Kommentare

<< [ 1 | (...) | 141 | 142 | 143 | 144 | 145 | 146 | 147 | 148 | 149 | 150 | (...) | 215 ] >>

Heinrich Ueberwasser: Ein Hinterbänkler – ganz vorn

Von PETER KNECHTLI

Für Anwalt Heinrich Ueberwasser, Politiker aus Riehen, müssen diese Tage eine Wonne sein: Das ganze politische Basel spricht über ihn. Was ihm in seiner bisherigen Zeit als Basler Grossrat und Riehemer Einwohnerrat nicht gelang, bewirkte heute Dienstagmorgen die Bekanntgabe seiner politischen Neuorientierung: Vom Kantonalpräsidenten der Evangelischen Volkspartei (EVP) zum Mitglied und Mandatsträger der SVP.

Der SVP daraus einen Vorwurf zu machen, scheint nicht angebracht. Die Partei freut sich berechtigterweise über die Neuakquisition aus dem evangelischen Lager so offensichtlich, dass sich der Ex-EVP-Präsident und der SVP-Präsident gepflegt mit "Herr Doktor Ueberwasser" und "Herr Doktor Frehner" ansprachen: Nach dem FDP-Vizepräsidenten Felix Meier trat ein weiterer stadtbekannter Name zur SVP über.

Heinrich Ueberwasser hat es in seiner dreijährigen Grossrats-Ära mehr als die meisten Andern verstanden, sich selbst in den Medien zum Gespräch zu machen – oft aber mit kruden Ankündigungen, Vorstössen und gar Strafanzeigen – etwa gegen seinen jetzigen Parteichef Toni Brunner –, die ausser Medien-Präsenz so gut wie kein substanzielles Ergebnis zeitigten. Die politische Bilanz des Windmachers ist, als Parteilenker und als Individualpolitiker, höchst bescheiden: Ueberwasser stand immer ganz vorn – als Hinterbänkler.

Jahrelange schaute die EVP zu, wie er als ihr Vorsitzender ruhelos um Profil rang bis er schliesslich Medienmitteilungen verschickte, aus denen nicht mehr klar wurde, ob er die Parteimeinung oder seine eigene vertrat. Die EVP schwieg und schaute zu. Noch heute führt die Website dieser Partei Personen als Grossräte auf, die bei den letzten Wahlen gar nicht mehr gewählt wurden, was scheinbar auch dem Vorsitzenden Ueberwasser entgangen war. Auf seiner privaten Website hätte er solche Fehlleistungen nie toleriert. Aber die EVP schwieg und schaute zu. Sie war nicht in der Lage, ihren Kapitän wirkungsvoll an parteidienliche Ordnungs- und Führungspflicht zu erinnern.

Jetzt hat er es dem EVP-Volk gezeigt: Mitten in der Ferienzeit sprang der Parteipräsident vom Boot ins Bett der SVP, ohne seine Vorstandkolleginnen und -kollegen zeitgerecht zu informieren. Es ist nicht verwunderlich, dass nun wohlanständige Parteimitglieder klagen, von Ueberwasser im Stich gelassen zu werden, und ihm Eigenmächtigkeit, Populismus und Profilierungssucht vorwerfen.

Doch jetzt muss auch die EVP über die Bücher. Ihre Schwäche macht sich darin bemerkbar, dass aus der einst stolzen "Vereinigung Evangelischer Wählerinnen und Wähler" (VEW) eine Partei geworden ist, die kaum noch kollektive Aussenwirkung erzielt und im Grossen Rat mit Ueberwassers Wende nun noch um ihre Fraktionsstärke bangen muss.

Dass Ueberwasser unter evangelischer Schirmherrschaft seine eigene Schau abzog, haben Beobachtern schon vor längerer Zeit bemerkt. Wie er sich in Riehen nun als Präsident der "IG Spital Riehen" an die Seite der SVP schlug, war wie ein glühendes Zeichen an der Wand. Was er mit seinem nun vollzogenen Parteiwechsel bezweckt, wird spannend zu verfolgen sein.

