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"Unter den Augen der Polizei": Chaoten-Feuer am Basler Voltaplatz

Lärm- und Gewaltorgie am Voltaplatz: Nur zwei Verhaftete

Einst friedlicher Protest gegen Basler Stadtentwicklungspolitik artete aus – Polizei-Einsatz spät und halbherzig


Von Peter Knechtli


Die Umgebung rund um den okkupierten Basler Voltaplatz entwickelt sich mehr und mehr zu einem Chaoten-Tollhaus – scheinbar behördlich toleriert. Doch Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass ist sauer.


In der Nacht auf heute Sonntagmorgen war es auf der Voltamatte und darum herum wieder einmal so weit: Eine Lärm- und Gewaltorgie, wie sie die Quartierbewohner schon seit Monaten in periodischen Abständen über sich ergehen lassen müssen, ohne dass die Behörden konsequent einschreiten.

Lärmklagen während der ganzen Nacht

Nach 3 Uhr kam es zu massiven Sachbeschädigungen. Wie Augenzeugen berichteten, wurden zahlreiche Fensterscheiben eingeschlagen. Nachdem aus dem Gebiet der besetzten Voltamatte ("Revolta") "bereits die ganze Nacht massive Lärmbelästigungen gemeldet worden waren" (so eine Polizeimeldung), entfachten die dort versammelten rund 100 bis 150 Chaoten mit Baumaterial ein grosses Feuer, so dass die Berufsfeuerwehr löschen musste. Gleichzeitig begannen einzelne Vermummte, an Ladengeschäften der Eckliegenschaft Elsässerstrasse / Voltastrasse Scheiben einzuschlagen.

Bei Einschreiten der Polizei "zerstreuten sich die Randalierer in alle Himmelsrichtungen", heisst es in einer offiziellen Polizeimeldung. Danach wurden zwei Personen in Polizeigewahrsam genommen. Gegen sie habe die Kriminalpolizei ein Strafverfahren eingeleitet. Zürcher Event-Chaoten seien am Voltaplatz nicht gesichtet worden. Soweit die Darstellung der Polizei.

"Schwarzer Block besser organisiert als Polizei"

Weitaus dramatischer tönt die Schildung eines Augenzeugen ("ich bin ein Linker") gegenüber OnlineReports. Er hatte das "Theater" (so seine Formulierung) von 22.30 bis 6 Uhr morgens beobachtet, "weil ich wissen wollte, wie unser Staat sich verhalten würde". Sein Fazit: "Der schwarze Block ist besser organisiert als unsere zahnlose Polizei."

Weiter schildert der Zeuge: "Ich habe mitangesehen, wie etwa ein Dutzend Vermummte zahllose Scheiben zerstörten – unter den Augen der Polizei. Nichts ist passiert. Erst als eines der Feuer bedrohlich wurde, erschien die Polizei – allerdings nur zum Schutz der Feuerwehr." Der Zeuge weiter: "Die Chaoten, die in immer höherer Zahl und teilweise vermummt anmarschierten, verbrannten dem Bauherrn des Robi-Spielplatzes schlicht das Baumaterial."

65 Dezibel um 2.40 Uhr

Um 23 Uhr habe er ein erstes Mal die Polizei angerufen, weil das Trottoir und die Robi-Baustelle brannten. Passiert sei nichts. Um 2.30 Uhr, als mehrere Feuer lichterloh brannten, rief der Zeuge wiederum mit der Polizei an. Da sei ihm beschieden worden, die Polizei würde gern eingreifen, aber sie dürfe nicht – "aus politischen Gründen".

Auch ein anderer Leser beklagte sich bei OnlineReports darüber, dass die Polizei trotz zahlreichen Beschwerden von Quartierbewohnern nicht gegen massivste Lärmexzesse an unbewilligten Konzerten auf dem Voltaplatz vorgehen. Der Zeuge mass heute Sonntagmorgen um 2.40 Uhr hinter geschlossenen Fenstern in seiner Wohnung in der Kraftstrasse eine Lautstärke von 65 Dezibel. Die Polizei sagte ihm auf seinen Anruf hin: "Ganz ehrlich, wir dürfen nichts machen."

Polizei: "Vorderhand geduldet"

Gegenüber OnlineReports sagte Klaus Mannhart (Bild), Sprecher des Basler Justiz- und Sicherheitsdepartements unter Regierungsrat Hanspeter Gass (FDP), die Eskapaden des "Biotops aus der linksalternativen Chaoten-Szene und vielen Mitläufern" seien "vorläufig geduldet" worden. "Aber das kam sicher nicht aus unserem Departement." Mannhart: "Es ist klar, dass illegalen Besetzungen dem Departement und seinem Vorsteher ein Dorn im Auge sind." Die Gespräche mit den Besetzern seien von der Allmendverwaltung (zuständiger Regierungsrat Hans-Peter Wessels, SP) und der Finanzverwaltung (zuständige Regierungsrätin Eva Herzog, SP) geführt worden.

