© Foto by zvg
"Aufbau von unten": Muslime-Repräsentant Hisham Maizar

Islamische Vereinigungen in der Schweiz stark zersplittert

Ein nationaler Dachverband aller 350'000 Muslime blieb bisher ein unerfüllter Traum


Von Beat Stauffer


Seit Jahren versuchen Muslime, die in rund 300 Vereinen und Stiftungen aufgesplitterte muslimische Gemeinschaft der Schweiz in einen nationalen Dachverband zusammenzufassen. Bis jetzt ohne wirklichen Erfolg. Heute stehen sich zwei grosse Dachverbände gegenüber, die beide für sich in Anspruch nehmen, die Schweizer Muslime zu vertreten.


Wer sich näher mit den über 300 verschiedenen Moscheevereinen, islamischen Stiftungen und Verbänden befasst, bekommt es unweigerlich mit einem Stück Orient zu tun: So opak, undurchsichtig und verwirrend präsentieren sich die Verhältnisse. Auch ausgewiesene Kenner tun sich schwer damit, den Durchblick zu behalten und die Dinge einordnen zu können.

Verwirrende Namensgebungen

Dasselbe trifft, wenn auch in geringerem Ausmass, auf die Dachverbände zu, welche den Anspruch erheben, die Moscheevereine auf nationaler Ebene zu vertreten. Auch hier findet sich ein Mangel an Transparenz und eine Orientierung an starken Figuren, die, so argwöhnen Kritiker, von ferne an die Verhältnisse in vielen islamischen Ländern erinnert. Dazu kommt, dass sich viele Verbände einen Namen gegeben haben, der wenn nicht als irreführend, so doch als höchst unpräzis bezeichnet werden muss. So existieren heute mindestens fünf Organisationen, die von ihrem Namen her den Eindruck erwecken, sie stellten eine Art Dachverband der Schweizer Muslime dar - so etwa die 1978 gegründete "Föderation islamischer Vereine der Schweiz", zu welcher heute gerade mal noch fünf türkische Moscheevereine gehören.

Diese verwirrenden Namensgebungen spiegeln die seit langen Jahren unternommenen Versuche, die Muslime in der Schweiz in einer Art Dachverband zusammenzufassen, um ihren Anliegen mehr Gewicht zu geben und um den Behörden gegenüber als legitimer Gesprächspartner auftreten zu können. Diese Versuche sind bis anhin alle gescheitert; die Unterschiede und Divergenzen zwischen den verschiedenen Herkunftsregionen, Ausrichtungen und religiösen Traditionen zugehörigen Muslimen in der Schweiz erwiesen sich als zu gross.

Heu nicht immer auf der gleichen Bühne

Heute stehen sich zwei grosse Organisationen gegenüber, die sich de facto konkurrenzieren: Die "Koordinationsstelle  Islamischer Organisationen Schweiz" (KIOS) und die "Föderation islamischer Dachverbände Schweiz" (Fids). Während die KIOS schon beinahe 10 Jahre existiert, wurde die Fids erst im April 2006 ins Leben gerufen. Hinter den beiden Organisationen stehen je zwei charismatische Figuren, welche massgeblich bei der Gründung ihrer Organisation gewirkt haben und bis heute das Heft in der Hand halten: Der aus dem Iran stammende Entwicklungssoziologe Farhad Afshar (KIOS), der an der Uni Bern doziert, und der in Palästina geborene Mediziner Hicham Maizar (Fids), der als in der Ostschweiz eine Arztpraxis betreibt. Die beiden Exponenten vertreten gegenwärtig den Islam in dem von den Landeskirchen ins Leben gerufenen "Rat der Religionen".

Dass Afshar und Maizar das Heu nicht immer auf der gleichen Bühne haben, ist mittlerweile bekannt. Während Maizar als pragmatisch eingestellter Muslim gilt, der sich für eine Politik der kleinen Schritte einsetzt und alles vermeidet, was schweizerische Sensibilitäten verletzen könnte, ist Afshar wiederholt durch erstaunlich forsche Auftritte aufgefallen, die nicht selten in Anklagen gegen die Schweiz und gegen den Westen münden. Dazu kommt, dass Afshar, wenn überhaupt, äusserst zurückhaltend kommuniziert. Immer wieder hat er sich auch geweigert, zu bestimmten Fragen Auskunft zu erteilen. Genau diese Informationspolitik ist Afshar nun im Zusammenhang mit dem Projekt einer neuen Moschee in Bern zum Verhängnis geworden. Damit dürfte er auch in Kreisen, die ihm im Prinzip positiv gegenüberstehen, einiges an Sympathie verloren haben.

Keine demokratische Legitimation

Die beiden Kontrahenten, so der Eindruck, unterscheiden sich auch in einem anderen, zentralen Punkt: Während Maizar klar für einen Aufbau von "unten" plädiert und funktionierende kantonale oder regionale islamische Verbände auf einer höheren Ebene föderieren möchte, scheint der KIOS-Präsident eher für eine Initiative von "oben" zu setzen. Dabei anerkennt Afshar durchaus, dass die KIOS zurzeit über keine demokratische Legitimation verfügt.