Es ist eher naheliegend als ausgeschlossen, dass er für die SVP in die Riehemer Exekutive einziehen möchte, weil er sich möglicherweise, getragen von der "Spital-Grundstimmung" als SVP-Mitglied die besseren Wahlchancen ausrechnet. Anfang Juni sagte er den EVP-Gremien, er stehe für dieses Amt nicht zur Verfügung. "Man muss Prioritäten setzen und sollte nicht gierig werden", meinte er damals zu OnlineReports. Heute relativierte er, auf eine Kandidatur als Gemeinderat angesprochen, es sei "alles offen".

Schon bald wird sich also zeigen, ob der Mann mit dem schon reichlichen Ämter-Repertoire seine Gier im Griff hat, oder ob seine EVP-Präsidiums-Ära nur ein Werkzeug seiner politischen Karriereplanung war.

Bericht über Parteiwechsel

4. August 2009
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Peter Knechtli, ist Chefredaktor und Gründer von OnlineReports.ch.

peterknechtli@onlinereports.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"SVP-Duo infernal"

Nun hat auch Riehen endlich sein SVP-"Duo infernal": Rutschwasser mit Übermann.


Franz C. Widmer, Riehen



"So entsteht die verluderte Politik"

Genau aus diesem Material, das Ueberwasser sichtbar macht, entsteht die verluderte Politik, in der es nicht mehr prioritär um einen Meinungs- und Ideenstreit geht, sondern um Selbstdarstellung und Wahlaussichten. Egozentrik statt Dienst am Gemeinwohl, Selbstdarstellung statt Sachdiskussion. Wer sich so über Wasser hält, wird hoffentlich bald wieder unter Wasser verschwinden.


Xaver Pfister, Basel



"Hansdampf-in-allen-Politgassen"

Wer ein politisches Amt ausüben und sich damit in der Öffentlichkeit exponieren will, dem sei ein gesundes Mass der Lust zur Selbstdarstellung durchaus verziehen. Denn Klappern gehört bekanntlich zum politischen Handwerk. Im Fall des Polit-Konvertiten Heiner Ueberwasser ist man hingegen geneigt, eine besonders schwere Geltungssucht zu diagnostizieren. Dem Neo-SVPler sind fast alle Mittel recht und keine Schlagzeile zu billig, um sich selbst in Szene zu setzen. Wenn dabei die eigene politische Glaubwürdigkeit baden geht – Heiner Ueberwasser kümmert's nicht, wenn er auch nur ansatzweise die Chance sieht, ins Rampenlicht zu rücken.

 

Man erinnert sich: Noch vor wenigen Monaten sah sich der neue Hoffnungsträger der SVP gerne in der Rolle des unerschrockenen Kreuzritters im Kampf für politische Fairness und gegen SVP-Geissbock "Zottel", der da auf der parteieigenen Homepage den schwarzen Schafen gleich reihenweise den cybermässigen Garaus machte. Und so erstattete Jurist Ueberwasser umgehend Anzeige gegen "Zottel"-Oberhirten Toni Brunner wegen des dringenden Verdachtes des Aufrufes zur schweren Körperverletzung, Sachbeschädigung und Missachtung der Justiz. Wie vieles andere in Heiner Ueberwassers bisherigem politischen Leben blieb allerdings auch diese Anzeige ohne erkennbare nachhaltige Wirkung. Doch was solls, Hauptsache es gab wieder ein bisschen Publicity.

 

Wie jeder Sucht das Verlangen nach immerwährender Befriedigung ihrer selbst innewohnt, so scheint auch Heiner Ueberwassers Drang zur Selbstinszenierung grenzenlos. Es erstaunt nicht, dass dieser Egotrip in seiner bisherigen politischen Heimat, der EVP, mit zunehmendem Befremden zur Kenntnis genommen wurde. Und man dort nach dem Scheitern der Regierungsratskandidatur Ueberwasser offenbar zur Einsicht gelangte, dass der selbst ernannte Hansdampf-in-allen-Politgassen entgegen seiner Selbsteinschätzung möglicherweise doch nicht so geeignet für ein Exekutivamt ist. Diese Kränkung ging offenbar tief. So tief, dass Fussballfan Ueberwasser nur noch einen einzigen Ausweg aus der Schmollecke sah – den Angriff auf den begehrten Riehener Gemeinderatssitz über die noch vor wenigen Monaten öffentlich geschmähte Position des rechten Flügels.

