Joël Thüring: "Einwurf"

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Eine Sommer-Olympiade in Basel

Am kommenden Donnerstag schliesst die "Baselworld" ihre Türen. Wiederum ist diese Weltmesse für Uhren und Schmuck für Basel von herausragender Bedeutung – belebt sie doch sowohl Hotellerie als auch Gastronomie. Die Wertschöpfung dieser Messe und der weiteren Veranstaltungen der MCH Group (zum Beispiel die "Art Basel") sind für den Kanton und die Wirtschaft von grosser Bedeutung.

Doch nicht nur im Bereich der Messe-Veranstaltungen wird Basel im dieses Jahr auftrumpfen können. Mit der Curling-Weltmeisterschaft der Männer und dem Finale der Europa League finden im 2016 nebst den jährlich wiederkehrenden internationalen Sportanlässen gleich zwei weitere Top-Events in Basel statt. Zweifelsohne werden auch diese Veranstaltungen den Bekanntheitsgrad Basels erhöhen.

Anders als bei der OSZE-Tagung – hier sollte sich in der Schweiz vor allem Genf auf internationale Kongresse konzentrieren – bin ich davon überzeugt, dass solche sportliche Grossveranstaltungen unserer Stadt gut tun. Deshalb gilt es hier am Ball zu bleiben und die Verantwortlichen des Kantons darin zu bestärken, sich um weitere Gross-Ereignisse zu bemühen. So sind die Bemühungen erfreulich, sich um die Ausrichtung der Badminton-Weltmeisteschaft 2021 zu bemühen. Basel könnte sich so weiterhin als Sport-Stadt im internationalen Schaufenster etablieren.


"Die Infrastruktur stimmt im Dreiland,
die Sportstätten sind vorhanden."



D
och darüber hinaus wären spannende Grossveranstaltungen – gerade auch im Hinblick auf die neue Maxime vieler Organisatoren ("Reduce to the max") – eine Option für Basel. So sind wir Teil der Fussball-Europameisterschaft im Jahr 2020. Erfreulich ist auch, dass das Sportparlament von Swiss Olympic jüngst beschlossen hat, erneut eine Kandidatur für die Olympischen Winterspiele, dieses Mal für das Jahr 2026, zu entwickeln.

Diesen Entscheid unterstütze ich sehr. Ich war damals schon für die vom Volk allerdings abgelehnten Spiele 2022 in Graubünden und bin wie der Präsident von Swiss Olympic, Jörg Schild, der Ansicht, dass die Schweiz perfekte Voraussetzungen für eine solche Veranstaltung bietet.

Zweifelsohne wäre eine Winterolympiade aus der Sicht der Bergregionen attraktiv und naheliegend. Doch wieso versteifen wir uns auf die Wintersaison? Mein Vorschlag wäre, dass sich die Region Basel für eine Sommer-Olympiade bewirbt. Man könnte versuchen, diese Bewerbung länderübergreifend zu lancieren und neben der Nordwestschweiz die badische und elsässiche Nachbarschaft zu integrieren. Damit wäre die Bewerbung breiter abgestützt und die Erfolgs-Chance grösser.

Schliesslich spielen dabei vor allem auch die Aspekte der Nachhaltigkeit und der Kosten eine Rolle. Mich stört sehr, dass heutige Bewerbungen oft übertrieben daherkommen. Ganze Städte aus dem Boden zu stampfen oder Anlagen zu bauen, die danach nicht mehr benutzt werden können, ist sowohl finanzpolitisch als auch ökologisch Unsinn. Auch sind die Arbeitsbedingungen in vielen Staaten für den Bau dieser Stätten unhaltbar.

Vielmehr sollten bestehende Ressourcen genutzt werden. Die Infrastruktur stimmt im Dreiland, die nötigen Sportstätten sind vorhanden, der öffentliche Verkehr ist gut ausgebaut und durch deine trinationale Abstützung der Bewerbung auch genügend Knowhow und Finanzkraft vorhanden. Zudem wäre gewährleistet, dass die Sportstätten auch nach der Olympiade weiter genutzt werden könnten.

Eine nachhaltigere Bewerbung würde es wohl kaum geben, lediglich in einzelnen Bereichen müsste im Hinblick auf eine Bewerbung für das Jahr 2028 oder 2032 noch nachjustiert und investiert werden. Doch diese Investitionen würden sich auszahlen und den Namen Basel – als "Host City" – einmal mehr in die Welt tragen. Zudem wäre es ein Bekenntnis zur Zusammenarbeit in der Region und ein Projekt mit "Wir-Gefühl"-Charakter. Lancieren wir also gemeinsam dieses visionäre Projekt.

21. März 2016
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Joël Thüring, geboren 1983, ist gelernter Kaufmann und Inhaber des KMU-Betriebes "Aspero AG" mit Mandaten im Consulting-Bereich. Politisch ist er seit 2001 in der SVP tätig und amtet als Basler Grossrat und Bürgergemeinderat sowie als Leiter des Parteisekretariates der SVP Basel-Stadt. Amtsjahr 2017/2018 Präsident des Basler Grossen Rates. Neben diesen politischen Tätigkeiten ist er unter anderem Vorstandsmitglied der Mobilen Jugendarbeit Basel und Riehen. Der überzeugte Single lebt in einem Grossbasler Aussenquartier.

joel.thuering@aspero.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)

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"Die Basler Stadtgärtnerei behauptet, dass es mit den Wegwerfgrills besser geworden sei."

BZ Basel
Newsletter vom
15. Mai 2018
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Eine höchst interessante Aussage. Sie braucht nur noch in den Verständlichkeits-Modus transferiert zu werden.

Veranstaltungs-Hinweis

 

OFFENE TORE
zu historischen Wohnbauten
am Sa/So 26./27. Mai
Zahlreiche Gratis-Führungen in sehenswerten Altstadt-Häusern in Basel und in der ganzen Schweiz. Eine Aktion des Vereins DOMUS ANTIQUA HELVETICA aus Anlass des Europäischen Kulturerbejahres 2018.

Genauere Informationen und Online-Anmeldung für Gratis-Tickets über www.domusantiqua.ch/offenetore

RückSpiegel


Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am Samstag, 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier (10 bis 16 Uhr) neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.