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Genie-Streich oder politsches Harakiri

Von PETER KNECHTLI

In Basel-Stadt haben sich die vier bürgerlichen Parteien FDP, LDP, CVP und SVP mit ihren Jung-Parteien per Vertrag zu einem Bündnis im Hinblick auf die Nationalratswahlen entschlossen. Kurz vor Anmeldeschluss kommt plötzlich zusätzlich eine "Liberale Gewerbe-Liste" ins Spiel, von der weder die Allianz-Partner noch die Öffentlichkeit wusste. Die "Gewerbe-Liste" wird amtlich angemeldet - und die Affäre ist perfekt: Es war die feste Absicht der Liberalen, die angeblich "in letzter Minute" zustande gekommene Liste per Unterlistenverbindung mit der Mutterpartei zu liieren. Klares Ziel: Die Liberalen wollten sich mit der prominent besetzten Sozius-Liste die beste Ausgangslage der Allianz schaffen im Bestreben, den dritten bürgerlichen Nationalratssitz zu reissen.

F
olge: Helle Empörung unter den drei verbliebenen Allianz-Parteien. "Vertrauensbruch" war die härteste Formulierung, die FDP, CVP und SVP öffentlich zuliessen. Hinter vorgehaltener Hand wurden betroffene Partei-Exponenten deutlicher: Das sei "politischer Suizid", den die Liberalen in ihrem "verzweifelten Existenzkampf" begingen.

Dass sich die drei Parteispitzen und breite Teile ihrer Parteibasis über das Buben-Tricklein der Liberalen entrüsten, ist nachvollziehbar: Es ist der klandestine Versuch, die gemeinschaftlichen Vorteile eines solidarischen Bündnisses um den Partikular-Bonus einer nicht gemeinsam abgesprochenen Unterlistenverbindung aufzuwerten. Zudem bleibt bis heute merkwürdig intransparent, welcher Stratege die Idee einer "Gewerbe-Liste" mit welchen Interessen ausgeheckt hat. Dafür, dass die Gewerbe-Liste eine "Sensation" (LDP-Präsidentin Maria Iselin) sein soll, ist es um die Urheberschaft verdächtig still.

Fest steht bisher erst: Die Liberalen haben bewusst vollendete Tatsachen geschaffen. Denn die "Gewerbe-Liste" ist irreversibel. Möglich ist bis in wenigen Tagen nur noch der Abschluss von Listenverbindungen und Unterlistenverbindungen - aber nur, wenn alle vier Bündnis-Partner zustimmen. Da die liberale Unterlistenverbindung nach ersten Erklärungen für FDP, CVP und SVP "klar" nicht in Frage kommt, bliebe nur die Diskussion über eine Listenverbindung mit der "Liberale Gewerbe-Liste" als fünftem autonomem Partner.

Wer nun glaubt, die Liberalen hätten ihren Coup aus heiterhellem Himmel und zur völligen Überraschung der drei übrigen Bündnis-Parteien gelandet, verkennt eines: Auch wenn es nach aussen so scheint - die vier bürgerlichen Parteien sind alles andere als ein Herz und eine Seele. Zuweilen kommt in vertraulichen Gesprächen mit Exponenten der Eindruck auf, sie bekämpften sich selbst intern stärker als Rot-grün nach aussen. So ist eben reale Politik: Höchste Priorität hat immer noch der eigene Erfolg.

Zwar können sich die Parteipräsidenten in der ersten Aufwallung des Zorns zu Recht auf das Argument des "hinterhältigen Vertrauensmissbrauchs" abstützen. Doch auch FDP, CVP und SVP bleiben in diesem Wahlbündnis untrennbar mit den Liberalen verbunden - im allerobersten Wahlziel nämlich, die linke Basler Vormachtstellung in Bern zu brechen und als Verbund den dritten bürgerlichen Nationalratssitz zu erobern. So paradox es klingen mag: Wenn dies tatsächlich das oberste Ziel auch der drei überrumpelten Parteien ist, bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als auch einer Unterlistenverbindung der Liberalen mit der "Gewerbe-Liste" zähneknirschend, händeringend und krötenschluckend zuzustimmen. Dies allerdings nur, indem sie den Liberale für ihren Vorteil den entsprechenden politischen Preis abverlangen.

Stimmen die erbosten Parteien der Unterlistenverbindung nicht zu, wird erkennbar, dass nicht - wie deklariert - der dritte bürgerliche Sitz ihr oberstes Ziel ist, sondern der Gewinn eines Mandats durch ihre eigene Partei.

