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Es reicht niemals, nur "Charlie" zu sein

Von PETER KNECHTLI

"Mir geht der ganze 'Charlie' am Arsch vorbei", sagte mir heute schonungslos ein sehr angesehener ehemaliger Gerichtspräsident aus der Region Basel, den ich zufällig traf. Es war die Reaktion eines reflektierenden Intellektuellen, die unmittelbar nach dem blutigen islamistischen Terror-Anschlag auf Mitarbeitende des Pariser Satire-Magazins "Charlie Hebdo" wohl kaum so gefallen wäre. Zu tief sass der Schock über den barbarischen Angriff auf eine Berufsgattung, die wir sofort mit Begriffen der demokratischen Errungenschaften wie Medienfreiheit, Meinungsfreiheit und Toleranz assoziieren.

Wohl nicht wenigen Menschen standen die Tränen nahe, als sie vergangenen Sonntag an den Bildschirmen in aller Welt diese eindrückliche Gedenk-Demonstration in den Strassen der republikanischen Metropole verfolgten. Stolz, würdig und mit einer typischen Prise gallischen Humors in dunkelsten Zeiten schritten eineinhalb Millionen Citoyens und Citoyennes über ihre symbolträchtigsten Plätze.

Das Fernsehen verbreitete über die Kontinente berührende Bilder, die unter sich teils verfeindete Staatsmänner aus aller Welt in eingehakter Frontreihe zeigten. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im selben Glied mit Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas. Ein Bild mit immenser Symbol-Wirkung: Vereint gegen das Böse in der Welt. Journalisten, Politiker, ganze Heerscharen von gewöhnlichen Bürgern hoben unter der Marke "Je suis Charlie" zur völkerverbindenden Solidaritäts-Bekundung an. TV-Sender platzierten den Slogan gar als Standbild neben ihr Life-Logo.

"Die Schau der Staatsmänner öffnete im Volk
die Endorphin-Schleusen."




Und dann die Tage danach: Der Nebel des ersten Schocks wich allmählich der Klarsicht und liess kritische Fragen aufkommen. Jene nach der Qualität des Polizeischutzes des Gebäudes von "Charlie Hebdo" war noch die unbedeutendste. Schon mehr Anlass zu Zweifeln gab die Tatsache, dass die Vereinigung der Staatsmänner und weniger Staatsfrauen wie Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga gar nicht – wie via Fernsehen suggeriert – an der Massendemonstration teilgenommen, sondern sich bloss in einer von der Polizei abgeriegelten Nebenstrasse zum Foto-Termin eingefunden hatten. Erst nachträglich veröffentlichte Bilder aus der Distanz belegten die blanke Selbstinszenierung der mit Statisten angereicherten Staatsoberhäupter.

Schon hatten Politiker die schreckliche Bluttat für sich vereinnahmt – als Musterknaben, die "da" sind, wenn es gilt, interreligiös gegen den Schrecken dieser Welt zusammen zu stehen. Was Glücklicheres konnte einem Präsidenten wie François Hollande,dessen Popularitätswerte im Keller lagen, in den Schoss fallen! Diese Schau öffnete im Volk die Endorphin-Schleusen und aus Prügelknabe Hollande wurde plötzlich flugs der hingebungsvolle Landesvater.

Es mag zudem zynisch klingen: Keine Werbeekampagne hätte dem Satire-Titel eine derartig ungeheure Publizität verleihen können wie der Anschlag auf ihre Macher. Die bisherige Auflage von 60'000 Exemplaren schnellte mit der neusten Ausgabe auf mindestens drei Millionen hoch. Sie wird in den nächsten Monaten wieder sinken, sich aber auf einem deutlich höheren Niveau einpendeln als zuvor. Die Folge der Abscheulichkeit ist wirtschaftlicher Erfolg, die unerbittliche (und unausweichliche) Folge einer marktwirtschaftlichen Medienkonsum-Gesellschaft.

Ich persönlich mochte "Je suis Charlie", ein genialer Slogan der Akut-Anteilnahme, nicht an mein Revers heften oder als Solidaritäts-Quickie auf unserer Frontseite platzieren. Denn während die Repräsentanten der Weltmächte und ihre Völker um die Toten von Paris trauerten, warteten andere Medienschaffende oder oppositionelle Blogger in Saudiarabien darauf, auf grauenhafte Art ausgepeitscht oder anderswie gefoltert zu werden.

