Kommentare

<< [ 1 | (...) | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | (...) | 165 ] >>

Politiker in die Moschee, Moscheen unters Volk!

Von PETER KNECHTLI

Es war Mittag. Vor dem Eingang zur König Faysal-Moschee an der Basler Friedensgasse kam ich mit einem Jugendlichen ins Gespräch. Vielleicht 14- oder 15-jährig. Er sei aus Basel, sagte er in leicht gebrochenem, aber sprachlich vielseitigem Deutsch. "Die Medien sind gegen den Islam", hielt er mir entgegen und wandte den Kopf leicht erhaben ab. Ich entgegnete ihm: "Die Medien sind nicht gegen den Islam, sondern gegen seine gewalttätige und machtbewusste Ausprägung." Er sagte: "Die Medien schreiben nicht die Wahrheit." Ich fragte ihn: "Wer ist im Besitz der reinen Wahrheit?" Er sagte: "Pierre Vogel ist kein Islamist. Er wird vom IS mit dem Tod bedroht."

Sicher war in diesem kurzen Gespräch nur eines: Wir sprachen zueinander wie von zwei Planeten. Der junge Mann begab sich in die Moschee, zog die Schuhe aus und die Qamis über und ging beten. Es folgte nun ein langes Gespräch mit Moschee-Verwalter Nabil Arab.

Er erzählte mir, wie Anfang Woche die mit Maschinenpistolen, Schutzwesten und Schildern bewaffnete Polizei in die Moschee stürmte und zwei Sans papiers mitnahm. Immer wieder erhob er, die Schultern anziehend, beide Hände, um seine Hilflosigkeit zu unterstreichen. Er sprach von den unterschiedlichen islamischen Strömungen unter seinen "Brüdern" und über die Unmöglichkeit, die Moscheegänger einer Gesinnungskontrolle zu unterziehen. "Unsere Türen sind jedem offen", sagte er. Die Moschee biete den islamischen Gläubigen einen Gebetsraum und Unterrichtsräume, mehr nicht. Es gebe klare interne Regeln, übernachten sei nicht erlaubt.

Und dann fragte ich ihn, ob schon einmal ein Basler SVP-Politiker bei ihm angeklopft habe. Nabil Arab schüttelte etwas resigniert den Kopf.


"Moscheen und Zivilgesellschaft bewegen
sich wie in Faradayschen Käfigen."



S
päter in der Stadt begegnete ich einem dem christlichen Gedankengut nicht fernen Basler SVP-Grossrat, der mir ohne Umschweife gestand, er sei noch nie in einer Moschee gewesen. Weshalb soll er auch? Wenn Moslems in die Schweiz einwandern, ist es unbestreitbar ihre Pflicht, sich um den Kontakt zu den hiesigen Institutionen zu bemühen und sich an die landesübliche Umgangskultur anzupassen.

Diese Beispiele könnten Hinweis darauf sein, dass Moscheen und die nichtislamische Basler Zivilgesellschaft sich wie in Faradayschen Käfigen bewegen: Kein gegenseitiges Interesse, keine Neugier am Andern, kein Versuch einer Verständigung – interreligiösem Dialog zum Trotz.

Umso heftiger haut gerade die SVP auf die Wahlkampf-Pauke. Sie "begrüsst" die "Festnahmen" der beiden Sans papiers in der Faysal-Moschee, ist "besorgt" über "Verbindungen" dieses Zentrums "zu radikalen und den Behörden bekannten Islamisten" und hält "die Zustände rund um die König-Faysal-Moschee" für "unhaltbar". Dieser Sermon von Andeutungen und unbelegten Vermutungen ist typisch für das Klima, das in Basel wenige Wochen vor den Wahlen herrscht. Die Unschuldsvermutung gilt auch für Migranten, die von der Religionsfreiheit intensiver Gebrauch machen als uns vertraut ist. Kriminelle sind sie dadurch noch nicht.

