Kommentare

<< [ 1 | (...) | 131 | 132 | 133 | 134 | 135 | 136 | 137 | 138 | 139 | 140 | (...) | 218 ] >>

Guten Start und viel BaZ-Glück, Markus Somm!

Von PETER KNECHTLI

Dass die Tage von Matthias Geering gut zweieinhalb Jahre nach seinem Amtsantritt als Chefredaktor der "Basler Zeitung" diesen Herbst gezählt sein werden, war mir schon vor den Sommerferien bekannt. Der vorverschobene Zeitpunkt, etwas überraschend, deutet darauf hin, dass Dringlichkeit angesagt war – nicht nur was die Rentabilität, sondern auch den Anspruch anbelangt, eine nationale publizistische Stimme zu werden, dass denen in Zürich, Bern und St. Gallen "die Ohren wackeln", wie der neue Chefredaktor Markus Somm schon bei seiner ersten Vorstellung ein Müsterchen pointierter Äusserungen lieferte.

Es gibt viele, die in diesen turbulenten Stunden schon das Ende der BaZ herbeischreiben und Markus Somm ins Pfefferland wünschen. Es ist dabei auffällig, dass sich bisher ausschliesslich die Links-Parteien SP und "Basta" mit teils scharfen Kommentaren zu Wort meldeten: Dies könnte ein Beleg dafür sein, dass die Links-Parteien in der bisherigen BaZ vielleicht doch so etwas wie eine Heimat gefunden haben. Unter den bürgerlichen Parteien hat die abrupte Ablösung Geerings durch Somm bisher jedenfalls eine Stille ausgelöst, die als Genugtuung aufgefasst werden kann.

Als lokaler Mitbewerber auf dem Platz Basel werden wir die Schadenfreude über den Rauswurf von Chef Matthias Geering nicht teilen und auch nicht in die Vorauskritik am Basel-Neuling und Blocher-Intimus Markus Somm einstimmen. Man sollte den Sohn des früheren ABB Schweiz-Chefs Edwin Somm zu gegebener Zeit fair, aber hart an seinem Anspruch messen und ihm zunächst die Chance lassen. Heute lässt sich sagen, dass Geerings Organisationstalent seine klaren publizistischen Defizite nicht wettmachen konnte. Ein Chefredaktor muss inhaltlicher Leuchtturm sein und publizistische Leidenschaft verkörpern – keine leichte Aufgabe unter dem Druck sinkender Erträge. Dieser Rolle war Geering nicht gewachsen.

"Das 'Modell Köppel' für Basel
kann kein Ohrenwackeln auslösen."




Ob Markus Somm das Wunder von Basel wird schaffen können, ist offen. Ohne Zweifel wird die "Basler Zeitung" der nächsten Monate unter der Leitung des bisherigen "Weltwoche"-Vize stärker polarisieren und stärker nach rechts rücken. Redaktionsintern wird der Rechte Somm mit dem linksliberalen Stellvertreter Urs Buess die politische Balance suchen müssen – eine möglicherweise konfliktträchtige Konstellation. Gleichzeitig wird sich Somm, bisher Autor von Büchern und Artikeln, künftig als Führungsfigur und Motivator einer grossen Redaktion behaupten müssen. Er muss Inspirator und Motivator sein und gleichzeitig auch noch den journalistischen Nachwuchs fördern. Dabei wünschen wir ihm viel Glück.

Ob die BaZ dereinst eine landesweit wahrgenommene Stimme entwickelt, hängt nicht zuletzt auch vom Rollenverständnis des Verlegers ab. Als "Weltwoche"-Präsident hat Martin Wagner zwar eine gewisse Verlags-Erfahrung erlangt. Wie weit sich aber das "Weltwoche"-"Modell Köppel", das Wagner präsidiert und deckt, auch unternehmerisch auszahlt, steht in den Sternen. Für Basel taugt es nicht. Es wird weder hier noch in St. Gallen Ohrenwackeln auslösen. Deklamatorische Mutmacher ("Wir wollen eine Erfolgsgeschichte werden", "wir verdienen mehr Aufmerksamkeit") verfehlen auf Dauer die Absicht, wenn der Verleger sein publizistisches Produkt als Werkzeug des Standort-Marketings missversteht oder gar zur ideologischen Propaganda missbraucht. Das Publikum ist nicht blöd.