Kein westlicher Staatsmann und kein Volk ging und geht für diese Opfer von Menschenrechts-Verletzungen auf die Strasse. Im islamischen Norden Nigerias schlachten Islamisten der Boko Haram, von Medien unbeachtet, Tausende unschuldiger Bürger mit Maschinengewehren und Macheten ab, ohne dass sich die einflussreichsten Welt-Organisationen oder einzelne mutige Staatsführer in annähernder Deutlichkeit gegen den bestialischen Massenmord erheben.

Deutlicher als in der ausschliesslichen Solidarität mit den "Charlie"-Opfern und in der Absenz einer ähnlichen Manifestation zugunsten Verfolgter in Schwarzafrika und anderswo offenbart sich nicht, dass nicht alle Menschenleben denselben Wert haben. Es gibt Menschen erster und zweiter Klasse, hielt der ehemalige Richter fest. Ich teile diese Meinung. Darin ist letztlich wohl auch der tiefere Grund des feigen Attentats von Paris begründet.

Es reicht niemals, nur "Charlie" zu sein. Unsere Solidarität sollte allen "Charlies" dieser Welt gelten.

14. Januar 2015
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
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Peter Knechtli, ist Chefredaktor und Gründer von OnlineReports.ch.

peterknechtli@onlinereports.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
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"Dollar akbar!"

9/11, Boston, Paris – grosse Aufruhr! Afghanistan, Syrien, Boko Haram in Nigeria? Belanglos. Keiner Rede wert. Solange es nicht direkt um den Westen oder wichtige Rohstoffe geht – kein Engagement, keine Empörung. Warum? Dollar akbar! Die Heuchelei (unter Schweizer Beteiligung von u.a. Simonetta Sommaruga) wird leider weitergehen.


Dieter Stumpf, Basel



"Wir sind alle eins"

Wir kommen langsam zur Essenz im menschlichen Zusammenleben: Wir sind alle eins, und diese Weisheit bedeutet Kooperation statt Konkurrenz, Vertrauen statt materielle Absicherung und Zurverfügungstellung der individuellen Stärken – die dem einzelnen Menschen mehrheitlich noch nicht bewusst sind – in der Tauschwirtschaft.


Markus Abgottspon, Therwil



"Meinten Sie dies, Herr Pümpin?"

Charlie Pümpin: Mit anderen Worten, die Idioten von der "Charlie Hebdo"-Redaktion sind selbst Schuld dass sie umgenietet wurden – geschieht ihnen Recht! Meinten Sie dies?


Willy Schaub, Ecromagny (F)



"Religiöse Gefühle anderer sollen geachtet werden"

Mir widersteht dieser Hype um Charlie, denn ich vertrete die Haltung, dass die religiösen Gefühle anderer geachtet werden sollen. Wenn weniger als fünf Prozent der Christen gewalttätig sind, und das sind sie, wird auch nicht die ganze Christenheit in einen Kübel geworfen. Bei den in aller Welt lebenden Muslimen sind es nicht einmal ein Prozent. Somit rechtfertigt sich eine derart verletzender "Satire" in keiner Weise. Sie schürt nur Hass, was dann zu solchen zu verurteilenden Exzessen führt.

 

Würden alle in der Schweiz lebenden moderaten Menschen muslimischen Glaubens einen Tag die Arbeit niederlegen, die Wirtschaft, die Spitäler und Pflegeheime stünden still! Ich danke all diesen Menschen, dass sie mit so viel Grossmut dem "Charlie-Hype" widerstanden und ermuntere sie, ihre Religion weiterhin zu pflegen.

 

Den provozierenden Presse-Redakteuren empfehle ich, den Resten Anstand und die noch verbliebene Weitsicht zu stärken und somit nicht in selbsterfüllenden Prophezeihungen zu baden, denn wer provoziert, darf die Reaktion nicht ausser Acht lassen.


Ruedi Eggimann, Ramlinsburg



"Heuchler an der Parade"

In der vordersten Reihe laufen da Leute mit, welche die Pressefreiheit und die freie Meinungsäusserung in "ihren" Ländern mit Füssen treten. Da zeigen sich wieder alle diese "Selbstdarstellungs-Politiker", egal welcher Partei und von welchem Land. Da zeigen sich wieder die Merkels und Konsorten, denen es nur darum geht, in "ihren" Ländern die freie Meinungsäusserung unter dem Deckmantel der "Terrorismusbekämpfung" mit noch mehr Bespitzelung und Überwachung einzuschränken.

