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Kriminalität, Information: Wie Händler im Nebel

Von PETER KNECHTLIDer Basler Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass und sein Mediensprecher Klaus Mannhart haben dieser Tage Haue bekommen: Gass, so tönte es, habe sein Korps nicht im Griff, Mannhart habe wieder einmal schöngeredet. Tatsächlich wich die departementale Verlautbarung zu den Scharmützeln nach dem jüngsten Fussballspiel FC Basel gegen den FCZ von dem ab, was sich wirklich abspielte. Offenbar befanden sich Basler Sicherheitskräfte während einer gewissen Zeit in einer Situation, die sie teilweise als "lebensbedrohend" empfanden. Aber vielleicht hat der Einsatzleiter die Lage anders beurteilt und nicht entsprechend weiter kommuniziert.

Es ist das gute Recht der Polizisten, sich für möglichst gute und möglichst sichere Arbeitsbedingungen einzusetzen. Wenn nun aber eine offizielle Information graduell nicht dem entspricht, was sich wirklich abgespielt hat, kann dies - zumal gerade eine kämpferische Generalversammlung des Polizeibeamtenverbandes bevorstand - zumindest kein Grund für Forderungen sein, nun Köpfe rollen zu lassen, wie sie die Junge SVP mehr oder weniger deutlich erhebt.

Politiker und Polizisten, die nun diese Informationspanne zum Anlass für masslose Empörung nehmen, sollten sich besser viel grundlegendere Fragen stellen: Wie wird in dieser Stadt überhaupt über öffentlich sicherheitsrelevante Vorfälle berichtet? Nach welchen Kriterien werden die Medienmitteilungen von Polizei und insbesondere Staatsanwaltschaft veröffentlicht - und nach welchen nicht? Welche Strategie verfolgt die Medienarbeit - Bussen politisch zu rechtfertigen? Mit positiver Reputation Vorteile zu erlangen und Budgetansprüche zu begründen? Im verwaltungsinternen Wahrnehmungs-Wettbewerb die Nase vorn zu haben? Die Öffentlichkeit via Medien in die Ermittlungsarbeit einzuspannen? Welchen Stellenwert hat die Kommunikation von Delikten aus dem Bereich Wirtschaftsdelikte im Vergleich zum Blechschäden oder Kleindiebstahl?

Niemand weiss es. Das Thema ist Tabu. Das Peinlichste daran: Nicht einmal wir Journalisten haben auch nur den Hauch einer Ahnung, nach welchen Auswahlkriterien die personell jedenfalls nicht schlecht dotierte Kommunikationsabteilung der Staatsanwaltschaft die nach Krimi-Stoffen lechzenden Medien füttern - die Öffentlichkeit will schliesslich wissen, was "gelaufen" ist. Wir wissen nicht, ob bei den Kriminalkommissären und Staatsanwälten die Veröffentlichung einer Medienmitteilung verhandelbar ist.

Auffällig ist bloss, dass die Kommunikations-Aktivität der Basler Staatsanwaltschaft in den letzten zwei Jahren einen eigentlichen Paradigmawechsel erfahren hat: "No comment" erhält nicht selten zur Antwort, wer sich nach etwas mehr als nach Details eines Rammbock-Einbruchs erkundigt. Das hängt damit zusammen, dass der Erste Staatsanwalt nicht zuletzt auf Druck von Verteidigern einen Ukas der strikten Zurückhaltung erlassen, diesen aber unseres Wissens nicht öffentlich kommuniziert hat. Auffällig ist ferner, dass die wohl keineswegs so seltenen Wirtschaftsdelikte in der Kommunikationsarbeit der Staatsanwaltschaft so gut wie inexistent sind.

Doch ist das, was die Staatsanwaltschaft heute an offiziellen Verlautbarungen publiziert, identisch mit dem, was in der Stadt wirklich geschieht? Ist die Auswahl der Meldungen wenigstens repräsentativ? Welchen Stellenwert nehmen Kohärenz und Folgemeldungen ein? Welche Medienwirkung streben die kommunizierenden oder eben nicht-kommunizierenden Ermittler an? Sind sie überhaupt daran interessiert, ihre Politik durch Medienschaffende spiegeln zu lassen ("was können wir besser machen?"), wie es moderne Unternehmen zunehmend praktizieren?

Offen gesagt: Wir Medienschaffende kennen die Kommunikationsstrategie weder der Staatsanwaltschaft noch der Polizeistellen. Wir wissen nicht, wer gesellschaftlich relevante Information in welcher Dosierung und Filtrierung und mit welcher Absicht abgibt. Hingegen ist der Trend zumindest nicht auszuschliessen, Medien und Medienschaffende vermehrt in die Fahndung mit einzubeziehen oder als "Transporteure für Erfolgsmeldungen zu instrumentalisieren" (so ein Basler Journalist) und damit ohne ihr Wissen als Image-Pfleger in die Reputations-Strategie einzubinden.

