwei Nasenhörner mehr für den fernöstlichen Schwarzmarkt. Pulverisiert oder geraspelt werden sie in Asien ihren Verkäufern enorme Geldsummen einbringen. Es ist eine vorab chinesische und neuerdings vietnamesische Kundschaft, die auf das bisschen Tierstück aus Afrika harrt. Besessen von der Vorstellung, das wundersame Nasenhorn vom Nashorn verhelfe nach dem Schlucken zu nicht mehr abschlaffender Potenz, zu Glück oder zu guter Gesundheit.

Mörderischer Lifestyle

Doch gemäss Wissenschaft könnten sich die Käufer mit dem ungleich billigeren Kauen ihrer Nägel fit halten: Nasenhorn und Nägel sind aus der Hornsubstanz Keratin – und sie wirken gleich viel nichts. Aber der mörderische Aberglaube hält sich hartnäckig, trotz boomender Pharmaindustrie. Und er wird auch nicht rasch so verschwinden, besonders jetzt nicht, da es mehr Wohlstand hat in Asien.

Denn nach der Erkenntnis von Tom Milliken, in Simbabwe stationierter Experte des Artenschutzprogramms Traffic, wollen sich die Nasenhorn-Gläubigen die wirkungslos wertvollen Pülverchen jetzt erst recht einverleiben. Und der Schweizer Wilderei-Experte Karl Ammann, zurzeit auf Horn-Recherche in Laos, bestätigt OnlineReports per E-Mail: "Nasenhornpulver ist zum teuren Lifestyle-Produkt geworden, mit dem die Neureichen beweisen, dass sie es geschafft haben. Allerdings sind rund 90 Prozent der Produkte gefälscht und niemand kann das echte vom falschen Nasenhorn unterscheiden." Nur: Den letzten noch wildlebenden Rhinos helfen auch Fälschungen nichts.

Der Helikopter landet. Der Schütze und ein weiterer Wilderer springen heraus. Vorsichtig nähern sie sich dem liegenden Tier. Ein Gnadenschuss erübrigt sich. Nun setzt der zweite Mann seine mitgebrachte Säge an. Während er die beiden Hörner absägt, halten Schütze und Pilot nach Armee- und Wildhüter-Patrouillen Ausschau. Doch die Wahrscheinlichkeit, in dieser gottverlassenen Wildnis von Ordnungskräften entdeckt zu werden, ist verschwindend klein. Beim Kadaver packen die Männer ihre Beute in einen Sack und rennen zum Hubschrauber zurück. Der hebt gleich ab, schraubt sich hoch und verschrumpft im Himmel über den endlosen Weiten Südafrikas.

Potente Wilderer-Triaden

Das Beispiel ist fiktiv, doch exakt nach diesem Schema operieren neuerdings Nashorn-Wilderer im südlichen Afrika. Anstelle von Kugeln werden mitunter leise Gewehre mit Betäubungsgeschossen eingesetzt. Ihre Nadeln bohren sich in die Rhinohaut und setzen ein hochwirksames Narkotikum frei. Das zumeist überdosierte Etorphin befördert die getroffenen Tiere umgehend in einen Tiefschlaf, der den Tätern das Wegschneiden der Hörner ermöglicht, und aus dem die Dickhäuter nur selten mehr erwachen. Egal ob Kugel, Speer oder Spritze – Afrika ist eben daran, so rasch und radikal wie nie zuvor mit dem Nashorn eines seiner ältesten und friedlichsten Tierarten ganz beraubt zu werden.

Und das sind – neben der wachsenden Nachfrage – die Gründe: Hinter den mit modernen Waffen, Kommunikationstechniken und Transportmitteln bestens ausgerüsteten Wilderern an der Buschfront stehen gut organisierte Verbrechersyndikate mit chinesischem Hintergrund. Sie sind nach Erkenntnissen der Polizei und von Umweltschutzorganisationen lokal, national und international vernetzt, sie verfügen über prall gefüllte Kriegskassen und bestechen Leute in Schlüsselpositionen. Sie setzen aber auch Aufklärungsflugzeuge oder Helikopter ein; auf ihren Lohnlisten stehen Profis wie Ex-Soldaten oder Berufsjäger.  