Martin Wagner steht nun als BaZ-Präsident und Mitglied der Konzerleitung in einer Position, die ihm bisher fremd war. Wenn er begreift, dass Journalismus nur mit Herzblut und Qualität erfolgreich sein und sich nur mit gelebter Unabhängigkeit als glaubwürdig durchsetzen kann, dann könnte sein Traum mit viel Glück in Erfüllung gehen. Wenn er statt dessen auf Seilschaften und redaktionelle Beeinflussung setzt, wird es um die BaZ rascher zu erneuten Schlagzeilen kommen als ihm lieb ist. Wagner, auch Schweizer Axel Springer-Repräsentant, ist jedoch lernfähig und in seinen Plänen so agil, dass ihm bestimmte Schlagzeilen gar nicht unwillkommen sein werden.

Nationaler Anspruch in Ehren: Auffällig an der heutigen BaZ ist bisher nur, dass sich der Lokalteil in letzter Zeit mehr und mehr ausdünnt und allmählich dem früheren Gratisblatt "Baslerstab" gleicht – eine gefährliche Entwicklung, wenn sie weiterhin bezahlt werden will.

Vollkommen abwegig ist die "Basta"-Idee, "auch im Bereich Printmedien öffentlich-rechtliche Tageszeitungen" einzurichten. Staatszeitungen ist das Letzte, was wir brauchen können. Viel mehr müsste sich die Linke bei ihren Schalmeienklängen auf die journalistische Qualität an ihren ehemaligen Kampf-Slogan der Solidarität erinnern und sich fragen, was sie zum Gedeihen professioneller unabhängiger Informations-Medien bisher beigetragen hat. OnlineReports – diese Feststellung in eigener Sache sei hier gestattet – kann davon ein Lied singen: Ihr Einsatz war, von wenigen Ausnahmen abgesehen, beschämend.

PS. Allein in den ersten zehn Stunden nach Bekanntgabe der Rochade besuchten Tausende den Bericht und die Leserbriefe auf OnlineReports.

Bericht: Somm löst Geering als BaZ-Chef ab

30. August 2010
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Peter Knechtli, ist Chefredaktor und Gründer von OnlineReports.ch.

peterknechtli@onlinereports.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Ist dies nun die Aufbruchstimmung?"

Als Einstand liefert der eingeflogene BaZ-Chefredaktor Somm von der "Weltwoche" ausgerechnet einen Tageskommentar zu Thilo Sarrazin. Er fordert im Zusammenhang mit den unhaltbaren Äusserungen Sarrazins über die Migrationsbevölkerung in Deutschland und der Empörung darüber "das freie Wort für jeden – ganz gleich, wie höflich oder unanständig es vorgetragen wird". Ist dies nun die Aufbruchstimmung, die uns BaZ-Verleger Martin Wagner da ankündigt?

 

Herr Somm muss keine Lanze brechen für die Redefreiheit von Sarrazin. Die "Weltwoche" ist voll von Artikeln, die genüsslich den fremdenfeindlichen, zum Teil rassistischen Sumpf in den Texten Sarrazins aufwühlen. Statt die Redefreiheit vorzuschieben, sollte Herr Somm inhaltlich Stellung nehmen zur Rede Sarrazins.

 

Wir werden aufmerksam verfolgen, ob bei Herrn Somm "das freie Wort für jeden" (und jede?) auch für GewerkschafterInnen, BefürworterInnen des Stimmrechts für MigrantInnen, Flüchtlingsorganisationen, UmweltaktivistInnen usw. gilt oder in erster Linie für jene Kreise, die das Gedankengut der "Weltwoche" teilen.


Marianne Meyer Lorenceau, Basel



"Erst mal tief durchatmen"

Basel ist auch am Tag 2 mit Markus Somm nicht untergegangen. Ich staune, wie auf Vorrat Zetermordio geschrieen wird, Vergleiche mit den 1930er-Jahren bemüht werden und Abokündigungen erfolgen. Passt ein solches Verhalten in die Stadt der Humanisten?

 

Keine Frage, Markus Somm wünscht man sich nicht als Kompagnon auf einer viertägigen Hochgebirgstour. Seine schnoddrig-respektlose Art, die er im "Club" von SF, wo er ein Dauerabo hat, oft von der Leine lässt, ist unverzeihlich. Somm ist allerdings auch ein messerscharfer Denker und leidenschaftlicher Publizist, er hat eine Meinung, und diese vertritt er pointiert. In schriftlicher Form ist das anregend, und das sollten journalistische Texte eigentlich sein.

 

Um Peter Knechtlis treffende Charakterisierung aufzunehmen: Als Chefredaktor der BaZ kann Somm ein "inhaltlicher Leuchtturm" werden. Hier der rechtsbürgerliche Somm, da der linksliberale Urs Buess, sein Vize. Diese Reibung kann dem Blatt nur guttun, es soll ein sportlicher Wettstreit um gute Meinungen lanciert werden. Es gibt genug Forumszeitungen, die vor lauter Breite keine Tiefe mehr zustandebringen.

