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"Drämmli fahren noch zu schnell": Gefahrenquelle Basler Centralbahnplatz

Neu gestalteter Basler Centralbahnplatz wird zur Unfall-Falle

Die Autos sind zwar weg - doch jetzt bringt ein Gewirr von Tramschienen Fussgänger in Gefahr


Von Peter Knechtli


Der neu gestaltete Basler Bahnhofplatz - offiziell "Centralbahnplatz" genannt - hat die Autos verbannt und den Fahrrädern bietet er einen unterirdischen Parkplatz. Dennoch empfinden ihn zahlreiche Benutzer als hochgradige Gefahrenquelle. Grund sind die zahlreichen Tramschienen, die sich unübersichtlich mit dem Fussgängerbereich vermischen. Jetzt ordnete das Baudepartement "Sofortmassnahmen" an.


Stolz nähert sich der völlig neugestaltete Basler Centralbahnplatz dem Zeitpunkt seiner Vollendung. Über den massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs konnten sich die Passagiere bisher jedoch nicht richtig freuen. Wurden sie früher durch eine Unterführung aus dem Bahnhof in die Nähe der Tram-Perrons geführt, strömen sie heute zu ebener Erde durch drei Hauptausgänge mitten in ein Gewirr von sechs intensiv befahrenen Tramschienen-Strängen: Dort lauert Gefahr.

Ein Bürgerin schrieb vom "Senioren-Vernichtungsplatz"

Dramatisch ist die Situation in den Stosszeiten, bei Regen und Dunkelheit, wenn in kurzer Zeit tausende OeV-Passagiere über die Geleise hasten und gleichzeitig Tramkompositionen heranbrausen. Laut Polizei-Sprecher Klaus Mannhart wurde bereits eine Frau von einem Tram angefahren, kritische Situationen sind an der-Tagesordnung. In einem Brief am die Regierung sprach eine Bürgerin schroff von einem "Seniorenvernichtungsplatz".

Entstanden ist die Unfall-Falle vergangenen Sommer, seit zwei Tramlinien - die längst ersehnte Verknüpfung von Birs- und Leimental - zusätzlich über den Bahnhof geführt werden. Wer jetzt aus dem Bahnhof tritt, sieht sich vorn, links und rechts mit Tramverkehr konfrontiert.
Kommt dazu: Quer zu den Fussgängerströmen verläuft auch eine neue Velospur, die Zweiradfahrer mitten im Fussgängergewühl zur Verzweiflung bringt.

Die Drämmli fahren zu schnell

"Wir haben gewisse Probleme", räumt André Frauchiger, Sprecher des Basler Tiefbauamtes, ein. "Die Drämmli fahren immer noch zu schnell, vorgesehen ist Schritttempo."

Die politisch verantwortliche Baudirektorin Barbara Schneider verteidigt das Konzept, das vor ihrem Amtsantritt entschieden worden war. "Der Bahnhofplatz ist jetzt Teil des Bahnhofs und verlangt eine andere Wahrnehmungsbereitschaft." Nachdem die Autos vom Platz verbannt sind, werden "Fussgänger und Tram in ein Nebeneinander gezwungen, das erlernt werden muss". Dafür, so Schneider, verfüge Basel jetzt über eine-ausserordentlich attraktive Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs.

Dass noch Probleme bestehen, will die SP-Regierungsrätin nicht abstreiten. Doch in den nächsten Wochen soll ein ganzes Paket an Massnahmen für eine "rasche Orientierung" der OeV-Benützer sorgen. Als Erstes realisiert wurde eine Goodwill-Plakataktion mit dem Slogan "Mir kömme anenand verby" - wobei ausgerechnet unvertraute ausländische Gäste allerdings bloss "Bahnhof" verstehen dürften.

11. Dezember 2001

Weiterführende Links:


BVB und BLT fordern Priorität

Angesichts der Verkehrsmisere auf dem neuen Basler Centralbahnplatz reisst auch den Verkehrsbetrieben der Geduldsfaden: In einem Schreiben an die Kantonsregierungen von Basel-Stadt und Baselland verlangt die Paritätische Kommission von BVB (Basler Verkehrsbetriebe) und BLT (Baselland Transport AG) einstimmig, dem öffentlichen Verkehr entlang dem Streckennetz nun "Priorität einzuräumen". Entsprechende Informationen bestätigte BLT-Direktor Andreas Büttiker gegenüber OnlineReports.

