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Kampagne gegen Eymann: Auch ein Medien-Drama

Von PETER KNECHTLI

Manch ein Basler Regierungsratskandidat würde sich die Finger lecken am Ausmass an Publizität, das derzeit Erziehungsdirektor Christoph Eymann zuteil wird. Doch der liberale Erziehungsdirektor, der Ende Oktober nochmals zur Wiederwahl antritt, dürfte darauf noch so gern verzichten wollen. Seit Jahren wird er im Internet von anonymen Heckenschützen attackiert, als Steuerbetrüger in Misskredit gezogen durch zahlreiche Blog-Einträge, deren Urheber bisher nur vermutet werden können.

Was sich Eymann und sein privates und berufliches Umfeld nun aber bieten lassen müssen, sprengt die Grenze des Tolerierbaren. Ein anonymer Heckenschütze mit Pseudonym Ari Sloterdijk ergänzte seit Anfang Jahr die virtuellen Salven gegen den Bildungsminister und verschiedene weitere Personen mit massenhaft landesweit gestreuten Diffamierungs-Mails. Je sicherer sich der feige Absender fühlt, nicht in die Fänge der Justiz zu geraten, desto mehr scheint er an seinem Psycho-Terror Gefallen zu finden.

Während Journalisten, die mit ihrem Namen zu ihren Beiträgen stehen, schon bei jeder Kleinigkeit wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte vor den Kadi gezerrt werden, ist es im Web offensichtlich möglich, Einzelpersonen über Jahre hinweg systematisch fertig zu machen, ohne von der Justiz auch nur in geringster Weise behelligt zu werden.

Es ist ein Skandal ohnegleichen, dass Provider bisher nicht dazu verpflichtet werden konnten, hinter jedem Blogbetreiber und Mailkunden einen rechtlich Verantwortlichen zu identifizieren, der im Fall von Verleumdung oder Cyber-Mobbing ins Recht gefasst werden kann.

"Es scheint, als wollten sich die Rechercheure
mit Fact und Fakes übertrumpfen."




Wenn sich anderseits Politiker in die Enge getrieben sehen, reagieren sie meist falsch – indem sie gerechtfertigte Vorwürfe abstreiten und lügen, wie der frühere deutsche Verteidigungsminster und Plagiatskünstler Karl Theodor zu Guttenberg oder der grosszügige Spesenmacher und deutsche ex-Bundespräsident Christian Wulff. In beiden Fällen war absehbar, dass das Lügengebilde unter immer grösserem Druck zusammenbricht.

Bisher hat Christoph Eymann jegliche Vorwürfe kategorisch als unwahr dementiert. Doch die Stimmung ist zwei Monate vor den Wahlen schon so angespannt, dass sich verheerend auswirken könnte, müsste er auch nur in einen kleinen Bereich seines Dementis zurücknehmen.

Der promovierte Jurist und erfahrene Politiker Eymann ist indes intelligent genug, um zu wissen: Sollte er in seiner besonders exponierten Vorbild-Funktion als Erziehungsdirektor gelogen oder bei seiner Unschuldsbeteuerung relevante Sachverhalte verschwiegen haben, wäre er politisch erledigt. Das Perfide aber ist, dass in der öffentlichen Meinung da und dort Zweifel aufkommen, ob eben nicht Feuer ist, wo Rauch aufsteigt. Und Rauch ist schon so viel vorhanden, dass die Rolle einiger Medien zumindest in diesem Fall kritisch zu hinterfragen ist.

Es scheint dem damaligen Raffaele Klages-Kumpane und verurteilten "Cosco"-Verwaltungsrat D. M., der sich der dreijährigen Freiheitsstrafe durch Flucht während eines Jahrzehnts entzog und jetzt in der Solothurner Strafanstalt Schöngrün sitzt, gelungen zu sein, einige Journalisten mit einem "Datenträger" in höchste Erregung zu versetzen. Seitenweise wurden seine unbewiesenen Vorwürfe kolportiert und scheinbar brisante "Dokumente", an denen schon einzelne Indizien Zweifel an der Echtheit erwecken, in der Öffentlichkeit verbreitet. Es scheint, als wollten sich die Verdachts-Rechercheure mit Facts und Fakes gegenseitig übertrumpfen.

Solcher Andeutungs- und Vermutungs-Journalismus offenbart eine fragwürdige Ausprägung der heutigen Medien-Realität. Es galt als einer der wesentlichen Grundsätze des klassischen Journalismus, dass Zurückhaltung gepflegt wurde, so lange eine Story ebenso wie zugespielte "Dokumente" nicht eindeutig als wahr und authentisch verifiziert waren.

Dass Eymanns Ex-Frau über eine gewisse Zeit für die Betrugs-Firma "Cosco" Mandate ausübte, ist unbestritten. Dies reicht aber – bis zum Beweis des Gegenteils – in keinster Weise aus, um jetzt Christoph Eymann aus seiner politischen Laufbahn zu schiessen.

