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Nationalität: Die Verschleierung von links

Von PETER KNECHTLI

OnlineReports hat sich im Jahr 2004 ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt: Wir begannen, Kriminalnachrichten eine kleine "Täter/Opfer-Grafik" anzufügen, aus der hervorging, welche Nationalität Täter und Opfer besassen. Dies unter dem Eindruck eines vor allem unter der jungen Migrationsbevölkerung überdurchschnittlichen Trends zur Gewaltbereitschaft. Ich hatte ein knappes Jahr nach Einführung dieses Vorgehen ausführlich begründet. Es hagelte Reaktionen – zustimmende und ablehnende. Vor allem linke Kreise ("peinlich, falsch und gefährlich") heulten auf, während Mitte-Rechts ("endlich kein linker Schönwetter-Journalismus") eher zustimmte.

Inzwischen verzichten wir auf dieses kleine redaktionelle Gadget, sind aber nach wie vor überzeugt, dass es aus journalistischer Sicht im Sinne der Bewusstseinsmachung richtig war. Seit Jahren nennt die Staatsanwaltschaft in den Sachverhaltsbeschreibungen ihrer Medienmitteilungen die Nationalität von vermuteten Tätern, zuweilen auch jene der Opfer.

Letzten November war es der alternative Stadtzürcher Polizei-Vorsteher Richard Wolff, der die Nennung von Nationalität in Polizeimeldungen verbot und damit eine riesige Debatte auslöste. Mitte Dezember zog nun der vor eineinhalb Monaten für Anita Lachenmeier nachgerückte grüne Basler Grossrat Oliver Bolliger mit ähnlicher Begründung nach: Er bekundete Mühe mit der Transparenz und regte in einer Schriftlichen Anfrage auch für Basel-Stadt einen Nationalitäten-Bann in Kriminal-Communiqués an.



"Kriminalisten und Fahnder dürften
nur noch den Kopf schütteln."



I
n seinem Vorstoss schreibt der Neo-Parlamentarier Irritierendes: "Die Herkunft des Täters oder der Täterin ist nicht relevant für die Schwere eines Delikts." Das war erstens gar nie die Frage und hat auch niemand behauptet. Die Herkunft des Täters, so Bolliger weiter, beinhalte "keine Erklärung für das begangene Verbrechen und ist daher für den Erkenntnisgewinn bedeutungslos so wie auch die Religionszugehörigkeit, die sexuelle Orientierung oder die politische Präferenz." Kriminalisten und Fahnder, die Fälle von Pädophilie oder Sexualdelikte aufzuklären haben, dürften über solch groteske Behauptungen nur den Kopf schütteln.

Es gibt in der Tat diskutable Aspekte bei der staatlichen Kommunikation von Gewaltdelikten wie Vergewaltigungen, Raubüberfällen oder Einbrüche. So wird in der Texten der Staatsanwaltschaft ein aktueller Fall als objektive Tatsache geschildert, obschon die Angaben meist aus der offensichtlich einseitigen Quellensicht des Opfers stammen. Richtiger – und nach unserer Beobachtung in jüngerer Zeit schon praktiziert – wäre es, die Quelle der Sachverhalts-Schilderung deutlich zu deklarieren: "Nach Angaben des Opfers ...".

Problematisch sind in Fahndungsaufrufen auch Formulierungen, die auf eine höchstens vermutete, sicher aber unbewiesene Herkunft des Täters aufgrund von Sprachmerkmalen schliessen lässt ("der Täter sprach türkisch"). Denn oft sind Opfer gar nicht in der Lage, die Sprache eines Täters einwandfrei zu identifizieren. Denkbar wären zu Fahndungszwecken allgemeine Formulierungen wie "Sprache und Aussehen des Täters könnten auf eine Herkunft aus dem ... Raum schliessen lassen".

Mit Sicherheit verfehlt ist aber Bolligers Forderung, die bewiesene Nationalität eines Täter aus den Kriminalnachrichten zu verbannen. Sie geht einher mit einem von Links-Grün besonders geförderten Trend, der sich "politische Korrektheit" nennt, in Wahrheit aber Verschleierung meint. Mit gleicher Argumentation könnte auch der Verzicht auf die Geschlechter-Deklaration verlangt werden, weil es nicht Sache der Polizei sei, die körperliche und sexuelle Orientierung eines Menschen festzuschreiben. Absurd!

