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Wird der Münsterplatz vom Kraft- zum Saft-Ort?

Von PETER KNECHTLI

Das ging aber rassig. Noch kurz vor Jahresende plädierte der Basler Baudirektor Hans-Peter Wessels im Gespräch mit OnlineReports ebenso hingebungsvoll wie entschlossen für den sommerlichen Versuchs-Betrieb einer Buvette unter dem "wunderschönen Kastanienhain" des Münsterplatzes. Der initiative Stadt-Erneuerer setzte noch einen drauf: Er könne sich gleichenorts sogar einen "gepflegten Biergarten" vorstellen.

Und nun plötzlich die Wende. Vor wenigen Tagen liess Wessels die Sistierung des für diesen Sommer geplanten Vorhabens verkünden. Die Begründung liess die Buvette-Kritiker am Standort Münsterplatz schon jubeln: Mit dem "Verzicht auf die Realisierung einer Buvette", so die Verlautbarung des Departements, trage die Allmendverwaltung "unter anderem den dagegen eingegangenen Einsprachen Rechnung". Ausserdem will Wessels die "Bespielung" des Münsterplatzes "gesamthaft betrachten".

Diese Ankündigung sollte die Buvette-Gegner indes keineswegs beruhigen – ganz im Gegenteil: Die Sistierung ist höchst alarmierend. Denn ohne den geringsten Beweis dafür vorlegen zu können, behaupte ich, dass der lebenslustige Hans-Peter Wessels nicht nur weiterhin Befürworter einer Trink-Gelegenheit unter den 35 Kastanienbäumen neben dem Gotteshaus ist, sondern dass er auf dem Weg zu ihrer Realisierung die Sistierung zielstrebig als bewussten "Schritt zurück" einsetzt. Denn merke: Das Projekt wurde nur "zurückgestellt".

Sein Kalkül ging fürs Erste schon auf: Das Komitee "Kulturstadt Jetzt" zeigte sich umgehend "irritiert über den Entscheid des Bau- und Verkehrsdepartements, die Buvette auf dem Münsterplatz nicht zuzulassen". Daran bemerkenswert: Die departementale Formulierung "Zurückstellung" wird vom Komitee schon auf "Nichtzulassung" zugespitzt. Es wäre nicht verwunderlich, wenn nun Wessels SP käme und sich "empört" über das "Verbot" einer Buvette zeigte, und ein Vorstoss im Grossen Rat das Risiko der schwelenden Verdurstungsgefahr auf dem Münsterhügel heraufbeschwörte. Je stärker die bewirtschaftete Empörung gegen einen vernünftigen Sistierungs-Entscheid, desto legitimierter kann Wessels schon nächstes Jahr sein Plazet zur mobilen Verpflegungs-Station an der Münster-Flanke geben.

"Der Münsterplatz könnte ja auch
mit Ruhe 'bespielt' werden."




Nun gibt es in Basel in der Tat umtriebige Kreise wie "Kulturstadt Jetzt", die den letzten Pflasterstein aktivieren möchten und die Meinung vertreten, die Qualität urbanen Lebens dokumentiere sich im Grad der Beschallung und der gastronomischen Dichte. Wessels begründet seine Begeisterung für eine Sommer-Kneipe unter anderem mit einem Bezug auf die Verhältnisse im Mittelalter: Da habe auf dem Münsterplatz auch schon ein "wildes Markttreiben" geherrscht. Da greift der magistrale Buvette-Fan aber tief in die Mottenkiste der Geschichte: Marktbetrieb herrschte auf dem Münsterplatz nur bis zum Konzil (1431–1449), nachher war Schluss. Nach diesem Muster liesse sich der Betrieb einer Kunsteisbahn auf dem Münsterplatz mit Verhältnissen zur Zeit der Gründung der Eidgenossenschaft rechtfertigen ("schon damals gab's im Winter Eis").

Auch aus einem weiteren Grund ist der historische Bezug nicht stichhaltig. Gesellschaftlicher "Betrieb" herrschte auf Strassen und Plätzen in früheren Jahrhunderten, weil es damals weder Event-Lokale noch die digitalen Zeitvernichtungs-Instrumente der jüngsten Neuzeit gab. Mit dem Wandel der Gesellschaft ändern sich auch das Gesicht und die Bedürfnisse der Stadt. Es wird niemand im Ernst behaupten können, es fehle der Party-Stadt Basel an Orten, wo "Betrieb" ist. Eher das Gegenteil ist der Fall: Die Orte der Reflexion werden rar.