Es besteht überhaupt kein Zweifel darüber, dass sich der Staatsschutz um radikal-islamische Extremisten kümmert, wozu auch die Überwachung der Predigten von Imamen gehört. Die Moscheen aber, so sehr von ihnen mehr Verantwortung über den Verkehr in ihren Häusern verlangt werden darf, pauschal salafistischer Umtriebe zu verdächtigen, zeugt nicht von differenzierender Sichtweise. Sonst müssten an die Kirchen, die ebenso keine Zutrittskontrolle führen und somit auch Rechtsbrechern nicht die Türe weisen, derselbe Massstab angelegt werden.

Statt Empörungs-Rhetorik zu pflegen wäre den Besorgtheits-Politikern die Überraschungs-Tat zu empfehlen, zwecks offenem Dialog selbst einmal – vereinbart – vor der Moschee aufzukreuzen, während sich Moschee-Verantwortliche zu einem allgemeinen Tag der offenen Tür entschliessen. Vielleicht käme es so zu einer Annäherung der Planeten.

Hintergrund vom 29. September 2016 zur König Faysal-Moschee in Basel

30. September 2016
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Peter Knechtli, ist Chefredaktor und Gründer von OnlineReports.ch.

peterknechtli@onlinereports.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Wasser auf die Mühle der Ideologen"

So kommen wir nicht weiter. Es braucht die Aufklärung über den Islam, und die kann uns ein Imam oder sonst ein Gläubiger nicht bieten. Es käme aufs Gleiche heraus, als hätte Voltaire vom Papst verlangt, den Katholizismus anzuzweifeln.

Es gibt die Aufklärer des Islam. Es sind grossartige Menschen, Muslime und Ex-Muslime, die kluge Bücher schreiben und der Ideologie auf den Grund gehen. Sie sind verfemt, verfolgt und immer mit dem Tod bedroht von ihrer eigenen Religion. Ihre Bücher zu lesen, sollte Pflicht eines jeden Politikers und Journalisten sein. Ayaan Hirsi Ali, Hamed Abdel Samad, Bassam Tibi, Necla Kelek, um nur einige zu nennen. Dann würden die Medien aufhören, das Thema als parteipolitisch zu behandeln, den Ideologen Wasser auf die Mühle zu geben und die Gesellschaft zu entzweien.

Wenn alle Bürger auf dem gleichen Stand der Aufgeklärtheit wären, dann könnten gemeinsame Wege gefunden werden, wie die Probleme anzugehen sind. Den Kopf in den Sand stecken und glauben, dass Dialog und guter Wille etwas brächten, ist vielleicht christlich im Sinne der Kirche, aber sicher nicht im Geist der Aufklärung, auf die wir doch so stolz sind.


Irene Maria Koller, Therwil



"Zeichen der Hilflosigkeit"

Wie schwierig es ist, dem Thema gerecht zu werden, sieht man daran, dass dann gewöhnlich noch die SVP eins ans Schienbein abbekommt, welche hier doch wirklich nichts damit zu tun hat. Womit man sich auf der sicheren Seite wähnen darf und die Welt wieder in Ordnung ist. Ich werte das als Zeichen der Hilflosigkeit.
 
Vermehrt hinschauen, ja, aber es wird ein Dauerproblem sein, Radikalisierte von Konservativen zu unterscheiden und ich sage Ihnen wieso: Die Imame beherrschen eben die Sprache synchron zu den Rechtgläubigen wie zu uns Gutgläubigen. Da wird es immer schwierig sein, festzustellen, wann die rote Linie überschritten ist. Und es ist ihnen bestens bewusst: Wenn der Islam offiziell auf deklarierten 5 Säulen steht, sind zwei andere Dinge sind ebenso Pflicht (und daher weitere Säulen): Die Dawa‘ und der Dschihad.

