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Lilo Roost Vischer und ihre Kopfjäger

Von PETER KNECHTLI

Das Meccano wiederholt und ähnelt sich auf eine Art, die nach Absprache riecht: Am Morgen die Story in der "Basler Zeitung", am selben Tag der parlamentarische Vorstoss der SVP. So geschehen auch am 13. November, als die BaZ in einem Bericht kritisierte, wie Muslime am Stand des "Islamischen Zentralrats der Schweiz" auf dem Claraplatz regelmässig behördlich unbehelligt "Hetzschriften" zum "Krieg gegen Ungläubige" verteilten sowie zur Anwendung der Scharia – von Peitschenhieben bis "Tod durch Kreuzigung" – und zum Hass gegen Juden und Christen aufriefen.

Ins Visier nimmt die BaZ insbesondere die Basler Ethnologin Lilo Roost Vischer. Der staatlichen Religionsbeauftragten warf die Zeitung vor, islamistische Umtriebe auf baselstädtischem Gebiet zu dulden und auf Fragen nicht nicht zu antworten.

Wenige Wochen zuvor publizierte die bedeutendste Zeitung auf dem Platz Basel die groteske Schlagzeile, Basel etabliere "ein Gesinnungsministerium". Schon damals im Visier: Lilo Roost Vischer. Ihr wurde dieses Mal jedoch nicht Ignoranz und Wegsehen vorgeworfen – sondern genau das Gegenteil: Die Koordinatorin für Religionsfragen übe eine "Kontrolle" über die Basler Glaubensgemeinschaften aus. So habe sie nicht nur "verschiedene Kontrollgänge in der Stadt durchgeführt" und auf den "regelkonformen Verlauf der religiösen Werbung" geachtet, sondern auch bei evangelikalen Glaubensgemeinschaften interveniert – etwa nach einem blutig inszenierten "Jesus-Flashmob" durch die Freie Strasse – und diese "gezähmt".

"Lilo Roost Vischers Schwäche
ist die Kommunikation.
Sie wirkt wie im Elfenbeinturm."




Die Stossrichtung der Angriffe auf Roost Vischer lässt Leserinnen und Leser ratlos zurück: Kontrolliert sie nun zu häufig? Oder zu selektiv? Zu unausgewogen? Drückt sie am einen Ort ein Auge zu, wo sie am andern beide Augen aufreisst? Ist es redlich, von einem "Wächterministerium" zu sprechen, wo doch die Religionsbeauftragte gerade mal ein 50 Prozent-Pensum im Präsidialdepartement belegt? Die "Basler Zeitung", meint der Religions-Spezialist und Islam-Kenner Christoph Baumann ("Inforel"), habe dabei "mit Atom-Kanonen auf junge Spatzen geschossen". Als "haltlos und unverschämt" bezeichnete ein multireligiöses Konvolut von gegen zwanzig Exponenten und Institutionen in einer Solidaritätsadresse die "Angriffe" auf Roost Vischer.

Tatsächlich werden die BaZ-Attacken der äusserst sensiblen Tätigkeit der Basler "Religionsbeauftragten" nicht gerecht. Am "Runden Tisch der Religionen" und unter den in Basel vertretenen Religionsgemeinschaften geniesst Lilo Roost Vischer einen guten Ruf im Bestreben, den interreligiösen Dialog zu fördern und letztlich den religiösen Frieden zu sichern.

Doch Lilo Roost Vischer, die im Dezember 2009 schon eine Journalistin des Schweizer Fernsehens an der Arbeit hinderte, hat einen schwachen Punkt – in der Kommunikation. Sie wirkt wie im Elfenbeinturm. Es reicht nicht, einmal jährlich mit statistischem Material über die Entwicklung der Glaubensrichtungen an die Öffentlichkeit zu treten. Wenn die "Basler Zeitung" Beispiele von öffentlich verbreiteten islamistischen Aufrufen zu Hass, Gewalt und "Krieg" gegen "Nichtgläubige" und verletzende Äusserungen über Schweizer in Moscheen in arabischer Sprache vorlegt, die von der einheimischen Bevölkerung in der Regel nicht verstanden werden – spätestens dann wäre es ihre Aufgabe, Klarheit zu schaffen.