So bleibt Medienschaffenden und der Öffentlichkeit - und um sie geht es - die Rechtfertigung unergründlich, weshalb die Staatsanwaltschaft Entreissdiebstähle und Enkel-Tricks am laufenden Band publiziert, den Millionen-Diebstahl und weitere Diebstähle während der "Baselworld" aber verschweigt und damit ein "Heile Welt"-Bild vermittelt. Ähnliche Erfahrungen haben wir auch im Baselbiet gemacht: Massive Plünderungen, die wir dank aufmerksamen Lesern erfahren haben, wurden durch die Polizei nicht kommuniziert. OnlineReports wurde aus Polizeikreisen auch schon gebeten, mit der Berichterstattung über bestimmte Vorgänge aus "ermittlungstaktischen Gründen" noch "zuzuwarten". Wie verständlich ist doch das Argument, es habe aus "ermittlungstaktischen Gründen" nicht informiert werden können - und wie leicht lässt es sich hinter diesem Argument verstecken.

Wenn nicht gierig so zumindest interessiert fressen wir den amtlichen Informationslieferanten aus den Bereichen Kriminalität und Unfällen aus der Hand. Es ist mir aber nicht bekannt, dass sich je eine amtliche Informationsstelle aus diesem Bereich um einen ernsthaften Dialog mit Medienschaffenden bemüht hätte, in dem die gegenseitigen Bedürfnisse ernsthaft ergründet und allenfalls adaptierte Formen der Kooperation gesucht worden wären. Wir sind, bildlich gesprochen, wie Händler im Nebel: Wir sehen und kennen uns nicht, tauschen aber laufend Waren aus.

Ein offener Dialog ist überfällig. Denn die Arbeit von Ermittlern und Medienschaffenden ist symbiotisch: Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Medien sind, weil es die Öffentlichkeit von ihnen erwartet, auf Kriminalitätsmeldungen angewiesen. Anderseits läge eine offen definierte Zusammenarbeit auch sehr im Interesse der Strafverfolger - und zwar nicht nur dann, wenn die Medien sie mit Fahndungsaufrufen bis hin zu Vermisstmeldungen zu Recht in ihrer Arbeit unterstützen.

Die gegenseitigen Bedürfnisse, Sachzwänge und Grenzen im Klaren müssen auf den Tisch. Hier ist besteht dringender Kommunikationsbedarf im vitalen Interesse der Öffentlichkeit. Im Vergleich dazu sind Forderungen nach Köpferollen oberflächliches Geplänkel.

6. Mai 2007
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"Ein Fressen für Polizei-Sprecher und Staatsanwälte"

Leser von Zeitschriften wissen meist nicht, dass es keine gemeinsamen, verlässlichen Definitionsnormen von Kriminalität und deren Entwicklung gibt - weder schweizweit noch europäisch. Seit langem sind ökonomische Alltags-Begriffe wie Arbeitslosigkeit, Bruttoinlandprudukt, o.ä. wenigstens international klar definiert (obwohl sich auch damit schummeln lässt). Das Bundesamt für Statistik kann nicht auf vergleichbare nationale Zahlen und Originalerhebungen bauen.

Ein Fressen für Polizei-, Regierungssprecher und Staatsanwälte: Da kann man wie bei Shakespeare aus einem bedrohlichen einen aufklarenden Himmel machen, je nach Befinden der Berufsgewerkschaften, Parteien, Finanzlage, Stellenplan, etc. Locker werden Anzeigeverhalten, Sensibilisierung durch Medien, Anklagen, Verurteilungen etc. durcheinandergemischt. Zudem werden häufige Änderungen in Gesetzen, Vollzug und Ordnungen in Zeitreihen nicht berücksichtigt: Wenn beispielsweise ein Tatbestand oder eine Regelung erst in der Mitte einer Zeitspanne gültig wurde, macht man locker einen Durchschnitt über die ganze Zeitspanne. Resultat: Eine schöne Kurve mit gewaltiger Zunahme! Oder: Wenn in einem Kanton ein besonderer Typ von Vergehen selten geschieht, zum Beispiel unter zehn Fällen, und im Jahr darauf einige wenige dazukommen, so kann man schon von einer Zunahme von 50 Prozent sprechen! Plump, wird aber nicht wahrgenommen. Angstmachen ist immer gut und kommt bei den Medien an. Im Kanton Zürich erlebte man kürzlich eine hanebüchene Darstellung eines Polizeisprechers, die einfach Hetze war.