Südafrikas Rhinokrise

Durch die hoch effizienten Methoden der Wilderei-Triaden hat in letzter Zeit das illegale Töten stark geschützter Arten wie Nashörner und Elefanten enorm zugenommen. Überdies verdrängen sie die traditionellen Praktiken: Das Wildern mit Drahtschlingen, Giftpfeilen, Speeren oder mit Hunden, welche die flüchtenden Rhinozerosse über Klippen hetzen, damit den abgestürzten Tieren mit einer Axt die Nasenhörner aus dem Schädel gehackt werden können. Aber auch das riskante Rhino-Töten mit Wagen und Gewehren gerät aufgrund der viel schnelleren "Luftlandeoperationen" aus der Mode.

Die Hatz aus der Luft und der Einsatz von Helikoptern stürzten letztes Jahr Südafrikas staatliche Nashornschützer in eine ungeahnte Krise. Fast machtlos mussten die schlagkräftigsten Wildhüter des Kontinents zusehen, wie ihre sorgsam behüteten, vom Aussterben bedrohten Spitz- und Breitmaulnashörner mit wachsendem Tempo in Nationalparks und auf Wildfarmen abgeschlachtet wurden. Fielen 2007 noch 13 Nashörner den Killern zum Opfer, stieg seither die Zahl der getöteten Dickhäuter steil an. 2008 verendeten 83, 2009 bereits 122, 2010 schliesslich 333 Tiere.

2011 aber verloren 448 erfasste Nashörner ihr Leben durch Wildererangriffe. Und seit Jahresbeginn wurden laut der Organisation Stop Rhino Poaching ("Stopp der Nashornwilderei") in den ersten 24 Tagen ebenso viele Nashörner umgebracht. Heute ist die Wilderei ausser Kontrolle. Denn nicht einmal aufgebotene Militäreinheiten vermochten bislang die  Schlachterei zu stoppen – selbst im berühmten Krüger-Nationalpark nicht, der letztes Jahr mit 244 umgebrachten Breitmaulnashörnern die meisten Tiere verlor.

Attacken auf Museen

Nun sind die Verantwortlichen von Nationalbehörden, Umweltverbänden, Wildfarmen, Zoos und Tierforschungsinstituten im höchsten Masse alarmiert. Dies nicht nur in Südafrika, auch in allen anderen Ländern Afrikas, wo sich noch Nashörner tummeln und ihre Bedrohung ebenso wächst, von Wilderern getötet zu werden. Denn geht das Nashorn-Morden so weiter, wird es von den einst zahlreichen Nashörnern Afrikas bald keine wildlebenden mehr geben: Nur gerade noch etwa 26'000 Tiere haben ihre einst von weissen Grosswildjägern losgetretene Ausrottung überlebt. Und ohne die enormen Schutzanstrengungen in den letzten Dekaden hätten sich auch diese Tiere nicht in die Jetzt-Zeit retten und sich in gesicherten Gebieten sogar wieder vermehren können.

Die entfesselte Nashorn-Wilderei in Afrika wirft Wellen nach Europa und bis in die Schweiz. Denn je weniger Rhinozerosse es gibt, desto wertvoller und begehrter werden ihre Nasenhörner. Egal, ob ihre Träger längst schon tot sind, als ausgestopfte Museumsattraktion oder quicklebendiges Exemplar in einem Zoo die Menschen faszinieren.

Wo immer es heute Nasenhörner gibt, überall sind sie ein Begierdeobjekt. Dies zeigt das Jahr 2011 mit einem weiteren Rekord – diesmal in Europa. Gegen 20 Orte in Deutschland, Frankreich, Belgien, Grossbritannien, Schweden, Tschechien, Österreich und Italien wurden von Horn-Räubern heimgesucht. Sie drangen in Museen, Institute, Antiquitätenhandlungen, Auktionshäusern oder Privatsammlungen, und sie raubten gegen drei Dutzend Nasenhörner. In Paris sogar unter Einsatz von Tränengas, nur geschossen wurde noch nicht. Europol, das Europäische Polizeiamt, bringt die Überfälle und Einbrüche mit der Organisierten Kriminalität und einer irischen Bande in Verbindung, welche neben dem Drogengeschäft nun auch mit den lukrativen Nasenhörnern satte Gewinne einfahren wolle. Für ein stattliches Horn, so schätzt Interpol als Internationale Kriminalpolizeiorganisation, würden bis zu 200'000 Euro hingeblättert.

