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Basel-Stadt mit klar bürgerlicher Strategie

Von PETER KNECHTLI

Die Basler Liberalen überstrahlen derzeit die bürgerliche Parteien-Landschaft. Sie stellen mit Heiner Vischer den Grossrats-Präsidenten, mit Christoph Eymann den einzigen Nationalrat der bürgerlichen Mitte, und mit ihrer Parteipräsidentin Patricia von Falkenstein die bürgerliche Ständerats-Kandidatin.

Aber auch die bürgerliche Mitte stellt sich geschlossen auf wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. Zu gut ist noch in Erinnerung, wie sie mit Hängen und Würgen mit der SVP arrangierten und dann doch scheiterten.

Die CVP verweigerte schon 2003 eine Zusammenarbeit mit der SVP, weil sie "das Geschäft mit den von ihnen als gemeingefährlich gebrandmarkten Linken betreibt". Ganz auf Eigennutz mit Endstation "Gläbbergässli" ausgerichtet endete 2007 der LDP-Versuch mit einer "Gewerbeliste" Zusatznutzen zu generieren. Die Partei musste sich bei FDP, CVP und SVP entschuldigen. Die Allianz ging zerstritten in den Wahlkampf.

Heute sind die Voraussetzungen anders: Die SVP wurde auf Hauptinitiative der CVP aus dem Reigen ausgeschlossen, was nun dank der mittlerweile entstandenen Kleinparteien GLP (Grünliberale) und BDP die Möglichkeit schafft, eine schlagkräftige Allianz aus sechs Mitte-Parteien zu formieren. Es wird eine klare bürgerliche Strategie sichtbar.

Durch die Listenverbindung bleibt jede Stimme wirksam innerhalb der Partner und die Chancen auf einen dritten bürgerlichen Sitz sind so gut wie lange nicht mehr – sofern es Sebastian Frehner als rechte Einzelmaske der notorischen Krach-Partei gelingt, seinen Sitz ins Trockene zu retten.


"Patricia von Falkenstein läuft sich
auf die Nationalratswahlen hin warm."



W
eniger günstig sieht die Lage für die Klein- und Kleinstparteien GLP, EVP und BDP aus. Trotz einer Unterlistenverbindung dürften sie sich mit einem kumulierten Wähleranteil von knapp 7,7 Prozent (2015) äusserst geringe Aussichten auf einen Sitz ausrechnen. Vielmehr werden sie als Stimmenlieferanten für die Freisinnigen dienen, deren Chancen auf eine Rückkehr ins Bundeshaus am grössten sind.

Interessant ist die Rolle von Patricia von Falkenstein als Ständerats-Kandidatin. Typisch!, könnte man sagen: Gegen die Kandidatur der linken Finanzdirektorin Eva Herzog kann im rot-grün dominierten Basel eine bürgerliche Kandidatur nur "verheizt" werden – selbst wenn sie ebenfalls weiblich ist.

Tatsächlich wird die liberale Parteipräsidentin mit allergrösster Wahrscheinlichkeit nie in den Ständerat einziehen. Sie hat sich – weil im bürgerlichen Lager kein Bewerber-Gerangel herrschte – wohl eher pflichtschuldigst zur Kandidatur bereit erklärt. Aber ein Opfer bringt die temperamentvolle Politikerin adliger Abstammung nicht. Das Selbstbewusstsein, mit dem sie sich heute als "wahrscheinlich eine der besten Kandidatinnen" bezeichnete, hat Realitätskraft: Das trifft tatsächlich zu.

Ihr Kandidatinnen-Kalkül dürfte sich denn auch gar nicht primär an der Ständeratswahl orientieren, in der sie ihrer SP-Gegnerin wird gratulieren dürfen. Mit ihrer Ständerats-Aspiration läuft sie sich viel eher auf die Nationalratswahlen hin warm, für die sie auch kandidiert. Die Doppelkandidatur verleiht ihr ein Maximum an Publizität, so dass die Chance günstig ist, hinter dem bisherigen Amtsträger Christoph Eymann den Platz der ersten Nachrückenden zu belegen.

Falls Eymann, derzeit 68-jährig, Mitte der kommenden Amtsperiode nach langen Jahren zur Auffassung kommen sollte, den Bundesberner Politik-Betrieb "gesehen" zu haben, schlüge Patricia von Falkensteins Stunde. Noch ist es nicht so weit. Aber die Strategie ist clever ausgedacht.

Der Bericht zum Kommentar

7. Februar 2019
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RückSpiegel


In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

Weitere RückSpiegel

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"Verkehrssicherheitsplan droht zum Papiertiger"

CVP Basel-Stadt
Zwischentitel in der
Medienmitteilung
vom 29. Januar 2019
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Schreibsicherheitsplan revisionsbedürftig.

In einem Satz


Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.

Titus Hell ist als Nachfolger von David Pavlu zum neuen Präsidenten der Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) gewählt worden.

Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

• Der Basler "Basta"-Grossrat Daniel Spirgi tritt per 12. Februar 2019 nach nur zweieinhalb Jahren aus dem Kantonsparlament zurück, der Grüne Jérôme Thiriet rückt nach.

Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.