Ich empfehle eine ernüchternde Lektüre, die vom Chef der Neuenburger Kantonspolizei stammt: Olivier Gueniat's "La délinquence des jeunes" (Presses Universitaires Romandes, ein dünnes Bändchen). Er zeigt schön, wie mit übertriebenen Schlussfolgerungen und falschen Zahlen dramatisiert werden kann: Bei ständig sinkender Kriminalitätsrate seit 20 Jahren bringen Medien und Polizei in unheiliger Allianz es fertig, den Anschein zu erwecken, wir stünden vor einer allumfassenden Gewaltwelle. Also: Weiterhin frisch von der Leber weg etwas behaupten und herbeireden. Kontrollieren kann es ohnehin niemand, oder höchstens wenige Leute vom Fach, Forscher oder Strafrechtler. Ich kenne diese Praxis vom Föderalismus her: Erst seit "Pisa" wissen wir, was unsere kantonalen Schulsysteme leisten. Vorher konnte man noch so viel Notendurchschnitte vergleichen, jeder hatte Recht.


Jean-Pierre Meylan, Basel



"Wozu die Heerscharen an Kommunikationsberatern?"

Wenn ich etwas in der Politik nie mochte, ist es die Mauschelei, die immer betrieben wird. Fehler werden gemacht und dazu soll man stehen dürfen. Nur das Vertuschen von Fehlern macht die Dinge meist problematisch. Der Staat muss nicht PR betreiben, sondern offen und transparent darüber informieren, was mit öffentlichen Mitteln geschieht. Insofern kann ich mich Herrn Knechtli vollständig anschliessen. Mir ist es deshalb auch schon lange absolut rätselhaft, wofür Behörden ganze Heerscharen an Kommunikationsberatern brauchen. Vielleicht würde sich so einiges ändern, wenn man auch bei uns das Öffentlichkeitsprinzip in der Verwaltung einführen würde.


Siro Imber, Allschwil



"Politischer Missbrauch der Information"

Medienschaffende, geschweige denn die durchschnittliche Bevölkerung, kennen in der Tat die Auswahlkriterien der Polizei und Staatsanwaltschaft für offizielle Verlautbarungen nicht. Einige Aspekte müssten aber von den Informanten - notabene gut bezahlten PR-Profis - unter allen Umständen beachtet werden:

1) Basel ist als Stadt zu klein, als dass auch nur halbwegs Aufsehen erregende Ereignisse unter dem Deckel gehalten werden könnten. Jeder kennt jemanden, der jemanden kennt, der angeblich oder wirklich dabei war. Offizielle Infos sind deshalb allemal besser als Gerüchte.

2) Infos aus politischen Gründen zu verharmlosen oder zu verschweigen, ist aus obgenannten Gründen deshalb absurd und dumm. Fussballspiele verlaufen nicht plötzlich friedlich, weil in einem Jahr die EM ansteht und sich die Stadt bereits im Vorfeld als problemloses Fussballpflaster präsentieren möchte. Nicht nur eingeschlossene Polizisten, sondern auch Tausende von Fans haben ein Umfeld, das von Vorfällen Kenntnis bekommt, die der "offiziellen" Verlautbarung widersprechen.

3) Apropos Umfeld: Kaum jemand kennt einen Angehörigen des Polizeikorps, der keine Überstunden auf seinem Konto hätte. Die offizielle Information ("wir sind ausreichend dotiert") widerspricht zumindest dieser Wahrnehmung und scheint ebenfalls politische (finanzielle) Hintergründe zu haben.

4) Medienschaffende müssten deshalb, und hier ist Knechtli besonders beizustimmen, als Spiegel des "Unternehmens Staat" betrachtet werden. Was können wir besser machen? Die Informationspolitik könnte beispielsweise die statistisch erwiesene Zunahme der Gewalt thematisieren und kommentieren. Im Gegenzug kann durchaus auf die Meldungen über gestohlene Handtaschen verzichtet werden.


Peter Bächle, Basel



"Nicht alle Kommunikationsprofis finden die richtige Dosis"

Jetzt aber einmal Hand aufs Herz: Wollen wir - als einfache Bürgerinnen und Bürger - wirklich alles wissen, was hinter den Mauern unserer Stadtverwaltung abgeht und was dort geplant, erforscht, recherchiert und ermittelt wird? Interessant ist doch letztlich das Resultat! Und ist dieses schlecht, dann ist immer noch Zeit für Medienschaffende, die ganze Sause ans Licht zu bringen. Ich berufe auch nicht gleich eine Familienkonferenz ein, wenn mir einmal ein Vertragsabschluss im Geschäft nicht gelungen ist. Letztlich ist es die richtige Dosis, die ans Licht kommen muss. Und da haben Sie Recht, Herr Knechtli: Diese zu finden fällt nicht allen Kommunikationsprofis in unserer Verwaltung leicht.


