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"Wir schliessen nichts": Coop-Megastore in Oberwil

Die frischeste Frische als Hauptregel der Einkaufs-Verführung

Coop eröffnet am früheren "Waro"-Standort den ersten Megastore der Nordwestschweiz


Von Peter Knechtli


Den ersten Megastore am Juranordfuss eröffnet Coop morgen Mittwoch in Oberwil. Auf einer Verkaufsfläche von 4'200 Quadratmetern bietet der Detailhändler sein gesamtes Sortiment von 40'000 Produkten an. Die kleineren Filialen der Umgebung bleiben offen.


Am Mittwochmorgen, 5.5., punkt 5.55 Uhr, macht der Megastore an der Mühlemattstrasse in Oberwil seine Tore auf. Es ist der Ort, wo früher "Toptip" und "Waro" ihre Produkte verkauften. In einer Bauzeit von nur gerade zehn Monaten wurden das Verkaufsgebäude und das daran anschliessende Parking mit einem Investitionsaufwand von insgesamt 32 Millionen Franken saniert und umgebaut. Jetzt präsentiert sich ein Einkaufsladen von modernstem Format.

150 Fischartikel, 900 Weine

Ein Rundgang durch die insgesamt 1,5 Kilometer langen Verkaufsregale im neuen Einkaufstempel mit der "Fläche eines Fussballfeldes", wie Coop stolz vergleicht, zeigt drei Bereiche Frischprodukte, Food und Non Food, die Einkaufsverführung pur bieten: Konsequent energiesparende LED-Beleuchtung mit warmer Ausstrahlung, grosszügige Raumgestaltung und mit 40'000 Artikeln die gesamte Produktepalette, die Coop zu bieten hat. Attraktiv präsentieren sich der Früchte- und Gemüsebereich gleich nach dem Eingang, sodann die Frische mit ihren 250 Fleisch-, Käse- und Fischangeboten, die wohl keine Wünsche mehr offen lassen. Allein die Fischtheke bietet 150 verschiedene Fische (Bild) an. Im hinteren Teil verjüngt sich der Durchschnittskonsument, der es sich wert ist, angesichts der Schwindel erregenden Fülle von 10'000 Beauty- und Pflegemitteln um ein gefühltes Jahrzehnt.

Zahlreiche der 110 Mitarbeitenden (Mindestlohn für Ungelernte: 3'900 Franken) sind gelernte Berufsleute, die ihr Metier verstehen. So auch die Bäcker der Hausbäckerei, die nicht nur köstlichen konsumfördernden Duft verströmen, sondern auch vom 150-plätzigen Restaurant durch ein breites "Frische-Fenster" bei ihrer Arbeit beobachtet werden können. Liebhabern des gegorenen Rebensafts bieten sich 900 verschieden Weine an, darunter auch ein beträchtliches Arsenal an einheimischen Tropfen. Knapp gehalten ist das Angebot an Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik.

Bestehende Filialen bleiben

André Mislin, Leiter von Coop Nordwestschweiz, erklärte, weshalb Megastores für ein Detailhandelsunternehmen wichtig sind: "Nur mit kleinen Läden wäre es schwierig." Mit dem Megashops sei es möglich den Gewinn zu erwirtschaften, um ihn andernorts wieder zu investieren – zum Beispiel zur Auffrischung kleinerer Läden. So wird jetzt unverzüglich die "alte" Coop-Filiale an der Bahnhofstrasse wieder in Schuss gebracht. Mislin widersprach vehement falschen Gerüchten, wonach nun kleinere kommunale Läden geschlossen würden: "Wir schliessen nichts", meinte er kategorisch. Auf die OnlineReports-Frage, welche Anbieter der Konkurrenz nun Kundschaft verlieren, meinte Mislin: "Wir nehmen allen einige Kunden weg – auch uns selbst."

Coop ist mit seinem Oberwiler Megastore unter Direktor Francis Friess (Bild) seine ökologischen Kredo treu geblieben. Davon zeugen die 1'700  Bioprodukte oder die 358 Velo-Abstellplätze und die gute Erschliessung mit öffentlichem Verkehr samt behindertengerechter Bushaltestelle. Im Auto-Parking stehen 315 Plätze zur Verfügung. Individualität und lokale Verankerung seien gross geschrieben, betonten die Verantwortlichen. So können sich Kunden Pizzas nach eigenem Gusto zusammenstellen und anschliessend zu Hause backen. Auch bietet die Bäckerei das eigens für diesen Standort entworfene Oberwiler "Schnägge-Brot".

Morgen Mittwoch öffnet der "Mühlematt"-Store fünf Minuten vor der üblichen Ladenöffnung. Für die fünf Minuten – alles muss seine Ordnung haben – war eigens eine Spezialbewilligung eingeholt worden.

4. Mai 2010


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Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

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Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

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"In der Elsässerstrasse kam es zu einem Unfall mit Salzsäufer."

BaZ online
vom 20. Februar 2018
über einen Salzsäure-Unfall
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Vielleicht hat auch der Redaktor Salz gesoffen.

In einem Satz


• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.

• Der Münchensteiner Gemeinderat hat die Durchführung des "Tension Festivals" vom 31. Juli im Gartenbad St. Jakob sowie auf den angrenzenden Volleyball-Feldern unter Lärmauflagen bewilligt, nachdem letztes Jahr zahlreiche Beschwerden eingegangen waren.

Hans-Peter Ulmann, seit 1996 CEO von Psychiatrie Baselland, tritt auf 30. Juni 2019 in den Ruhestand.

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Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.