Die Beispiele können ad infinitum so lange ausgereizt und auf andere Formen der Berichterstattung angewendet werden, bis eine Nachricht politisch sauber als blanke Hülle daherkommt. Sensibilität dem sprachlichen Ausdruck und seiner Wirkung gegenüber ist ohne Frage sehr wichtig. Es gibt aber Grenzen. Sie sind dort erreicht, wo aus politischer Korrektheit strukturelle Zensur wird. Wenn ein Tunesier als Täter genannt wird, ist dies für seine Landsleute genauso wenig pauschal diskriminierend wie es ein schweizerischer Delinquent für die Eidgenossen ist. Es ist eine Tatsache. Basta.

Die Forderung, die Nennung von Nationalitäten zu unterdrücken, ist verwandt mit einer sehr nachsichtigen Haltung eines nicht unerheblichen Teils des links-grünen Spektrums gegenüber dem traditionalistischen Islam oder misslungener Integration. Offenbar scheint ihm wählerpolitisches Kalkül wichtiger zu sein als das Interesse an einer transparenten Auseinandersetzung.

Den Nationalitäten-Vertuschern wäre zu empfehlen, sich endlich dafür zu engagieren, die seit mehreren Jahren äusserst restriktive Informationspolitik der Staatsanwaltschaft, die sich faktisch auf Fahndungsaufrufe beschränkt, auf weitere gesellschaftlich relevante Bereiche auszudehnen. Wir denken hier beispielsweise an Wirtschaftsdelikte, zu denen sich die Staatsanwaltschaft grundsätzlich nicht (mehr) verlauten lässt. Offenbar kann Grossrat Bolliger damit leben.

Artikel 15. April 2005 – "Im Fokus: Die Täter/Opfer-Grafik von OnlineReports"

9. Januar 2018
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"Opfer aus dem Homosexuellen-Milieu"

In der Schwulenbewegung hatten wir bis in die 90er Jahre auch das Problem, dass in den Zeitungsmeldungen immer geschrieben wurde: "Das Opfer kam aus dem Homosexuellenmilieu". Nun, es hiess nie, der Täter käme aus dem Heterosexuellen-Milieu. Was das genau war, wusste eigentlich niemand, aber "es war irgendwie allen einfach klar".

Heute geht es darum, Täter als Homo-Hasser, oder mehr ncoh als Gewalttätige gegen Homosexuelle zu benennen. Und Opfer können auch Männer werden, die für "homosexuell" gehalten werden, es aber gar nicht sind.

Für mich bleibt nach 40 Jahren das Anliegen, in unseren Familien keine Ghettos entstehen zu lassen und die Informationen über Vielfalt und Hilfsmöglichkeiten bei Problemen unter die Leute zu bringen. Also Arbeit in der Gesellschaft.


Peter Thommen, Basel



"Setzt Euch mit den Tätern auseinander!"

Es geht doch hier ganz einfach um Tatsachen. Nationalitäten sind Tatsache. Kulturelle Hintergründe sind Tatsachen. Wenn Menschen – meist junge Männer – aus anderen Kulturkreisen hier Straftaten begehen, hängt das oft mit der Herkunft aus einem Kriegsgebiet und/oder einer archaischen, patriarchalischen Kultur zusammen, wo Differenzen mit Gewalt ausgetragen werden. Sie kommen als Flüchtlinge oder Einwanderer mit unrealistischen Vorstellungen in unser wohlgeordnete Gesellschaft, deren Regeln sie weder verstehen noch einhalten wollen. Sozialisation im mitteleuropäischen Sinne haben sie nicht erfahren. Manche mögen auch nicht von der Not getriebene Opfer sein, sondern sind bereits in ihren Heimländern als Kriminelle aufgefallen.

Ich führe dies nicht an, um Asylanten zu diskriminieren. Asylsuchende sind in ihrer Mehrheit Menschen in Not, die Hilfe brauchen. Aber politische Überkorrektheit, die harte Fakten verschweigen will, löst keine Probleme.

Wie wäre es, wenn die Fürsprecher der "neutralen" Berichterstattung sich vermehrt direkt mit den Tätern auseinandersetzen würden, um Möglichkeiten der Entkriminalisierung, Sozialisation und Integration auszuloten? Damit liessen sich mehr Probleme lösen, als mit dem Anprangern einer transparenten Informationspolitik.