Ist Eymann nun ein Unschuldslamm? Vermutlich nicht mehr und nicht weniger als Sie und ich. Solange aber keine Belege für ein strafrechtlich relevantes Vorgehen vorliegen, verdient er nicht einmal die bereits medial geschürten Zweifel an seiner Unschuld, sondern das volle Vertrauen.

Der ausserordentliche Staatsanwalt Simon Burger wird seine Ermittlungen ohne Rücksicht auf politische Prominenz führen. Es wird sich dann zeigen, ob Häftling Daniel M. seinen Feldzug gegen Eymann aus gutem Grund oder aus Rache führte. Sollte Letzteres zutreffen, dürfte sich als Spätfolge der "Cosco"-Affäre ein neuer Justizfall auftun – wegen falscher Anschuldigung.

Regierung setzt ausserordentlichen Staatsanwalt ein

1. September 2012
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Peter Knechtli, ist Chefredaktor und Gründer von OnlineReports.ch.

peterknechtli@onlinereports.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
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"Warum wird der Anzeigesteller nur mit Initialen genannt?"

Die Berichterstattung in diesem Fall zeigt exemplarisch, nach welchen Regeln sich die meisten Medien heute richten (nach keinen) und wer sie beaufsichtigt (niemand). Jedenfalls sind heute nach meinem Gefühl in der schweizerischen Mediendatenbank mehr Leute fichiert (und dies gründlicher) als seinerzeit beim Schweizer Staatsschutz. Wer nach einer moderaten Kontrolle der "4. Macht im Staat" ruft, wird (natürlich von den Medien) als Totengräber der Meinungsfreiheit und Medienvielfalt gebrandmarkt. Interessant deshalb, dass die Forderung nach mehr journalistischer Qualität und nach Massnahmen gegen schrankenlose (Internet-)Publizistik von einem Medienschaffenden selber kommt. Ob es den "klassischen Journalismus", wie ihn sich Peter Knechtli zurückwünscht, je gegeben hat, darf bezweifelt werden. Würden sich zeitgenössische Journalisten konsequent daran halten, so müsste manch lokales Printmedium mit praktisch leeren Seiten erscheinen ... Seriöser Journalismus (der Zeit und andere Ressourcen benötigt) ist im Blätterwald fast so selten wie ein sauber zu Ende geführter deutscher Satz. Leider.

 

Noch etwas zur Sache selber: Weshalb wird der Anzeigesteller in den Medien bis heute behutsam mit seinen Initialen (hier immerhin mit Vornamen) bezeichnet, wo doch den im Internet vorhandenen Handelsregisterauszügen unschwer entnommen werden kann, wie der volle Name lautet? So habe ich ihn jedenfalls innert Sekunden in Erfahrung gebracht. Journalistische Diskretion mag ehrbar sein. Sobald aber Täter öffentlich sind, sollten sie m. E. beim Namen genannt werden, dies umso mehr, als Regierungsräte von Seiten der Medien offenbar auch nicht mit Rücksicht rechnen dürfen.


Daniel Albietz, Riehen



"Ungefilterte Aussagen"

Auch ich erhielt die Mails von "Ari Sloterddijk". Die Untersuchungen um die Hanfanlage im Dreispitz haben ergeben, dass dort Marihuana für industrielle Zwecke angebaut worden ist. Es gab keine Verurteilungen und damit macht es wohl wenig Sinn, allfällige Investoren anzuschwärzen. Daniel M. ist ein Bekannter des mehrfach verurteilten Finanzjongleurs und Betrügers Ch. G., der wiederum mit dem Fälscher und Anlagebetrüger d. P. verbunden ist. Mir ist es schleierhaft, wie Aussagen aus solchem Umfeld ungefiltert in die Medien gelangen. Dieses Pack von Kleinkriminellen ist keine Robin Hood-Vereinigung. Sie haben allesamt KMUs, Kleinhändler, Leichtgläubige und materiell Verzweifelte mit falschen Versprechungen gelockt und betrogen.

 

Schon die Berichterstattung um den Fall Cosco war ein Trauerspiel von sich überbietenden Superlativen um Kleinganoven und Hooligans. Und jetzt kommt Daniel M. wohl mit einem Basler-Watergate? Na bravo!


Herbert Blaser, Basel



"Vorurteilslos und korrekt"

Typisch Peter Knechtli. Wenn sich doch nur auch gewisse andere Redakteure ein Beispiel daran nehmen würden, wie Herr Knechtli vorurteilslos und korrekt recherchiert und berichtet.


Armin Studer, Frick



"Nötiges Fingerspitzengefühl"

Bravo Peter Knechtli! Ein Beitrag von journalistischem Können mit dem nötigen Fingerspitzengefühl. Ich hoffe sehr, dass Ihr Beitrag bei den Stimmbürgerinnen und -bürgern die vorurteilslose Meinungsbildung festigt.


Barbara Wilhelm, Basel



"Der richtige Sloterdijk"

Wer auch immer, wann auch immer, was auch immer. Danke Peter Knechtli für Dein besonnenes Innehalten. Eigentlich müsste sich der "richtige" Sloterdijk mit Vornamen Peter gegen die Usurpation seines Namens wehren. Aber vermutlich hat er keinen Anlass, sich in die Niederungen kleinstäditischen Politiklärms zu begeben.