Insbesondere fordern die Verkehrsunternehmen eine dringliche technische Erneuerung auf dem Centralbahnplatz. Grund: Die Lichtsignalanlage an der Nauenstrasse, die am Centralbahnplatz Zu- und Wegfahrt der Tramlinien beeinflusst, gibt immer noch klar dem Individualverkehr Priorität. Obschon dieser Sachverhalt seit drei Jahren bekannt sei, werde die neue Lichtsignalanlage erst im Sommer 2002 in Betrieb genommen, sagte Büttiker. Für die Wagenführer von BVB und BLT bedeutet dies nicht nur eine zusätzliche Belastung durch entsprechende Kommentare verärgerter Passagiere.

Allein die Vororts-Linien 10 und 11, die durch millionenschwere staatliche Investitionen im Baselbiet sekundenweise Fahrzeit gewonnen haben, verlieren durch das veraltete Verkehrs-Regime am Centralbahnplatz nicht weniger als zwei Minuten. Folge: Wagenführer verlieren die Streckenend-Pause, die Kurse verspäten sich. "Dadurch sinkt beim Personal die Frustrations-Toleranz", sagt Andreas Büttiker. Er hofft, dass der Antrag der Paritätischen Kommission an der nächsten gemeinsamen Sitzung der beiden Basler Regierungen behandelt wird. Besonders ärgerlich für die BLT: Die neue Streckenführung über den Bahnhof löste begeisterte Reaktionen und erhöhte Fahrgastzahlen aus, doch die Misere am Centralbahnplatz macht ein Teil der Begeisterung zunichte.

Sofortmassnahmen gegen Gefahren

Die interdepartemental zusammengesetzte Koordinationskommission Verkehrsplanung unter Federführung des Baudepartementes Basel-Stadt hat verschiedene raschmöglicht umzusetzende Massnahmen beschlossen. Bereits seit einigen Wochen im Einsatz steht die Securitas. Ihr Auftrag: Regelung und Überwachung der Verkehrsströme auf dem Centralbahnplatz.

Weitere Massnahmen:

Plakat und Spruchband zwischen den Tram-Perrons 3 und 4 in der Platzmitte (ab Januar 2002)

Tram-Haltebalken an den Einfahrten aus der Centralbahnstrasse

Vaubangitter an den Aussenseiten der Bahnhofausgänge zur Lenkung der Passantenströme aus dem Bahnhof (bis zum Abschluss der Baustelle)

• Anpassung der Geschwindigkeit der Tramzüge an die aktuellen Verhältnisse (Passantenströme, Tageszeit, Witterung) bei einer maximalen Geschwindigkeit von 15 km/h

• Führen der BVB-Bus-Linie 30 über den Centralbahnplatz über das Gleis 2.

• In der Phase der Detailplanung befinden sich schliesslich die Vorbereitungsarbeiten für die Anbringung von Leitlinien für Sehbehinderte auf dem Centralbahnplatz.

Das Tiefbauamt hat im weitern der Koordinationskommission Verkehrsplanung für die Sitzung vom 28. Februar 2002 Vorschläge für die Umsetzung der folgenden Beschlüsse zu unterbreiten:

• Mögliche Signalisierung der Tramtrassees auf dem Boden unter anderem mit Pfeilen und Signeten

• Mögliche Bodenmarkierung der Perrons 1 und 6, Route der Buslinie 70 (inklusive Haltestellen).

Weitergebaut wird das unterirdische Veloparking. Es wird Mitte 2002 seiner Bestimmung übergeben werden können.


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"Schlechtes Omen für weitere Projekte"