Esther Murbach, Basel



"Auf die Titelseite des lokalen Hetzblattes"

Erstaunlich – die Wahrnehmungen könnten nicht unterschiedlicher sein. Während OnlineReports die eigenen Kommentare üblicherweise als ausgewogen verstanden haben will, wird hier eine Grundhaltung gezeigt, die es glatt auf die Titelseite des lokalen Hetzblattes schaffen würde. In meiner Sichtweise bleibt es ohne jeden Informationswert, Nationalitäten zu nennen; es grenzt bloss aus. Geradesogut könnte man die Haarfarbe mutmasslicher Täterschaft nennen oder deren Schuhgrösse.
 
Der Kommentator hat nie die Frage beantwortet, wieso die Farbe des Passes symptomatisch sein sollte für den Vorwurf deliktischer Handlungsweisen. Und was die offenbar als harsch empfundene Reaktion der Linke angeht: Vielleicht sind wir deswegen sensibel auf das Thema Pass, weil wir allmählich genug haben von nationalitätsbedingter Ausgrenzung, genug von Grenzkontrollen nach Hautfarbe, und genug von der Verletzung des Grundsatzes, dass kein Mensch illegal sein kann.
 
Der frühere Innenminister Wolfgang Schäuble, selber vielfach für Ausgrenzung, innere Aufrüstung und damit verbundenem Leid verantwortlich, hat den Ausspruch geprägt: "Der Schlagbaum ist ein denkbar unintelligentes Fahndungsinstrument." Dies müsste gleichermassen für die Farbe des Nationalitätenpasses gelten.


Beat Leuthardt, Grossrat "Basta", Basel



"Kleiner Schritt zu einer Diktatur"

OnlineReports sei Dank. Sie waren die Ersten, die es wieder wagten, Verbrechen zu melden. Die damalige BaZ unter Chefredaktor Hans Peter Platz war sich zu “vornehm”. Offenbar soll dieser Status  wiederhergestellt werden, wenn es nach den Alternativen Wolff und Bolliger gehen würde. Dann würden nur die von Schweizern begangenen Verbrechen gemeldet und die andern verschwiegen. Ist vielleicht das menschenrechtswidrige Netzwerk-Durchsetzungsgesetz von Justizminister Heiko Maas (SPD) im Kabinett Merkel ein Vorbild? Dieses ist es nur ein kleiner Schritt zu einer Diktatur.


Alexandra Nogawa, Basel



"Auch Wohnsitz-Angabe wäre nötig"

Vielen herzlichen Dank für diesen fundierten Beitrag. Ich teile die Meinung des Kommentars und glaube, dass man sicherlich nicht weniger, sondern mehr Informationen der Bevölkerung zur Verfügung stellen müsste. Eine wichtige zusätzliche Angabe wäre die des ständigen Wohnsitzes. Dies würde ein erweitertes Bild abgeben als nur die Nationalität. Die Angabe ermöglichte die strikte Trennung zwischen in Basel wohnhaften Personen und sogenannten Kriminaltouristen.


Patrick Huber, Riehen



"Überdurchschnittlicher Trend zu Gewaltbereitschaft"

Treffender Kommentar. Es gibt überhaupt keinen Grund, bei Gewaltdelikten die Nationalität der Täter zu verschweigen. Und es ist leider eine Tatsache, dass unter der jungen Migrationsbevölkerung ein überdurchschnittlicher Trend zu Gewaltbereitschaft herrscht, das wollen gewisse Kreise einfach nicht wahrhaben!


Albert Augustin, Gelterkinden



"Gespannt auf die rot-grüne Position"

Diesem Kommentar kann ich mich zu 100 Prozent anschliessen. Nun warte ich gespannt, welche Position das rot-grüne Lager im Grossen Rat einnimmt. Nur ein klares Nein zum Vorstoss aus der "Basta"-Ecke bewahrt die Glaubwürdigkeit.


Roland Stark, Basel



"Angst vor der Wahrheit"

Herr Knechtli hat mit seinem Kommentar zum Artikel "Täter-Nationalitäten" wieder einmal mehr den Nagel auf den Kopf getroffen und dem ist nichts mehr beizufügen. Genial geschrieben! Hoffentlich bekommen solche widersinnigen Ansinnen eine deutliche Abfuhr. Scheinbar haben gewisse Kreise Angst vor der Wahrheit.


Paul Bachmann, Rheinfelden D



"Gute Einschätzung"

Eine sehr gute Einschätzung von Peter Knechtli.


Eduard Rutschmann, Grossrat, Riehen


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Wer kann einem solchen Top-Angebot schon widerstehen!

Frisch pubertiert

Nicht nur "fräch und härzig"
RückSpiegel


Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.