 

Die BaZ unter Somm ist aus meiner Sicht ein Experiment – ein erstes Fazit sollte man erst nach etwa drei Monaten ziehen. Also tief durchatmen, liebe Baslerinnen und Basler, nochmals in den Rhein steigen – das kühlt auch den Kopf. Geben Sie der BaZ unter Somm eine Chance.


Mark Balsiger, Bern



"Wer hätte gedacht ..."

Die Art und Weise wie von rechts-bürgerlichen Kreisen eine links-grüne "Bedrohung" aufgebaut wird, erinnert mich fatal an die Tea-Party Bewegung aus den USA. Alles, was nicht stramm auf Kurs der SVP liegt, wird verdammt und in die links-grüne "Schmuddelecke" gestellt. Bereits Meinungen, die der CVP oder dem liberalen Flügel der FDP nahestehen, werden häufig diffamiert – es ist daher eigentlich nur logisch, dass rechts-bürgerliche Kreise die Gelegenheit beim Schopf packen und eine Stimme, die vermeintlich nicht auf ihrer Linie ist, auf Kurs bringen wollen.

 

Mit meinen 46 Jahren mache ich mir mittlerweile Sorge um "unsere" Schweiz. Der Wille zum Konsens wird immer kleiner und der Hass auf den politischen Gegner – leider muss man mittlerweile diese Ausdrücke benutzen – in gewissen Kreisen des linken, wie auch des rechten politischen Spektrums wächst.

 

Wer hätte gedacht, dass diese Online-Zeitung hier einmal eine so wichtige und ernst zunehmende Stimme auf dem Platz Basel wird. In diesem Sinne muss man OnlineReports für die Zukunft alles Gute wünschen.


Heinz Bloch, Basel



"Ruhigen Kopf bewahren und Grüntee trinken"

Wenig erstaunlich, wie pünktlich und zuverlässig die üblichen Unmutsverlautbarungen von den Vertretenden des linken Spektrums rausgelassen werden. Ebenso wenig ertaunlich, dass das Todesurteil über Herrn Somm in vielen Leserbriefen in OnlineReports bereits gefällt wird, bevor er überhaupt auch nur eine einzige Zeile in der BaZ geschrieben, geschweige denn eine einzige Ausgabe der BaZ zu verantworten hatte.

 

Lasst ihm doch die Chance und heult dann auf, wenn man Herrn Somms Leistungen aufgrund seiner Tätigkeit nach, sagen wir mal, 100 Tagen allenfalls negativ beurteilen kann. Vielleicht besteht ja die Gefahr, dass dann Lob angesagt ist. Also, ruhigen Kopf bewahren und Grüntee trinken - und vorerst weiter BaZ lesen.


Edwin Tschopp, Basel



"Für die Linke bricht offenbar eine Welt zusammen"

Es ist erfreulich, dass Peter Knechtli Markus Somm eine faire Chance gibt, aber auch auf gewisse Vorraussetzungen hinweist, ohne die ein Erfolg der "Neuen" Basler Zeitung kaum denkbar ist. Das steht im Gegensatz zu den Kommentaren von linker Seite, wo offenbar eine Welt zusammenbricht, wenn bei der BaZ neue Figuren auftauchen, die möglicherweise ein vielfältigeres und breiteres Meinungsspektrum zulassen und kontroverser agieren als dies die BaZ in letzter Zeit gepflegt hat.

 

Anders kann man die linken Aufrufe, die BaZ abzubestellen, bevor man auch nur eine Nummer des neuen Chefredaktors gesehen hat, nicht verstehen. Aber auch Markus Somm ist in der Pflicht, aus der BaZ nicht einen Klon der "Weltwoche" zu machen (der im schweizerischen Rahmen durchaus eine Rolle zukommt), sondern eine intelligente Zeitung für die Region Basel, die nicht jedem Medienhype aufsitzt, aber intelligente Fragen zur Diskussion stellt und gelegentlich unbequem ist. Das regt zum Denken an!


Kaspar Eigenmann, Hofstetten


www.onlinereports.ch
© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigenen Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

 

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Peter Knechtli bleib Zuhause!"

Florence Brenzikofer
Grüne Baselbieter Nationalrätin
im Betreff eines Newsletters
vom 24. März 2020
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Huhuuuh. Dabei wollte ich eben grün handeln und mir im Wald eine Portion frischen Bärlauch holen. Jetzt wird auch daraus nix. :-(((

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Z7 Pratteln:
Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2), 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.