Daniel Thieriet, Riehen



"Es kann nur noch besser werden"

Wenn schon die Informationen nach innen, also zu den Mitarbeitern nicht stimmt (Stichwort "Optima"), wie sollte es dann nach aussen besser sein. Eine intelligentere Informationspolitik würde sicher dazu beitragen, besser verstanden und akzeptiert zu werden, bei der Öffentlichkeit wie beim Personal. Und genau dies ist zur Zeit sicher nicht der Fall. Was in der Privatwirtschaft schon längst der Fall ist, sollte endlich auch beim Beamten-Staat machbar sein. Die eigene Vorgesetztenmacht auszuspielen oder sich dahinter zu verstecken, ist erstens eingebildet und zweitens kontraproduktiv. Es ist zu bedenken, dass ein Imageschaden nicht so schnell aus der Welt zu schaffen ist. Da wäre eigentlich Regierungsrat Gass sehr gefordert. Leider hat man das Gefühl, er verstecke sich gerne hinter seinen Chefbeamten. Was wir diesbezüglich bis heute von ihm hörten, war leider sehr schwach. Es kann also nur noch besser werden.


Bruno Heuberger, Oberwil



"Abteilung Wirtschaftskriminlität ist in Basel quasi inexistent"

Ich kann Herrn Knechtli gut verstehen, dass er gerne mehr über Wirtschaftskriminalität in Basel wissen möchte. Da die Abteilung Wirtschaftskriminalität quasi inexistent ist in Basel, gibt es auch nur wenig oder keine Wirtschaftskriminalität. Nicht einmal der Fall Dieter Behring war interessant für Basel. Zum Glück wurden andere Stellen aktiv und war die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hier nicht federführend. Eigentlich müsste die Tatsache, dass es in Basel keine richtige Wirtschaftsabteilung in der Staatsanwaltschaft gibt, im Stadtmarketing als Standortvorteil angeboten werden.


Daniel Wunderlin, Basel



"Oben wird beschlossen, unten geschmollt"

Dieser Kommentar gehört jedem "Kommunikationsbeauftragten" und deren Auftraggebern innerhalb der Staatsverwaltung von Basel als Pflichtlektüre auf den Tisch geknallt. Nicht nur, aber überbordend gerade in Basel ist zu beobachten, dass irgendwelche Staatsverwaltungsabteilungen - nicht bloss Staatsanwaltschaft und Polizei - seit Jahr und Tag versuchen, ihre jeweils gerade aktuellen Sichtweisen zu sozialen, politischen, verwaltungsinternen Vorgängen als "einzig mögliche" zu "kommunizieren", wie das dann so schön heisst.

Ich möchte in diesem Zusammenhang auf die gesamte Diskussion um den Komplex "Schulreform" hinweisen, wo von irgendwelchen untergeordneten ED-Stellen "Kommunikationsbeauftragte" (es gibt sogar Rektorate, die Leute mit solchem Titel angestellt haben!) am laufenden Band irgendwelche angebliche Nachrichten über irgend etwas produziert werden, ohne dass diejenigen, welche die ganzen Sachen dann alltäglich auszulöffeln haben, etwa die Lehrkräfte,  auch nur vorgängig rechtzeitig informiert würden.

Von tatsächlichem sachlichem Einbezug der Mitarbeiter kann schon lange nicht mehr die Rede sein. Deshalb wundert mich auch die sogenannte "Informationspanne" rund um den letzten FCB-FCZ-Match nicht. Die Panne drückt aus, was längst typisch ist: Oben, irgendwo in irgendwelchen Stäben, wird die Sprachregulierung beschlossen. Und "kommuniziert". Unten, dort, wo gearbeitet wird, wo die Mitarbeiter Vollzüge zu liefern haben, wird geschmollt. Meiner Ansicht nach hat der Staat keineswegs die Aufgabe, aus seinen Verwaltungen heraus Meinungen zu produzieren.

Kommunizieren sollen genau definierte Kommunikationsstellen, und zwar koordiniert, unter Aufsicht, unter der parlamentarischen Kontrolle der  Verantwortlichen, wie sich das in unserem Staatswesen gehört, was die Bürgerinnen und Bürger wissen müssen, um im demokratisch verfassten Rechtsstaat optimal existieren zu können. Der Rest, also die Meinungsproduzierung etwa, ist Sache der dafür mit Recherche-Fachwissen ausgerüsteten Medien oder von Grossrätinnen, Grossräten und Parteizentralen usw.


Alois-Karl Hürlimann, Berlin


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"Dass einzige Problem, dass ich habe, wenn ich mit meiner Frau arbeite, ..."

NZZ am Sonntag
vom 8. Oktober 2017
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... ist dass mit der Orthografie, wenn dass Korrektorat aus Kostengründen nach Bosnien ausgelagert wird.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.