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Heinrich Ueberwasser: Ein Hinterbänkler – ganz vorn

Von PETER KNECHTLI

Für Anwalt Heinrich Ueberwasser, Politiker aus Riehen, müssen diese Tage eine Wonne sein: Das ganze politische Basel spricht über ihn. Was ihm in seiner bisherigen Zeit als Basler Grossrat und Riehemer Einwohnerrat nicht gelang, bewirkte heute Dienstagmorgen die Bekanntgabe seiner politischen Neuorientierung: Vom Kantonalpräsidenten der Evangelischen Volkspartei (EVP) zum Mitglied und Mandatsträger der SVP.

Der SVP daraus einen Vorwurf zu machen, scheint nicht angebracht. Die Partei freut sich berechtigterweise über die Neuakquisition aus dem evangelischen Lager so offensichtlich, dass sich der Ex-EVP-Präsident und der SVP-Präsident gepflegt mit "Herr Doktor Ueberwasser" und "Herr Doktor Frehner" ansprachen: Nach dem FDP-Vizepräsidenten Felix Meier trat ein weiterer stadtbekannter Name zur SVP über.

Heinrich Ueberwasser hat es in seiner dreijährigen Grossrats-Ära mehr als die meisten Andern verstanden, sich selbst in den Medien zum Gespräch zu machen – oft aber mit kruden Ankündigungen, Vorstössen und gar Strafanzeigen – etwa gegen seinen jetzigen Parteichef Toni Brunner –, die ausser Medien-Präsenz so gut wie kein substanzielles Ergebnis zeitigten. Die politische Bilanz des Windmachers ist, als Parteilenker und als Individualpolitiker, höchst bescheiden: Ueberwasser stand immer ganz vorn – als Hinterbänkler.

Jahrelange schaute die EVP zu, wie er als ihr Vorsitzender ruhelos um Profil rang bis er schliesslich Medienmitteilungen verschickte, aus denen nicht mehr klar wurde, ob er die Parteimeinung oder seine eigene vertrat. Die EVP schwieg und schaute zu. Noch heute führt die Website dieser Partei Personen als Grossräte auf, die bei den letzten Wahlen gar nicht mehr gewählt wurden, was scheinbar auch dem Vorsitzenden Ueberwasser entgangen war. Auf seiner privaten Website hätte er solche Fehlleistungen nie toleriert. Aber die EVP schwieg und schaute zu. Sie war nicht in der Lage, ihren Kapitän wirkungsvoll an parteidienliche Ordnungs- und Führungspflicht zu erinnern.

Jetzt hat er es dem EVP-Volk gezeigt: Mitten in der Ferienzeit sprang der Parteipräsident vom Boot ins Bett der SVP, ohne seine Vorstandkolleginnen und -kollegen zeitgerecht zu informieren. Es ist nicht verwunderlich, dass nun wohlanständige Parteimitglieder klagen, von Ueberwasser im Stich gelassen zu werden, und ihm Eigenmächtigkeit, Populismus und Profilierungssucht vorwerfen.

Doch jetzt muss auch die EVP über die Bücher. Ihre Schwäche macht sich darin bemerkbar, dass aus der einst stolzen "Vereinigung Evangelischer Wählerinnen und Wähler" (VEW) eine Partei geworden ist, die kaum noch kollektive Aussenwirkung erzielt und im Grossen Rat mit Ueberwassers Wende nun noch um ihre Fraktionsstärke bangen muss.

Dass Ueberwasser unter evangelischer Schirmherrschaft seine eigene Schau abzog, haben Beobachtern schon vor längerer Zeit bemerkt. Wie er sich in Riehen nun als Präsident der "IG Spital Riehen" an die Seite der SVP schlug, war wie ein glühendes Zeichen an der Wand. Was er mit seinem nun vollzogenen Parteiwechsel bezweckt, wird spannend zu verfolgen sein.

Es ist eher naheliegend als ausgeschlossen, dass er für die SVP in die Riehemer Exekutive einziehen möchte, weil er sich möglicherweise, getragen von der "Spital-Grundstimmung" als SVP-Mitglied die besseren Wahlchancen ausrechnet. Anfang Juni sagte er den EVP-Gremien, er stehe für dieses Amt nicht zur Verfügung. "Man muss Prioritäten setzen und sollte nicht gierig werden", meinte er damals zu OnlineReports. Heute relativierte er, auf eine Kandidatur als Gemeinderat angesprochen, es sei "alles offen".