Noch vor drei Jahren war am Centralbahnplatz alles ganz anders. Der Platz war zwar eine gestalterische Collage und nicht gerade eine Visitenkarte für eine aufstrebende Stadt. Dennoch fanden auf dem Platz - neben dem öffentlichen Verkehr - auch der Individualverkehr, Velofahrer und sogar eine von einer Rasenfläche umgebene Wasserfläche Platz. Nach millionenteurem, schlecht koordiniertem Umbau sind Rasenfläche, Privatfahrzeuge und Velos weg. Viele Fussgänger, insbesondere gesetzteren Alters, fühlen sich nunmehr durch aus allen Himmelsrichtungen herannanhende Trams bedroht. Ein Veloweg scheint ursprünglich nicht eingeplant worden zu sein, sogar Taxifahrer dürfen den Platz nicht mehr überqueren, und um das neue Parkhaus zu füllen, darf mit dem Personenwagen noch nicht mal mehr zum Aussteigenlassen angehalten werden(!). Dazu kommt, dass sich infolge der überlangen Fussgängerstreifen die Autos in alle Richtungen tagsüber fast ununterbrochen stauen. All dies wurde sehenden Auges vom Baudepartement eingegangen, um dem Ziel der "Verkehrsdrehscheibe Bahnhof SBB" gerecht zu werden. Dutzende von Millionen dafür, dass auch die gelben Trams direkt an den Bahnhof fahren. Dazu das teuerste Veloparking der Welt, und ein Parkhaus, welches einen Preis für Platzverschwendung verdiente. Vergessen gingen die schönen Projekte, welche vor einigen Jahren ein von der Bank Sarasin gesponserter Wettbewerb hervorbrachte. Darunter ein Glasdach in acht Metern Höhe, welche eine ganzjährige Nutzbarkeit des Platzes ermöglicht und von etwas Mut gezeugt hätte (Burckhardt + Partner). Denn schlimm ist schlussendlich, dass der neue Platz eine weitere Anforderung nicht erfüllt: Er ist noch immer keine Visitenkarte, welche den Besuchern unserer Stadt etwas vom hiesigen Selbstverständnis erzählt und sie willkommen heisst. Der unterkühlte, nackte Platz, dessen Schmuck bisher Standardmasten und lächerliche Chromstahlkabäuschen sind, kann kein solches Gefühl entstehen lassen. Noch schlimmer wird es wohl durch die auf OnlineReports erwähnten, hilflosen Nachbesserungen. Für diese vielen Millionen hätte man als Basler bei der Abwesenheit von Funktionalität... wenigstens gutes Design erwarten dürfen.


Simon Wirth, Basel



"Die Planer müssten jetzt ihr Scheitern eingestehen"

Das Beste und einzig Erlösende wäre, wenn die verantwortlichen Planer und Behörden jetzt endlich ihr offensichtliches Scheitern eingestehen und damit den Weg für unvoreingenommene, "einschenkende" Verbesserungen auf dem Bahnhofplatz freimachen würden. Mit Kosmetik ist dem Problem nämlich nicht beizukommen! Die nach wie vor unverändert kundenfeindliche Mentalität dieser Kreise lässt sich unter anderem an den neukreierten Plakaten mit dem einmal mehr sauglatten Slogan "Mir kömme anenand verby!" ablesen. Im Klartext besagt das: Wer will, kommt nicht unters Tram oder unter den Bus, die anderen sind selbst schuld! Nein, so lassen wir Fussgänger, Tram- und Bahnbenützer uns diese Fehlplanung am Bahnhofplatz nicht auf unsere Schultern abschieben. Jetzt muss dort, wie schon beim Kreisel am Riehenring und am Dorenbach oder beim neuen Tramhäusschen am Barfi, halt leider bereits vor der Fertigstellung schon grundsätzlich saniert werden! Auch wenn das den Planern einen Zacken aus der Krone bricht. Die Alternative sind Verletzte und eventuell Tote. Wie weltfremd diese Planung ist, lässt sich auch daraus erahnen, wie jetzt neulich die Zufahrt zum unterirdischen Veloparking auf der Strassenfläche markiert worden ist: Unfälle zwischen Velos, Taxis, dem Flughafenbus und den Tramlinien sind damit vorprogrammiert! Wo bleibt eigentlich die "Gruppe Bahnhof"? Sie versteht wohl - nomen est omen - nur ihren eigenen Namen ...


Dieter Stumpf-Sachs, OeV-Benutzer, Basel


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"Das Bundesbüchlein (...) lädt geradezu ein, zwei Mal Nein zu stimmen: Nein zu Bundessteuern. Und Nein zu SRG-Zwangsgebühren."

Basler Zeitung
vom 13. Januar 2018
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Stimmt also Nein zur No-Billag-Initiative! Hat das der Autor so gemeint?

RückSpiegel


Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.

• Die Basler Regierung hat die Standesinitiative von FDP-Grossrat Christophe Haller betreffend "Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts" beim Generalsekretariat der Bundesversammlung eingereicht.

• Das Basler Hochbauamt rechnet beim Erweiterungsbau für das Kunstmuseum Basel mit einer Kostenüberschreitung von 3,5 Prozent.

Stagnierende Gesamtzahl der Studierenden an der Universität Basel: 12'873 Studierende und Doktorierende haben sich im Herbstsemester 2017 für ein Studium eingeschrieben.

• Die volle Freizügigkeit, die auf 1. Januar 2014 in beiden Basel eingeführt wurde, bleibt auch mit der ab 2018 geltenden Spitalliste weiterhin bestehen.

• An der Sitzung vom 18. Dezember hat das französische Parlament dem schweizerisch-französischen Abkommen zum Steuerregime am EuroAirport zugestimmt.

Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.