Kommentare

<< [ 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | (...) | 158 ] >>

Die "Basler Zeitung" in der Wessels-Rolle

Von PETER KNECHTLI

Zu Jahresbeginn unterlief der "Basler Zeitung" (BaZ) ein Fehler, der ohne Weiteres in die Kategorie "grösste anzunehmende Unfälle" einzuordnen ist. Ein Lokalredaktor liess sich im Rahmen einer kritischen Artikelserie über die umstrittene Wahl der neuen Basler Bankrätin Priscilla Leimgruber zu einer flankierenden Massnahme hinreissen: Er formulierte dazu eine kritische Medienmitteilung und versuchte, sie unter bürgerlichen Basler Partei-Präsidien zu lancieren.

Vermutete Absicht: Ein überparteiliches Communiqué könnte ein Mittel sein, um die Empörung über die Leimgruber-Wahl zu befeuern. Die BaZ könnte den im eigenen Haus produzierten Communiqué-Text als bestätigendes Statement der bürgerlichen Parteien aufnehmen und eine weitere "Sau durchs Dorf treiben", wie Kaskaden-Journalismus in der Branche genannt wird.

Doch erstens bissen die bürgerlichen Parteispitzen nicht an. Und zweitens brachte die "TagesWoche" den Fall an die Öffentlichkeit: Die "Basler Zeitung" als integrierte Kampagnen-Fabrik – vom Aufriss der Story über den Communiqué-Service für Parteispitzen bis zum Bericht über die scheinbar überparteiliche Reaktion als neue Stufe der publizistischen Eskalation.

Chefredaktor Markus Somm zögerte keinen Augenblick: Er feuerte den Mitarbeiter fristlos und setzte seinerseits ein Vier-Zeilen-Communiqué auf, das von einem "Fehlverhalten innerhalb der Lokalredaktion" sprach und sich "von diesem nicht abgesprochenen Vorgehen" distanzierte. Weitere Angaben blieben "aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes" aus. Auch aus dem redaktionellen Teil erfuhren die BaZ-Leser keine Informationen über das redaktionelle "Fehlverhalten".


"In eigener Sache handelte die BaZ
genau gleich wie erwischte Politiker."



P
lötzlich befand sich die "Basler Zeitung", die die Rohre ihrer Buchstaben-Kanonen gern und nicht immer zu Unrecht auf Politiker richtet, nun nicht hinter, sondern vor dem Geschütz. In den letzten Wochen hatte sie dem linken Baudirektor Hans-Peter Wessels wegen versprochenen Zahlungen ans Elsass als "Schmiergeld" zur Realisierung der grenzüberschreitenden Tramlinie 3 vorgeworfen, er verweigere sich ihr und blocke ab.

Jetzt, da für einmal die Zeitung im Schussfeld liegt, handelt sie genau so, wie sie es Wessels vorwirft. Statt der Leserschaft transparent zu erklären, was Sache ist, blockte sie ab und spielte unter bewährter Berufung auf den "Persönlichkeitsschutz" des Betroffenen das stumme Männchen. Ganz nach dem Vorbild von Politikern, Parteien und Personen, die sich den Medien zu unangenehmen Fragen verweigern.

Dass dem unglücklichen Flankenschutz-Redaktor nach Auffliegen des Falls der Persönlichkeitsschutz gewährt wird, ist fraglos rechtlich und moralisch in Ordnung. Aber verfehlt ist der Versuch, auch sämtliche weiteren Aspekte dieser berufsethischen Grenzüberschreitung zu verschweigen, die den Schutz der Persönlichkeitsrechte nicht geniessen.

Unweigerlich drängen sich nun Fragen auf, wie es zu diesem gravierenden Regel-Verstoss kommen konnte, und wer letztlich dafür die Verantwortung trägt. Als Chefredaktor ist Markus Somm die treibende Kraft, die seine Redaktion systematisch dazu auffordert, die Politik "aus den Angeln zu heben" und "die Behörden zum Zittern zu bringen". Hat der betroffene Redaktor diese Befehlsausgaben einfach ernst genommen? Ist er Bauernopfer? Gab es redaktionelle Mitwisser, die von disziplinarischen Massnahmen verschont bleiben?