Die Liberalen haben himmelhoch gepokert mit einer Aktion, die an ein Nötigungsmanöver grenzt: Kommt in letzter Sekunde eine Einigung zustande und beflügelt sie den bürgerlichen Vierer-Block, liegt ein dritter Sitz wieder näher im Bereich des Möglichen. Bleibt das klimatische Tief unter den bürgerlichen Parteien aber bestehen, könnte sich ein politisches Desaster wiederholen: Vor vier Jahren traten alle vier Parteivorsitzenden zu den Ständeratswahlen an - und verhalfen so der Linken Anita Fetz zu einem Bestätigungs-Triumph im ersten Wahlgang.

Auf dramatische Art könnte sich die Zerstrittenheit auf die Ständerats-Kandidatur des Liberalen Herausforderers Andreas Albrecht auswirken: Soll er die amtierende Ständerätin Anita Fetz aus dem Amt hebeln, ist er nicht nur auf die absolute Geschlossenheit, sondern auf dynamisierende Wirkung des gesamten bürgerlichen Lagers angewiesen - und somit insbesondere auf die Unterstützung von FDP, CVP und SVP.

Die liberale Parteipräsidentin Maria Iselin setzt offenbar auf alles oder nichts: Kann am 21. Oktober ein positives National- oder Ständeratsergebnis als Folge ihres Coups gelandet werden, wird sie als gefeierte Heldin aus dem Wahlkampf-Krach hervorgehen. Scheitert sie, ist es um mehr geschehen als um ihre Rolle als Parteivorsitzende. Dann steht möglicherweise die Liberale Partei als Phänomen zur Disposition.

3. September 2007
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"Ohne Makel vom Debakel"

Die Idee der LDP jetzt neben der LDP-Gewerbeliste auch noch die "Bürgerpartei" mit ins Boot zu nehmen, ist besonders originell. Eine Wahl mit einer Einheitspartei, wo 10 der 18 Listen derselben Listenverbindung angehören, erinnert doch eher an die Verhältnisse von "drüben" vor der Wende.

 

Zu Recht fragt Peter Knechtli in Sachen LDP-Gewerbe-Liste, ob es sich um einen Geniestreich oder um politisches Harakiri handelt. Ich denke beides. Den bürgerlichen Parteien war und ist bewusst, dass Sie in diesem Wahlkampf nicht zu gewinnen, aber auch nichts zu verlieren haben. Ein dritter Sitz im Nationalrat war nie realistisch und der Ständeratssitz schon gar nicht. Auf der anderen Seite ist klar, dass die beiden Sitze rechts der Mitte dort bleiben werden - die Frage ist nur, wie weit rechts der Mitte.

 

Bei dieser Ausgangslage, nichts zu gewinnen, nichts zu verlieren, ging es letztlich nur darum, sich um den "Schweizer-Sitz" zu streiten/prügeln. Angesichts der absehbaren Niederlage vom 21. Oktober musste man jedoch eine antizipierte Rechtfertigung liefern. Was liegt da näher als das Opfern einer Partei, welche es bei den kommenden Gross- und Regierungsratswahlen in der Form wohl nicht mehr geben wird. In sofern ist also die Listen-Posse durchaus ein Harakiri im Rahmen eines mehr oder weniger genialen Konzepts. Man opfert den schwerverwundeten Kameraden und schiebt ihm danach noch die Schuld für die verlorene Schlacht zu. Ein Geniestreich ist wohl ein etwas grosses Wort für dieses Manöver, aber es erscheint die einzige Möglichkeit, wie die verbleibenden Bürgerlichen im nächsten Jahr ohne Makel vom Debakel zu den Gross- und Regierungsratswahlen antreten können.

 

Dass nun die FDP mit der Anti-Fetz-Kampagne einen eigenen Rohrkrepierer gelandet hat, ändert nichts an der Ausgangslage. Die beiden Nicht-SP-Sitze werden rechts der Mitte bleiben, egal welche Rohrkrepierer noch lanciert werden, den "Schweizer-Sitz" werden die Bürgerlichen nicht los und damit behalten sie auch das Problem um den Verteilkampf. Das Einzige, was den Bürgerlichen noch passieren könnte, wäre, dass alle Rohre krepieren und der Sitz an die SVP geht. Immerhin könnten die CVP und die FDP dann im 2008 ohne Rivalität und bar jeder nationalrätlichen Belastung ihr Comeback planen.


Daniel Ordás, Basel



"Die Liberalen haben gehandelt"

Der Unterschied zwischen den anderen bürgerlichen Parteien und der LDP war wohl nur, dass letztere gehandelt hat – erstere bloss klug geredet, über "Frauenliste" etc.

