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Claraturm: Klarer Fingerzeig an die Hochhaus-Planer

Von PETER KNECHTLI

Mit einer indiskutablen, aber relativ knappen Mehrheit hat das Basler Stimmvolk Ja gesagt zum Bau des Claraturms – und somit auch zum Abbruch der historischen Häuserzeile am Riehenring. Somit dürfte schon in wenigen Jahren ein zweites Hochhaus am Messeplatz entstehen, sofern seine Gegner den Volksentscheid akzeptieren und damit die Realisierung des Bauwerks nicht durch neue Initiativen oder Beschwerden in die Länge ziehen.

Dennoch ist verständlich, wenn Hauptgegner Andreas Bernauer das Abstimmungsresultat als "sensationell" einstuft, obschon er verloren hat. Die gut 47 Prozent Nein-Stimmen, die er nahezu im Alleingang mobilisieren konnte, sind bemerkenswert. Gemessen an der klar übermächtigen Phalanx der Befürworter, in die sich ausser der Links-Gruppierung "Basta" und der "Volksaktion" nahezu sämtliche im Grossen Rat vertretenen Parteien oder Parteiexponenten einreihten, und die gegenüber den Gegnern über ein Vielfaches an Werbemitteln verfügten, kann Bernauer mehr als einen Achtungserfolg verbuchen. Nicht allzu viel hätte gefehlt und er wäre der Überraschungs-Sieger des Jahres geworden.

Was hier ein bisher politisch unbeschriebenes Blatt wie der Wirt der "Piano-Bar" im Kampf gegen scheinbar übermächtige Investoren und politische Supporter auf die politische Abstimmungs-Agenda brachte, sprach mehr Baslerinnen und Baslern aus dem Herzen als aufgrund der Heeres-Stärke angenommen werden durfte. Vertraute Häuserzeilen und traditionsreiche Beizen gelten in Zeiten des starken gesellschaftlichen Wandels heute verstärkt als identitätsstiftende Symbole der urbanen Heimat. Städtebauliche Sünden, wie sie Basel in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts beging, würden heute wohl richtigerweise am Verdikt eines vermutlich nicht mehr so fortschrittsgläubigen Volkes scheitern.

"Wir befinden uns, ohne es wahrzunehmen,
schon mitten in der Transformation."




Und doch: Eine Stadt ist ein lebendiger Organismus. Er braucht Erneuerung, sonst stirbt er. Der Messeplatz mit seinem Messeturm und dem neuen Ausstellungskomplex hat sich in den letzten Jahren entscheidend gewandelt. Es scheint so, als gehe von ihm die städtische Erneuerung aus, die das traditionelle Bild der Stadt Basel zeitgeschichtlich in rasendem Tempo radikaler verändert als je zuvor.

Schon wächst ganz in der Nähe der Roche-Tower Nr. 1 täglich sichtbar auf eine Höhe heran, die den Claraturm um mehr als die Hälfte überragen wird. Weitere Hochhaus-Regionen sind in den Zonenplänen der Zukunft – durch den Imperativ der Verdichtung und der wirtschaftlichen Entwicklung – bereits vorgesehen und damit faktisch vorweg genommen. Basel, noch immer liebevoll als "Dorf" beschmeichelt, wird, baulich betrachtet, zur Klein-Grossstadt. Wir befinden uns, ohne es wahrzunehmen, schon mitten in der Transformation.

So schmerzhaft der Verlust einer – nicht besonders gepflegt wirkenden – klassizistischen Häuserzeile für ihre Verteidiger bei aller Achtung sein mag, so sehr ist dieser Standort für den Bau eines Hochhauses ein Glücksfall: Attraktive Wohnungen, bezahlbare Mietzinse, verdichtetes Bauen, hervorragender Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel, kein Verlust von Grünflächen und ein Schattenwurf, der mehr die Messehalle als Wohngebiete trifft, führten dazu, dass sich nahezu das gesamte politische Spektrum hinter das Projekt stellen konnte.