Ich mache da eher den Unterschied zwischen Radikalisierten und Noch-Nicht-Radikalisierten. Entsprechend gibt es auch keine Trennmauer zwischen Islam und Islamismus, der Übergang ist fliessend. Oder anders gesagt: Der Unterschied zwischen Islam und Islamismus ist etwa gleichgross wie der zwischen Terror und Terrorismus (welcher tut mehr weh?). Imame und Moscheenverwalter können dann beteuern, sie hätten überhaupt nichts gemerkt, Herr XY sei doch immer so ein freundlicher gewesen. Und auch wenn sie’s bemerkt hätten, hätten sie eh keine Handhabe gehabt, ihnen den Zugang zur Moschee zu verweigern. Sie wollen auch gar nicht etwas bemerken, da ihr Islam ebenso auf dem Dschihad als versteckte Säule steht und zwar, weil es keinen anderen gibt (wenn wir uns aufs Sunnitentum begrenzen wollen und die Ahmadi und Baha’i mal draussen lassen wollen, wie das die Sunniten selber tun).

Der Streitpunkt kann dann eigentlich nur sein, wann es losgehen soll. Natürlich gibt es auch handfeste Streitereien, aber die Wahhabiten handeln nach der Schrift und die "Moderaten" haben dieselben Schriften, also leider keine Argumente. Ihre gemeinsame Religion ist die der Schriftgläubigkeit. Hinschauen, ja, und vielleicht auch mal aus einer neuen Perspektive.


David Zaugg, Biel



"Politikern geht es nicht um die Problemlösung"

Offenbar geht Peter Knechtli immer noch davon aus, dass es der SVP (und auch einigen andere Politikern) tatsächlich um die Lösung von Problemen geht. Dabei sollte doch mittlerweile auch dem blauäugigsten Beobachter klar geworden sein, dass diese Kreise Probleme lediglich zum eigenen Nutzen bewirtschaften. Jede Lösung käme da sehr ungelegen.


Stefan Zingg, Basel



"Dann kommt es rasch zur Hautfarbe"

Es ist in der Folge der Polizeirazzia in der König-Faisal-Moschee in Basel der dritte Artikel auf OnlineReports, der unabhängigen guten Journalismus präsentiert. Man kann das SVP-PR-Gerede auch frontaler angehen. Das finde ich durchaus auch in Ordnung.

Man kann es aber so darstellen, dass klar wird: Da wird weder nachgedacht, noch werden allfällige Sorgen ernst genommen. Vielmehr wird das Problem so "bewirtschaftet", dass jeder Ansatz einer gesellschaftlichen Diskussion über Verträglichkeiten, über Verschiedenheiten als "unschweizerisch" oder dergleichen mehr dasteht. "Man" selber muss doch nichts tun. "Die" sollen sich anpassen, unterordnen, DIE sollen ihre Religion öffentlich "abschwören". Und dann? Dann kommt es an Stelle der Religion ganz rasch zur Hautfarbe, zur Haarfarbe, zur Haarlänge und natürlich nicht zu vergessen zum Sexualverhalten, welches angepasst werden muss, damit "man" DIE nicht einfach abschiebt oder sonstwie zum Verschwinden bringt.

Die drei Artikel auf OnlineReports zeigen, wie man lernen kann, differenziert und damit immer auch offen um sich zu schauen. Vor allem aber sind sie wohltuende Zeichen vernünftiger Publizität.


Alois-Karl Hürlimann, Barcelona


www.onlinereports.ch
© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigenen Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

 

fileadmin/templates/pics/gesehen.gif
BZ Basel
Kolumne
vom 23. Mai 2018
fileadmin/templates/pics/gesehen.gif

Oh, das tut weh. Augenarzt und Mediator daher! Schreibgerangel.

Veranstaltungs-Hinweis

 

OFFENE TORE
zu historischen Wohnbauten
am Sa/So 26./27. Mai
Zahlreiche Gratis-Führungen in sehenswerten Altstadt-Häusern in Basel und in der ganzen Schweiz. Eine Aktion des Vereins DOMUS ANTIQUA HELVETICA aus Anlass des Europäischen Kulturerbejahres 2018.

Genauere Informationen und Online-Anmeldung für Gratis-Tickets über www.domusantiqua.ch/offenetore

RückSpiegel


Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am Samstag, 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier (10 bis 16 Uhr) neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.