 

Dass die Öffentlichkeit nicht zwangsläufig versteht, was eine zusätzliche Liste in der bürgerlichen Listenverbindung nützt (oder schadet), kann ich ja noch nachvollziehen. Aber dass die "betupften" Parteigrössen es in ihrer künstlichen Aufgeregtheit auch nicht sehen (wollen), gibt mir schon zu denken. Man kann nur hoffen, dass sich die Vernunft wieder einschaltet.

 

Noch ein kleiner Zwischenruf nach Berlin: Die LDP ist über hundert Jahre alt und erst noch auf weitaus älteren Fundamenten aufgebaut. Man könnte ja – betrachtet man die "mächtigen" Schweizweit-Parteien – einfach mal darauf hinweisen, dass die LDP nicht stets nach Zürich schielen muss, ob die Bosse dort auch mit der Basler Politik zufrieden sind. Aber das alleine wäre zu billig. Mag ja sein, dass die Bedeutung der LDP Basel in Berlin nicht ankommt – Hauptsache, Basel vergisst sie nicht!


Peter Waldner, Basel



"Bourgeois oder Citoyen?"

Das ist hier die Frage, über die nachzudenken sich lohnt. Die Bezeichnung "bürgerlich" ist zu einer Leerformel verkommen, die wieder mit Inhalten gefüllt werden muss, bevor "selige und unselige" Listenverbindungen samt ihren Unter-, Ober-, Hinter- und Querverbindungen überhaupt gewertet und voneinander unterschieden werden können.


Beatrice Alder, Grossrätin Grünes Bündnis, Basel



"Wo bleibt die denkerische und politische Unabhängigkeit?"

Aus einer gewissen Distanz betrachtet erscheint die "Strategie" von Frau Iselin reichlich unwichtig. Sie präsidiert eine Lokal-Partei, welche schweizweit nicht einmal eine eigene Nationalratsfraktion bilden kann, sondern bei der FDP untergeschlüpft ist. In Basel wären die "Liberalen" auch keine Grösse, hätten sie nicht in der Person des reichlich weit von der eignen Partei entfernt politisierenden Erziehungsdirektors eine repräsentative Figur in ihren Reihen. Die "Köpfe" jedenfalls, mit denen sie früher interessante urbane Politik betreiben konnte, sind ihr ansonsten abhanden gekommen.

 

Es mag ja rührend sein, wie angebliche Gewerbevertreter sich nun anheischig machen, den Liberalen Sukkurs zu gewähren. Aber: Ist denn der Präsident eines kantonalen Wirteverbandes tatsächlich eine "Zugnummer"? Oder ist es ein Buchhändler, dessen Innovationskraft sich darin äussert, dass er der Buchhandlung ein kleines Strassencafé angegliedert hat, wo man einen zugegebenerweise guten Kaffee serviert erhält? Allerdings ist diese Idee nicht einmal in Basel sehr neu oder gar von irgendwelcher weiteren Bedeutung für die Politik in Basel oder in der Schweiz.

 

Anstelle von denkerischer wie politischer Unabhängigkeit, welche früher Kennzeichen bedeutender liberaler Lokalpolitiker war ("Aisse" Christ, Bernhard Christ, Markus Kutter usw.), herrscht heute eine von ziemlicher inhaltlicher Leere triefender Ideologismus, der mit Begriffen wie "bürgerlich" oder "die Wirtschaft" mehr oder weniger nichts zu sagen hat. Da nützen auch drei oder vier und mehr Listen mit Unterlistenverbindungen nichts.

 

Die seit Jahren zu beobachtenden Wahlverluste der klassischen bürgerlichen Parteien in Basel, zu denen ich die SVP nicht zähle, haben mit der Inhaltsleere zu tun, welche uns aus deren Propagandazentralen fortgesetzt entgegenstarrt. Basel-Stadt hat eine mehrheitlich urban gestimmte Wählerschaft. Diese Wählerschaft wählt nicht automatisch links. Aber sie wählt vor allem nicht jenes verbiesterte Getue, welches ausgerechnet bei der SVP und deren Peinlichkeiten einen Allianzpartner zu finden meint. Listenverbindungen sind kein Ersatz für politisch vernünftiges Handeln. Deshalb nützen sie schlussendlich in den baslerischen Verhältnissen den sogenannt "Bürgerlichen" auch nichts.


Alois-Karl Hürlimann, Berlin


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"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
Untertitel
vom 6. Oktober 2017
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Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.