Dass vorwiegend gerade die politische Linke den Oasen-Aspekt der Stadt-Qualität in der Debatte vernachlässigt und statt dessen Leuchttürmchen der Betriebigkeit predigt, markiert eine Tendenz, die sie sonst den Rechts-Parteien vorwirft: Populismus – diesmal als Anbiederung an Jungwähler, denen es überall nie lärmig genug sein kann. Muss das sein? "Basel Tourismus" als Verkäuferin der Marke "Kulturstadt" könnte ja auch auf die Idee kommen, den Münsterplatz mit dem Hinweis zu bewerben, dass er mit Ruhe "bespielt" wird, wenn schon omnipräsent "bespielt" werden muss.

Sicherlich soll die Museums-Stadt Basel nicht zum Total-Museum verkommen. Es ist auch richtig, öffentliche Plätze zu definieren, die in einem sozialverträglichen Mass öffentlich genutzt werden können. Dazu gehört, wie während der Herbstmesse, auch der Münsterplatz. Mindestens ebenso wichtig in einer Kultur-Stadt, als die sich Basel hochgradig definiert, sind aber Oasen der Ruhe, Orte des Rückzugs, der Besinnung und der Erholung. Kaum ein Frei-Raum ist für diese Funktion besser prädestiniert als der denkmalgeschützte Münsterplatz, der schönste und am besten erhaltene historische Platz am Juranordfuss. Er verdient Würde, Anerkennung und Schonung und sollte nicht vom Kraft- zum Saftort verkommen.

Transparenz: Der Autor hat seinen Arbeitsort am Münsterplatz. Er fühlt sich durch die Events auf dem Münsterplatz – sei es die Fasnacht, die "Mäss", ein Kino-Open-Air, ein Public Viewing oder der Betrieb auf der Pfalz – nicht gestört. Er vertritt mit diesem Kommentar nicht persönliche oder andere Interessen, sondern ausschliesslich seine persönliche Meinung.

11. Februar 2010
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Peter Knechtli, ist Chefredaktor und Gründer von OnlineReports.ch.

peterknechtli@onlinereports.ch

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sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
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"Kein Sauglattismus auf dem Münsterplatz"

Bekanntlich sind Provisorien und Pilotprojekte besonders langlebig. Lassen wir dem jetzt autofreien Münsterplatz seine Würde und bringen dem "Sauglattismus" kein weiteres Opfer.


Christoph Buxtorf, Basel



"Wessels lässt öffentliche Debatte zu"

Im Mittelalter trug der städtischen Adel auf dem Münsterplatz seine Turniere aus, zwecks Hierarchieausmarchung ebenso wie zur Volksbelustigung. Mit dem Kräftemessen flossen sicher auch Säfte aller Art und in grossen Mengen. Noch früher fuhren die Ochsenkarren aus nah und fern ihre Ware durch den Morast zum Markt (vgl. Ausstellung "unter uns"), sicher auch ein ebenso lebendiges wie lautes Treiben.

 

Warum die Angst vor etwas mehr Leben auf dem Münsterplatz? Dass der Basler Baudirektor Hans-Peter Wessels der Meinungsbildung und dem Interessenausgleich genügend Zeit lässt, macht ihn nicht zum Pokerspieler, sondern ist im Gegenteil ein Zeichen von Transparenz und lässt eine öffentliche Debatte zu.


Peter Jossi, Basel



"Täuschungsmanöver unter den Kastanienbäumen"

Chapeau, Herr Knechtli zu diesem Artikel. Nun wissen wir also, dass Regierungsrat Wessels auf dem Münsterplatz (und vielleicht nicht nur dort) ein doppelzüngiges Spiel spielt. Der Verzicht auf die völlig unnötige Buvette unter den Kastanienbäumen ist also ein Täuschungsmanöver, um das nun "zurückgestellte" Projekt gelegentlich zu neuem Leben zu erwecken.

 

Offenbar scheint der neue Chef im Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) wenig Verständnis für die Würde des historischen Platzes zu haben.

Weshalb verlässt eigentlich das BVD nicht diesen ruhigen Platz und zügelt in die schwer zu vermietenden Gebäude am Ostrand der Erlenmatt. Dort ist Action und die nächste Beiz ist gleich an der Ecke.


Bruno Honold, Basel



"Komme keiner auf die Idee, ..."

Ich schlage vor, bei den Zugängen zum Münsterplatz Dispenser für die Hand-Sterilisation aufzustellen; womöglich mit Anleitung auf Latein. Wer diesen Platz betritt, soll sich der Würde des Platzes bewusst werden. Komme keiner auf die Idee, eine Bretter-Bude aufzustellen, die allerlei Gesindel anzieht, das womöglich die Abfälle nicht in die vom Heimatschutz begutachteten, neugotischen Abfallcontainer werfen könnte. Vom wüsten Lärm nicht zu sprechen, der die schon weitgehend privatisierte Nachbarschaft belästigen könnte. Man weiss ja vom Tempel in der Bibel und dem Mittelalter, dass Kaufleute und Budenbesitzer keineswegs in die Nachbarschaft eines Münsters gehören.