Beatrice Alder, Basel



"Investigativer und Kampagnen-Journalismus schliessen sich aus"

Als sozialdemokratischer Grossrat sollte ich wohl froh sein, wenn ein sich zur Wiederwahl stellender bürgerlicher Regierungsrat kurz vor den Wahlen auf dermassen dubiose Art angegriffen wird? Falsch! Der politische Diskurs läuft bei uns anders ab, und dabei wird es auch bleiben. Peter Knechtlis Kommentar ist beizupflichten, und sein journalistisches Verhalten steht in positivem Kontrast zu anderen Medien. Er zeigt einmal mehr, dass investigativer Journalismus und Kampagnen-Journalismus sich gegenseitig ausschliessen.


Philippe Macherel, Basel



"Schwindel und Ekel"

Regierungsrat Christoph Eymann und ich sind politische Gegner. Die Kampagne, die gegen ihn läuft, erfüllt mich aber mit Schwindel und Ekel. Schwindel ob der Fülle der vorgebrachten Anschuldigungen und Ekel wegen der Anonymität, aus der heraus seit einiger Zeit Informationssalven gegen ihn geschossen werden. "Es gilt die Unschuldsvermutung" heisst es in einigen Medien, nicht aber bei OnlineReports. Peter Kechtli tut gut daran, diese Formel nicht zu verwenden. Sie wird nämlich auch dann gebraucht, wenn ein Täter seine Tat höchstwahrscheinlich begangen hat, aber noch nicht rechtskräftig verurteilt ist. Davon kann im Fall von Christoph Eymann keine Rede sein. Ohne eine Substanziierung der Vorwürfe ist es verantwortungslos, weitere Worte über sie zu verlieren. Damit bietet sich mir wieder die Gelegenheit, mich politisch mit Christoph Eymann zu streiten.


Daniel Goepfert, SP-Grossrat, Grossratspräsident, Basel



"Ari Sloterdijks farbige Anschuldigungen"

Wieder einmal beweist sich Peter Knechtli als zurückhaltender, besonnener Analyst der aktuellen Schmutz-Kampagne gegen Christoph Eymann in einem sehr wahrscheinlich nicht aufgearbeiteten strafrechtlichen Umfeld. Ich bedaure ausserordentlich, dass es unserem bewährten Erziehungsdirektor Eymann zeitlich verunmöglicht sein wird, den ihm angeworfenen Dreck vor den Wahlen loszuwerden. Dass der sogenannte Herr Ari Sloterdijk – auch mir – seit Monaten seine farbigen Anschuldigungen zumailen darf, zeigt – sollte ihm der Wahrheitsbeweis nicht gelingen – exemplarisch dringenden Handlungsbedarf auf.


Markus W. Stadlin, Anwalt, Basel



"Medien als Verstärker von Gerüchtekampagnen"

Einverstanden mit P. Knechtli. Allein schon, wie die Presse das viel zu hoch aufhängt und aufbauscht ist skandalös, ganz zu schweigen von dem, was diffus im Netz abläuft. Die lokale Presse macht sich zum Verstärker von Gerüchtekampagnen. Man hat den Eindruck, etwas wird orchestriert hochgeschaukelt. Geschickt gewählter Zeitpunkt: die Aufmerksamkeit während des Sommerlochs ist noch vorhanden und gerade noch rechtzeitig für die Wahlen. Und keiner fragt, wieso man so lange auf diese Enthüllungen warten musste. "Mud-slinging" hilft, hängen bleibt immer etwas.


Jean-Pierre Meylan, Basel



"Warum wurde die Staatsanwaltschaft nicht energisch?"

Den Bericht und die Analyse von Peter Knechtli kann ich vollumfänglich unterstützen. Ich erhalte seit Jahren die unmöglichen Mails dieses Ari Sloterdijk (auf zwei Email-Adressen). Warum er sie mir schickt, ist mir unerklärlich! Und was das soll, ebenso. Obwohl ich sie als Spam deklarierte, kamen sie immer wieder rein. Inhalt und Aussage sind sehr diffamierend und haben keine klaren Aussagen, sondern diffuse Anschuldigungen, nicht fassbare, angetönte Dinge, die man unterschiedlich interpretieren kann.

 

Dass Herr Eymann sich dies über die Jahre hinweg gefallen liess, wundert mich! Und warum ist die Staatsanwaltschaft nicht schon längst energisch geworden?

 

Und leider stürzen sich die Medien in unschöner Art und Weise auf die Vorkommnisse. Im Zweifelsfalle für den Angeklagten! Es reicht, wenn über Herrn Eymann hergezogen wird, sollte er denn tatsächlich so "böse" sein, wie es dargestellt wird. Ist eigentlich den Medien bewusst, dass sie sich moralisch mitschuldig machen, wenn sie vorverurteilen?


Beatrice Isler, Basel



"Super Kommentar"

Bravo, super Kommentar. Das kann ich alles unterschreiben.


Peter Meschberger, Birsfelden


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"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
Untertitel
vom 6. Oktober 2017
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Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.