Mannhart betonte aber auch, dass vor einem polizeilichen Einschreiten ein Strafantrag vorliegen müsse. Auch sei es "immer die Frage, wie hoch ist die Schwelle, bis man eingreift". Nach den Eskalationen in der Nacht auf heute Sonntag dränge sich eine "genaue Lage-Analyse" auf. "Dann muss man schauen, was man macht." Auf die OnlineReports-Frage, ob die zwei Verhaftungen nicht eine etwas gar bescheidene Bilanz seien, sagte Mannhart: "Das möchte ich nicht werten. Ich war nicht dort." Insgesamt seien 30 Scheiben im Wert von mehreren 10'000 Franken zerstört worden.

Regierungsrat Gass hat "die Nase voll"

Gegenüber OnlineReports sagte der für die Polizei zuständige Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass, er habe "die Nase voll". Er will einerseits von der Kantonspolizei einen "ausführlichen Bericht über die Ereignisse der vergangenen Nacht". Anderseits will er an der Regierungssitzung vom kommenden Dienstag "die Frage der politischen Toleranz gegenüber illegalen Besetzungen" zur Diskussion stellen. Gass: "So kann es auf jeden Fall nicht weitergehen, die Anwohner sind meiner Meinung nach zu Recht empört."

Kommentar: "Linke Tabus – taube Polizei"

25. September 2011


Street Reporter

Wer hat Bild- und Tonaufnahmen von der Eskalation am Voltaplatz? Bitte mit Name und vollständiger Adresse mailen an redaktion@onlinereports.ch.


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"Bewusste Stimmungsmache"

Dass Sozialhilfeempfänger "sehr oft mehr Geld als die arbeitende Bevölkerung" bekommen, wie Frau Nogawa behauptet, ist nicht nur grob falsch, sondern vermutlich auch bewusste Stimmungsmache und Gegeneinander-Ausgrenzen.

 

Ein junger Erwachsener Sozialhilfeempfänger bezieht pro Monat:

 

748.- Grundbedarf

max. 475.- Mietzuschuss

plus Krankenkassenprämie (max. 90% der Durchschnittsprämie in BS

 

So wenig verdient man höchstens auf IKEA-Baustellen.


Michel Steiner, Basel



"Jetzt haben wir den Salat!"

Es gibt Vernünftige, die ein ehrliches Anliegen für Freiräume haben, und sich im Rahmen des Legalen bewegen – mit diesen soll man reden und Lösungen finden. Aber es gibt auch Chaoten – die müssen hart angepackt werden, sehr hart!

 

Ich habe die Staatsanwaltschaft schon am 3.8.11 (!) auf die von Peter Knechtli genannte Internetseite linksunten.indymedia.org hingewiesen – und dort waren schon damals klare Hinweise auf bevorstehende Rechtsbrüche zu finden. Ganz zu schweigen von meiner – schon vor vielen Monaten gestellten – Forderung, dass mit der illegalen Besetzerszene, welche sich seit längerer Zeit von der Regierung geduldet in und um die Villa Rosenau aufhält, aufgeräumt werden muss. Jetzt haben wir den Salat!

 

Die Polizei kann (und würde auch!) wirksam eingreifen – wenn sie nicht daran gehindert wird. Offensichtlich sind Vorwürfe an Hanspeter Gass jetzt aber fehl am Platz: Wenn sich herausstellen sollte, dass linke Regierungsräte diese gewaltbereiten Chaoten bewusst geduldet haben, wäre das ein guter Grund für eine Rücktrittsforderung! Wir lassen uns unser Basel nicht unsicher und chaotisch machen, schon gar nicht von Regierungsmitgliedern, die zu enge Verbindungen zu anarchischen Szenen haben!


Patrick Hafner, Grossrat SVP, Basel



"Dringender Handlungsbedarf"

Danke für den Bericht "Lärm- und Gewaltorgie am Voltaplatz" und den Kommentar von Peter Knechtli, der den dringenden Handlungsbedarf aufzeigt.

 

Das Stadtteilsekretariats Basel-West (STS BW) weist die Behörden seit Monaten regelmässig auf den dringlichen Handlungsbedarf und die Eskalationsgefahr auf und um Voltaplatz hin. Das STS BW nimmt auch laufend besorgte Beobachtungen und Meldungen aus der konkret betroffenen Bevölkerung und den Quartierorganisationen (z.B. NQV St. Johann oder der Mobilen Jugendarbeit) auf und verlangt bei den Behörden konkrete Massnahmen zur Problemlösung und zur Deeskalation der spannungsgeladenen Situation.