 

Dass die SVP nicht zögerte, den andernorts zunehmend kritisch beäugten Flügelflitzer per Dringlichkeitsbeschluss in die eigenen Reihen zu transferieren, ist in Anbetracht des eklatanten Mangels an profilierten Führungsspielern in der eigenen Mannschaft verständlich. Da wird halt ein farbenfroh schillernder Exote unbesehen schnell einmal und noch so gerne zum Heilsbringer emporstilisiert.

 

Ob sich allerdings der vermeintliche Transfer-Coup für die SVP längerfristig bezahlt macht, darf ernsthaft bezweifelt werden. Die leidvolle Erfahrung, dass eine Durchschnittsmannschaft allein mit dem Zukauf eines selbstverliebten, eigensinnigen Dribblers noch lange nicht in der gouvernementalen Königsklasse mitzuspielen vermag, musste schon mancher prominentere Klub machen.

 

Und umgekehrt sollte Fussball-Connaisseur Ueberwasser gewarnt sein: Wer sich selbst als divenhafter Star unter lauten Durchschnittskickern gebärdet, erweckt schnell einmal Neid und Missgunst. Und so muss an dieser Stelle vielleicht schon bald über einen erneuten Transfer berichtet werden. Denn auch hier gilt, was im richtigen Fussball leider schon längst gang und gäbe ist: Wenn das Angebot des neuen Vereins verlockend genug ist, wird auf Werte wie Klubtreue und Glaubwürdigkeit hemmungslos ein Meineid geleistet.


Dieter Wüthrich, Basel



"Ueberwasser bietet Realsatire"

Mal hat Grossrat Ueberwasser mit dem Fussball-Fan in der "Muttenzerkurve" kokettiert, mal huldigte er dem ex-Coach vom SC Freiburg, Volker Finke, der mit 16 Jahren Tätigkeit im selben Verein den Rekord in dieser Branche hält. Diesen Rekord wird Grossrat Ueberwasser kaum schlagen wollen. Dazu bräuchte es Kontinuität und Überzeugung, und so manches mehr.

 

Nun ist der "Captain" zum Mitbewerber SVP übergelaufen, dessen Präsident Toni Brunner sich von einer Strafanzeige wegen eines Gewalts-Videos konfrontiert sah. Ankläger: Heinrich Ueberwasser. Was wäre die Welt ohne Realsatire? Opportunismus gehört wohl zur Politik, aber in dieser Menge zementiert er die Unglaubwürdigkeit, die teilweise in diesem Metier herrscht.


Karl Linder, Basel



"Vom Parteigeneral zum einfachen SVP-Infanteristen"

Offenbar ist H. Überwasser Opfer eines Wortspiels geworden, das von ihm stammen könnte. Denn als er Regierungsrat und Nationalrat werden wollte, geschah das wohl nach dem Motto: "Der Zweck heiligt die Mitte." Als die Mitte dann verloren ging, war sie ihm auch nicht mehr heilig. Aus Schrebergärten, Wildschweinen im eigenen Garten und ähnlichen Themen lässt sich offenbar kein nachhaltiges politisches Profil schleifen. Jetzt kann er sich mit dem SVP-Hauptthema Gewalt-ig steigern. Ob das seine Riehemer Wähler goutieren werden, wird sich zeigen. Immerhin zeugt sein Schritt auch von einer bisher wenig sichtbaren Bescheidenheit. Der stolze Parteigeneral hat zum einfachen SVP-Infanteristen gemacht – vielleicht bringt er mit seinen komödiantischen Einlagen dort ein wenig Stimmung ins Haus. Zu Lachen gibt’s ja gegenwärtig wenig.


Martin Hug, a. Grossrat LDP, Basel



"Gedanken über Wendehälse"

Treffender als es Peter Knechtli mit seinem Kommentar zum Parteiwechsel des Dr. Ueberwasser geschrieben hat, lässt sich dieser Politwanderer nicht beschreiben. Es ist zu hoffen, dass Ueberwasser bei der SVP seine politische Endstation findet und sich die Riehener Wähler bei den nächsten Wahlen ihre Gedanken über solche Wendehälse machen.


Bruno Honold, Basel


www.onlinereports.ch
© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigenen Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

 

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"2020 wird ein ruhigeres Baustellenjahr"

Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt
Titel einer Medienmitteilung
vom 10. Januar 2020
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Ist ja schliesslich Wahljahr.