 

Alle sind mit von der Partie und zeigen "grosse Solidarität" für die Satire-Zeitschrift "Charlie Hebdo", obwohl sie diese Zeitschrift noch nie gekauft haben und vermutlich nicht mal wussten, dass es diese überhaupt gab.

 

Ein Hohn, dass zum Beispiel der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu auf "Wir sind Charlie" macht: Kein Land der Welt sperrt mehr Journalisten ein als die Türkei. Oder der jordanische König Abdullah: Er verurteilte soeben einen Journalisten zu 15 Jahren Zwangsarbeit, weil der ihn "beleidigt" habe. "Präsident" Keita aus Mali geht gar neben Präsident Hollande: Dabei lässt er jeden, der über Unrecht schreibt, aus dem Land werfen. Palästina-Chef Abbas sperrt Journalisten ein, die ihm nicht genehm sind. Israels Premier Netanyahu liess zu, dass seine Truppen in Gaza sieben Journalisten töteten. Viktor Orban, Ministerpräsident von Ungarn, treibt kritische Medien mit Sondersteuern in den Ruin.

 

Doch für gute Wahlwerbung machen Politiker alles und sind für alles und jedes zu haben. Ich finde es gut, dass die Satire-Zeitschrift so weiter macht, denn Satire, Hohn und Spott ist die einzige Sprache, die die heutigen heuchlerischen Politiker und die verschiedenen Religionen noch verstehen.

 

Im Übrigen muss ich Redaktor Peter Knechtli und seinem Team für diesen ausgezeichneten Artikel loben und auch danken. Er hat voll ins Schwarze getroffen!


Paul Bachmann, Rheinfelden



"Es bleibt die Ohnmacht"

Bisher der gescheiteste Kommentar zu "Charlie" und dem zynischen Verhalten unserer Staatsoberhäupter sowie den Stellungsnahmen von Journalisten und Politkern aller Couleur.

 

Persönliche moralische Entrüstung in Ehren. Was aber bleibt, ist die Ohnmacht und die offene Frage, was man/frau als Einzelner tun kann gegen die weit grösseren und oft auch grauenvolleren Gräueltaten, die "weit hinten überall in der Welt" stattfinden?


Werner Gyger, Pratteln



"Blutige Kollateral-Problematik"

Danke für den Kommentar von Herrn Knechtli. Dazu wäre ganz grundsätzlich einmal hinzuweisen auf Expertisen und Bücher von Islamexperten wie von Andreas Maurer ("Basiswissen Islam"), Mark Gabriel ("Islam und Terrorismus", "Swislam"), Hamed Abdel-Samad ("Mein Abschied vom Himmel". Oder auch einfach nachzulesen in Wikipedia: "Koranauslegung" - "Abrogation". Letztere betrifft die in der Schrift selbst vorgesehene Auslegung des Korans. Abrogation setzt die jüngeren Suren bei inhaltlichen Widersprüchen als allein gültig ein (Sure 2, Vers 106 - Sure 9, Vers 73). Dies betrifft u.a. Suren aus der Epoche der kriegerischen Eroberungen Arabiens durch den Propheten mit seinen Heeren während seiner letzten Lebensepoche in Medina. Wohl verstanden auf Kosten aller älteren friedfertigen aus seinen Anfängen in Mekka, welche damit ausser Kraft gesetzt, "abrogiert" werden.

 

Solche und verwandte, jahrhundertalte bis heutige, blutige Kollateral-Problematik im Dialog mit unseren muslimischen Mitmenschen sollte von uns säkularen und/oder christlichen Abendländern auf Augenhöhe angesprochen werden (können). Alles andere ist mit den Worten der unerschrockenen, muslimischen Vorkämpferin für einen fortschrittlichen Islam in der Schweiz, Frau Saida Keller-Messahli "reine Pflege der Gemütlichkeit" (Zitat).

 

Solange sich folglich unsere Imame und unsere moderaten muslimischen Mitmenschen nicht grundätzlich und exemplarisch von solcher Koranauslegung distanzieren, geben sie damit – nolens volens, nichtsahnend oder wie auch immer stillschweigend den Islamisten Recht. Moderater Islam wider Willen stillschweigend solidarisch mit Islamismus? "Gemütlichkeit" wird leider damit eher ungemütlich. Im Klartext Gift nicht nur für den interreligiösen Frieden in unserem Land und in der Welt, sondern in erster Linie auch für jegliches säkulares Friedensverständnis und respektvoll-interreligiöses und ehrlich-multikulturelles Zusammenleben.