Nasenhorn-Tricks

Der dreiste Nasenhorn-Klau aus europäischen Kultur-Einrichtungen schreckte auch Schweizer Museen und Privatsammlungen auf. Schlagzeilen machte im Dezember das Naturhistorische Museum Bern: Medienwirksam ersetzte es die Hörner seiner sechs präparierten Rhinos mit plumpen Holzattrappen, die keinen Langfinger mehr heiss machen werden. Wesentlich diskreter verhält sich das Naturhistorische Museum Basel, dessen früherer Präparator Daniel Oppliger schon in den neunziger Jahren aus Pferdehaaren und dem Kunststoff Berakryl eine täuschend echte Nasenhorn-Fälschung (Bild) herstellte. Museumsdirektor Christian A. Meyer verzichtet aus Sicherheitserwägungen auf genauere Angaben über die Rhino-Schätze seines Hauses. Die umtriebige und raffiniert Informationen sammelnde "Nashornbande" lässt er lediglich etwas wissen: "Unsere Hörner sind alle durch Duplikate ersetzt und entsprechend auch so beschildert." Auf die Frage, wo denn nun die echten Stücke aufbewahrt sind, in Tresors, Spezialräumen oder ausser Hauses, erklärt Meyer kühl: "Da gehe ich auch nicht näher darauf ein. Oder würde eine Bank ihre Sicherheitsmassnahmen kommunizieren?"

Über eine ansehnliche Nasenhorn-Sammlung verstorbener Rhinos verfügt naturgemäss auch der nahe "Zolli", Basels Zoologischer Garten. Davon erfuhr 1994 die ganze Welt, als der damalige Direktor, Professor Dieter Rüedi, nach 14 Dienstjahren vom Verwaltungsrat Knall auf Fall entlassen wurde. Mit ein Grund: Nashornspezialist Rüedi wollte für die Finanzierung eines ugandischen Rhino-Schutzgebiets an zuständiger Bundesstelle in Bern  abklären lassen, ob Nasenhörner aus dem "Zolli"-Bestand legal verkauft werden könnten. Die Abklärung überliess er während seiner Ferien in Florida leichtsinnigerweise dem im Zolli anwesenden deutschen Mitinitianten, Freund und Biologen Friedrich-Georg Rakow. Dieser schaffte jedoch das ihm ausgehändigte Horn gegen die Anweisung Rüedis nach Deutschland – wo es auf Nimmerwiedersehen verschwand.

Zürcher Zoo vorbereitet

Über die als "Basler Nashorn-Skandal" Schlagzeilen machende Geschichte wird heute im Zolli kaum mehr gesprochen. Vielmehr beschäftigen Zoo-Direktor Olivier Pagan und sein Team eine völlig neuartige Bedrohung: Tödliche Wilderer-Attacken gegen das Gehege mit dem stolzen Bestand an asiatischen Panzernashörnern. Was bislang kaum vorstellbar war, musste jetzt aufgrund der ausser Rand und Band geratenen Hornbeschaffungskriminalität minutiös durchgedacht und in Sicherheitsmassnahmen umgesetzt werden. Auch deshalb, weil der Zoo das internationale Zuchtbuch für die (einhornigen) Panzernashörner führt. Verantwortliche ist die Tierärztin Friederike von Houwald. Die Kuratorin mit mehrjähriger Afrika-Erfahrung warnte im September per Depesche verschiedene Zoos vor der möglichen  Gefahr eindringender Nashorn-Killer. Die Tiergärten und Naturschutzzentren sollten sich Abwehrmassnahmen überlegen und, falls nötig, ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärken.

Im Zürcher Zoo (Bild), wo Gehege und Stallungen der Spitzmaulnashörner nur ein paar Schritte vom Maschenzaun zum Waldrand entfernt liegen, wurde allerdings "nichts Neues" vorgekehrt. Das versichert Zoo-Direktor Alex Rübel gegenüber OnlineReports: "Wir hatten unsere Sicherheitsvorkehrungen schon im Jahr verschärft, als das 'Basler-Horn' seinen Weg in den illegalen Handel gefunden hat." Das Sicherheitskonzept beinhalte neben Nasenhorn-Nachahmungen und mehr auch eine nächtliche Überwachung. Und jedenfalls sei die Abwehr von Eindringlingen mit der Polizei abgesprochen, konzentriere sich aber selbstverständlich nicht nur auf die Rhinos.  "Wir sind vorbereitet, aber eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nie", gibt Rübel zu Bedenken.

Zolli Basel verschärfte Schutz

Auch in der Stadt Basel liegt die Nashorn-Anlage an der Peripherie des Zoos. Sie grenzt gar an die Bahnlinie nach Paris, die via Brücke über das Zolli-Gelände führt. Nur schon von dort aus könnten Wilderer mit in Rucksäcken verstauten Blasrohren oder Gewehren relativ einfach zu den Panzernashörnern (Bild) vordringen, um sie mit Betäubungsgeschossen "umzulegen" und die Tiere ihrer Verteidigungswaffe auf der Nase zu berauben.