Frisch pubertiert

Jahresrückblick? Nein, danke.
RückSpiegel


In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

In der Besprechung des Films "Bruno Manser – Stimme des Regenwalds" nahm die BZ auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Kirchgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Die Gemeinde Riehen spendet 10'000 Franken zugunsten eines Nothilfe-Projekts des Roten Kreuzes für Geflüchtete in Bosnien-Herzegowina.

Ein überparteiliches Komitee hat am 15. Januar bei der Basler Staatskanzlei die Unterschriften für die Initiative "für erschwingliche Parkgebühren" eingereicht.

Urs Bucher wird am 1. August 2020 die Leitung der Volksschulen Basel-Stadt übernehmen und damit die Nachfolge von Dieter Baur antreten, der zum Ende des Schuljahres in Pension geht.

Die 53-jährige Juristin Blanche Gilli ist seit Anfang 2020 neue Präsidentin des Vereins gemeinsame Opferhilfe beider Basel.

Der FC Basel leiht seinen 21-jährigen Innenverteidiger Yves Kaiser bis zum Ende der Saison 2019/2020 an den FC Schaffhausen aus der Challenge League aus.

Knut Schmidtke, Marc Schärer und Lucius Tamm werden per 1. April 2020 die Leitung des in Frick domizilierten Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL von Urs Niggli übernehmen.

Die Baselbieter Grünen reichten am 12. Dezember ihre mit rund 1700 Unterschriften versehene Klimaschutz-Initiative ein, die das Ziel des Pariser Abkommens gesetzlich verankern will.

Die Basler SP-Bürgergemeinderätin Canan Özden tritt auf Anfang 2020 die Nachfolge der zurücktretenden Gabriella Matefi (SP) als Basler Bürgerrätin (Exekutive der Bürgergemeinde) an.

Das Theater Basel konnte im Jahr 2018/2019 die Anzahl der Besuchenden zum vierten Mal in Folge auf 183'705 Personen (+1,6 Prozent) erhöhen, während jedoch die Besucher-Einnahmen um 1,7 Prozent sanken.

Die neue grüne Baselbieter Landrätin Laura Grazioli übernimmt von der frisch gewählten Nationalrätin Florence Brenzikofer das freiwerdende Präsidium der Finanzkommission.

Paola Gallo, die ehemalige Geschäftsleiterin von "Surprise", übernimmt per 1. Oktober 2019 die Geschäftsführung der Job Factory Basel AG und der Stiftung Job Training.

Der 19-jährige Geografie- und Geschichtsstudent Nino Russano wird als Nachfolger von Nicolas Eichenberger neuer Präsident der Juso Basel-Stadt.

Der Basler Bürgerrat hat eine spürbare Senkung der Einbürgerungsgebühren beschlossen, von der sowohl ausländische als auch Schweizer Bewerbende profitieren.

Die Verlängerung der BVB-Tramlinie 3 nach Saint-Louis kostete rund 84 statt 93,7 Millionen Franken und ist somit um fast zehn Millionen Franken günstiger als geplant.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal per 1. Januar 2020 einen Teuerungsausgleich von 0,5 Prozent auszurichten.

Die Forscherin Michaela Kneissel nimmt anstelle des Ende Jahr ausscheidenden Ulrich Vischer Einsitz im Universitätsrat der Universität Basel.

Nach dem Rücktritt der neuen Basler Regierungsrätin Tanja Soland aus dem Grossen Rat rückt die ehemalige Juso-Präsidentin Jessica Brandenburger ab 1. Dezember ins Parlament nach.

Die ausserordentliche Mitgliederversammlung des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest vom 3. November 2019 wählte als Nachfolger von Dominik Beeler Simon Fankhauser in das Co-Präsidium.

Zu sieben Fällen von Sachbeschädigungen an Autos kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag, 2. November, in der Umgebung der Tramhaltestelle "Vogesenstrasse" in Reinach.

Der Gemeinderat von Riehen erwartet für die Planperiode 2020 bis 2023 jährliche Defizite von 1,3 bis 2,5 Millionen Franken.

Susanne Wäfler-Müller (42) wird ab dem 1. Mai 2020 die Führung der Kantonsbibliothek Baselland übernehmen und auf Gerhard Matter folgen, der im Frühjahr in den Ruhestand gehen wird.

Zu Beginn des Schuljahrs 2021/22 wird Informatik als obligatorisches Fach in allen Baselbieter Gymnasien eingeführt.