Lilo Roost Vischer müsste sich – dies ist ihrer Abteilung Integration einmal mehr in Erinnerung zu rufen – vernehmen lassen. Sie müsste der Bevölkerung ihre Einschätzung darüber mitteilen, ob die am Claraplatz verteilten arabischen Schriften tatsächlich Aufrufe zur Gewalt beinhalten, ob die beschriftete schwarze Flagge vor dem Rathaus tatsächlich als klarer Aufruf zum Dschihad ("Heiliger Krieg") zu werten sei, und ob sich eine staatliche Intervention aufdränge. Die Basler Öffentlichkeit hat ein Anrecht darauf, zu wissen, wie der Kanton und seine Fachkräfte die von der "Basler Zeitung" genannten Beispiele einschätzen, wie weit sie allenfalls ihrerseits als rassistisch (gegen die Schweiz gerichtet) und integrationsfeindlich zu werten sind, und wie die Verantwortlichen allenfalls dagegen vorzugehen gedenken.

Im defensivsten Fall wäre sogar das Statement denkbar, der Staat wolle seine Strategie im Umgang mit Religionen nicht offenlegen, sondern bewusst zurückhaltend agieren, um nicht Unfrieden zu schüren. Dies wäre immerhin eine Position. Aber einfach zu schweigen, geht nicht. Dann wird der nächste Angriff auf Frau Roost Vischer nur eine Frage der Zeit sein.

20. November 2013
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"Roost hat Morins Vertrauen nicht wirklich"

Peter Knechtli hat in seinem Kommentar analysiert, wie die BaZ eine Kampagne gegen Lilo Roost fährt. Es war nun interessant zu erfahren, ob die Regierung hinter Lilo Roost steht.

 

Das Interview mit Roost in der BaZ lässt vermuten, dass die Regierung Lilo Roost nicht hundertprozentig unterstützt. Sechs Mal antwortet auf Fragen an Lilo Roost nicht die Angefragte sondern Regierungspräsident Guy Morin. Hat Lilo Roost sein Vertrauen nicht? Offenbar wirklich nicht. Sonst würde er ja nicht sechsmal selber antworten. Auf der Foto zum Interview sitzt Morin ganz nah bei seiner Untergebenen. Er könnte mit einem Puff unter dem Tisch die Verteilung der Rollen markieren. Das Bild macht den Eindruck. Morin ist der Chef, Lilo Roost die Untergebene. Und der Chef antwortet, nicht die Fachperson, der er einen Auftrag gegeben hat. Diese eigenartige Rollenverteilung erweckt den Eindruck, dass da ein Auftrag im Hintergrund steht, den man nicht wissen darf ... weil er den religiösen Frieden stört? ... weil man nicht kommunizieren will, was der Auftrag in Bezug auf die moslemischen Gruppen ist?

 

Das Interview beruhigt nicht, sondern gibt der BaZ eine Vorlage, dieses Thema wach zu halten.

 

Ich habe bis jetzt nicht geglaubt, dass unsere Regierung autoritär führt. Ich auf alle Fälle hätte sehr heftig reagiert, wenn mir als ehemaligem Informationsbeauftragten Gleiches widerfahren wäre.


Xaver Pfister, Basel



"Wie soll Frau Roost Vischer kommunizieren?"

Wie soll Frau Roost Vischer kommunizieren, wenn ihr Chef ihr das Wort nicht gönnt? (siehe BaZ-Interview vom 21.11.13)


Max Pusterla, Basel



"Sind unsere Kulturen nicht endgültig gescheitert"

Bei Hunderten von textilen Botschaften in unserer Stadt wird ein einziges am Claraplatz zum Administrativum. Auf der Grundlage des „Reklamenkonzeptes“ der ach so beliebten und zeitgeistigen Stadtbildkommission.