Damit aberwitzig scheinende Szenarien wie diese heute nicht doch plötzlich tödliche Realität werden, hat sich laut Friederike von Houwald auch der Zolli gerüstet. Ob, wie in anderen Zoos, mit Kameras, Lichtschranken oder auch speziell gesicherten Stalltüren, solle nicht verraten werden, sagte die Tierärztin. Jedenfalls seien "diese grandiosen und unglaublich sensiblen Tiere" besonders scharf bewacht. Nachts lebten sie im Schutz der Ställe und regelmässiger Besuche durch Aufpasser. Und im Ernstfall käme auch das Basler Polizeikorps zu Hilfe. Dessen Kommunikationsleiter Klaus Mannhart bestätigt umgehend die "exzellente und spannungsfrei eingespielte Zusammenarbeit" mit der Zoo-Direktion und ihren Sicherheitskräften. Bei Alarm käme die Polizei "mit Blaulicht, Sirene und in voller Ausrüstung hingesaust", um je nach Bedrohungslage und in Absprache mit den Zolli-Verantwortlichen einzugreifen.

Grundsätzlich rechne ja die Polizei mit allem – von Wilderer-Angriffen über Einbrüche ins Kassa-Häuschen, dem Ausbüxen von Tieren bis hin "zu Spinnern, die über den Zaun klettern und Leuten, die sich einen fetten Braten holen wollen – oder sich vielleicht auch in eine hübsche Eselin verliebt haben".

Traurige Aussichten

Das Wissen, an der Heimatfront notfalls für den Zolli Polizeischutz zu erhalten, beruhigt auch Friederike von Houwald. Sorgen bereitet ihr, die bei der Arbeit mit den "grandiosen, charaktervollen Nashörnern" immer mal wieder "Gänsehaut" kriegt, die drohende Ausrottung dieser Prachtstiere in den verschwindenden Wildnissen Asiens und Afrikas. Ohne Wilderei würden sich die überlebenden Rhino-Populationen wieder gut vermehren, versichert die Expertin. Doch mit der neuen Wilderei-Welle drohe der für eine gesunde Fortpflanzung wichtige Gen-Pool verloren zu gehen. "Zudem verändern sich die Biotope, jahrtausende alte Kreisläufe brechen zusammen, Landschaften verarmen und zum Schluss trifft es den Tourismus, die von ihm lebenden Menschen und die Touristen selbst."

Was den Verbrechersyndikaten und ihren Hightech-Einsätzen in der Wildnis rasch und effektiv entgegengesetzt werden könnte, ist zurzeit nicht klar. Denn das ist die Realität: Gefährdete Grosstiere wie Nashörner, Elefanten, Gorillas und Tiger müssten heute weltweit rund um die Uhr bewacht werden. Dies aber erforderte den festen Willen der Staaten, die Bevölkerungen für den Schutz ihrer Wildtiere zu gewinnen, die Korruption zu ersticken, rasch militärische Mittel zur Verteidigung des Wildes einzusetzen und die teure Finanzierung all dieser und weiterer Rettungsmassnahmen sicherzustellen. Doch dafür reichen wohl weder Geld noch Zeit aus. Die gut dotierten Hightech-Killer "wertvoller" Tierarten aber kennen kein Erbarmen – und natürlich auch keine Ruhezeiten. Sie werden weiter wildern.

31. Januar 2012

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"Die wahre Geschichte des Zolli-Nasenhorns"

Mein Name ist Friedrich-Georg Rakow, der erwähnte Biologe im Artikel, und es ist für Sie wahrscheinlich interessant, die wahre Geschichte des Zolli-Nasenhorns zu hören: Das betreffende Nasenhorn wurde im hochgesicherten Safe-Raum der staatlichen Sparkasse Überlingen (Bodensee) im Beisein von zwei Mitarbeitern deponiert. Ich habe bewusst extra das Horn den Mitarbeitern gezeigt und unter den Augen der Mitarbeiter in das Schliessfach gelegt. Die Mitarbeiter haben das Fach verschlossen, wir haben den Raum verlassen, und ich habe bis zum heutigen Tag diesen Raum nie wieder betreten. Im Interesse der Aufklärung war ich in die Schweiz geflogen und stand der Polizeibehörde und dem Aufsichtsrat zur Verfügung.


Friedrich-Georg Rakow, Kampala, Uganda


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