Hanspeter Mohler, Liestal



"Wichtig, richtig und stark"

Du bringst meine Gedanken auf’s Papier, welche ich nie so gut schriftlich wiedergeben könnte wie du.

DANKE – deine/diese Worte sind wichtig, richtig und stark.


Gaby Weis, Augst



"Religiöse Satire ist nicht angebracht"

Ich stimme meinem Vorschreiber zu, denn ich finde auch, dass religiöse Satire nicht angebracht ist. Egal um welchen Glauben es sich handelt, irgendjemand ist immer verletzt. Und wir haben wahrlich genügend andere Themen.

 

Ich denke, dass es "uns" in Fall von Charlie Hebdo so berührte ist, dass es in unserer Nähe passiert ist. Wer war nicht schon in Paris und ausserdem haben wir, gerade hier in der Region, ein spezielle Beziehung zu Frankreich. Wir fahren gerne nach Südfrankreich in die Ferien; das Land steht uns also irgendwie nahe.

 

Es gibt keinen Zweifel daran, dass an anderen Orten auf der Welt im Namen Gottes genauso schlimme und noch schlimmere Dinge mit Menschen gemacht werden, aber dies ist nicht in unserer Nähe! Wir neigen ja dazu, was weit weg ist und wir nur vom Fernsehen und den Zeitungen kennen, nicht richtig zu realisieren. Das ist traurig, aber es ist so.

 

Ich verurteile alle diese Taten, egal wo sie stattfinden, aufs heftigste. Ich denke, im Moment müssen wir einfach etwas Nachsicht mit "uns" haben, da Paris halt in unserer "Nähe" ist. Die Normalbürger sind sicher mit echten Gefühlen auf die Strasse gegangen, davon bin ich überzeugt, da das ihre einzige Möglichkeit war, zu reagieren. Wie dies mit den Politikern aussieht, weiss ich nicht und wie gross der Zusammenhalt wirklich ist, wird sich zeigen.


Sylvie Sumsander, Birsfelden



"Zurückhaltung ist Grösse und Anstand"

Je m'appelle Charlie; mais moi, je ne suis pas Charlie! Obschon ich überzeugter Atheist bin, verurteile ich aufs Schärfste das zynische Lächerlichmachen von Religionen. Es gibt genügend Weltliches, das durch den Kakao gezogen werden kann und auch soll, so wie es der "Nebelspalter" vorbildlich macht. Religiöse Provokation ist genau dies, welches wir nicht brauchen und die Mentalität "jetzt erst recht" finde ich sehr bedenklich. Zurückhaltung ist nicht Feigheit und Schwäche, sondern Grösse und Anstand. Mit religiösen Gefühlen Unfrieden stiften, diese "Pressefreiheit" braucht unsere Welt nicht!


Karl, Charles, Charlie Pümpin, Gelterkinden


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"'Fischer, nie eine vo uns!!!': Mit diesen Worten auf einem Transparent im Joggeli wurde Marcel Fischer im Juni 2015 von den FCB-Supportern empfangen."

20 Minuten online
vom 2. August 2018
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Ob einer oder keiner von uns – ob Marcel Fischer oder Urs Koller: spielt eh alles keine Rolle mehr.

Veranstaltungs-Hinweis


BÜRGERGEMEINDE-TAG IM BASLER STADTHAUS
Die Bürgergemeinde der Stadt Basel lädt zum Bürgergemeinde-Tag: Besuchen Sie die Ausstellung zum Wettbewerb «Innovation Basel» und verweilen Sie bei Speis, Trank und Sound von u.a. «Flagstaff» im schönen Innenhof.
Samstag, 18. August, 10–16 h | Stadthausgasse 13
 

RENDEZ-VOUS MIT STADTBIENEN
Kommen Sie mit, zu einem Rendez-vous mit den Stadtbienen von Basel.
Am 4. September um 18 Uhr beim Eingang Gundeldingerfeld.
Es erwartet Sie ein spannender anderthalb stündiger, moderierter Spaziergang mit dem Stadtimker Andreas Seiler und Dani von Wattenwyl. Unkostenbeitrag CHF 25 inkl. Snack und Getränk. Eine Begleitperson ist gratis!
www.sinnierenundflanieren.ch

Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
RückSpiegel


In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.