Doch es wäre fatal, wenn sich Hochhaus-Planer und Wolkenkratzer-Bürokraten nun bereits die Hände rieben. Denn gerade die mächtige Befürworter-Allianz in Verbindung mit der zumindest nicht berauschenden Zustimmung sind ein deutliches Signal dafür, dass der Bau von Hochhäusern nun nicht per se in der Gunst des Volkes stehen. Die Verhältnisse könnten rasch kippen – wenn beispielsweise Wohngebiete, Grünflächen oder anerkannt schützenswerte Bauten davon übermässig betroffen wären. Dann dürfte es um den parteiübergreifenden Konsens geschehen sein.

Im Fall Claraturm hätte ein konsequentes Nein der Grünen und eine andere Parteienkonstellation an der Spitze des derzeit SP-regierten Bau- und Verkehrsdepartements vermutlich gereicht, um das Projekt zu Fall zu bringen.

Investoren wie staatliche Planer werden somit gut daran tun, bei der Standort-Evaluation von Hochhaus-Perimetern alle Sorgfalt aufzubringen. Das Abstimmungs-Wochenende war ein deutlicher Fingerzeig dafür, dass künftig vor der Urne nur Projekte eine Chance haben werden, die die Sozialverträglichkeit eines Claraturms aufzuweisen vermögen.

Bericht zum Ausgang der Volksabstimmung

24. November 2013
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"Stadtbild wird weiter verschandelt"

Dass der Bau des Claraturms von 53% der Wählenden gutgeheissen wurde, erstaunt nicht. Baslerinnen und Basler, die in der Stadt geboren und aufgewachsen sind, und denen die Stadt und das Stadtbild am Herzen liegt, gehören mittlerweile leider zu einer Minderheit. Mit seinem ewigen Grinsen im Gesicht kündigte RR Wessels gestern an, dass in Basel noch mehr Hochhäuser gebaut werden sollen. Das Stadtbild soll also konsequent weiter verschandelt werden. Unsere Lebensqualität wird auf dem Altar des unbegrenzten Wirtschaftswachstums geopfert. Die Zahl der Einwohner soll unbegrenzt steigen. Und wer profitiert davon? Ist unendlicher Wirtschaftswachstum wirklich wünschenswert? Sollten wir unserer Jugend nicht noch andere Werte vermitteln, ihnen zeigen dass Geld allein nicht selig machend ist? Und wer wirklich glaubt, im Claraturm entstünden zahlbare Familienwohnungen, der glaubt noch an Märchen.


Rita Dubois, Basel



"Einem Kampfbegriff auf den Leim gegangen"

In vielem zutreffend, findet sich im Kommentar doch eine unpräzise Stelle. "Bezahlbare Mietzinse" wird, sogar noch rot hervorgehoben (das ist keine Hervorhebung, sondern ein Link, red.), mit dem Neubauprojekt in direkte Verbindung gebracht. Da ist der Autor einem Kampfbegriff der Pro-Seite auf den Leim gegangen.

 

Ohne staatliche Ausgleichszahlungen ist solch bezahlbarer Neubau-Wohnraum undenkbar. Dies gilt erst recht, wenn ein Investor wie der UBS-Fonds, welcher sich der Renditemaximierung verpflichtet fühlt, auftritt. Staatliche Ausgleichszahlungen wurden aber in der Mieterschutzabstimmung des Basler Mieterverbands vom September gerade abgelehnt.

 

Der Begriff "bezahlbar" erscheint als von Investorenseite vorgeschoben. Indiz dafür ist das formelles Abbruchgesuch, welches zwingend die neu vorgesehenen Mieten nennen muss; der Bauherr hat diese Nettomieten aber im Mai 2013 weggelassen.

 

Dieses Verschweigen hat der Basler Mieterverband gestützt auf sein Verbandsbeschwerderecht mit Datum vom 28.06.2013 in seiner Einsprache gerügt. Er wäre damit durchgedrungen, sodass die Abbruchbewilligung so oder so verweigert worden wäre. Dem kam der Investor zuvor und zog sein Abbruchgesuch ein paar Tage später zurück - mit der wohl vorgeschobenen Begründung, man wolle den demokratischen Entscheidfindungsprozess respektieren. Auf dieser Basis liess er sich später in juristisch verfälschender Weise zitieren, es werde so oder so abgerissen.

