Verfechter eines "fortschrittlichen" Islam werden bedroht

Anonyme Drohungen gegenüber liberalen Muslimen in der Schweiz


Von Beat Stauffer


Ein Vorstandsmitglied des neu gegründeten "Forums für einen fortschrittlichen Islam" (FFI) wurde telefonisch eingeschüchtert und bedroht. Das FFI hat beschlossen, den Sachverhalt an die Öffentlichkeit zu tragen.


Seit rund vier Monaten existiert das "Forum für einen fortschrittlichen Islam", das eine Art Plattform für all diejenigen Schweizer Musliminnen und Muslime sein will, die sich für eine offene und moderne Lesart des Islam einsetzen. Die Reaktionen seitens des Publikums wie auch der Medien, so berichtet FFI-Präsidentin Saida Keller-Messahli, seien bis jetzt sehr ermutigend gewesen. Sie hätten sehr viele Anfragen und Zuschriften erhalten, Dutzende von Interviews erteilt und an mehreren Veranstaltungen teilgenommen. Für die FFI-Präsidentin ist es denn auch klar, dass in der Schweiz ein Bedürfnis nach einer Organisation besteht, welche die weltoffenen und dialogwilligen Muslime des Landes vertritt.

"Ungläubiger Hurensohn"

Trotz dieser positiven Zwischenbilanz ist es in den letzten Wochen aber zu einem Vorfall gekommen, den sich die FFI-Verantwortlichen lieber erspart hätten. Ein Vorstandsmitglied, dessen Identität nicht bekannt gegeben werden soll, ist vor einigen Wochen telefonisch eingeschüchtert und bedroht worden. Der anonyme Anrufer beschimpfte das betreffende Vorstandsmitglied als "ungläubigen Hurensohn" und gab in einem zweiten Telefonanruf zu verstehen, dass er eine Bestrafung für sein "gottloses Verhalten" zu gewärtigen habe. Dabei blieb unklar, ob die Bestrafung von Gott oder von Menschenhand erfolgen sollte. In einem weiteren Anruf wollte der anonyme Anrufer den "Ungläubigen" persönlich treffen; ein Ansinnen, das der Betreffende allerdings kategorisch ablehnte. Seit diesen Vorfällen vor rund einem Monat ist nichts mehr geschehen.

Für das erwähnte Vorstandmitglied des FFI waren diese anonymen Telefonanrufe anfänglich nach eigenen Aussagen "sehr irritierend". Wirklich Angst habe er allerdings nie gehabt, sagte er gegenüber OnlineReports. Man dürfe solche Einschüchterungen und Drohungen "nicht wirklich ernst nehmen". Der Vorstand des FFI beschloss aber dennoch, diese unerfreulichen Einflussversuche publik zu machen. Für Saida Keller-Messahli ist es wichtig, von Anfang an klar zu signalisieren, dass das FFI unter keinen Umständen auf derartige Druckversuche reagieren wird. Gleichzeitig gäben diese Telefonate einen Hinweis auf die Mentalität gewisser Kreise, denen das FFI offenbar ein Dorn im Auge sei.

Keine Anhaltspunkte über Täterschaft

Allerdings rätselt auch Saida Keller-Messahli darüber, wer denn tatsächlich hinter diesen plumpen Drohversuchen steckt. "Wir haben zur Zeit keine Anhaltspunkte über die Täterschaft", erklärt Messahli. Zwar wurde in einem der Telefonate beiläufig der Name eines Zürcher Muslimvertreters erwähnt, doch dieser erklärte gegenüber OnlineReports, er habe mit dieser Angelegenheit absolut nichts zu tun.

Auch Ismail Amin, Präsident der "Vereinigung der Islamischen Organisationen Zürich" (VIOZ), hat "nicht die geringste Idee", wer hinter diesen Einschüchterungsversuchen steckt. Die VIOZ lehne derartige "ungeheuerliche" Vorgehensweisen kategorisch ab, erklärt Amin; sie widersprächen nicht zuletzt auch dem Bild des Islam, das man vermitteln möchte. Er selber habe an intellektuellen Debatten interessierte Mitglieder seines Moscheevereins sogar aufgefordert, bei der FFI mitzumachen. Das "Forum"empfinde er im Übrigen überhaupt nicht als Konkurrenz zu den bereits existierenden Vereinen und Dachverbänden.

Das "Fortschrittlich" stach vielen in die Nase

Diese Einschätzung wird von den "Forums"-Aktivistinnen nicht ganz geteilt. So ist Keller-Messahli überzeugt davon, dass die Gründung des FFI bei vielen Muslimvereinen nicht auf eitel Freude gestossen ist. Nicht zuletzt der Umstand, dass sie sich entschieden hätten, bei ihrem Vereinsnamen den Begriff "fortschrittlich" zu verwenden, sei ihnen mancherorts übel genommen worden. Auch die Tatsache, dass Frauen die Mehrheit im FFI Vorstand darstellten, könne bei konservativen Muslimen auf Ablehnung stossen. Es ist wohl in der Tat davon auszugehen, dass das "Forum" vor allem die konservativeren Muslimvereine in einem gewissen Mass in Zugzwang bringt.

So oder so: Die Verantwortlichen des "Forums für einen fortschrittlichen Islam" haben sich auf jeden Fall vorgenommen, sich durch derartige Vorfälle nicht von ihrer Arbeit abhalten zu lassen. Ende Februar erarbeiteten sie ein Positionspapier, das Anfang April in Form einer Broschüre der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.

5. März 2005

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"Liberale Kräfte des Islam sollten jetzt Unterstützung erfahren"

enau hier, an diesem Punkt, stösst die durch die antiautoritäre 68er-Philosophie geprägte Lebenseinstellung &Mac226;Ich bin ok – Du bist ok’ an Ihre unvermeidliche Grenze. Diese beschönigende und naive Art, der Umwelt zu begegnen, ist viel zu oft eine gar einseitige Angelegenheit. Wir befinden uns gegenwärtig im Wandel von der multikulturellen zur multireligiösen Gesellschaft. Eine neuartige Herausforderung, welche zwangsläufig, in der Sache der Natur liegend, Probleme mit sich bringen wird, welche wir in mittelfristiger Zukunft zu lösen haben. Schade nur, dass die liberalen Kräfte des Islam durch solche massiven Bedrohungen Gefahr laufen, zu versiegen. Gezielte Unterstützung wäre nun von jenen politischen Kreisen angezeigt, welche seit jeher das hohe Lied auf die Multikulturalität singen. Frei nach dem Sprichwort, das diejenigen die Suppe auszulöffeln haben, welche sie eingebrockt haben.


Michel-Remo Lussana, SVP-Grossrat, Basel


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"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

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vom 6. Oktober 2017
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Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.