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"Als fielen sie vom Himmel": Online-Anbieter Telebasel, Barfi

Gebühren-Medium Telebasel bedrängt privatwirtschaftliche Anbieter

Der TV-Sender stösst in den Online-Markt vor und gibt damit der No-Billag-Initiative Auftrieb: Basler TV-Haushalte zahlen doppelt


Von Peter Knechtli


"Alles neu" (wenn auch zumeist mit den alten Gesichtern): Der Basler Fernsehsender Telebasel hat sich am Donnerstag in zwei markanten Richtungen neu erfunden. Am TV-Bildschirm frischer und moderner, aber kürzer und dünner – offenbar auf ein schwindendes Fernseh-Publikum hin konfektioniert. Die stärkste optische und vor allem inhaltliche Veränderung offenbart aber die Expansion des Online-Auftritts im derzeit trendigen Kachelformat, das sich optisch kaum von Barfi.ch unterscheidet und eine klare strategische Neuorientierung markiert: Die Zukunft ist online.

Trotz der multimedialen Auffrischung mag aber keine wirkliche Feststimmung aufkommen: "Barfi"-Betreiber Christian Heeb hat Telebasel beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) angezeigt und von der Amtsstelle gefordert, dass sie gegen den Online-Auftritt des konzessionierten Regionalfernseh-Senders interveniere. Die massive Tätigkeitsverlagerung vom lokalen Fernsehgeschäft in den Online-Markt, der auch nationale und internationale Themen abdeckt, sei verfassungswidrig, weil sie durch die TV-Konzession nicht abgedeckt sei.

Dass sich Heeb mit Händen und Füssen gegen die neue Konkurrenz wehrt, ist verständlich: Da dringt ein herkömmliches Fernseh-Unternehmen – munitioniert durch Billag-Gebühren (2,6 Millionen Franken) und Cablecom-Abgaben zugunsten der TV-Produktion, die jeder Basler TV-Haushalt jeden Monat zahlt (1,6 Millionen Franken) – in einen Informationssektor, den bisher privatwirtschaftliche Anbieter der Region abdeckten. Telebasel erweitet durch die Online-Strategie somit seine Tätigkeit, die ohne den Gebühren-Fluss nicht finanzierbar wäre.

Heeb ist in seinem Kampf nicht allein: Die "Basler Zeitung" hat sich seiner Anzeige "angeschlossen", wie es etwas unverbindlich heisst. Deren Widerstand ist nachvollziehbar. Mit dem Eindringen konzessionierter, mit Gebührengeldern mitfinanzierter Fernsehanbieter in den Online-Markt entsteht eine Zwei-Klassen-Medienordnung: die suventionierten gegen die nichtsubventionierten Akteure.

Aktiv sind derzeit einerseits die gebühren(mit)finanzierten Veranstalter wie die SRG oder Telebasel. Sie sind traditionell in den Bereichen Radio oder Fernsehen (oder in beiden) tätig, erhalten zur Finanzierung staatlich verordnete Gebühren und müssen bestimmte inhaltliche Bedingungen erfüllen.

Anderseits sind es privatwirtschaftliche Anbieter, meist in der Tradition des Zeitungsgeschäfts verankert oder daraus stammend, die ihre Online-Informationen entweder in Kombination mit Print-Titeln (wie die "Basler Zeitung" oder die "BZ Basel") oder autonom (wie OnlineReports oder "barfi") anbieten.


"Diese Ignoranz ist staatlich geförderte
Gefährdung der Medienvielfalt."



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iese traditionelle Aufgabenteiltung ist mittlerweile umkämpft. Die SRG liegt mit den Zeitungsverlegern schon seit Jahren im Streit, seit sie den Versuch unternahm, nicht nur ihre Radio- und Fernsehleistungen online zugänglich zu machen und zu vermarkten (was unbestritten ist), sondern ihre Online-Plattform mit autonomer inhaltlicher Ausweitung zu eigentlichen Konkurrenz-Produkten gegenüber privaten Anbietern zu entwickeln.