 

Meine Erfahrung mit den beiden Buvetten bei der Kaserne und der Dreirosenbrücke: ein paar wenige mild-schräge Figuren, viele Mütter mit Kleinkindern, viele Senioren (auch mich), Leute im Rollstuhl, sonnenhungrige Altstadtbewohner, Pétanque- oder Boule-Spieler, etc. Dieses Gesocks gehört nicht auf den Münsterplatz, der bald ohnehin als private "gated community" abgeriegelt wird.

 

Ich hab's wie Groucho Marx: Ein Münsterplatz, der Leute wie mich akzeptiert, da gehe ich nicht hin.


Jean-Pierre Meylan, Basel



"Je länger je kostbarer, aber unkaufbar"

Es gibt drei "Negativ"-Qualitäten, die im urbanen Raum je länger je kostbarer, aber unkaufbar sind: Stille, Raum, Dunkelheit. Leisten wir uns den Luxus, diese Qualitäten zu erhalten und erhalten wir den Kleinen

Münsterplatz in seiner wohltuenden Harmonie.


Beatrice Alder, Basel



"Ein wahres Glück für die Stadt"

Ich bin auch schon in einem Alter wo die Kraftorte und nicht die Saftorte für meine persönlichen Bedürfnisse besser ankommen. Der Münsterplatz seit meiner Kindheit ein Platz, den ich sehr gerne besuchte und bis heute besuche. Wahrlich ein Traum und vielleicht auch Kraftort. Was macht den Platz aus? Die prachtvollen Bauten die ihn gestalten, der Ort am Rhein und inmitten der Stadt? Egal, ein wahres Glück für die Stadt, ihn zu haben.

 

Nun vergleiche ich diesen Platz, wie er heute lebt, mit einem Bentley, der immer in der Garage steht und nur zu ganz bestimmten Anlässen seine Pracht zeigen darf. Genau das finde ich so schade, dass immer die schönen Dinge der Welt nur für spezielle Anlässe glänzen sollen. Die Freude, einen Bentley zu sehen, und die Freude, einen Münsterplatz belebt zu sehen, wird doch zum guten Gefühl.

 

Warum nur für einige Anlässe, was macht den diesen Platz auch noch aus? Die Menschen, die ihn bestaunen, die ihn gerne benutzen für Spiele oder halt einen Umtrunk. Ich hätte es schön gefunden, einen Versuch zu starten mit einer Buvette und danach einen Entscheid in aller Ruhe für die Zukunft zu fällen.


Rolf Hermann, Basel


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"Medienmietteilung"

Kantonspolizei Basel-Stadt
Betreff einer Mitteilung
vom 12. März 2020
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Bei einer Miete-Teilung sind wir sofort dabei.

RückSpiegel


Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Pro Natura Basel: Generversammliung vom 30. März

Bruno Manser Fonds:
Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

3. Trinationaler Bahn-Kongress:
vom 1. April abgesagt

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

Birsfelden: Gemeindeversammlung vom 30. März

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.

Die über Funk gesteuerten Sirenen in Basel-Stadt und Baselland haben die Bewährungsprobe bestanden: Das System funktionierte während des Probealarms vom 5. Februar ordnungsgemäss.

Der BVB-Verwaltungsrat hat am 3. Februar den 48-jährigen Bauingenieur und Leiter "Infrastruktur" Ramon Oppikofer zum Vize-Direktor gewählt.

Der 19-jährige FCB-Spieler Noah Okafor wechselt per sofort vom FC Basel 1893 zum FC Red Bull Salzburg in die österreichische Fussball-Bundesliga.

Melanie Nussbaumer, Tochter des Baselbieter SP-Nationalrats Eric Nussbaumer, wird als Nachfolgerin von Kerstin Wenk neue Vizepräsidentin der SP Basel-Stadt.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, das Gesetz "über den unverzüglichen Bau der H2 zwischen Pratteln und Liestal" formell aufzuheben, da es "seinen Zweck erfüllt" habe.

Kilian Winkler wird als Nachfolger von Marco Natoli neuer Präsident der JCVP Basel-Stadt.

Wegen des Baus eines neuen Kreisverkehrs im Schweizer Sektor der Basler Flughafenstrasse wurde eine temporäre Verkehrsumleitung auf der rechten Strassenseite auf der Höhe von dem Parkplatz S4 eingerichtet worden.