 

Für die Neugestaltung des Gebiets "Volta Ost", wozu auch der mittlerweile symbolhafte "Hot Spot Wasserstrasse" gehört, erwirkte das STS BW ein umfassendes Mitwirkungsverfahren, das diesen Herbst die Konkretisierungsphase tritt. Auch die konstruktiven – aber nur diese – Kräfte der "Wasserstrasse" sind dabei mit eingeladen, ihre konkreten und zielführenden Gestaltungsideen in Form konkreter Projektvorschläge einzubringen.

 

www.basel-west.stadtteilsekretariatebasel.ch

www.basel-west.stadtteilsekretariatebasel.ch/index.php


Peter Jossi, Co-Präsident Stadtteilsekretariat Basel-West, Basel



"Fünf Minuten Überziehen beim Parkieren wird gebüsst"

Leider ist es eine Entwicklung, die man in der ganzen Schweiz beobachtet. Eine kleine Minderheit von Chaoten macht, was sie wollen, d.h. sie zerstören alles und benehmen sich so, wie wenn ihnen die ganze Stadt gehören würde. Sie finden Verbündete in den Regierungen, sehr oft in den Medien und können auch damit rechnen, dass die Justiz auf ihrer Seite ist. Greift ein Angegriffener zur Waffe, kommt er unter Garantie ins Gefängnis. Nicht so ein Chaot, der ist spätestens am nächsten Tag frei. Er bezieht in den meisten Fällen auch noch Sozialhilfe, d.h. sehr oft mehr Geld als die arbeitende Bevölkerung.

 

Überzieht ein hart arbeitender, steuerzahlender Autofahrer die Parkzeit um 5 Minuten, so wird er gebüsst. Verursacht dagegen ein Chaot einen Sachschaden von mehreren tausend Franken, so kommt er praktisch immer straffrei davon. Kein Wunder, können die sogenannten Rechtsparteien einen Erfolg nach dem andern verbuchen.

 

New York wurde von einem unsicheren, verkommenen Slum zu einer lebenswerten Stadt, nur weil ein Bürgermeister den Mut hatte, die Null-Toleranz einzuführen. Es wäre zu hoffen, dass wir eine Regierung bekommen, die den Mut hat, einmal eine Null-Toleranz einzuführen und ein Parlament, das die Gesetze reformiert, Richter, die Recht und nicht Unrecht sprechen und auch einmal eine Bevölkerung, die den Mut hat, bei der Regierung gegen die Chaoten zu demonstrieren und nicht nur gegen irgenwelche eingeredeten Scheinprobleme.

 

Nicht zuletzt möchte ich Herrn Knechtli danken, dass er gewagt hat, in seiner Zeitung sich gegen die Chaoten auszusprechen. Ich hoffe, die andern Medien werden folgen.


Alexandra Nogawa, Basel



"Überhaupt nicht erstaunt"

Wer das Buch "Vorsicht Bürgerkrieg! Was lange gärt wird endlich Wut" von Udo Ulfkotte gelesen hat ist über diese niederträchtigen und verabscheuungswürdigen Vorkommnisse auf der Basler Voltamatte, sowie in vergangener Zeit auch in Zürich, überhaupt nicht erstaunt. Mir erging es jedenfalls so. Das Studium dieser Lektüre sollte für unsere links-grüne Stadt-Regierung inkl. den bürgerlichen Regierungsräten höchst dringendst zur Pflichtlektüre unterbreitet werden.


Egidio Cattola, Riehen


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Theater Basel

"Die Dreigroschenoper"
RückSpiegel


In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die gerichtliche Niederage von Polizei-Offizier Bernhard Frey Jäggi nach.

Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

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"In der Elsässerstrasse kam es zu einem Unfall mit Salzsäufer."

BaZ online
vom 20. Februar 2018
über einen Salzsäure-Unfall
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Vielleicht hat auch der Redaktor Salz gesoffen.

In einem Satz


• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.

• Der Münchensteiner Gemeinderat hat die Durchführung des "Tension Festivals" vom 31. Juli im Gartenbad St. Jakob sowie auf den angrenzenden Volleyball-Feldern unter Lärmauflagen bewilligt, nachdem letztes Jahr zahlreiche Beschwerden eingegangen waren.

Hans-Peter Ulmann, seit 1996 CEO von Psychiatrie Baselland, tritt auf 30. Juni 2019 in den Ruhestand.

• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.