Schon bald wird sich also zeigen, ob der Mann mit dem schon reichlichen Ämter-Repertoire seine Gier im Griff hat, oder ob seine EVP-Präsidiums-Ära nur ein Werkzeug seiner politischen Karriereplanung war.

Bericht über Parteiwechsel

4. August 2009
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"SVP-Duo infernal"

Nun hat auch Riehen endlich sein SVP-"Duo infernal": Rutschwasser mit Übermann.


Franz C. Widmer, Riehen



"So entsteht die verluderte Politik"

Genau aus diesem Material, das Ueberwasser sichtbar macht, entsteht die verluderte Politik, in der es nicht mehr prioritär um einen Meinungs- und Ideenstreit geht, sondern um Selbstdarstellung und Wahlaussichten. Egozentrik statt Dienst am Gemeinwohl, Selbstdarstellung statt Sachdiskussion. Wer sich so über Wasser hält, wird hoffentlich bald wieder unter Wasser verschwinden.


Xaver Pfister, Basel



"Hansdampf-in-allen-Politgassen"

Wer ein politisches Amt ausüben und sich damit in der Öffentlichkeit exponieren will, dem sei ein gesundes Mass der Lust zur Selbstdarstellung durchaus verziehen. Denn Klappern gehört bekanntlich zum politischen Handwerk. Im Fall des Polit-Konvertiten Heiner Ueberwasser ist man hingegen geneigt, eine besonders schwere Geltungssucht zu diagnostizieren. Dem Neo-SVPler sind fast alle Mittel recht und keine Schlagzeile zu billig, um sich selbst in Szene zu setzen. Wenn dabei die eigene politische Glaubwürdigkeit baden geht – Heiner Ueberwasser kümmert's nicht, wenn er auch nur ansatzweise die Chance sieht, ins Rampenlicht zu rücken.

 

Man erinnert sich: Noch vor wenigen Monaten sah sich der neue Hoffnungsträger der SVP gerne in der Rolle des unerschrockenen Kreuzritters im Kampf für politische Fairness und gegen SVP-Geissbock "Zottel", der da auf der parteieigenen Homepage den schwarzen Schafen gleich reihenweise den cybermässigen Garaus machte. Und so erstattete Jurist Ueberwasser umgehend Anzeige gegen "Zottel"-Oberhirten Toni Brunner wegen des dringenden Verdachtes des Aufrufes zur schweren Körperverletzung, Sachbeschädigung und Missachtung der Justiz. Wie vieles andere in Heiner Ueberwassers bisherigem politischen Leben blieb allerdings auch diese Anzeige ohne erkennbare nachhaltige Wirkung. Doch was solls, Hauptsache es gab wieder ein bisschen Publicity.

 

Wie jeder Sucht das Verlangen nach immerwährender Befriedigung ihrer selbst innewohnt, so scheint auch Heiner Ueberwassers Drang zur Selbstinszenierung grenzenlos. Es erstaunt nicht, dass dieser Egotrip in seiner bisherigen politischen Heimat, der EVP, mit zunehmendem Befremden zur Kenntnis genommen wurde. Und man dort nach dem Scheitern der Regierungsratskandidatur Ueberwasser offenbar zur Einsicht gelangte, dass der selbst ernannte Hansdampf-in-allen-Politgassen entgegen seiner Selbsteinschätzung möglicherweise doch nicht so geeignet für ein Exekutivamt ist. Diese Kränkung ging offenbar tief. So tief, dass Fussballfan Ueberwasser nur noch einen einzigen Ausweg aus der Schmollecke sah – den Angriff auf den begehrten Riehener Gemeinderatssitz über die noch vor wenigen Monaten öffentlich geschmähte Position des rechten Flügels.