Es gab eine Zeit, da hatte in der Schweiz der Staat eine konzeptionelle Vorstellung von Medienpolitik. Man stelle sich vor: Eine Expertenkommission für eine Medien-Gesamtkonzeption war jahrelang an der Arbeit, um angesichts einer Teilprivatisierung von Radio und Fernsehen eine ausgewogene Versorgung der Bevölkerung mit elektronischen Medien sicherzustellen. Ich war damals ein ebenso überzeugter Verfechter der gebührenfinanzierten SRG mit ihrem Service public ("landesweite Klammerfunktion") wie auch ein dezidierter Kritiker der Privatradios ("Disc Jockeys, die Reporterlis spielen"). Mit Heeb stritt ich mich während Jahrzehnten – und er sich mit mir.

Die Zeiten haben sich geändert. Ich wage heute die – etwas überspitzte – Behauptung, dass im Kern nur noch die wenigsten Politiker ernsthaft und erkennbar die Bedeutung einer Medienvielfalt erkennen und sich dafür engagieren. Das Einzige, was sie wirklich interessiert, ist die Gefälligkeit und die Häufigkeit ihrer medialen Performance. Sie informieren sich zwar aus den Medien, sie holen daraus Vorstoss-Ideen, erfahren Strategien der Konkurrenz und wären ohne Informations-Anbieter wohl ein verlorener Haufen. Sie betrachten die Existenz professioneller Informations-Medien als Naturereignis – als fielen sie in genügender Zahl vom Himmel.

Unter welchen Bedingungen Medienvielfalt gedeihen kann und welche Entwicklungen sie gefährdet, ist ihnen schnuppe. Wie sonst ist es zu erklären, dass mit Samuel Hess ein Chefbeamter von SP-Wirtschaftsminister Christoph Brutschin in der Delegation (Ausschuss) des Telebasel-Stiftungrates sitzt, von dem nicht bekannt ist, dass er den Vorstoss des gebühren-privilegierten Fernseh-Unternehmens in die private Domäne der Online-Newsanbieter kritisch oder gar als staatspolitisch fragwürdig hinterfragte. Von Regierungsrat Brutschin, der sich aus dem Stiftungsrat zurückgezogen hat, ist dazu keinerlei Meinungsäusserung bekannt: Medienpolitik, wie sie in Basel einmal ansatzweise vorhanden war, ist mittlerweile inexistent.

Aber Telebasel ist kein privates Unternehmen, sondern ein staatlich konzessionierter Betrieb mit dem Zweck, regionales Fernsehen unter definierten formalen und inhaltlichen Auflagen anzubieten. Fast die Hälfte des Budgets von 8,6 Millionen Franken fliesst in Form von Gebühren (Billag) und zusätzlichen monatlichen Abgaben der Basler Fernseh-Haushalte (Cablecom) in die Telebasel-Kasse.

Was Telebasel jetzt unternahm, ist ein in der Schweiz bisher einmaliges medienpolitisches Fait accompli. Ausser der liberalen Grossrätin Patricia von Falkenstein, die in einem Vorstoss zumindest die Gefahr einer "Marktverzerrung" erkannte, liess der Vorgang keinen einzigen Basler Politiker aufhorchen – insbesondere auch nicht jene, die sonst gegen jede Form von Gebühren herziehen. Diese Ignoranz gegenüber dem "Präzedenzfall Telebasel" ist fahrlässige, staatlich geförderte Gefährdung der Medienvielfalt. ­Denn ein Online-Anbieter wie Telebasel sitzt nicht nur auf einem bequemen Polster von Gebühren-Millionen, sondern kann damit gleichzeitig noch Werbetarife anbieten, mit denen es private Anbieter wie Heeb kaum aufnehmen können.


"OnlineReports fürchtet die Konkurrenz
durch Telebasel nicht."



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er Vorstoss des Basler Fernsehsenders in die gebührenfrei organisierte Domäne der Nachrichten-Onlineportale hat noch eine andere medienpolitische Brisanz: Sie gibt jenen Kräften Auftrieb, die mit ihrer derzeit hängigen No-Billag-Initiative die Zwangsgebühren für Radio und Fernsehen abschaffen wollen, die zu über 95 Prozent an die SRG-Sender fliessen. Würde diese Initiative angenommen – was nicht ausserhalb der politischen Reichweite liegt – fielen auch jene Gebühren weg, die seit Jahren über das sogenannte "Splitting" auch in die Kassen von lokalen und regionalen Radio- und TV-Anbietern wie Telebasel fliessen.