Ob diese andere Vorgehensweise wirklich die Hauptursache dafür ist, dass die beiden Organisationen nicht zusammenspannen, oder ob es nicht in erster Linie persönliche Unverträglichkeiten und Machtansprüche sind, lässt sich nicht wirklich ausmachen. Fakt ist, dass die beiden Organisationen um den Anspruch rivalisieren, die Schweizer Muslime auf höchster Ebene zu vertreten. Dabei ist es Hicham Maizar innert eines guten Jahres gelungen, einen beachtlichen Teil der muslimischen Verbände mit insgesamt über 150 Vereinen in 16 verschiedenen Kantonen für seine Föderation zu gewinnen. Dazu gehören etwa die muslimischen Verbände der Ostschweiz (DIGA), der Region Luzern (VIOKL), des Aargaus (VAM), die in der Westschweiz stark vertretene "Ligue des Musulmans de Suisse" und zahlreiche  albanische Vereine. Doch der grösste muslimische Dachverband der Schweiz, die Zürcher VIOZ, macht weiterhin bei der KIOS mit, ebenso die Basler Muslimkommission (BMK) und der Berner Muslimverband Umma.

Wenig Klarheit vorhanden

Hicham Maizar scheint dies kalt zu lassen. Zum einen wirft er die Frage auf, ob die KIOS "wirklich ein Dachverband" sei. Dabei lässt er Farhad Afshar gegenüber gewisse Vorbehalte  erkennen. Zum andern, sagt Maizar, sei einiges unklar in Verbänden, die sich der KIOS angeschlossen hätten, so etwa der Berner "Umma". So sei jüngst wieder ein führendes Mitglied aus diesem Verband ausgetreten, und der Imam eines Berner Moscheevereins mache zwar als Einzelperson mit, nicht aber als Vertreter seiner Moschee. Entscheidend sei für ihn aber in erster Linie, so Maizar weiter, dass seine Organisation von "unten" aufgebaut werde und sich an demokratischen Prinzipien orientiere. In den Vereinen, so gibt sich Maizar überzeugt, könnten die Mitglieder ihre "ethnisch geprägte Identität" pflegen. Doch darüber hinaus gebe es gemeinsame Interessen als Muslime; und um diese wirkungsvoll durchsetzen zu können, brauche es eben einen nationalen Dachverband.

Wer den Versuch unternimmt, sich bei muslimischen Exponenten in dieser Sache etwas umzuhören, erhält kaum mehr Klarheit. Die VIOZ sei nicht Mitglied bei der KIOS, sondern unterstütze lediglich deren Bemühungen, präzisiert etwa der Zürcher VIOZ-Präsident Ismail Amin. Im Moment unterstütze sein Verband in der Tat Farhad Afshar, erklärt Amin, doch eigentlich sei es für die VIOZ nebensächlich, welche Person sich um dieses wichtige Anliegen bemühe. Dann führt Amin aus, dass die erste Priorität darin liege,  zuerst einmal funktionierende Strukturen auf kantonaler Ebene aufzubauen und erst dann einen Schritt weiterzugehen. Dazu müssten vorgängig Statuten ausgearbeitet werden, und selbstverständlich müsste der Präsident eines nationalen Dachverbands sich einer Wahl stellen.

Mit diesen Ideen positioniert sich Amin allerdings sehr nahe bei der neuen Muslim-Föderation Fids. Weshalb, so die Frage, hat sich denn keine Zusammenarbeit ergeben? Hicham Maizar habe sich nie offiziell mit der VIOZ in Verbindung gesetzt, lautet die Antwort, welche wiederum einiges offen lässt. Und Amin fügt an:  "Die Kontakte sind häufig sehr schwierig."

Auch Ramadans Verein ist dabei

Wo aber steht die noch junge Föderation der islamischen Dachverbände? Was für eine Art von Islam möchte sie vertreten? Maizars Antwort ist sehr allgemein gehalten. Die Fids positioniere  sich "neutralisierend in der Mitte". Die Haltung der einzelnen Vereine, die sich der Fids angeschlossen haben, werde "andauernd überprüft", um "Exzesse in die eine oder in die andere Richtung zu verhindern".