 

Dass die SVP nicht zögerte, den andernorts zunehmend kritisch beäugten Flügelflitzer per Dringlichkeitsbeschluss in die eigenen Reihen zu transferieren, ist in Anbetracht des eklatanten Mangels an profilierten Führungsspielern in der eigenen Mannschaft verständlich. Da wird halt ein farbenfroh schillernder Exote unbesehen schnell einmal und noch so gerne zum Heilsbringer emporstilisiert.

 

Ob sich allerdings der vermeintliche Transfer-Coup für die SVP längerfristig bezahlt macht, darf ernsthaft bezweifelt werden. Die leidvolle Erfahrung, dass eine Durchschnittsmannschaft allein mit dem Zukauf eines selbstverliebten, eigensinnigen Dribblers noch lange nicht in der gouvernementalen Königsklasse mitzuspielen vermag, musste schon mancher prominentere Klub machen.

 

Und umgekehrt sollte Fussball-Connaisseur Ueberwasser gewarnt sein: Wer sich selbst als divenhafter Star unter lauten Durchschnittskickern gebärdet, erweckt schnell einmal Neid und Missgunst. Und so muss an dieser Stelle vielleicht schon bald über einen erneuten Transfer berichtet werden. Denn auch hier gilt, was im richtigen Fussball leider schon längst gang und gäbe ist: Wenn das Angebot des neuen Vereins verlockend genug ist, wird auf Werte wie Klubtreue und Glaubwürdigkeit hemmungslos ein Meineid geleistet.


Dieter Wüthrich, Basel



"Ueberwasser bietet Realsatire"

Mal hat Grossrat Ueberwasser mit dem Fussball-Fan in der "Muttenzerkurve" kokettiert, mal huldigte er dem ex-Coach vom SC Freiburg, Volker Finke, der mit 16 Jahren Tätigkeit im selben Verein den Rekord in dieser Branche hält. Diesen Rekord wird Grossrat Ueberwasser kaum schlagen wollen. Dazu bräuchte es Kontinuität und Überzeugung, und so manches mehr.

 

Nun ist der "Captain" zum Mitbewerber SVP übergelaufen, dessen Präsident Toni Brunner sich von einer Strafanzeige wegen eines Gewalts-Videos konfrontiert sah. Ankläger: Heinrich Ueberwasser. Was wäre die Welt ohne Realsatire? Opportunismus gehört wohl zur Politik, aber in dieser Menge zementiert er die Unglaubwürdigkeit, die teilweise in diesem Metier herrscht.


Karl Linder, Basel



"Vom Parteigeneral zum einfachen SVP-Infanteristen"

Offenbar ist H. Überwasser Opfer eines Wortspiels geworden, das von ihm stammen könnte. Denn als er Regierungsrat und Nationalrat werden wollte, geschah das wohl nach dem Motto: "Der Zweck heiligt die Mitte." Als die Mitte dann verloren ging, war sie ihm auch nicht mehr heilig. Aus Schrebergärten, Wildschweinen im eigenen Garten und ähnlichen Themen lässt sich offenbar kein nachhaltiges politisches Profil schleifen. Jetzt kann er sich mit dem SVP-Hauptthema Gewalt-ig steigern. Ob das seine Riehemer Wähler goutieren werden, wird sich zeigen. Immerhin zeugt sein Schritt auch von einer bisher wenig sichtbaren Bescheidenheit. Der stolze Parteigeneral hat zum einfachen SVP-Infanteristen gemacht – vielleicht bringt er mit seinen komödiantischen Einlagen dort ein wenig Stimmung ins Haus. Zu Lachen gibt’s ja gegenwärtig wenig.


Martin Hug, a. Grossrat LDP, Basel



"Gedanken über Wendehälse"

Treffender als es Peter Knechtli mit seinem Kommentar zum Parteiwechsel des Dr. Ueberwasser geschrieben hat, lässt sich dieser Politwanderer nicht beschreiben. Es ist zu hoffen, dass Ueberwasser bei der SVP seine politische Endstation findet und sich die Riehener Wähler bei den nächsten Wahlen ihre Gedanken über solche Wendehälse machen.


Bruno Honold, Basel


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"Die Temperaturen kratzen heute am Gefrierpunkt."

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Hinterliessen sie Spuren, die Temperaturen?

"Und übrigens ..."

Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.