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Uni-Deal: Partnerschaft muss revitalisiert werden

Von PETER KNECHTLI

Der Basler BDP-Präsident Hubert Ackermann hatte gestern Donnerstagmorgen um 11 Uhr seine grosse Stunde. Mehr als einmal betonte er mit Stolz, wie seine Partei in den letzten Tagen mehrmals durch Regierungsräte kontaktiert worden war. Der Kopf der 35 Mitglieder-Partei hatte mehr als eine Handvoll Medienvertreter zusammengetrommelt, um ihr dann eine Null-Nachricht zu übermitteln: Die BDP ergreift kein Referendum gegen den 80 Millionen-Deal, mit dem sich Basel-Stadt die Nicht-Kündigung der bikantonalen Universitäts- und Kulturverträge durch den finanziell gebeutelten Nachbarkanton Baselland erkauft.

Die Kleinst-Partei, die in den letzten Monaten vor allem durch Verbal-Aktivismus per Communiqué auffiel, hatte ihre Medien-Präsenz. Es ist die übliche Publizitäts-Lüsternheit im Vorfeld der kantonalen Wahlen vom kommenden Jahr: Hallo, es gibt uns!

Ein Rest an Spannung versprach der BDP-Auftritt aus einem einzigen Grund: Sie ist die letzte Partei, die noch ein Referendum erwog, nachdem weitere anfänglich kritische Parteien von der SVP bis "Basta" das Handtuch geworfen hatten. Doch überrascht war niemand: Die Mikro-Partei hätte mit einer Unterschriftensammlung gegen die "Lösegeld-Forderung" (BDP-O-Ton) zwar enorme öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gelenkt – aber sich eine noch enormere Verantwortung aufgebürdet. Denn käme es erst nächstes Frühjahr zur Volksabstimmung, wäre der Deal mit Baselland gescheitert, weil die Verträge durch Baselland spätestens bis Jahresende gekündigt werden müssten.

Allerdings hat die BDP in ihrem Profilierungs-Bemühen einen wunden Punkt getroffen, der schon in der Grossrats-Debatte und neulich auch in einem BaZ-Kommentar von Kolumnist Roland Stark spürbar wurde. Mit ihrem Blitz-Fahrplan und ihrem "Winseln" (so ein hochrangiger Basler Politiker) um ein grossrätliches Ja setzten die zwölf Regierungsräte die Volksrechte so gut wie ausser Kraft. Die Parlaments-Debatte geriet zur Farce – eine Art chinesischer Volkskongress, diesmal im Basler Rathaus: Wer uns nicht folgt, verantwortet den Niedergang der Universität und des kulturellen Lebens.


"Ob die SVP der Regierung dieses Ei
legen wird, bleibt abzuwarten."



M
it den Volksrechten zu spielen, ist brandgefährlich in einer Gesellschaft, deren partizipierende Restbestände richtigerweise äusserst sensibel reagieren, wenn Abbau droht. Die Bezeugungen von frustrierten Parlamentariern, die von "Erpressung" sprachen und sich in der Debatte um den Kredit-Beschluss wie Puppen vorkamen, sind verständlich. Solche Notstands-Vorlagen, die aus der gewählten Legislative über Nacht zu einer Nick-Clique machen, müssen mindestens Jahrzehnt-Ausnahmen bleiben. Andernfalls müsste das Parlament oder das Volk die Regierung in die Schranken weisen.

Nur: Die Basler Regierung hat diesen demokratischen Notstand nicht fahrlässig heraufbeschworen, sondern unter extremem Baselbieter Zeitdruck nach sorgfältigem Abwägen aller Vor- und Nachteile aufgrund der Erkenntnis, dass Bildungs- und Kulturinstitutionen nicht Handelsware sind, die auf dem Jahrmarkt verscherbelt werden, sondern das Fundament von Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und Prosperität einer Gesellschaft bilden.

Der 80 Millionen-Obolus, der von Basel nach Liestal fliesst, dürfte nach dem Kalkül der Basler Regierung – Stand heute – letztlich eine grössere Sparwirkung haben. Denn die Universität, die bis in einem Jahr ihre neue Strategie definieren muss, wird magere Jahre mit sinkenden Staatsbeiträgen und Druck auf stärkere Mittelbeschaffung erwarten müssen. Vielleicht sogar entdeckt auch die Baselbieter Regierung unter ihren wohlhabendsten Bürgern den einen oder andern potenziellen Mäzen.

Neuerdings kamen in der BZ Spekulationen auf, dass die Baselbieter SVP den Millionen-Deal unter Einsatz ihrer Sperrminorität und der Provokation einer Volksabstimmung kommendes Frühjahr durch ihre geschlossene Ablehnung der Bedingungen des Deals – Zustimmung zur Pensionskassen-Reform der Universität, zur Impulsinvestition an die ETH Zürich und zur gemeinsamen Trägerschaft des Tropeninstituts – noch platzen lassen könnte.

Die unter Zeitdruck stehende Baselbieter Regierung hätte dann zwei Möglichkeiten: Sie müsste contre coeur die Verträge kündigen – oder sie im Sinne des Arrangements mit Basel-Stadt nicht kündigen in Hoffnung, dass die Volksabstimmung in ihrem Sinn entscheidet. Ob die SVP bereit sein wird, ihrer eigenen Regierung dieses Ei zu legen, bleibt abzuwarten, ist aber eher fraglich.

Auf Regierungs- und Parlamentsebene ist derzeit eine Spur von partnerschaftlichem Tauwetter festzustellen. Auf Initiative des Basler Uni-Präsidenten Ueli Vischer erhielt Baselland soeben den Gast-Status im schweizerischen Hochschulrat. Auch hat das Baselbiet starke bildungs- und kulturfreundliche Kreise, die in den letzten Monaten ihre Wirkung gegen städtische Abschottung hinter den Kulissen entfaltet haben. Wenn die Baselbieter SVP in ihrem Stärke-Rausch diesen politischen Klimawandel aus möglicherweise eigennützigen Gründen blockieren will, muss auch sie sich der Folgen – und möglicher Konsequenzen auf die Bildungs- und Kulturregion Basel – bewusst sein.

Ob der 80 Millionen-Deal nun ein "geniales" Konstrukt ist oder eine Nötigung, wie es in der Grossrats-Debatte hiess, lässt sich heute noch nicht beantworten. Er ist aber mit Sicherheit einer der stärksten Impulse zur dringend nötigen Revitalisierung der Partnerschaft zwischen beiden Basel.

Bekanntgabe des Deals
Die Basler Grossrats-Debatte

20. November 2015
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RückSpiegel


Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

persoenlich.com erwähnte OnlineReports und seine frühere Praktikantin Valerie Zaslawsky im Zusammenhang mit ihrem Weggang bei der NZZ und ihrem Umzug nach Berlin, wo sie als Freie Journalistin arbeitet.

In seinem Artikel über medienpolitische Entscheide der Wettbewerbskommission erwähnt Rainer Stadler in der NZZ auch OnlineReports.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die BZ Basel, Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Weitere RückSpiegel

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"Der Bus selbst ist niederflurig gebaut und kommt aus den Niederladen."

BZ Basel online
vom 12. Oktober 2018
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In den Niederladigen sind die Niederflurigen kommfreudig.

In einem Satz


• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.

Liestal hat den Bruttokredit in der Höhe von 4,96 Millionen Franken für den Bau der städtischen Velostation und den Bau der erhöhten Velospur in der Unterführung der Oristalstrasse mit 2'386 Ja-Stimmen gegen 732 Nein-Stimmen sehr deutlich angenommen.

• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.