Die "Basler Zeitung" wird es angesichts der versuchten Aufmunitionierung bürgerlicher Parteispitzen noch schwerer haben, ihre immer wieder proklamierte parteipolitische Unabhängigkeit (Somm: "Wir sind Anwälte der Wahrheit und keiner Partei") glaubwürdig unter Beweis zu stellen. Die Communiqué-Affäre wird die vom BaZ-Chef so verhassten Stildebatten und Qualitätsseminare der Journalisten-Ausbildung um ein unrühmliches Beispiel erweitern.

Bericht: "Fiasko"-Bericht der BaZ wurde zum Fiasko für die BaZ

4. Februar 2017
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Peter Knechtli, ist Chefredaktor und Gründer von OnlineReports.ch.

peterknechtli@onlinereports.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Illegale Munition"

Die lokalen "Schurnis" sind also schuld, Herr Augustin. (Was für ein respektvoller Begriff; kommt fast an den "Muggli" heran. So nannte die BLICK-Redaktion einst ihre Leser.)

Zur Klärung: Das Lokale der Basler Zeitung besteht nicht aus Natterngezücht, welches der liebe Papa Somm und sein reicher Onkel kraft sozialem Gewissen oder gewerkschaftlichem Druck aus der früheren BaZ-Ruine übernommen haben. Und mit dem sie leider unter Niveau eine Zeitung produzieren müssen.

Darunter sind neu und gern angeworbene, im konkreten Fall on the job ausgebildete, Kampfsäue für die politische Niederwild- und Grosswildjagd.

Wenn einer so blöd ist, mit illegaler Munition erwischt zu werden, muss man ihn halt fristlos entlassen.

Jä nu.


Urs Eberhardt, Basel



"Durch die ganze Befehlsstruktur betrieben"

Was Sie zum Vorfall über eine Communiquévorbereitung in der BaZ-Redaktion mit Adressaten bei den "bürgerlichen" Parteien kommentierend schreiben: Das passt.

Aber der Titel und auch der, wie mir scheint etwas unreflektierte, Bezug auf Herrn Wessels als "Vergleichgsperson" zu BaZ-Verhaltens-Ungereimtheiten passt meiner Ansicht nach nicht. Kritik an Fehlern oder  an korruptem Verhalten von politisch Tätigen ist wichtig. Verheerend ist aber, was sich beispielsweise die BaZ gegen die Person Wessels seit Jahr und Tag erlaubt: Verhetzung nämlich. Und das voller Lügenhaftigkeit. Eine Lüge besteht – auch – dann, wenn man entgegen dem Wissen, dass etwas nicht so ist, wie man es behauptet, es so darstellt, als entspreche es dem Behaupteten.

Dass Wessels irgendwann von diesen BaZ-Machenschaften, welche nicht bloss durch ein Redaktionsmitglied der Zeitung, sondern durch die ganze Befehlsstruktur des Blattes gefordert und betrieben, genug hat, ist sehr nachvollziehbar. Er (oder ganz allgemein: Man) muss meiner Ansicht nach jemandem, von dem man weiss, dass das von sich gegebene Wort im Handumdrehen verdreht und verfälscht wird wie eh und je (das geschah bekanntlicherweise wirklich mehrmals durch die BaZ-Redaktion gegenüber Wessels), doch nicht "Red und Antwort" stehen, wenn die "Red" auf Lügen, Übertreibungen und vor allem aus Auslassungen besteht. Es genügt das, was Wessels in diesem Fall gemacht hat: Auf frühere Artikel zur Sache in der BaZ zu verweisen.

Inzwischen überrascht solch unsorgfältiges journalistisches Verhalten -– was bezüglich BaZ und Somm sehr zurückhaltend formuliert ist – ja nicht mehr. Es hat System. Die Frage, die eigentlich sehr nachhaltig im Raum steht (respektive stehen müsste): Wofür soll dieses System eigentlich gut sein?


Alois-Karl Hürlimann, Barcelona



"Markus Somm soll Ordnung schaffen"

Perfekt und treffend von Peter Knechtli auf den Punkt gebracht. Markus Somm wäre gut beraten, in seiner Lokalredaktion personell mal "Ordnung zu schaffen". Der kritische und interessierte Leser und (womöglich auch noch) Abonnent schätzt "Schmierenjournalismus" gar nicht!


Albert Augustin, Gelterkinden


www.onlinereports.ch
© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigenen Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

 

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Der Start glückte und der Flug landete ein paar Stunden später wieder sicher in New York."

Basler Zeitung online
vom 8. September 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Worauf der landende Flug als Text-Flop aufflog.

RückSpiegel


Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.