OnlineReports fürchtet die Konkurrenz durch Telebasel nicht. Wir waren das erste verlagsunabhängige journalistische News-Portal der Schweiz, sind seit bald 18 Jahren online und haben jeden neuen auf den Plan tretenden Anbieter schadlos überstanden. Im Januar dieses Jahres stieg die Zahl der Seitenzugriffe im Vorjahresvergleich im zweistelligen Bereich. Wir akquirieren über Werbung und den Recherchierfonds jeden Franken aus eigener Kraft. Hinter uns stehen weder die Gebührenkasse der Billag noch ein versteckter, finanzstarker Investor, wie auch schon vermutet wurde.

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er aber, wie OnlineReports als Kleinstunternehmen, Medienvielfalt befürwortet, muss sich auch vorbehaltlos zum Wettbewerb bekennen. Wettbewerb kann aber nur unter Anbietern entstehen, die gleichwertigen Bedingungen unterworfen sind. Treten aber plötzlich staatlich subventionierte gegen privatwirtschaftliche Anbieter auf den Plan, dann wird der Wettbewerb zur Farce. Mit seiner Online-Expansion hat Telebasel den Weg dahin in aller Stille vorbereitet.

1. Februar 2016


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"Nicht soo glanzvoll"

Zum Kommentar von Peter Knechtli  gibt es nichts hinzuzufügen – ausser, dass der Auftritt von Telebasel in den vielgepriesenen sozialen Medien auch nicht soo glanzvoll ist. Ein Aufruf des YouTube-Kanals von Telebasel ergibt folgendes Bild: "Dieser Kanal hat keine Inhalte" – als Ergänzung zum ersten Interview, das die neue Chefin von Telebasel gab: "like, share – Telebasel, das isch Züri".


Paul Rohrer, Kaiseraugst



"Bestes Fernsehen für Züri!"

Das Online-Angebot von Telebasel ist langweilig, nutzlos, fad und erneuert sich viel zu langsam, um irgendwie spannend zu sein. Gebt Christian Heeb die 4,2 Millionen, der weiss wenigstens, wie man in Basel Fernsehen macht. Telebasel ist sicher kein Regionalfernsehen mehr. Meine Mutter ist 80 und sie weiss gar nicht mehr, was ihr da geschieht … dabei will sie nur wissen, was in dieser Stadt passiert und sich daneben regional unterhalten werden.

Zudem begreife ich auch nicht, weshalb der "Salon Bâle" nun "Sonntalk" heissen soll, aber eben … wohl alles nach einer Devise: Bestes Fernsehen für Züri! Karin Müller, bitte gehen Sie wieder an die Limmat. Wir wollen FernsehmacherInnen, die Basel kennen und lieben, und keine Züri- und Watson/Barfi-Kopierer.


David Friedmann, Basel



"Mehr Innovation nötig"

Den Kommentar kann ich prinzipiell unterschreiben. Inhaltlich muss aber auch bei den Online-Medien mehr Innovation kommen. Bin froh dass ich auf dem Analogfernseher ab Ende Februar gar keinen Schweizer TV-Sender mehr auf dem Satellit haben werde. Dann kann ich mich wieder mit Wichtigerem beschäftigen als mit dem Schweizer Langweil-TV. Das einzig wirklich interessante an den Sendern sind die Moderatorinnen ...


Michael Przewrocki, Basel



"Geist- und kulturlos"

Ein Volltreffer, dieser Kommentar. Danke, Peter Knechtli. Davon abgesehen ist das neue Telebasel-Programm so geist- und kulturlos – kaum zu glauben, dass es allen Ernstes Leute gibt, die so was auf einen zugurken lassen. Für wie blöd hält Telebasel sein Publikum? Dem kann man nur entgegenhalten: Wir sind nicht gleich blöd wie Ihr! Aber in denen ihren Köpfen ist die Schere des Zeitgeistes anscheinend längst amortisiert und die verblendeten Macher "wissen nicht, was sie tun". Ich habe trotzdem Mühe, so was zu vergeben, vor allem da ich ja diesen inhaltslosen Mist mitbezahle.

Ich hoffe, Telebasel wird wegen Konzessionsverletzung zurückgepfiffen! Wegen Geistlosigkeit kann niemand belangt werden ...


Dieter Stumpf, Basel


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Hinterliessen sie Spuren, die Temperaturen?

"Und übrigens ..."

Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.