 

Fazit: "Bezahlbare Mietzinse" finden sich heute noch in vielen bestehenden Wohnhäusern, am Riehenring ebenso wie an der Rosentalstrasse, am Burgweg, an der Mattenstrasse sowie an vielen weiteren vom Abriss bedrohten Orten. In Neubauwohnungen von Investoren-Fonds indes finden sich "bezahlbare Mietzinse" in keiner Art und Weise. Weder bei den Erstmieten noch später. Denn die alltägliche Spekulation auf dem Wohnungsmarkt verhindert "bezahlbaren Wohnraum" nachhaltig. Regulierende Massnahmen zur Dämpfung überhöhter Mieten wären daher nach wie vor notwendig.


Beat Leuthardt, Basel



"Nächste grosse Auseinandersetzung steht bevor"

Guter Kommentar, Peter Knechtli. Die nächste, grosse Auseinandersetzung punkto Hochhäuser und Überbauung von Grünfläche dürfte die geplante Bebauung des Gebietes beim Rhein gegen Grenzach werden. Hier sollen rund elf Hochhäuser gebaut werden. Vorgespurt wird dies nun mit dem Zonenplan Stadt Basel, der nächstens von der Kommission an den Grossen Rat geht.


Jost Müller, Basel



"Was heisst denn 'bezahlbar'?"

Eine sachliche und gute Analyse des Geschehens, Herr Knechtli. Nur, was die bezahlbaren Mieten anbetrifft, das muss sich noch bestätigen und bewahrheiten. Ich glaube das erst, wenn ich's "gesehen" habe. Denn was heisst bezahlbar an dieser Lage? Bezahlbar für Gutverdienende oder für Familien?


Beatrice Isler, Basel


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Veranstaltungs-Hinweis


CIRCO FANTAZZTICO

Der Jugendzirkus Circo Fantazztico aus Costa Rica bietet sozial gefährdeten Kindern und Jugendlichen eine Gemeinschaft und neue Perspektiven.

Vorführungen:
BASEL: 31.8 & 1.9
BERN: 4.9 & 5.9
USTER: 7.9 & 8.9

Dauer: 90 Min., Eintritt kostenlos, Kollekte für das Zirkusprojekt
Mehr: www.ecosolidar.ch

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"Der Regierungsrat hat dem Grossen Rat beantragt, ihm die Motion Lea Steinle (SP) ... zur Erfüllung zu überweisen."

Regierung Basel-Stadt
in einer Medienmitteilung
vom 20. August 2019
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Ist die bekannte stillende Grossrätin (Grüne) jetzt zur SP konvertiert?

RückSpiegel


Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Die Medienwoche empfiehlt ihren Leserinnen und Lesern die Lektüre des OnlineReports-Interviews mit "Prime News"-Gründer Christian Keller.

Telebasel und die Schweiz am Wochenende nahmen die OnlineReports-News über die Tresor-Knacker im Gartenbad St. Jakob auf.

In ihrem Artikel über die Solidarisierung von BVB-Mitarbeitenden mit einem BaZ-Redaktor nahm Prime News auf einen früheren OnlineReports-Beitrag Bezug.

Die Badische Zeitung nahm die OnlineReports-News über den Wechsel von Orthopäden vom Bruderholz-Spital in die Allianz von Universitätsspital Basel und Bethesda-Spital auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Beat Tschudin (48), seit rund zwölf Jahren den Fachbereich Fahrzeugbewirtschaftung der Baselbieter Polizei, übernimmt ab Dezember die Leitung des Fahrzeugwesens der Bau- und Umweltschutzdirektion als Nachfolger von Christian Oberhausser an, der Ende August in vorzeitige Pension geht.

• Das Basler Gesundheits-Departement hat den Umzug von der St. Alban-Vorstadt an seinen neuen Hauptstandort an der Malzgasse 30 in Basel abgeschlossen.

Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.