 

Der CEO P. Bulcke der weltweit Trinkwasser aufkaufenden und kommerzialiserenden und offensichtlich weltherrschafts-anstrebenen Néstlé darf in den Räumlichkeiten der Basler Universität seine Firmen-Kommunikation als bildende Veranstaltung unter das Volk bringen.

 

Wer vor der Uni kritische Flyer verteilt, wird als potentieller Störenfried von der Polizei angehalten und schikaniert. Globale Firmen nehmen längst Einfluss auf unsere Wahrnehmung, Demokratie und Regierungen. Wir lassen uns offensichtliche gerne steuern. Kommunikation ist eine äusserst erfolgreiche Industrie. Die Budgets solcher Firmen übersteigen bei weitem die Budgets von Nationalstaaten. Geld regiert die Welt.

 

Ob wir uns nun von geldwaschenden Fussball AGs oder von grossen Arbeitgebern von sinnvollem gesellschaftlichem Engagement ablenken lassen, ist vermutlich nicht massgebend.

 

Wenn aber antiquierte Gottes- und Gesellschaftsbilder – ob 6'000, 2'000 oder 1'500 Jahre alte – dazu instrumentalisiert werden, Menschen gegen Menschen aufzuhetzen und damit auch noch Erfolg zu haben!, frage ich mich nun wirklich, ob unsere Kulturen, Demokratien und Bildungsbemühungen nicht endgültig gescheitert sind.

 

Wobei ja offensichtlich die Metareligion, der sich Muslime, Juden, Christen und alle anderen kritiklos unterwerfen, problemlos weiterhin die Menschlichkeit, unsere Lebensqualität und unsere Lebensgrundlagen zerstören darf und sich über alle kleinen religiösen Unterschiede erhebt: der Radikalkapitalismus mit seinem neoliberalen Glauben an die Unsichtbare Hand des Marktes.

 

Früher jagten wir Beutetiere und Weibchen - vielleicht auch Männchen - im Nachbartal. Wie viel hat sich seither geändert? Der Grössere gewinnt, solange wir uns nicht gemeinsam dagegen wehren.

Dabei sind diese uralten, von realen Gefahren ablenkenden Überlieferungen nur wenig hilfreich…

 

Offensichtlich tragen alle ALLE organisierten und nicht organisierten Religionen nichts zur Lösung der wahrhaftig anstehenden Probleme bei. Die Finanzverwaltung Basel-Stadt treibt aber weiterhin Gelder für Religionsvereine ein. Sieht so Säkularismus aus???


Regina Rahmen, Riehen



"Auch die Bibel müssten verboten werden"

Die BaZ zitiert aus islamischen Quellen, die absurde Bestrafungen wie das Abhacken der Hand eines Diebes fordern. Der gleiche Artikel prangert an, dass solche Schriften auf dem Claraplatz verteilt werden. Daraus folgert die BaZ, die Religionsbeauftragte Lilo Roost Vischer leiste diesem Gedankengut Vorschub.

 

Mit der gleichen Logik müsste man die Verteilung der Bibel verbieten und alle Pfarrer ins Pfefferland wünschen, weil im Alten Testament (Exodus 21, Vers 23-25) Sachen stehen wie: "So sollst du geben Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuss für Fuss, Brandmal für Brandmal, Wunde für Wunde, Strieme für Strieme."

 

Und das ist noch das Harmloseste. Die Bibel fordert zum Beispiel, "Jungfrauen", die bei einer Vergewaltigung nicht laut genug geschrien haben, zu steinigen. Für Homosexuelle und "Gottlose" sieht sie gar die Todesstrafe vor. Heute analysieren wir das vernünftigerweise im historischen Kontext, ohne deshalb das Christentum oder das Judentum pauschal zu verunglimpfen.


Daniel Wiener, Basel


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"2018 - ein schwieriges Jahr für die Basler Vekehrsbetriebe BVB"

Regionaljournal Basel
vom 6. Mai 2019
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Sie verloren sogar Buchstaben.

Frisch pubertiert

Nicht nur "fräch und härzig"
RückSpiegel


Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.