Doch vertreten nicht die meisten islamischen Vereine in der Schweiz eine eher konservative, fromme Auffassung des Islam? Er halte dies für sehr problematische Begriffe, antwortet Maizar. Doch in der Tat hielten sich die meisten der in Vereinen organisierten Muslime "an gewisse Prinzipien". Sie seien allerdings "eher moderat" in ihrer Haltung und hätten begriffen, dass sie nicht in ihrer Heimat, sondern in der Schweiz lebten. Von den Sympathisanten islamistischer Gruppierungen, die unter Muslimen aus arabischen Ländern und vor allem unter Asylbewerbern zahlreich vorhanden sind, geht für Maizar keine Gefahr aus: Ihr Einfluss werde niemals dominant werden, weder in ihren Vereinen noch in der Föderation. Dasselbe gelte für Hani Ramadan, den Direktor des islamischen Zentrums in Genf, der es durch seine Äusserungen über die Steinigung von Frauen zu landesweiter  Bekanntheit gebracht hat und dessen Verein sich ebenfalls der Föderation angeschlossen hat: Ramadan sei ein "Einzelfall", und es werde ihm nicht gelingen, seine Föderation umzukrempeln.

Stockkonservativer Referent eingeladen

Nicht alle Beobachter und Akteure teilen diese optimistische Einschätzung. Die Politikwissenschafterin Elham Manea, die das "Forum für einen fortschrittlichen Islam" (FFI) mitbegrüdnete, weist etwa darauf hin, dass die westschweizerische Muslim-Liga  im Mai 2007 Salman al-Aouda, einen stockkonservativen Referenten aus Saudi-Arabien zu einer Tagung eingeladen habe, die dem Thema der Integration von Muslimen in der Schweiz gewidmet war. Da die Schweizer Behörden al-Aouda das Einreisevisum verweigerten, habe die Liga den Gast per Videokonferenz zugeschaltet. Sie fände es "unglaublich", empört sich Manea, dass die Liga ausgerechnet einen Wahhabiten für eine solche Veranstaltung verpflichtet habe. Wenn in der Schweiz nicht aufgepasst werde,  befürchtet Manea,  könnten auch hier schon bald "Verhältnisse wie in Grossbritannien" entstehen.

Hicham Maizar, aber auch die meisten offiziellen Vertreter von islamischen Verbänden, können mit solchen Ansichten wenig anfangen. Beim "Forum für einen fortschrittlichen Islam" handle es sich um eine kleine, ja um eine "winzige Minderheit", die für sich nicht in Anspruch nehmen könne, Interessen von Muslimen zu vertreten. Zudem polarisiere es sehr stark. Dem widerspricht die FFI-Präsidentin Saida Keller-Messahli vehement. Zwar sei das FFI noch eine junge und zahlenmässig recht kleine Gruppierung, doch die zahlreichen Reaktionen zeigten, dass sich viele Musliminnen und Muslime von diesen Ideen angesprochen fühlten.

Kaum ideologische Unterschiede

Auch für aussenstehende Fachleute bleibt in dieser Sache einiges unklar. "Ich habe bis heute nicht herausgefunden, worin sich die beiden Dachverbänden inhaltlich unterscheiden", sagt etwa Christoph Peter Baumann, Gründer und Leiter von Inforel, einer in Basel domizilierten neutralen Informationsstelle über religiöse Bewegungen. Sowohl in der KIOS wie auch in der Fids seien verschiedene Ausrichtungen vorzufinden. Baumann teilt dabei die Auffassung des "Forums für einen fortschrittlichen Islam", dass die in Vereinen organisierten Muslime "mehrheitlich fromm bis konservativ" sind. Grundsätzlich hielten sich viele säkulare, aber auch nicht praktizierende Muslime "draussen" und engagierten sich nicht im Rahmen eines Moscheevereins. Diese Muslime würden bis heute von keiner Organisation wirklich vertreten.

Diese Auffassung teilt auch Ismail Amin, der Präsident des kantonalzürcherischen Dachverbands VIOZ. Doch auch diese Muslime seien froh, dass es Organisationen gebe, welche sich um religiöse Angelegenheiten und Angebote kümmerten, sagt Amin. Eine andere Frage ist, welcher Anteil dieser nicht-praktizierenden Muslime dem sogenannt säkularen Flügel zuzurechnen ist.

Oft erstaunlich gut organisiert

Einig sind sich aber alle Befragten in einem Punkt: Zumindest auf der Ebene der Regionen und der Kantone ist es den muslimischen Vereinen häufig gelungen, sich trotz aller Verschiedenheiten zusammenzuschliessen und sich auf einen Minimalkonsens zu einigen. Diese kantonalen Zusammenschlüsse scheinen mancherorts erstaunlich gut zu funktionieren, selbst wenn auch dort das Problem der Vertretung der säkularen Muslime ungelöst bleibt. So scheint es durchaus im Bereich des Möglichen zu liegen, dass sich diese kantonalen Muslim-Verbände in absehbarer Zeit tatsächlich zu einer Organisation auf nationaler Ebene zusammenfinden.

17. September 2007


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Unser Sport trifft den Zahn der Zeit"

Franz Amann
Vice-Präsident
Rhein-Club Basel
im "Vogel Gryff"
vom 23. Mai 2019
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Gratulation zum Volltreffer der Kategorie Zeit-Zahn.

RückSpiegel


Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.